Produktbild: Heimat ohne Grenzen. Life is a Story - story.one

Heimat ohne Grenzen. Life is a Story - story.one

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2025

Abbildungen

mit 2 Farbabbildungen

Verlag

Storylution

Seitenzahl

72

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/0,9 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Hellbraun / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7118-0579-9

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2025

Abbildungen

mit 2 Farbabbildungen

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Storylution

Seitenzahl

72

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/0,9 cm

Gewicht

188 g

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Hellbraun / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7118-0579-9

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Zwischen zwei Welten – und doch ganz bei sich: Eine Rezension zu „Heimat ohne Grenzen“ von Nasim Ebert-Nabavi

Bewertung am 05.03.2026

Bewertungsnummer: 3067012

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Bücher, die man Seite für Seite liest. Und es gibt Bücher, die man beinahe in einem Atemzug durchgeht, weil sie eine eigene, leise Sogwirkung entfalten. Heimat ohne Grenzen von Nasim Ebert-Nabavi gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Im Zentrum der Erzählung steht die Figur Mara, in der sich Erfahrungen bündeln, die viele Menschen kennen, die zwischen Kulturen, Sprachen und Lebenswelten aufgewachsen sind. Die Autorin gelingt dabei etwas Bemerkenswertes: Ihr Buch wirkt zugleich sehr persönlich und doch universell. Man spürt, dass hier aus eigener Erfahrung gesprochen wird, und dennoch öffnet sich der Text weit über die individuelle Biografie hinaus. Die Stärke des Buches liegt in seiner Authentizität. Ebert-Nabavi erlaubt tiefe Einblicke in die Seele eines Menschen, dessen Wurzeln noch in einem anderen Land verankert sind, dessen Geist jedoch bereits vom Licht einer neuen Welt gestreichelt wird. Diese Spannung zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Erinnerung und Zukunft trägt die gesamte Erzählung. Dabei entfaltet sich das Buch wie ein Teppich, der aus vielen bunten Fäden gewebt ist. Jede Episode, jede Erinnerung fügt ein weiteres Muster hinzu. Zusammen ergibt sich ein Bild, das trägt und Halt gibt – und dennoch bleiben die einzelnen Elemente sichtbar. Genau darin liegt der besondere Reiz dieser Erzählweise: Das Ganze wirkt geschlossen und stimmig, ohne die Vielfalt der einzelnen Lebensmomente zu verdecken. Besonders berührend sind die familiären Passagen. Die Autorin erzählt von Glück und Verlust, von Nähe und Brüchen. Sie nimmt die Leser gewissermaßen an die Hand und führt sie in die Welt ihrer Familie, stellt ihnen Eltern und Großeltern vor und öffnet dabei Räume der Erinnerung, die vielen vertraut erscheinen dürften. In diesen Momenten gewinnt der Text eine Wärme, die lange nachhallt. Man könnte das Buch auch mit einem Baum vergleichen. Ein Baum, dessen Stamm Narben trägt – Spuren von Wind, Wetter und vergangenen Jahren. Doch gerade durch diese Spuren wirkt er nicht gebrochen, sondern gewachsen. Wenn seine Blätter im Wind rascheln, fällt das Licht immer wieder neu auf Stamm und Äste und zeichnet wechselnde Muster. So erscheint auch diese Erzählung: geprägt von Brüchen, aber aufgerichtet, würdevoll und voller Leben. Heimat ohne Grenzen ist letztlich mehr als eine persönliche Geschichte. Es ist eine Einladung, über Heimat neu nachzudenken. Nicht als Ort hinter Grenzen oder Mauern, sondern als etwas, das zwischen Menschen entsteht – in Beziehungen, Erinnerungen und gemeinsamen Erfahrungen. Ich habe dieses Buch in einem Zug gelesen. Und am Ende blieb das Gefühl, einen echten Gewinn daraus gezogen zu haben. Ein stilles, poetisches Buch, das lange nachklingt – und das zeigt, dass Zugehörigkeit oft dort entsteht, wo Menschen bereit sind, sich füreinander zu öffnen.

Zwischen zwei Welten – und doch ganz bei sich: Eine Rezension zu „Heimat ohne Grenzen“ von Nasim Ebert-Nabavi

Bewertung am 05.03.2026
Bewertungsnummer: 3067012
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Bücher, die man Seite für Seite liest. Und es gibt Bücher, die man beinahe in einem Atemzug durchgeht, weil sie eine eigene, leise Sogwirkung entfalten. Heimat ohne Grenzen von Nasim Ebert-Nabavi gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Im Zentrum der Erzählung steht die Figur Mara, in der sich Erfahrungen bündeln, die viele Menschen kennen, die zwischen Kulturen, Sprachen und Lebenswelten aufgewachsen sind. Die Autorin gelingt dabei etwas Bemerkenswertes: Ihr Buch wirkt zugleich sehr persönlich und doch universell. Man spürt, dass hier aus eigener Erfahrung gesprochen wird, und dennoch öffnet sich der Text weit über die individuelle Biografie hinaus. Die Stärke des Buches liegt in seiner Authentizität. Ebert-Nabavi erlaubt tiefe Einblicke in die Seele eines Menschen, dessen Wurzeln noch in einem anderen Land verankert sind, dessen Geist jedoch bereits vom Licht einer neuen Welt gestreichelt wird. Diese Spannung zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Erinnerung und Zukunft trägt die gesamte Erzählung. Dabei entfaltet sich das Buch wie ein Teppich, der aus vielen bunten Fäden gewebt ist. Jede Episode, jede Erinnerung fügt ein weiteres Muster hinzu. Zusammen ergibt sich ein Bild, das trägt und Halt gibt – und dennoch bleiben die einzelnen Elemente sichtbar. Genau darin liegt der besondere Reiz dieser Erzählweise: Das Ganze wirkt geschlossen und stimmig, ohne die Vielfalt der einzelnen Lebensmomente zu verdecken. Besonders berührend sind die familiären Passagen. Die Autorin erzählt von Glück und Verlust, von Nähe und Brüchen. Sie nimmt die Leser gewissermaßen an die Hand und führt sie in die Welt ihrer Familie, stellt ihnen Eltern und Großeltern vor und öffnet dabei Räume der Erinnerung, die vielen vertraut erscheinen dürften. In diesen Momenten gewinnt der Text eine Wärme, die lange nachhallt. Man könnte das Buch auch mit einem Baum vergleichen. Ein Baum, dessen Stamm Narben trägt – Spuren von Wind, Wetter und vergangenen Jahren. Doch gerade durch diese Spuren wirkt er nicht gebrochen, sondern gewachsen. Wenn seine Blätter im Wind rascheln, fällt das Licht immer wieder neu auf Stamm und Äste und zeichnet wechselnde Muster. So erscheint auch diese Erzählung: geprägt von Brüchen, aber aufgerichtet, würdevoll und voller Leben. Heimat ohne Grenzen ist letztlich mehr als eine persönliche Geschichte. Es ist eine Einladung, über Heimat neu nachzudenken. Nicht als Ort hinter Grenzen oder Mauern, sondern als etwas, das zwischen Menschen entsteht – in Beziehungen, Erinnerungen und gemeinsamen Erfahrungen. Ich habe dieses Buch in einem Zug gelesen. Und am Ende blieb das Gefühl, einen echten Gewinn daraus gezogen zu haben. Ein stilles, poetisches Buch, das lange nachklingt – und das zeigt, dass Zugehörigkeit oft dort entsteht, wo Menschen bereit sind, sich füreinander zu öffnen.

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