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  • Produktbild: Am Ende des Fortschritts
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Am Ende des Fortschritts Überleben in den Ruinen des Kapitalismus | Die neue Vision für eine Gesellschaft jenseits von Fortschrittsglauben. Der neue SPIEGEL-Bestseller

1

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

312

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,7 cm

Gewicht

488 g

Farbe

Rubin

Auflage

3. Auflage

Übersetzt von

Gregor Wakounig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28534-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der japanische Philosoph Kohei Saito ("Am Ende des Fortschritts") sieht in der anbrechenden Zeit von Krisen und Knappheit auch eine Chance zur Entschleunigung und für mehr Lebensqualität. ("3sat, Kulturzeit")
Ein wichtiges Buch. (…) Was bleibt von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, wenn die materiellen Grundlagen des Wohlstands brüchig werden? Saitos Antworten sind radikal, oft apodiktisch, manchmal verstörend. Aber die Fragen, die er stellt, das sind die richtigen. ("Deutschlandfunk, Andruck")

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Verkaufsrang

312

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,7 cm

Gewicht

488 g

Farbe

Rubin

Auflage

3. Auflage

Übersetzt von

Gregor Wakounig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28534-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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    Thalia Book Circle Community

    2/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnungslose Utopie

    Der Autor hält uns zunächst einmal den Spiegel vor und macht uns klar, dass der Kampf gegen den Klimawandel so gut wie verloren sei. Wir müssen uns anpassen, um zu überleben. Dazu gehört nach seiner Meinung eine radikale Abkehr vom Kapitalismus zu einer Diktatur der Ökologie. Nur dann sei es möglich, die Grundversorgung sicher zu stellen und den Kampf gegen die immer bedrohlicher werdende Umwelt zu gewinnen. Dazu sieht er vor, das Industrien den Kapitalisten genommen werden und unter Leitung des Proletariats gestellt werden. Zudem müssen radikal umweltschonende Technologien gefördert werden. Der Staat soll hier lenken und mit Hilfe von Produktionsplänen die Verteilung der Ressourcen steuern. Das kling alles sehr utopisch, ist es auch. Natürlich ist der Kapitalismus ungerecht. Wenn nur wenige Menschen über das Vermögen verfügen und die Welt fest im Griff mit Hilfe von Socialmedia und KI haben, sorgt das zwangsläufig für Spannungen. Der unrealistischen Weg, diese Reichen zu entmachten, müsste, so deutet es auch der Autor an, zur Not auch mit Gewalt gegangen werden. Denn eine Entkapitalisierung würde ganz sicher auch bedeuten, dass Regierungen gestürzt werden müssten. Wer glaubt wirklich, dass zum Beispiel eine amerikanische Nation, die letztendlich auf dem Kapitalismus fußt, plötzlich zum Sozialismus wechselt? Das weitaus größere Problem ist allerdings, dass nun einmal Rohstoffe nicht gleich auf der Erde verteilt sind und auch klimatische Bedingungen für unterschiedliche Lebensformen sorgen. Damit das vorgeschlagene System funktioniert, müssten alle Nationen an einem Strang ziehen. Woher nähme zum Beispiel ein rohstoffarmes Land wie Deutschland die Mittel, um sich komplett auf erneuerbare Energien umzustellen oder die geforderten Rechenzentren zu bauen. Die allerdings wiederum einen enormen Energieverbrauch hätten. Der Mensch kann nicht in die Zukunft sehen, Das lässt unser Gehirn nicht zu. Niemand kann sich selbst in der Zukunft vorstellen. Dies ist ein Schutzmechanismus, den unser Gehirn eingebaut hat. Ebenso wie das Gehirn uns eher optimistisch denken lässt, sonst würden wir niemals Fahrrad fahren lernen können, weil wir nach dem ersten Sturz keinen Mut mehr hätten. Unser Gehirn bewertet allerdings Fehlschläge viel geringer als Erfolge, was zum Beispiel die Spielsucht vorantreibt. Und das ist auch das Problem mit dem Klimawandel. Erst wenn wir ganz hautnah und schmerzhaft die Folgen persönlich erleben, werden wir die Gefahr erkennen, aber dann ist es wirklich zu spät. Die Hoffnungslosigkeit, die der Autor im ersten Teil des Buches beschreibt, ist leider Realität. Und für die Utopie eines weltumspannenden Sozialismus, der alle Menschen gleichermaßen versorgt, gilt das Gleiche.

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