Die Abschottung der Welt Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945
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Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
8955
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
20.02.2026
Abbildungen
mit 19 Abbildungen und 2 Karten
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
384
Maße (L/B/H)
22,2/14,9/3,5 cm
Gewicht
637 g
Farbe
Elfenbein / Anthrazit
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-84301-3
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heims konzises und anschauliches Buch ist ein großer Wurf: Noch nie wurden die internationale Flüchtlingspolitik und ihr dramatisches Scheitern so umfassend beschrieben. Eine notwendige und beklemmende Lektüre, denn die demokratischen Staaten scheinen bis heute nur wenig dazugelernt zu haben.
Kundinnen und Kunden meinen
Wenn Grenzen töten und niemand hinschaut
Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.04.2026
Bewertungsnummer: 3097077
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
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