Produktbild: Bildnis eines Unsichtbaren

Bildnis eines Unsichtbaren Roman

5

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20452

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

313

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,3 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Kaffee / Cool Grey

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84343-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20452

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

313

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,3 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Kaffee / Cool Grey

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84343-3

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: [email protected]

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Eine Geschichte, die man so schnell nicht mehr vergisst

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 12.05.2026

Bewertungsnummer: 3136104

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Geschichte wird ein Münchner Galerist vom seinem Partner tot in seiner Wohnung aufgefunden. Dreiundzwanzig Jahre waren die beiden zusammen. Es waren Jahre bewegter Liebe und künstlerischen Austauschs, Jahre in Luxus und Armut, Jahre der Trauer um die ringsum Sterbenden, Jahre der Angst vor dem eigenen Tod und der unbändigen Lebensfreude. Die Geschichte erzählt von der Lebenswirklichkeit einer Generation, deren neues Selbstbewusstsein durch Aids einen mörderischen Tiefschlag erfuhr. Ich fand die Geschichte sehr lehrreich und für mich ist es auch eine Geschichte, die mich so schnell nicht mehr loslassen wird, denn ich musste zum Teil ziemlich mitfühlen. Deshalb vergebe ich auch sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Eine Geschichte, die man so schnell nicht mehr vergisst

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3136104
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Geschichte wird ein Münchner Galerist vom seinem Partner tot in seiner Wohnung aufgefunden. Dreiundzwanzig Jahre waren die beiden zusammen. Es waren Jahre bewegter Liebe und künstlerischen Austauschs, Jahre in Luxus und Armut, Jahre der Trauer um die ringsum Sterbenden, Jahre der Angst vor dem eigenen Tod und der unbändigen Lebensfreude. Die Geschichte erzählt von der Lebenswirklichkeit einer Generation, deren neues Selbstbewusstsein durch Aids einen mörderischen Tiefschlag erfuhr. Ich fand die Geschichte sehr lehrreich und für mich ist es auch eine Geschichte, die mich so schnell nicht mehr loslassen wird, denn ich musste zum Teil ziemlich mitfühlen. Deshalb vergebe ich auch sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

„Man muss Geschichten erfinden, die über den Abgrund führen.“

Johanna aus München am 29.03.2026

Bewertungsnummer: 3092583

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Geliebte ist tot. Der Zurückbleibende schreibt einen Text über ihn, über die Beziehung, über das Kennenlernen, die Herkunft des einen und des anderen. Es ist eine Totenklage und die Erinnerung an ein gemeinsam verbrachtes Leben, eine literarisch gestaltete Biographie eines schwulen Lebens und einer Liebe in München. „Ich bringe es nicht über mich, seine Telefonnummer zu löschen. Die Display-Auskunft gelöscht, das elektronische Geräusch wäre die Salve eines Hinrichtungskommandos. Man kann niemanden löschen.“ Aus dem Schmerz entsteht die Darstellung beider Leben, einer dreiundzwanzigjährigen Liebe und das Bild einer Ära bis zum Einbruch der tödlichen Krankheit: die 70er und frühen 80er Jahre – die heiteren, kreativen, promisken Zeiten, als München wieder einmal leuchtete. Das Datum des Knalls am Ende ist genau bezifferbar. AIDS zerreißt die Leben vieler. Die Todesgefahr schwebt über der Community. Pleschinski erzählt von seiner ersten Liebe, der Jugend in Celle, mit großer Wärme und viel Witz von dem Zivildienst in einem Altenheim, in dem vorwiegend alte Adlige aus dem ehemals deutschen Osten ihre letzten Jahre verbrachten. Er lässt seine Anfänge in München wieder aufleben, die wilde Zeit mit einer Wiener Schauspielerin, die vielen schwulen Affären. Er erzählt auch vom Aufwachsen des achtzehn Jahre älteren Geliebten in der Nachkriegszeit, von dessen Anfängen als Galerist, von Erfolg und Misserfolg, von der letzten Unternehmung: dem Ausstellungsprojekt für Werke des Malers Edgar Ende (des Bruders des Schriftstellers Michael Ende) und von Krankheit und Tod von Volker Kinnius. Beim Kennenlernen und im Diskurs über das Theater Becketts besteht der junge Pleschinski darauf: „Man muss Geschichten erfinden, die über den Abgrund führen.“ Das hat er mit seinem Buch getan. Er hat das Schwere immer wieder mit Humor durchkreuzt. Lesenswert für alle, die eine vergangene Ära in München besichtigen wollen, die über eine große schwule Liebe lesen wollen, und für alle Pleschinski-Leser sowieso. Das Buch ist erstmals 2002 im Carl Hanser Verlag erschienen und 2026 bei C. H. Beck mit einem Nachwort des Autors und einem Nachwort der Schriftstellerin Anja Kampmann versehen wieder aufgelegt worden. Kleine Bemerkung am Rande: Im Text sind ein paar Fehler zu viel stehen geblieben.

„Man muss Geschichten erfinden, die über den Abgrund führen.“

Johanna aus München am 29.03.2026
Bewertungsnummer: 3092583
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Geliebte ist tot. Der Zurückbleibende schreibt einen Text über ihn, über die Beziehung, über das Kennenlernen, die Herkunft des einen und des anderen. Es ist eine Totenklage und die Erinnerung an ein gemeinsam verbrachtes Leben, eine literarisch gestaltete Biographie eines schwulen Lebens und einer Liebe in München. „Ich bringe es nicht über mich, seine Telefonnummer zu löschen. Die Display-Auskunft gelöscht, das elektronische Geräusch wäre die Salve eines Hinrichtungskommandos. Man kann niemanden löschen.“ Aus dem Schmerz entsteht die Darstellung beider Leben, einer dreiundzwanzigjährigen Liebe und das Bild einer Ära bis zum Einbruch der tödlichen Krankheit: die 70er und frühen 80er Jahre – die heiteren, kreativen, promisken Zeiten, als München wieder einmal leuchtete. Das Datum des Knalls am Ende ist genau bezifferbar. AIDS zerreißt die Leben vieler. Die Todesgefahr schwebt über der Community. Pleschinski erzählt von seiner ersten Liebe, der Jugend in Celle, mit großer Wärme und viel Witz von dem Zivildienst in einem Altenheim, in dem vorwiegend alte Adlige aus dem ehemals deutschen Osten ihre letzten Jahre verbrachten. Er lässt seine Anfänge in München wieder aufleben, die wilde Zeit mit einer Wiener Schauspielerin, die vielen schwulen Affären. Er erzählt auch vom Aufwachsen des achtzehn Jahre älteren Geliebten in der Nachkriegszeit, von dessen Anfängen als Galerist, von Erfolg und Misserfolg, von der letzten Unternehmung: dem Ausstellungsprojekt für Werke des Malers Edgar Ende (des Bruders des Schriftstellers Michael Ende) und von Krankheit und Tod von Volker Kinnius. Beim Kennenlernen und im Diskurs über das Theater Becketts besteht der junge Pleschinski darauf: „Man muss Geschichten erfinden, die über den Abgrund führen.“ Das hat er mit seinem Buch getan. Er hat das Schwere immer wieder mit Humor durchkreuzt. Lesenswert für alle, die eine vergangene Ära in München besichtigen wollen, die über eine große schwule Liebe lesen wollen, und für alle Pleschinski-Leser sowieso. Das Buch ist erstmals 2002 im Carl Hanser Verlag erschienen und 2026 bei C. H. Beck mit einem Nachwort des Autors und einem Nachwort der Schriftstellerin Anja Kampmann versehen wieder aufgelegt worden. Kleine Bemerkung am Rande: Im Text sind ein paar Fehler zu viel stehen geblieben.

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Bildnis eines Unsichtbaren

von Hans Pleschinski

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