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Femme fatale Die weibliche Macht im Schatten der Geschichte | Warum fast alles falsch ist, was du über Mätressen und Königinnen zu wissen glaubst

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15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

429

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2026

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/2,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Dunkelbraun / Karamell

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-35271-0

Beschreibung

Rezension

Gelungen ist hier ein Buch, das Frauen zeigt, wie sie waren, nicht, wie jemand sie gerne gehabt hätte. Und das auf spannende, kluge und sehr informative Art. ("Österreich")
Weibliche Macht im Schatten der Geschichte. ("TV Media")

Produktdetails

Verkaufsrang

429

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2026

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/2,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Dunkelbraun / Karamell

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-35271-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Strong FMCs but make it real history!

    Inhalt Eine neue historische Perspektive auf die Figur der Femme Fatale. Wie viel Gefahr geht von ihr wirklich aus? Und wie konnten einzelne Frauen Macht in einer männerdominierten Wetl erlangen? Rezension Das ist mit Abstand das bestgeschriebenste Sachbuch, das ich je gelesen habe. Auf unglaublich unterhaltsame und gleichzeitig fesselnde Weise wird hier fundiert recherchierte Geschichte vermittelt, ohne jemals trocken zu wirken. Das Buch hat mich komplett mitgerissen und viele Denkanstöße in mir ausgelöst. Besonders spannend fand ich, wie die historischen Beispiele auch unser heutiges Frauenbild widerspiegeln. Obwohl es um vergangene Zeiten geht, fühlt sich das Gelesene erstaunlich aktuell an. Gerade deshalb finde ich: Dieses Buch sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen und unbedingt von mehr Menschen gelesen werden. Bewertung & Empfehlung Wenn ihr Serien wie Reign liebt und euch starke, einflussreiche Frauen faszinieren, dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch! ⭐️⭐️⭐️⭐️✨ / 4,5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Frauen neu erzählt

    Dieses Sachbuch bietet einen spannenden und zugleich gut verständlichen Streifzug durch die Geschichte einflussreicher Frauen. Besonders gelungen finde ich den Ansatz, das oft einseitige Bild der „Femme fatale“ zu hinterfragen und den Fokus stärker auf Macht, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Strukturen zu legen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und zugänglich, sodass sich das Buch sehr gut lesen lässt – auch für alle, die sich sonst vielleicht weniger mit historischen Sachbüchern beschäftigen. Die Autorin schafft es, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen und gleichzeitig interessante neue Perspektiven zu eröffnen. Besonders bereichernd war für mich, dass nicht nur bekannte Persönlichkeiten beleuchtet werden, sondern auch Frauen, die man bisher vielleicht noch gar nicht so auf dem Schirm hatte. Zudem werden viele neue Aspekte aufgezeigt, wie Frauen in einer von Männern dominierten Welt Einfluss gewinnen konnten – und welche Strategien, aber auch welche Opfer damit verbunden waren. Insgesamt ein informatives und zugleich fesselnd geschriebenes Buch, das Geschichte aus einer anderen Perspektive betrachtet und zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert für alle, die sich für historische Zusammenhänge und starke Frauenfiguren interessieren.

  • merlinxbooks

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr informativ

    Femme fatale von Samra Kljajic hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich sonst kaum Sachbücher über Geschichte. Das Buch hat für mich eine ganz andere Perspektive eröffnet. Viele Frauen aus der Geschichte kennen wir vor allem durch die Bilder, die über Jahrhunderte von ihnen gezeichnet wurden. Kleopatra wird oft auf ihre Schönheit reduziert, Anne Boleyn als Verführerin dargestellt und auch über andere mächtige Frauen wird häufig mehr über Skandale als über ihren tatsächlichen Einfluss gesprochen. Genau hier setzt das Buch an. Samra Kljajic schaut hinter diese bekannten Erzählungen und zeigt, wie vielschichtig diese Frauen eigentlich waren. Sie beschreibt, unter welchen Bedingungen sie lebten, welche Möglichkeiten ihnen offenstanden und wie sie trotz einer von Männern dominierten Welt Einfluss ausüben konnten. Es geht nicht darum, jede historische Figur zu idealisieren. Das Buch zeigt eher, wie schnell Frauen in der Geschichtsschreibung auf bestimmte Rollen festgelegt wurden und wie wenig oft über ihre tatsächlichen Leistungen gesprochen wird. Besonders spannend fand ich die Kapitel über Kleopatra und auch Medusa, wobei icjbmich da gar nicht festelgen mag, denn so viele Abschnitte Sinfonie spannend. Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Das Buch vermittelt viele Informationen und war für mich nicht trocken. Für mich war es ein sehr informatives und spannendes Buch, das den Blick auf viele bekannte Frauen der Geschichte verändert und echt erweitert hat. Ich habe beim Lesen einiges gelernt und werde bestimmt noch öfter an manche Kapitel zurückdenken.

  • Bewertung

    3/5

    10.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts Neues & enthält einige Schnitzer

    Ehrlich gesagt ließ mich letztlich das wirklich wunderschöne Cover die finale Kaufentscheidung treffen.. und da ich der Autorin folge. Inhaltlich kurzweilig, ein interessanter Ritt durch berühmte Beispiele besagter Femmes Fatales und ihrer Ausprägungen durch Tausende Jahre Geschichte und einen ebenso langen Mythos. Die Autorin hat fleißig recherchiert, und Quellen sowie Bildmaterial waren hilfreich für das weitere Verständnis. Soweit, so gut. Aber nun mein großer Kritikpunkt…der Stil war leider enttäuschend und auch etwas ermüdend. Manchmal dachte ich, hier wurden Wikipedia-Einträge über berühmte Frauen zusammengefasst oder KI-Antworten aus dem Englischen. Beispiel: Auf Seite 83 wird der zuvor genannte Philipp II. von Spanien, wie er korrekt auf Deutsch heißt, plötzlich mitten im deutschen Satz zu “Philip II of Spain”. Es wirkt, als wäre hier ein Abschnitt direkt aus einem englischsprachigen Eintrag übernommen und lediglich übersetzt worden, nur der königliche Titel wurde vergessen zu übersetzen. Auf Seite 143 wird vom “Gentry-Adel” gesprochen, ohne den im Deutschen gar nicht gebräuchlichen englischen Wortteil zu erklären, zumal “gentry” bereits (Land)Adel bedeutet. Eine Seite später ist ohne Not vom “Sanctuary” von Westminster die Rede. Auch hier keine Übersetzung eines im Deutschen nicht existierenden Worts. Usw. Diese kruden Schnitzer des Lektorats werfen bei mir Fragen auf. Viele Stellen wirkten auch heruntergespult, sprachlich lustlos, seltsam distanziert geschrieben. Dies soll ja in erster Linie ein unterhaltsames Sachbuch für Laien/-innen sein und keine trockene Fleißarbeit, doch so wirkte es oft. Samra Kljajic hat, so scheint es mir, ihre eigene Autorinnensprache bzw. ihren unverwechselbaren Schreibstil (noch) nicht gefunden. Wie auch, wenn man Informationen zusammenträgt, ohne diese fachlich, mit eigener Stimme souverän zu interpretieren. Umso lustloser überflog ich später einige Seiten (zumal mir als Literaturwissenschaftlerin viele der Frauen und Figuren bekannt waren und ich kaum Neues entdeckte). Ich vermisste insgesamt den fesselnden Erzählton, der mich als Leserin eines Sachbuchs originell unterhält und bei der Stange hält; ich vermisste überraschende Wendungen oder ganz neue Bezüge. Zudem bin ich immer noch ratlos, ob ich nun ein eher geschichtliches, soziologisches, kunsthistorisches, feministisches, royales oder philosophisches Werk gelesen habe. Mir fehlten zudem literaturhistorische Aspekte der femme fatale (Stichwort: Schwarze Romantik, Décadence, Vampir = Vamp usw.). Es reicht m. E. hier nicht, leidlich bekannte Fakten über historische Frauen zusammenzufassen, sie als femmes fatales zu zu betiteln und hier und da (aus heutiger Sicht berechtigte) Kritik an ”dem” Patriarchat einzustreuen. Context is king here. Es gibt auch kaum szenische Abschnitte, die die altbekannten Geschichten und Schicksale wirklich neu und lebendig werden lassen. Die vorgestellten Frauen werden chronologisch “abgearbeitet” und es bleibt oberflächlich. Kurz: Eine eigene, souverän und stringent durchgehaltene Positionierung der Autorin, eine neue, provokante These o. ä. wären hilfreich gewesen, verblüffende Zusammenhänge und Rückverweise fehlten mir teils komplett. Das mag auch daran liegen, dass die erfolgreiche Influencerin mit ihrem „Geschichtegram“ auf Insta eben keine originäre Historikerin ist (wie eine Martina Winkelhofer, Brigitte Hamann oder Karina Urbach), die ihre wissenschaftliche Arbeit nun populärwissenschaftlich und unterhaltsam aufbereitet, sondern trotz ihres Wissens eine interessierte Laiin bleibt, die - wenn ich richtig informiert bin - nicht selbst forscht. Im Autorinnenporträt heißt es, dass Samra Kljajic Internationale Entwicklung studierte und dass Geschichte ihre „Leidenschaft“ ist - das glaube ich ihr, nur reicht dies für ein ausgereiftes Buch eben nicht ganz, zumal diese Leidenschaft sprachlich kaum anklingt. Und so richtet sich das Sachbuch dann wohl zuallererst an Gen Z-FollowerInnen, für die eine “femme fatale” ein vollkommen neues Konzept ist und die die beschriebenen Frauen nicht kannten. Und doch noch eine inhaltliche Kritik: niemals wurden in mir bekannten, anderen historischen Biografien so souveräne Herrscherinnen wie eine Maria Theresia von Österreich, eine Mary Tudor oder eine Cristina von Schweden als “femme fatale” (FF) bezeichnet. Eine Einordnung oder saubere Argumentation von Frau Kljajic, warum sie diese Königinnen (und andere Frauen) dazu zählt, unterbleibt - ihre Definition in dem Kapitel, dass eine FF einfach eine “handelnde Frau” sei, ist ja eine aktuelle und keine geschichtliche. Kulturhistorisch war die FF halt immer (!) die gefährliche Verführerin. Hier wurde zuviel in einen Topf geworfen. Nochmals: Nicht jede einst mächtige oder heute beeindruckende Frau war automatisch eine FF gemäß allgemeiner Definition. Insgesamt habe ich daher den Eindruck, dass die Autorin das spannende Potenzial einer differenzierten Neudeutung stilistisch und logisch nicht ausgeschöpft hat oder es nicht vermochte, denn in einem guten Sachbuch geht’s eben nicht um knackige Posts oder viele likes, sondern bitte auch um etwas Tiefe und Substanz. Das ist dann schon enttäuschend, und da hilft mir leider kein schönes Cover mehr.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    06.07.2026

    eBook (ePUB)

    Interessant, aber was hat sich für Frauen bis heute geändert?

    SAMRA KLJAJIC: FEMME FATALE Die weibliche Macht im Schatten der Geschichte | Warum fast alles falsch ist, was du über Mätressen und Königinnen zu wissen glaubst Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich – für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war – warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen – und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen. Das Buch ist hochinteressant, weil man viele der Frauen bisher unterschätzt bzw. falsch eingeschätzt hat. Viele der Frauen kannte ich bislang gar nicht, was Methode hatte und hat. Im Zweifel wurden unliebsame Frauen eben als Hexe oder Irre gebrandmarkt und verbrannt oder weggesperrt. So sind die Portraits oft auch traurig. Und ich stelle mir die Frage: was und wie viel hat sich bis heute geändert?

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