• Produktbild: Im Jahr der Waldblüte
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Im Jahr der Waldblüte Roman | Die Geschichte zweier ergreifender Frauenschicksale. Von der Autorin der ›Dorflehrerin‹.

8

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31887

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/3,4 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22115-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31887

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/3,4 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22115-3

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    berührender Roman

    Ist es nicht eine wunderschöne Vorstellung, seine Erinnerungsstücke oder auch reine Erinnerungen in einer mit Liebe bemalten Spanschachtel zu bewahren – einer Lebensspanschachtel? Schöne, glückliche und leichte Momente, aber auch traurige und schwere und Zeiten? Davon haben die beiden Freundinnen Babette und Burgi gegen Ende ihres Lebens eine Menge, die von zwei völlig verschiedenen Leben zeugen. Während Babette ihr ganzes Leben in Berchtesgaden verbrachte, sich ihr Leben dort unbewusst im Rhythmus der Waldblüte immer wieder änderte zog es Burgi nach München in ein freies und selbstbestimmtes Leben, fern ab von den Zwängen und konservativen Vorstellungen ihrer Eltern und der Gesellschaft. Babette hingegen war viel zu lange die liebe und angepasste Frau, heiratete Georg vor allem wegen der Erwartungshaltung ihrer Mutter, liebte jedoch zeitlebens Ludwig, zwar arm, aber reich im Herzen. So unterschiedlich Babettes und Burgis Leben auch gewesen waren, haben beide ein Geheimnis, welches sie bis in die Gegenwart und darüber hinaus mit sich tragen. Nachkriegsjahre, Berg- und Stadtleben und die an diesen gegensätzlichen Orten unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Einstellungen machen dieses Buch zu einem richtigen Pageturner. Oftmals stockte mir der Atem, wie Babette von ihrem Ehemann und dessen Eltern behandelt wurde, wie sie ab ihrer Heirat zwar gegen außen die Ehefrau vom Sohn des Salzbergwerkdirektors war, hinter geschlossenen Türen aber wie eine Magd, herabwürdigend und erniedrigend, behandelt wurde. Die Geschichte gibt eindrückliche Einblicke in die damals prägnanten Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben. Richtig gut gefallen hat mir auch die Einbindung der Natur und ihren Rhythmus in der Geschichte sowie die liebevolle Verbindung von Babette und ihrer Großmutter. Ein sehr schöner Roman über die Liebe zur Natur, Selbstbestimmung, Freiheit, Freundschaft und Liebe sowie den Mut, sich aus imaginären Ketten zu lösen um sich ein Leben einzurichten das sich stimmig anfühlt – für sich selber und nicht für andere.

  • Vanessa

    5/5

    28.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschöner Roman

    Endlich wieder ein Roman von Bettina Seidl! Man taucht sofort ein in das Leben von Babette das in blumiger Sprache erzählt wird. Der Roman springt zwischen den Zeitebenen hin und her was Bettina Seidl in kurzen Kapiteln wunderbar gelungen ist. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und werde den schönen Gedanken mit der Spanschachtel, die man in seinem Leben mit seinen Erfahrungen füllt, nicht mehr vergessen.

  • Jürg K.

    5/5

    28.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte die berührt

    Bettina Seidl verwebt Natur, Tradition und Frauenschicksale zu einem Erzählteppich, der lange nachhallt. Es ist Hörbuch, das sich anfühlt wie ein Gang durch einen alten Bergwald, ruhig, erdig, voller Geschichte und mit einer Kraft, die erst nach und nach spürbar wird. Im Zentrum steht Babette Koller, deren Leben von Anfang an eng mit dem Rhythmus der Natur verbunden ist. Die Waldblüte, die nur alle sieben Jahre erscheint, wird zu einem poetischen Symbol für Wendepunkte, Entscheidungen und innere Reifung. Diese zyklische Struktur verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe. Ihre Ehe, in die sie gedrängt wird, ist ein stilles Gefängnis. Die Enge, die Pflicht, das Schweigen all das wird im Hörbuch eindringlich, aber nie reisserisch erzählt. Besonders berührend ist, wie Babette ihre Tochter Anna liebt und schützt. Kontrastiert wird Babette durch ihre Freundin Burgi, wild, freiheitsliebend, kompromisslos. Burgi bricht aus, nimmt sich das Leben, das Babette sich nicht zu nehmen traut. Doch auch sie zahlt ihren Preis. Die beiden Frauen spiegeln zwei Wege, die beide Mut erfordern, den Mut, zu bleiben, und den Mut, zu gehen. Die Berge, das Handwerk, die Jahreszeiten wird lebendig erzählt, dass man die Kälte der Höhenluft und den Duft von Holz fast spüren kann. Eva Becker, die Sprecherin, verleiht den Figuren eine stille Würde und lässt die emotionalen Nuancen fein durchscheinen. Für mich ist dieses Hörbuch ein tiefes, berührendes Stück Erzählkunst über Selbstbestimmung, Tradition. Ein Hörbuch, das bewegt, ohne zu überfordern und das zeigt, wie eng Schmerz und Schönheit manchmal beieinanderliegen.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    20.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Frauen, zwei Wege und ein unbändiger Freiheitsdrang

    Das Buch „Im Jahr der Waldblüte“ von Bettina Seidl ist ein Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt und eine emotionale Geschichte über eine lebenslange Freundschaft und der Suche nach persönlicher Freiheit erzählt. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich diese emotionale Geschichte vollkommen in ihren Bann gezogen und mich tief berührt und gleichzeitig fasziniert zurückgelassen. Es ist eines dieser Bücher, von denen ich weiß, dass die Figuren noch lange einen festen Platz in meinem Herzen behalten werden. Im Zentrum der Geschichte stehen Babette und ihre Schulfreundin Burgi: Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Babette, die ich ab der ersten Seite ins Herz geschlossen habe, verkörpert eine beeindruckende stille Stärke. Geboren 1940 auf einem Bergbauernhof bei Berchtesgaden, ist ihr Leben von Anfang an untrennbar mit dem Rhythmus der Natur verwoben. Ihr Weg führt sie in eine traditionelle, beengende Ehe, in der sie sich nur ihrer Tochter Anna zuliebe fügt. Burgi hingegen war für mich ein Charakter, dem ich mich erst langsam annähern musste. Doch gerade diese anfängliche Distanz machte ihre Entwicklung umso spannender. Sie bildet das notwendige, fast rebellische Gegengewicht zu Babettes eher traditionellem Leben und zeigt uns, welchen Preis Frauen zahlen mussten, um aus der Enge ihres Elternhauses auszubrechen. Es spielen noch einige weitere Figuren große und kleine Rollen. Sie alle konnten mich mit ihren interessanten Lebensgeschichten und ihren starken Zeichnungen überzeugen und sie bilden ein sehr authentisches Bild der Gesellschaft von damals und heute ab. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die atmosphärische und einnehmende Dichte. Die seltene Waldblüte ist hier nicht nur eine Kulisse, sondern ein schicksalhafter Taktgeber. Immer wenn der Wald blüht, nimmt Babettes Leben eine entscheidende Wende. Bettina Seidl schafft es meisterhaft, diese Naturverbundenheit so greifbar zu beschreiben, dass die Geschichte etwas fast schon Magisches bekommt, ohne dass diese dabei an Bodenhaftung verliert. Ich möchte nicht zu viel verraten, um niemandem die wunderbare Leseerfahrung zu nehmen, aber es gab Momente, in denen ich die Tränen kaum zurückhalten konnte. Die Schicksalsschläge sind so unmittelbar und echt erzählt, dass ich den hohen Preis, den beide Frauen für ihre Selbstbestimmung zahlen, körperlich spüren konnte. Besonders beeindruckt hat mich dabei das Zusammenspiel der zwei Erzählebenen. Auch wenn mir im Laufe der Lektüre immer klarer wurde, wie die Fäden zusammenlaufen, konnte ich das Buch gerade zum Ende hin kaum noch aus der Hand legen. Danke für dieses großartige und unvergessliche Leseerlebnis. Fazit: Der Roman „Im Jahr der Waldblüte“ von Bettina Seidl ist eine Hommage an die tiefe Verbindung zur Natur, das unschätzbare Glück eine beste Freundin zu haben und die Erkenntnis, dass unsere Vergangenheit uns immer begleitet. Alles, was passiert ist, formt uns zu den Menschen, die wir heute sind. Für mich ist diese wundervoll erzählte Geschichte ein absolutes Jahreshighlight. Unbedingt lesen.

  • Bewertung

    aus Brandis

    3/5

    09.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hätte Potential zu mehr

    Die Freundinnen Babette und Burgi wachsen in den 50er Jahren in einem kleinen Ort in den Berchtesgadener Bergen auf. Das Leben auf dem Bauernhof ist schwer und entbehrungsreich. Während Babette ihren vorgezeichneten Weg geht, bricht Burgi aus der Engstirnigkeit aus und lebt in München ein selbstbestimmtes Leben. Auf zwei Zeitschienen, die am Ende stimmig zusammenlaufen, schildert die Autorin das Leben beider, mit ihren Höhen, Tiefen und Fehlentscheidungen, immer durch das enge Band ihrer Freundschaft verbunden. Leider sind die Schilderung ohne Tiefgang, trotz Schicksalsschlägen plätschert für mich die Handlung eher dahin und Übergänge wirken teilweise sehr abgehackt. Prinzipiell eine interessante Story, deren Umsetzung jedoch das Potential zu mehr gehabt hätte.

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