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Wir Freitagsmänner Wer wird denn gleich alt werden? – Roman | »Nie wurde die zweite Lebenshälfte köstlicher beschrieben.« Christoph-Maria Herbst

113

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8828

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,3 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Rost / Karamell

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28545-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein Feuerwerk an Pointen, die nie platt oder gar billig daherkommen. (...) Eine sehr komische und oft überraschend berührende Geschichte, die eine Menge mit dem richtigen Leben zu tun hat. ("WDR 2")
Es hat so eine versteckte Eleganz – das hat mir unglaublich gut gefallen. … Hans-Gerd Raeth ist Drehbuchautor und das merkt man. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass aus diesem Buch ein Film wird. ("Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)")
Witziger Blick auf das starke Geschlecht. ("Freizeit Revue")
Frech und witzig, auf die 12 – herrlich! ("NDR DAS!")
Ein witziger, schneller Roman mit vielen kleinen Pointen, gekonnt stereotypen, aber realistischen Figuren, welcher sich um die Fragen des Älterwerdens dreht. Ein Buch für Männer in den besten Jahren, welches aber auch für Frauen durchaus lesenswert ist. ("General-Anzeiger Brugg")
Seit Miranda Julys Buch ›Auf allen vieren‹ aus dem Jahr 2024 ist etwa alle paar Wochen ein neuer Roman über die Wechseljahre erschienen, wobei nebenbei natürlich immer auch ein kleiner Kampf gegen Vorurteile oder Tabus oder ganz allgemein die Gesellschaft geführt wird. Mit ›Wir Freitagsmänner‹ von Hans-Gerd Raeth gibt es jetzt endlich einen solchen Roman für den Mann. Der und seine Probleme wollen schließlich genauso beachtet werden. ("Die Zeit")
Eine ebenso absurde wie überraschende Geschichte voller peinlicher Situationen, skurriler Begegnungen und unerwarteter Wendungen. ("Der Hammersbacher")
Herrliche Dialoge, sehr witzig und dabei trotzdem auch tiefgründig. ("TV Hören und Sehen")
Hans-Gerd Raeth wirft einen Schadenfrohen Blick auf Männerin den besten Jahren. Gebrauchsanleitung für die männlichen Wechseljahreinklusive. ("Bild am Sonntag")

Produktdetails

Verkaufsrang

8828

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,3 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Rost / Karamell

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28545-2

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • wonderland09

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Männliche Wechseljahre

    Gestaltung: -------------- Der Mann mit Anzug und einem Dachskopf weckt besonders wegen des tierischen Kopfes die Neugier eines jeden Betrachters. Ich habe mich lange gefragt, warum dieses Tier gewählt wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass der Dachs als Symbol für Cleverness und Weisheit steht. Passend für den "alternden" Protagonisten. Zudem wird damit auch gleichzeitig der Humor des Romanes widergespiegelt. Ein gelungenes Titelbild! Inhalt: -------------- »Wie alt fühlen Sie sich denn momentan?«, fragt sie. »Meinen Sie, auf einer Skala von eins bis zehn?« »Nein. Tun wir mal so, als würde sich Ihr ganzes Leben in einer Woche abspielen. Alles beginnt am Montagmorgen mit ihrer Geburt, aber schon am Sonntagabend schlägt Ihre letzte Stunde. Stellen Sie sich das Wochenende meinetwegen als Ihren Ruhestand vor. Gehören Sie zu den Menschen, die am Samstag noch arbeiten wollen, oder haben Sie es sich so eingerichtet, dass Sie am Freitag früh das Büro verlassen können? Und freuen Sie sich aufs Wochenende oder fürchten Sie sich davor? Und wo in Ihrem Leben stehen Sie eigentlich gerade? Also, welchen Wochentag haben wir heute?« [...] »Freitag«, sage ich. »Ich glaube, in meinem Leben ist gerade Freitag. Freitagnachmittag.«»Sie haben also bald Wochenende«, stellt sie fest. »Freuen Sie sich darauf?«»Keine Ahnung. Ich weiß noch nicht, was ich vorhabe.« (S. 98) Henri ist Anfang fünfzig, geschieden und mitten in einer Midlife-Crisis. Seine Ex-Frau will ein neues Leben mit dem neuen Partner in Bali, sein Bart zeigt erste Löcher und sein Arzt verordnet ihm eine gesündere Lebensweise, denn er ist in seinen männlichen Wechseljahren angekommen. Dazu kommt sein Freund Felix, der selbst in den Wechseljahren steckt und ihn ständig trackt. Und dann ist da Emily, seine neue Traumfrau, die er auf sich aufmerksam machen will. Und auch im Job will er noch nicht aufs Abstellgleis abgeschoben werden. Doch Henri stellt sich seinen inneren Problemen und Ängsten und kommt mithilfe von viel Humor und Selbsterkenntnis Schritt für Schritt seinem neuen Lebensglück näher. Mein Eindruck: -------------- Obwohl Herr Raeth ein viel gelesener Autor ist, ist dies das erste Buch, das ich von ihm lese. Ich war anfangs skeptisch, ob ich eine Geschichte über männliche Wechseljahre als Frau lesenswert finde. Doch kaum hatte ich mit den ersten Sätzen begonnen, befand ich mich in einem Sog und las das Buch in fast einem Rutsch. Herr Raeth beweist in diesem Roman nicht nur seine gezielte Beobachtungsgabe im Hinblick auf menschliche und männliche Schwächen, sondern vermag diese auch sehr detailliert und humorvoll zu beschreiben und auf die Spitze zu treiben. Ich wusste zuvor nicht, dass es ein Pendant zu den weiblichen Wechseljahren gibt, wurde durch diese Geschichte aber eines besseren belehrt. Die Story ist durch viele situationskomische Dialoge und Szenen amüsant, hat viele überraschende Wendungen und ist spannend bis zum Schluss. Ich hatte beim Lesen ein Dauergrinsen im Gesicht und Henri ist mir als Figur sehr ans Herz gewachsen. Ich hatte Kopfkino pur und könnte mir den Roman gut als Verfilmung vorstellen. Optimalerweise mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle, der das Werk auch bewirbt. Die Rolle würde zu ihm passen. Fazit: -------------- Humorvolle und fesselnde Geschichte über die männliche Lebensmitte und wie man(n) das Beste draus macht!

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Männliche Wechseljahre

    Mit "Wir Freitagsmänner" hat Hans-Gerd Raith einen Roman geschrieben, der unglaublich viel Wärme, Humor und Herz besitzt. Besonders als Hörbuch, gesprochen von Christoph Maria Herbst, war das für mich ein echtes Highlight. Dieser liest die Geschichte einfühlsam, aber gleichzeitig mit einem leicht neckenden, sarkastischen Unterton, der perfekt zu Hauptfigur Henri und seinen manchmal herrlich schusseligen Aktionen passt. Henri ist geschieden, lebt allein und kämpft sichtbar mit dem Älterwerden – spätestens als sein Hausarzt andeutet, dass seine Beschwerden praktisch männliche Wechseljahre seien. Henri fühlt sich vom Leben veräppelt, lässt aber keinen Versuch aus, sein Leben neu aufzustellen. Anfangs hatte ich Sorge, dass hier die Geschichte eines toxischen alten weißen Mannes erzählt wird. Doch Henri ist das komplette Gegenteil. Er ist ein liebenswerter, unsicherer Mann, der sich irgendwie durchs Leben laviert und eigentlich nur noch einmal die große Liebe finden möchte. Besonders unterhaltsam wurde es als er ein Coaching bei seiner absoluten Traumfrau begann. Dass er in diesem Zusammenhang anfing zu lügen und sich ständig in absurde Situationen hineinzumanövrieren, sorgte für herrliche Situationskomik. Dabei schaffte das Buch es gleichzeitig tiefgründig zu sein, aber auch leichtfüßig-humorvoll zu erzählen. Auch die Nebenfiguren haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Henris bester Freund sorgte immer wieder für humorvolle Momente, während Figuren wie seine Exfrau oder die ehemalige Affäre Reibung und emotionale Tiefe hineinbrachten. Dadurch wirkte die Geschichte nie oberflächlich, sondern angenehm menschlich. Ich musste beim Hören oft schmunzeln, manchmal sogar laut lachen – und an anderen Stellen war ich wirklich ergriffen. Die Mischung aus Humor, Melancholie und Hoffnung hat das Buch für mich so besonders gemacht. Kurz gesagt: ein warmherziger, kurzweiliger und sehr kluger Roman über Neuanfänge, das Älterwerden und die manchmal herrlich komplizierte Suche nach Liebe.

  • Bewertung

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Mann in der Mitte des Lebens

    Henri ist ein Mann Mitte 50, beruflich sitzt er fest im Sattel, seine Ehe hat er durch eine Affäre in den Sand gesetzt und nun ziept es hier und da. Zeit neu anzufangen. Eine neue Liebe scheint mit der attraktiven Emily möglich, wenn es da nicht diverse Fallstricke gäbe. Helfer in der Not ist der ständig präsente, beste Freund Felix, der sich schließlich bei ihm einquartiert, seine Wohnung optimiert und ihn auch sportlich auf den richtigen Pfad zu lenken versucht. Ich habe bei einem Buch selten so gelacht. Es gibt Formulierungen, die durch ihre feinsinnigen Wortwitz kaum zu toppen sind. Felix ist für mich der heimliche Star des Buches. Wer würde sich nicht so einen besten Freund wünschen? Liebenswert und aufmerksam, aber auch total anstrengend, da er Henri ständig trackt und alle Details zu seinem Leben wissen will. Männer in der Midlife-Crises, durch Wechseljahrsbeschwerden in ihrer Gefühlswelt verloren und im Wissen, daß die Uhr tickt. Denn wenn das Leben in eine Woche gepackt wäre und es Freitag ist, dann spätestens sollte man sich gut überlegen, was man mit der verbleibenden Zeit anfangen möchte. Der Roman ist ein echtes highlight, mit ernstem Hindergrund aber wunderbar und schnoddrig verpackt. Ein Buch das Männer und Frauen anspricht.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irgendwann wird es für jeden Freitag

    Männer in den Wechseljahren? Gibt’s nicht…. oder doch? Henri, in der Wochen-Lebensskala im Freitag angekommen (“Stell dir vor, dein Leben dauert eine Woche - und heute ist Freitag”), muss sich mit dieser Diagnose auseinandersetzen. Wechseljahren! Ist doch eigentlich so ein Frauen-Ding. Gefühlsschwankungen, Hitzewallungen, Gesichtszunahme…. Nicht mit Henri. Mit Charme und (Galgen)-Humor stemmt er sich gegen den drohenden Fall in die männliche Bedeutungslosigkeit.  Mit Henri ist noch zu rechnen! Es ist noch lange nicht Schluss!  Hans-Gerd Raeth begleitet liebe- und humorvoll Henri in die Wechseljahre. Eine Phase des Lebens wo wir noch soviele Möglichkeiten und Chancen haben und alle nicht aufs Abstellgleis gehören! Und das schöne ist, man wird nicht alleine alt.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Amüsant und kurzweilig

    Nicht nur beim Dating läuft es bei Henri miserabel, auch sein Arzt eröffnet ihm eine schonungslose Tatsache: Henri befindet sich ganz offensichtlich in den Wechseljahren! Ich fand es herrlich amüsant, wie Autor Hans-Gerd Raeth die Zipperlein und Gedanken eines Mannes in den Wechseljahren aufgreift. Dabei zieht er die damit verbundenen Herausforderungen nicht ins Lächerliche, greift aber einige Klischees und Situationen mit einem Augenzwinkern auf, z.B. die Suche nach dem passenden Sport, den Verzicht auf Alkohol oder das obligatorische Rennrad. Henri ist dabei ein herrlicher Protagonist: Er besitzt einen tollen Sinn für Humor und Selbstironie, hat aber gleichzeitig das Herz am rechten Fleck. Er jammert nicht (naja zumindest meistens) sondern macht das Beste aus dem Wechseljahren-Ausnahmezustand. Auch als Frau habe ich ihn sehr gerne begleitet, kann mir aber vorstellen, dass das Buch männliche Leser noch einen Ticken besser geeignet ist, da sich diese mit Henri logischerweise besser identifizieren können. Fazit: Ein sehr amüsanter und kurzweiliger Roman über das Älterwerden und seine Herausforderungen.

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