Produktbild: Der andere Arthur

Der andere Arthur Roman

71

26,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5700

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

377

Maße (L/B/H)

22,2/14,8/3,6 cm

Gewicht

579 g

Farbe

Mokka / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Heft

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84333-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5700

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

377

Maße (L/B/H)

22,2/14,8/3,6 cm

Gewicht

579 g

Farbe

Mokka / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Heft

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84333-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbarer Roman

    Arthur Opp ist ein ehemaliger Literaturprofessor und wegen seiner Leibesfülle bereits seit vielen Jahren ans Haus gebunden. Nicht viele Kilometer von ihm entfernt lebt Kel, der Profisportler werden möchte, im Moment aber um seinen Schulabschluss kämpfen muss. So unterschiedlich diese beiden Menschen sind, so sehr verbunden sind sie miteinander, obwohl sie es noch nicht wissen. - »Ich bin einer der einsamsten Menschen der Welt.« (Seite 236) - Seit zwanzig Jahren hat Arthur Charlene nicht mehr gesehen, lange gab es kein Lebenszeichen von ihr, dann plötzlich schreibt sie ihm einen Brief und bittet um Hilfe für ihren Sohn. Arthur soll dem fast Achtzehnjährigen dabei helfen, aufs College zu kommen. Kel weiß nichts davon, zu beschäftigt ist er damit, seiner Mutter aus dem Weg zu gehen, die ihre Tage allein im Haus verbringt, einsam und alkoholisiert. Seine Sportkarriere steht im Vordergrund, Profi zu werden ist sein oberstes Ziel. Parallel hören wir beiden zu, erfahren Dinge, die sie bewegen, und wohnen einschneidenden Ereignissen in beider Leben bei. - »Ich war sechs Jahre alt. Damals waren mir ihr Bademantel und ihre hässliche, altmodische Frisur und ihre körperliche Nähe ganz egal. Sie sorgte dafür, dass uns beiden nichts passierte, das war das Einzige, was zählte. Mir war auch egal, dass sie keine Freunde hatte, das kam mir ganz normal vor. Sie war meine Mutter.« (Seite 243) - Der bereits 2012 erschienene zweite Roman von Liz Moore, eines von insgesamt fünf ihrer Werke, der hierzulande als drittes Buch der Autorin übersetzt wurde, ist ein wunderbares Buch über Freundschaft, Familie und das Leben selbst. Arthur Opp und Kel Keller erzählen ihre Geschichte ohne auf die Tränendrüse zu drücken und schaffen es dadurch umso mehr, dass ich gerührt und an vielen Stellen tatsächlich in Tränen ausgebrochen bin. Beide Figuren sind unterschiedlich und trotzdem in vielen Dingen absolut gleich. Ich habe gehofft, gelitten, geschmunzelt und geweint. Dieses Buch deckt viele verschiedene Bereiche ab, es schenkt ein unvergessliches Leseerlebnis, das mich tief berührt. Zusammengefasst ein Highlight, das für immer in meinem Herzen bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionale Achterbahn

    Der andere Arthur“ hat mich emotional komplett überwältigt. Dieses Buch erzählt nicht einfach nur eine Geschichte – es erzählt von Einsamkeit, Hoffnung, Verlust und davon, wie sehr Menschen einander prägen können, selbst aus der Distanz heraus. Im Mittelpunkt stehen vor allem Arthur Opp und Kel Turner , aus deren Sicht die Geschichte größtenteils erzählt wird. Arthur lebt seit Jahrzehnten zurückgezogen in seinem Haus in Brooklyn und hat es aufgrund seines extremen Übergewichts von über 250 Kilo längst nicht mehr verlassen. Essen wurde für ihn über die Jahre zu einem Zufluchtsort gegen Einsamkeit, Angst und all die Dinge, die ihn von der Außenwelt abgeschnitten haben. Seine Brieffreundschaft mit Kel‘s Mutter Charlene ist dabei lange Zeit sein einziger wirklicher Halt – ein kleines Fenster nach draußen, an dem er sich festhält. Charlene selbst trägt einen großen Teil von dieser Geschichte mit, auch wenn sie nicht dauerhaft im Mittelpunkt steht. Ihre Entscheidungen, ihre Gefühle und ihre Briefe ziehen sich durch das gesamte Buch und verbinden die Figuren miteinander. Besonders mochte ich, wie ehrlich und verletzlich diese Briefe geschrieben sind. Kel begleiten wir während seiner Schulzeit, bei seinen sportlichen Träumen, seinen Rückschlägen und schließlich auch bei einem schweren Schicksalsschlag, der vieles verändert. Genau ab diesem Punkt entwickelt das Buch für mich noch einmal eine ganz andere emotionale Tiefe. Die Erzählweise zwischen Arthur und Kel wirkt dabei fast wie ein Pingpong-Spiel: Kapitelweise wechseln sich ihre Gedanken, Gefühle und Perspektiven ständig ab. Mal erzählt Arthur, mal Kel – und obwohl beide sich eigentlich kaum kennen, entsteht durch diese wechselnde Ich-Erzählung das Gefühl, als würden ihre Gedanken miteinander antworten. Genau dieser Schreibstil hat mich unglaublich gefesselt und die Geschichte so nahbar gemacht. Zwischen all der Schwere gibt es aber auch Lichtblicke. Vor allem Arthurs Haushälterin hat mich unglaublich berührt, weil sie ihm auf ihre eigene Art immer wieder zeigt, dass da noch Hoffnung ist und dass er vielleicht doch mehr wert ist, als er selbst glauben kann. Dieses Buch hat mich mehrfach zu Tränen gerührt. Ich musste es zwischendurch weglegen, weil manche Gedanken und Gefühle so intensiv waren. Gleichzeitig gab es aber auch warme, hoffnungsvolle Momente, die gezeigt haben, wie wichtig zwischenmenschliche Nähe sein kann – und dass Familie manchmal nicht nur aus Blutsverwandtschaft besteht. Ein unglaublich ehrliches, trauriges, schönes und menschliches Buch, das mir noch sehr lange im Kopf bleiben wird.

  • Sabine L.

    aus Wien

    5/5

    18.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut empfehlenswert!

    Unglaublich tolles Buch. Es ist nicht nur lesen, es ist mitfühlen, mitfiebern, wünschen und hoffen. Ein Buch was ich immer wieder lesen würde und immer weiterempfehlen werde. Zwei Leben, von tiefer Verlassenheit gezeichnet, kreuzen sich im Schatten derselben Frau. Sabine L. Thalia Q19

  • LizzyCurse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Facetten der Einsamkeit

    In „Der andere Arthur“ geht es um Einsamkeit, um Unsicherheit im sozialen Leben. Und um zwei Menschen, in verschiedenen Stadien ihres Lebens, die doch eines eint: Unsicherheit und Einsamkeit. Arthur Opp, Literaturprofessor und adipositös, hat seit Jahren sein Haus nicht mehr verlassen und lebt durch Erinnerungen und die Medien. Seinen einzigen Kontakt zur Außenwelt erfährt er auf dem kurzen atemraubenden Weg zur Haustür um den Lieferdienst zu empfangen. „Seit ich mein Haus nicht mehr verlassen kann, habe ich oft das Gefühl, dass es zu einer physischen Manifestation von Platons Höhlengleichnis geworden ist, und das ich der Mann bin, der in der Höhle sitzt.“ Nur wenige Kilometer entfernt lebt Kel, der um ein Baseballballstipendium ringt, der sich aber gleichzeitig um seine kranke Mutter sorgt. Die Mutter wiederum verbindet eine Beziehung mit Arthur Opp. Sie entschließt sich ihm einen Brief zu schreiben, und ihn um Hilfe für ihren Sohn bei den Collegebewerbungen zu bitten. So setzt sie unwissentlich Denkprozesse bei Arthur in Gang, und zwar in eine Richtung, in die er es Jahrelang vermieden hat zu denken. Liz Moore hat mit ihrem Roman über zwei einsame Seelen und ihren Weg heraus aus der Einsamkeit, ein eindrucksvolles Frühwerk geschrieben, über Angst, Gründe, die in die Einsamkeit führen (ob selbstverschuldet oder von außen instruiert). Aber sie hat auch zwei Charaktere skizziert, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Arthur ist klug und gebildet, hat seinen Tagesablauf und weiß, in welcher Situation er sich befindet. Aber erst der Brief zwingt ihn zum Handeln. Ich hatte manchmal das Gefühl, die Einsamkeit hat ihn gelähmt. Er ist der Protagonist, den wir als erstes in dem Buch kennen lernen und viel über seine Situation erfahren. Erst später im Roman kommt Kels Erzählstimme hinzu - und sie ist anders gefärbt. Er erzählt uns von der Schule, von seinem Schwarm, vom Baseball - hoffnungsvoll, und von seiner Beziehung zu seiner Mutter, zwischen Liebe und Hoffnungslosigkeit. Das schmerzt, denn tief im Inneren kennt auch er die Einsamkeit und die Angst. Diese beiden gegenläufigen Plotlinien faszinieren. Sie werden mit leisen Worten erzählt, beinahe strategisch werden die Protagonisten seziert. „Wenn ich mir etwas wünsche, dann muss ich dem mit ganzem Herzen hinterher rennen, weil ich Angst habe, dass es sonst weggeht um mich zu bestrafen.“ Manchmal hat es regelrecht geschmerzt, von ihren Gedanken und Gefühlen zu lesen. Ein winziges Stück davon, von der Einsamkeit und von der Angst, hat wohl jeder schon einmal erlebt. Ich glaube, darüber habe ich mir bei der Lektüre dieses Buches am meisten Gedanken gemacht. Wieviel von Arthur und Kel stecken in mir? Liz Moore lässt den Leser aber nicht nur mit negativen Emotionen zurück. Sie gibt den Protagonisten Rettungsleinen in die Hand. „Ich glaube, wir können uns mit Menschen umgeben, die wir gern haben und bewundern, und dass die so etwas wie unsere Familie werden können.“ Es gab Passagen, da hat mich das Buch ein bisschen runtergezogen. Ich haderte mit dem Schicksal der Protagonisten, gerade weil sie so viel Projektionsfläche geboten hat. Dann gab es wieder Passagen, in dem die Handlung gefühlt stagniert hat. Ich kenne Liz Moores Stil mittlerweile, weiß auch, dass sie diese Pausen gerne setzt - fand sie aber in ihren späteren Büchern besser eingesetzt. Ein Buch, das gleichsam über Einsamkeit und Hoffnung erzählt, mit zwei starken Erzählstimmen. Für mich hat das Tempo nicht ganz gestimmt. Deshalb vergebe ich vier Sterne.

  • Susanne Poehls

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegender Roman

    Der Roman hat mich sehr berührt. Die Situation der beiden Hauptfiguren wird hier sehr einfühlsam und intensiv beschrieben. Man leidet mit diesen beiden Männern, wie sie eigentlich unterschiedlicher nicht sein können. Der Professor, privilegiert, ohne wirtschaftlicher Sorgen und Kel, wo schon die Mutter finanzielle Sorgen hat und auch der Sohn immer damit kämpft. Gemeinsam ist beiden, dass sie einsam in ihrem jeweiligen Leben sind. Aber es ist nie zu spät für einen Neuanfang und mit ersten sozialen Kontakten wird es einfacher. Das ist sehr warmherzig beschrieben und berührt beim Lesen. Das Buch lässt sich angenehm flüssig und ruhig lesen und die Kapitel sind jeweils aus Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt. Gewünscht hätte ich mir, dass der jeweilige Name vor dem Kapitel stehen würde, das würde es etwas einfacher machen. Insgesamt ein Roman der lange in Erinnerung bleiben wird und dem ich viele Leser:innen wünsche..

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