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Band 3

Die Bestie von Dresden Kriminalrat Gustav Heller | Der brandgefährliche 3. Fall für Gustav Heller von der Königlich Sächsischen Polizei in Dresden.

4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3188

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,4 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26459-4

Beschreibung

Rezension

Dem Autor gelingt es, starke Figuren in einer sehr dichten Atmosphäre agieren zu lassen. Das soziale und politische Umfeld wirkt durch seinen Detailreichtum sehr überzeugend. Die Geschehnisse werden durch geschickte Wendungen immer wieder in neue Richtungen gelenkt. ("dpa")
Frank Goldammer hat seinen neuen Fall für den sympathisch-knorrigen Kriminalrat Heller spannend in Szene gesetzt. ("titel-kulturmagazin.net")
Ein spannender Krimi mit besonderen Charakteren, verbunden mit einer Zeitreise ins Dresden Ende des 19. Jahrhunderts. ("Ruhr Nachrichten")

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3188

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,4 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26459-4

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: [email protected]

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Historischer Kriminalroman mit vielen Wendungen und Spannung bis zum Schluss

Eliza am 12.04.2026

Bewertungsnummer: 3106564

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein historischer Kriminalroman, der mit vielen Wendungen bis zur letzten Seite für Spannung sorgt. Gustav Heller und sein Assistent Schrumm werden zunächst mit einem sonderbaren Fall konfrontiert. Dieser stellt sich jedoch bald als sehr dramatisch heraus. Sehr gut kommt in diesem Roman das Verhältnis der beiden Ermittler zur Geltung. Gustav Heller lebt auf seinem Gestüt nahe Dresden und ist ein Mann der Tat und der direkten Worte. Er scheut keine Konfrontation und stößt dabei seine Mitmenschen des Öfteren vor den Kopf. Sein Assistent Schrumm ist eher in sich gekehrt und bisweilen etwas zart besaitet. So muss er sich die eine oder andere bissige Neckerei von seinem Vorgesetzten gefallen lassen. Gerade diese Gegensätze der beiden Hauptprotagonisten sorgen für ein interessantes Zusammenspiel bei den Ermittlungen, was mir sehr gut gefällt. Auch die zahlreichen Nebencharaktere sind sehr gelungen ausgearbeitet. Über die Figur von Karl May musste ich mehrfach schmunzeln und habe dabei auch einiges über ihn erfahren, was mir zuvor nicht bekannt war. Die Einbettung Mays in die Geschichte ist gut dosiert, sodass er eine Rolle spielt, ohne zu sehr im Mittelpunkt der Handlung zu stehen. Der Schreibstil des Autors ist anschaulich und abwechslungsreich, zugleich aber sehr gut lesbar. Die größte Stärke der Geschichte sind für mich jedoch die vielen Verdächtigen und Wendungen innerhalb der Ermittlungen. Ich hatte eine andere Vermutung und lag am Ende komplett auf der falschen Fährte. Auf diese Auflösung muss man erst einmal kommen. Dieser Fall spielt noch stärker mit zwischenmenschlichen Beziehungen und Verhältnissen als die ersten beiden Bände, wodurch die Figuren besonders lebendig wirken. Ein rundum gelungener historischer Kriminalroman mit einem markanten Ermittlerteam in einer Zeit, die von vielen Veränderungen geprägt ist.

Historischer Kriminalroman mit vielen Wendungen und Spannung bis zum Schluss

Eliza am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3106564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein historischer Kriminalroman, der mit vielen Wendungen bis zur letzten Seite für Spannung sorgt. Gustav Heller und sein Assistent Schrumm werden zunächst mit einem sonderbaren Fall konfrontiert. Dieser stellt sich jedoch bald als sehr dramatisch heraus. Sehr gut kommt in diesem Roman das Verhältnis der beiden Ermittler zur Geltung. Gustav Heller lebt auf seinem Gestüt nahe Dresden und ist ein Mann der Tat und der direkten Worte. Er scheut keine Konfrontation und stößt dabei seine Mitmenschen des Öfteren vor den Kopf. Sein Assistent Schrumm ist eher in sich gekehrt und bisweilen etwas zart besaitet. So muss er sich die eine oder andere bissige Neckerei von seinem Vorgesetzten gefallen lassen. Gerade diese Gegensätze der beiden Hauptprotagonisten sorgen für ein interessantes Zusammenspiel bei den Ermittlungen, was mir sehr gut gefällt. Auch die zahlreichen Nebencharaktere sind sehr gelungen ausgearbeitet. Über die Figur von Karl May musste ich mehrfach schmunzeln und habe dabei auch einiges über ihn erfahren, was mir zuvor nicht bekannt war. Die Einbettung Mays in die Geschichte ist gut dosiert, sodass er eine Rolle spielt, ohne zu sehr im Mittelpunkt der Handlung zu stehen. Der Schreibstil des Autors ist anschaulich und abwechslungsreich, zugleich aber sehr gut lesbar. Die größte Stärke der Geschichte sind für mich jedoch die vielen Verdächtigen und Wendungen innerhalb der Ermittlungen. Ich hatte eine andere Vermutung und lag am Ende komplett auf der falschen Fährte. Auf diese Auflösung muss man erst einmal kommen. Dieser Fall spielt noch stärker mit zwischenmenschlichen Beziehungen und Verhältnissen als die ersten beiden Bände, wodurch die Figuren besonders lebendig wirken. Ein rundum gelungener historischer Kriminalroman mit einem markanten Ermittlerteam in einer Zeit, die von vielen Veränderungen geprägt ist.

Mensch oder Tier?

hasirasi2 aus Dresden am 25.02.2026

Bewertungsnummer: 3057996

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Mai 1883 gerät Dresden in Aufruhr: Ein neu im Zoo angekommener bengalischer Tiger entkommt, weil ein Pfleger die Käfigtür nicht ordnungsgemäß verschlossen hat. Ausgerechnet Kriminalrat Gustav Heller und sein Assistent Schrumm sollen das Tier lebend wieder einzfangen. Unterstützung erhalten sie vom berühmten Schriftsteller Karl May, den der Zoo als Experten für die Großwildjagd hinzuzieht. Doch statt des Tigers stoßen sie auf die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes. Oberflächlich betrachtet, deuten die Spuren auf ein Tier als Täter hin. Aber dann wird eine weitere Leiche gefunden. Damit ist klar: „Etwas viel Gefährlicheres als ein wilder Tiger läuft in der Stadt herum.“ (S. 127) Jemand hat es offenbar auf wohlhabende Söhne und Töchter aus gutem Hause abgesehen. Hellers Vorgesetzte sind schnell überzeugt, den Schuldigen gefunden zu haben: ein kürzlich entlassener Zuchthäusler wird verhaftet. Doch die Morde gehen weiter. Handelt seine Bande eigenständig weiter oder sitzt der Falsche hinter Gittern, wie Heller meint? Unerwartete Unterstützung erhält der Gefangene von einem bislang völlig unbekannten, sehr ehrgeizigen Anwalt sowie der freien Presse, die den Fall genüsslich ausschlachtet. Diese Ermittlungen entwickeln sich zu Hellers bislang schwierigstem Fall. Er tritt auf der Stelle und fühlt sich von seinen Vorgesetzten ausgebremst. Mehr als einmal legt er sich mit ihnen an. „Was, wenn niemand wirklich die Wahrheit sucht? Wenn alles, was uns als Wahrheit verkauft wird, nur zum Erhalt der Macht und der alten Ordnung dient? (S. 173) Zusätzlich kommt ihm bei den Befragungen immer wieder ein mysteriöser Fremder zuvor, der unter wechselnden Namen und Berufsbezeichnungen das Vertrauen (oder die Angst?) der Verdächtigen ausnutzt. Woher kennt er Hellers nächste Schritte? Der wachsende Druck durch die Presse und den undurchsichtigen Anwalt verschärfen die Situation zusätzlich. Auch privat gerät Hellers Leben aus dem Gleichgewicht. Die Einblicke in die Familien der Opfer lassen ihn erkennen, dass auch er kein besonders guter Vater gewesen ist. Sein Sohn Albert hat sich von der Familie losgesagt und widersetzt sich den Zukunftsplänen seines Vaters. Seine Tochter wird zunehmend schwächer – wie lange kann sie ihrer Krankheit noch trotzen? Kriminalassistent Schrumm hält Heller zudem den Spiegel vor: Mit seiner schroffen Art stößt er viele Menschen vor den Kopf. Gleichzeitig überrascht Schrumm ihn mit klugen Überlegungen zu Täter und Motiv. „Manchmal kam es ihm sogar so vor, als sei Schrumm der bessere Kriminalpolizist.“ (S. 120) Dafür hat Schrumm im Privatleben ein delikates Problem, dass Heller nur allzu gern mit spitzen Bemerkungen kommentiert. Obwohl die brutalen Morde einen verstörenden und bis zuletzt verwirrenden Hintergrund haben, leidet die Spannung stellenweise darunter, dass sich Heller häufiger mit seinen Vorgesetzten auseinandersetzt und in Grübeleien sowie private Konflikte abgleitet. Dennoch ist „Die Bestie von Dresden“ ein atmosphärisch dichter historischer Krimi mit viel Lokalkolorit und einem nicht immer sympathischen, aber überzeugendem Ermittler.

Mensch oder Tier?

hasirasi2 aus Dresden am 25.02.2026
Bewertungsnummer: 3057996
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Mai 1883 gerät Dresden in Aufruhr: Ein neu im Zoo angekommener bengalischer Tiger entkommt, weil ein Pfleger die Käfigtür nicht ordnungsgemäß verschlossen hat. Ausgerechnet Kriminalrat Gustav Heller und sein Assistent Schrumm sollen das Tier lebend wieder einzfangen. Unterstützung erhalten sie vom berühmten Schriftsteller Karl May, den der Zoo als Experten für die Großwildjagd hinzuzieht. Doch statt des Tigers stoßen sie auf die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes. Oberflächlich betrachtet, deuten die Spuren auf ein Tier als Täter hin. Aber dann wird eine weitere Leiche gefunden. Damit ist klar: „Etwas viel Gefährlicheres als ein wilder Tiger läuft in der Stadt herum.“ (S. 127) Jemand hat es offenbar auf wohlhabende Söhne und Töchter aus gutem Hause abgesehen. Hellers Vorgesetzte sind schnell überzeugt, den Schuldigen gefunden zu haben: ein kürzlich entlassener Zuchthäusler wird verhaftet. Doch die Morde gehen weiter. Handelt seine Bande eigenständig weiter oder sitzt der Falsche hinter Gittern, wie Heller meint? Unerwartete Unterstützung erhält der Gefangene von einem bislang völlig unbekannten, sehr ehrgeizigen Anwalt sowie der freien Presse, die den Fall genüsslich ausschlachtet. Diese Ermittlungen entwickeln sich zu Hellers bislang schwierigstem Fall. Er tritt auf der Stelle und fühlt sich von seinen Vorgesetzten ausgebremst. Mehr als einmal legt er sich mit ihnen an. „Was, wenn niemand wirklich die Wahrheit sucht? Wenn alles, was uns als Wahrheit verkauft wird, nur zum Erhalt der Macht und der alten Ordnung dient? (S. 173) Zusätzlich kommt ihm bei den Befragungen immer wieder ein mysteriöser Fremder zuvor, der unter wechselnden Namen und Berufsbezeichnungen das Vertrauen (oder die Angst?) der Verdächtigen ausnutzt. Woher kennt er Hellers nächste Schritte? Der wachsende Druck durch die Presse und den undurchsichtigen Anwalt verschärfen die Situation zusätzlich. Auch privat gerät Hellers Leben aus dem Gleichgewicht. Die Einblicke in die Familien der Opfer lassen ihn erkennen, dass auch er kein besonders guter Vater gewesen ist. Sein Sohn Albert hat sich von der Familie losgesagt und widersetzt sich den Zukunftsplänen seines Vaters. Seine Tochter wird zunehmend schwächer – wie lange kann sie ihrer Krankheit noch trotzen? Kriminalassistent Schrumm hält Heller zudem den Spiegel vor: Mit seiner schroffen Art stößt er viele Menschen vor den Kopf. Gleichzeitig überrascht Schrumm ihn mit klugen Überlegungen zu Täter und Motiv. „Manchmal kam es ihm sogar so vor, als sei Schrumm der bessere Kriminalpolizist.“ (S. 120) Dafür hat Schrumm im Privatleben ein delikates Problem, dass Heller nur allzu gern mit spitzen Bemerkungen kommentiert. Obwohl die brutalen Morde einen verstörenden und bis zuletzt verwirrenden Hintergrund haben, leidet die Spannung stellenweise darunter, dass sich Heller häufiger mit seinen Vorgesetzten auseinandersetzt und in Grübeleien sowie private Konflikte abgleitet. Dennoch ist „Die Bestie von Dresden“ ein atmosphärisch dichter historischer Krimi mit viel Lokalkolorit und einem nicht immer sympathischen, aber überzeugendem Ermittler.

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