Ein dreistes Täuschungsmanöver Der neue Dr. Laurin 157 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
3,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.10.2025
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
715 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783690495783
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen.
Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert.
Er war also tatsächlich gekommen! Bis noch vor einer Sekunde hatte sie daran gezweifelt, aber soeben hatte er den Saal betreten. Pia Bauer war so erleichtert, dass ihr beinahe die Knie weich wurden. Der erste Teil ihres Plans war aufgegangen, nun musste sie es nur noch schaffen, Oliver Kühnecke auf sich aufmerksam zu machen. Er war kleiner, als sie nach den Fotos angenommen hatte, und er sah nicht eigentlich gut aus. Trotzdem hatten sich die Blicke aller Anwesenden bei seinem Eintreten sofort auf ihn gerichtet. Er hatte das, was man Ausstrahlung nannte. Sie war so stark, dass Pia sie spürte, obwohl sie recht weit von ihm entfernt stand. Sie fand diese Wirkung beunruhigend, wusste aber nun, dass sie auf der Hut sein musste. Sie rührte sich nicht, beschränkte sich zunächst einmal darauf, ihn und die Leute, die ihn umringten wie - so hieß es ja gelegentlich - Motten das Licht, zu beobachten. Oliver Kühnecke war ein schwerreicher Mann mit geschäftlichen Verbindungen in alle Welt. Er war im Immobilienhandel tätig, aber wohl nicht nur. Die Firmen, die ihm gehörten, waren vielfältig miteinander verflochten - ein wohl nicht nur für Laien undurchschaubares Geflecht. Sie hatte sich bereits ziemlich eingehend mit ihm beschäftigt, und noch immer gab es Dinge, die sie über ihn nicht wusste, aber gern gewusst hätte. Er war ohne jeden Zweifel ein Mann mit Einfluss, auch auf die Politik. Trotz seiner relativen Jugend - sein vierzigster Geburtstag stand bevor - hatte er es schon sehr weit gebracht. Ihm wurden sogar Verbindungen zum englischen Königshaus nachgesagt. Bei den Reichen und Mächtigen dieser Welt war er ein gern gesehener Gast. Die gelegentlichen Zweifel an ihm und seinen Geschäftspraktiken, von denen man in einigen kritischen Medien las und hörte, schienen an ihm abzuperlen. Er zuckte, wenn er darauf angesprochen wurde, nur ein wenig müde mit den Schultern oder gab einige gleichmütige Bemerkungen von sich: ein Mann, der wusste, dass ihm niemand etwas anhaben konnte, weil er sich nämlich nichts hatte zuschulden kommen lassen.
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