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Die blaue Stunde Roman | Geheimnisvoll, düster, wendungsreich – das literarische Spannungs-Highlight der Bestsellerautorin

231

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47282

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/3 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Marine / Flieder

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Blue Hour

Übersetzt von

Birgit Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22162-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47282

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/3 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Marine / Flieder

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Blue Hour

Übersetzt von

Birgit Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22162-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    3/5

    19.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kann man zu unbehaglich schreiben?

    Nachdem „The Girl on the Train“ mich damals so gecatcht hat, musste ich „Die blaue Stunde“ einfach lesen. Denn niemand schreibt Trostlosigkeit so gekonnt wie Paula Hawkins, sodass man sich als Leser permanent nach einem warmen Tee und einer langen Umarmung sehnt. Und trotzdem würde ich auf die Frage im Titel antworten: Ja, man kann. Mein Fehler war, meine Erwartungen zu sehr an „The Girl on the Train“ zu knüpfen. Denn leider wurde schnell klar: Abgesehen von der atmosphärischer Brillanz hat „Die blaue Stunde“ nichts mit Hawkins früherem Bestseller gemein. Hätte die Autorin unter einem Pseudonym veröffentlicht, wäre mir nie im Leben eingefallen, diese beiden Bücher miteinander zu vergleichen, aber hier sind wir nun. Mein Störgefühl konnte ich zunächst nicht wirklich greifen, also habe ich weitergelesen, aber inzwischen weiß ich, mir hat schlicht und ergreifend der emotionale Anker gefehlt. Wo man mit Rachel trotz ihrer Abgründe mitfiebert und -leidet, lässt einen das Schicksal von Becker, Grace und Vanessa völlig kalt. Alle Figuren sind massiv unsympathisch und gleichzeitig so eigenartig seelenlos, dass auf über 350 Seiten niemand nah genug an mich herankam (oder ich niemanden nah genug an mich heranlassen wollte), um irgendetwas zu fühlen, ob nun positiv oder negativ. Für andere mag genau dieses Element den entscheidenden Kick für die beklemmende Stimmung gegeben haben, mich persönlich hat es jedoch zu stark von der Handlung distanziert. Lange habe ich nichts mehr gelesen, das es mir trotz non-stop Suspense so schwer gemacht hat dranzubleiben. „Die blaue Stunde“ hat zahlreiche 5-Sterne-Rezensionen und das zu Recht. Mir selbst hätte ich nur vor dem Kauf einen solchen Hinweis gewünscht, um meine Erwartungen richtig einzuordnen: Ein großartiges Buch, aber definitiv kein „The Girl on the Train“ 2.0. Wer wie ich einen Anker und zumindest eine Prise Menschlichkeit braucht, um sich voll auf eine Geschichte einzulassen, ist hier falsch.

  • Bewertung

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend und bedrückend

    Die Künstlerin Vanessa Chapman ist nun schon seit einigen Jahren tot. Die Fairburn-Stiftung, welche die Kunstwerke von der Künstlerin vermacht bekam, liegt noch immer im ruhenden Streit mit Chapmans Vertrauten Grace, die bis zum Ende an der Seite der Künstlerin war. Nun wird bei einer Ausstellung ein menschlicher Knochen in einer Skulptur der Künstlerin entdeckt. Der Fund wirft ein neues Licht auf das mysteriöse Verschwinden von Vanessas Ehemann, welches nie geklärt wurde. Der Kurator der Stiftung, James Becker, besucht Grace, um die fehlenden Kunstwerke zu beschaffen und herauszufinden, was damals passierte. Zunächst musste ich feststellen, dass ich mit diesem Roman etwas völlig Anderes bekommen habe, als ich erwartete. Hier stehen weniger forensische Untersuchungen von Knochen und möglichen Tatorten im Mittelpunkt, sondern die menschlichen Abgründe in den Beziehungen zueinander. Die verstorbene Künstlerin tauscht hier nur in Tagebucheinträgen, Rückblenden sowie in den Erinnerungen noch lebender Zeitgenossen auf. Diese Schilderungen entwerfen das Bild einer sehr vielschichtigen Frau, die einerseits stark und selbstbestimmt war und dann in Teilen auch wieder nicht. Der Stil des Romans ist düster bis schaurig. Oft bleiben Dinge ungesagt, vieles bleibt im Verborgenen und schwingt unheimlich mit. Der Schauplatz auf einer kleinen Insel an der Küste gelegen, die nur bei Ebbe über einen Damm erreichbar ist, tut sein Übriges. Ich wurde hier das ein oder andere Mal an „Rebecca“ von Daphne DuMaurier erinnert. Die Protagonisten und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind von der Autorin faszinierend geschildert worden. Die Geschichte verdichtet sich von Seite zu Seite mehr und der Showdown kam in seiner Gnadenlosigkeit für mich gänzlich unerwartet. Der Autorin ist mit dieser Geschichte ein atmosphärischer und psychologisch faszinierender Roman gelungen, der mich von Zeile zu Zeile mehr überrascht hat. Für eingefleischte Hardcore-Thriller-LeserInnen vielleicht etwas zu ruhig, ist dieser Roman für alle geeignet, die gerne in die stillen Abgründe der menschlichen Seele abtauchen.

  • Ramona Fröse

    aus Hagen

    5/5

    16.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr spannend

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten und zeigt den Blick aus einem Fenster auf das Meer. Das Cover hat mich nicht im Ansatz darauf vorbereitet, was auf mich zu kommen würde, denn noch passt es wie die Faust aufs Auge. Jahre nach Vanessas Tod stellt sich heraus, dass in einem ihrer Kunstwerke scheinbar ein menschlicher Knochen steckt. Becker versucht dem auf den Grund zu gehen und stößt auf immer mehr und immer dunklere Geheimnisse. Was ist alles wirklich passiert und was entspricht nur den Lügen von Grace? So irre wie Grace und Vanessa auch zu sein scheinen, so sehr stehen sie auch zu einander und doch stößt Vanessa Grace immer wieder weg. Was weiss oder ahnt Vanessa wirklich? Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und zeigt sehr deutlich, dass Liebe und Wahnsinn manchmal sehr nah bei einander liegen. Ich vermute mal, dass die Geschichte zeigen soll, dass die Wahrheit nicht immer das ist, was sie zu sein scheint. ich fand es sehr spannend zu sehen, wie sehr Grace an Vanessa hing und wie wenig sie einander eigentlich vertraut haben und doch bleibt Grace zum Teil noch nach dem Tode loyal, bis auf eine schwere Lüge.

  • bookloving

    5/5

    07.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder Spannungsroman über Kunst und Obsession

    "Die blaue Stunde" von der britischen Autorin Paula Hawkins ist ein fesselnder psychologischer Spannungsroman, der uns auf eine abgelegene schottische Gezeiteninsel entführt. In ihrer sehr atmosphärischen Geschichte erzählt sie über künstlerisches Vermächtnis, Vereinsamung und unheilvolle Geheimnisse und beleuchtet zudem gekonnt die Komplexität menschlicher Beziehungen sowie die labilen Grenzen zwischen Realität, Wahrnehmung und Obsession. Hawkins' ansprechende Erzählweise und ihr Talent, komplexe Charaktere zu erschaffen, sorgen nicht nur für ein spannendes Leseerlebnis, sondern regen mit der gelungenen tiefgründigen Erforschung der Abgründe der menschlichen Psyche auch zum Nachdenken an. Die Geschichte kreist um die verstorbene, enigmatische Künstlerin Vanessa Chapman, deren Werke nach ihrem Tod zu großem Ruhm gelangt sind. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der promovierte Kunsthistoriker und Kurator der Fairburn-Stiftung James Becker, der die bemerkenswerte Kunstsammlung mit den Werken von Vanessa Chapman betreut. Chapman war nicht nur für ihr außergewöhnliches Talent und ihre glamouröse Persönlichkeit bekannt, sondern auch für ihr geheimnisumwobenes Leben auf der abgelegenen schottischen Gezeiteninsel Eris. Als bei einer Ausstellung in einer von Chapmans berühmten Skulpturen ein mutmaßlich menschlicher Knochen entdeckt wird, gilt es einen möglichen Skandal abzuwenden. Dieser Fund droht nicht nur Chapmans Vermächtnis zu beschädigen, sondern könnte auch die Reputation der Stiftung in Misskredit bringen und sogar Beckers Karriere beenden. Um den Hintergründen auf die Spur zu kommen und Licht ins Dunkel zu bringen, reist Becker kurzentschlossen nach Eris Island, wo Chapmans ehemalige Freundin und Pflegerin Grace Haswell noch lebt und eine Hüterin der letzten Geheimnisse der Künstlerin zu sein scheint. Noch ahnt Becker nicht, auf welche heikle Spurensuche er sich begeben hat und welche fatale Ereigniskaskade er in Gang gesetzt hat. Gekonnt erschafft Hawkins eine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre und lässt uns immer tiefer in eine unheilvolle Welt voller Geheimnisse und dunkler Wahrheiten eintauchen. Geschickt hat sie die komplexe Handlung auf verschiedenen Zeitebenen angelegt und sorgt dafür, dass wir immer tiefer in den Sog der Ereignisse hineingezogen werden. Hawkins versteht es, Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll miteinander zu verweben und erzählt die vielschichtige Geschichte rund um Vanessa Chapman aus wechselnden Perspektiven. Dies ermöglicht es uns, nicht nur die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, sondern auch immer tiefer in Vanessas Kunst und ihr Lebensumfeld einzutauchen. Nach und nach enthüllen wir die dunklen Geheimnisse um ihre Person und ergründen ein komplexes Geflecht aus Intrigen und Emotionen, das die Geschichte zunehmend in eine düstere Stimmung taucht. Hawkins' besondere Stärke sind ihre vielschichtigen, tiefgründigen Charaktere. Insbesondere die pensionierte Ärztin Grace Haswell ist sehr faszinierend gezeichnet. Sie entwickelt sich im Laufe des Romans von einer einsamen, bemitleidenswerten Figur zu einer Frau mit überraschenden Facetten. Langsam wird ihre komplexe Persönlichkeit enthüllt, die neben großem Mitgefühl auch erschreckend dunkle Seiten ihrer Seele erkennen lässt. Vanessa Chapman, wir nur durch rückblickende Erinnerungen und Tagebucheinträge kennen lernen, ist eine facettenreiche Figur, deren schillernde Persönlichkeit in ihrem künstlerischen Schaffen, ihren Affären und eigenen Geheimnissen spürbar wird. Ebenfalls ein interessanter Charakter ist James Becker, der zunächst ein glühender Verehrer der Künstlerin im Laufe seiner Nachforschungen zunehmend seine Bewunderung verliert und ihrer geheimnisvollen Persönlichkeit schließlich ernüchtert gegenübersteht. In ihrem Roman erforscht die Autorin Obsession in ihren vielfältigen Formen und hinterfragt die Natur der Kunst, den Preis des Ruhms und die Grenzen, die Menschen zum Schutz ihres Vermächtnisses zu überschreiten bereit sind. Hervorragend gelungen sind die lebendigen, eindrucksvollen Beschreibungen von Vanessas Kunstwerken, so dass man sich wünscht, diese fiktiven Stücke mit eigenen Augen zu sehen. Die Autorin fängt die Essenz kreativer Leidenschaft sehr anschaulich ein und lässt uns sehr unmittelbar an der Begeisterung, Frustration und Besessenheit als künstlerischer Antriebsfeder teilhaben. Hawkins schafft es, uns im lange Zeit Ungewissen zu lassen, bis man schließlich ahnt, worauf alles hinausläuft. Durch einige unvorhersehbare Wendungen bleibt der Spannungsbogen bis zum packenden Finale hoch. Trotz gelegentlicher Längen im Mittelteil und einiger etwas blasser Nebenfiguren ist der Roman ein beeindruckendes und fesselndes Werk, das zum Nachdenken anregt. Teilen

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    07.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Ein fesselnder Spannungsroman…

    *Ein fesselnder Spannungsroman über Kunst und Obsession* "Die blaue Stunde" von der britischen Autorin Paula Hawkins ist ein fesselnder psychologischer Spannungsroman, der uns auf eine abgelegene schottische Gezeiteninsel entführt. In ihrer sehr atmosphärischen Geschichte erzählt sie über künstlerisches Vermächtnis, Vereinsamung und unheilvolle Geheimnisse und beleuchtet zudem gekonnt die Komplexität menschlicher Beziehungen sowie die labilen Grenzen zwischen Realität, Wahrnehmung und Obsession. Hawkins' ansprechende Erzählweise und ihr Talent, komplexe Charaktere zu erschaffen, sorgen nicht nur für ein spannendes Leseerlebnis, sondern regen mit der gelungenen tiefgründigen Erforschung der Abgründe der menschlichen Psyche auch zum Nachdenken an. Die Geschichte kreist um die verstorbene, enigmatische Künstlerin Vanessa Chapman, deren Werke nach ihrem Tod zu großem Ruhm gelangt sind. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der promovierte Kunsthistoriker und Kurator der Fairburn-Stiftung James Becker, der die bemerkenswerte Kunstsammlung mit den Werken von Vanessa Chapman betreut. Chapman war nicht nur für ihr außergewöhnliches Talent und ihre glamouröse Persönlichkeit bekannt, sondern auch für ihr geheimnisumwobenes Leben auf der abgelegenen schottischen Gezeiteninsel Eris. Als bei einer Ausstellung in einer von Chapmans berühmten Skulpturen ein mutmaßlich menschlicher Knochen entdeckt wird, gilt es einen möglichen Skandal abzuwenden. Dieser Fund droht nicht nur Chapmans Vermächtnis zu beschädigen, sondern könnte auch die Reputation der Stiftung in Misskredit bringen und sogar Beckers Karriere beenden. Um den Hintergründen auf die Spur zu kommen und Licht ins Dunkel zu bringen, reist Becker kurzentschlossen nach Eris Island, wo Chapmans ehemalige Freundin und Pflegerin Grace Haswell noch lebt und eine Hüterin der letzten Geheimnisse der Künstlerin zu sein scheint. Noch ahnt Becker nicht, auf welche heikle Spurensuche er sich begeben hat und welche fatale Ereigniskaskade er in Gang gesetzt hat. Gekonnt erschafft Hawkins eine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre und lässt uns immer tiefer in eine unheilvolle Welt voller Geheimnisse und dunkler Wahrheiten eintauchen. Geschickt hat sie die komplexe Handlung auf verschiedenen Zeitebenen angelegt und sorgt dafür, dass wir immer tiefer in den Sog der Ereignisse hineingezogen werden. Hawkins versteht es, Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll miteinander zu verweben und erzählt die vielschichtige Geschichte rund um Vanessa Chapman aus wechselnden Perspektiven. Dies ermöglicht es uns, nicht nur die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, sondern auch immer tiefer in Vanessas Kunst und ihr Lebensumfeld einzutauchen. Nach und nach enthüllen wir die dunklen Geheimnisse um ihre Person und ergründen ein komplexes Geflecht aus Intrigen und Emotionen, das die Geschichte zunehmend in eine düstere Stimmung taucht. Hawkins' besondere Stärke sind ihre vielschichtigen, tiefgründigen Charaktere. Insbesondere die pensionierte Ärztin Grace Haswell ist sehr faszinierend gezeichnet. Sie entwickelt sich im Laufe des Romans von einer einsamen, bemitleidenswerten Figur zu einer Frau mit überraschenden Facetten. Langsam wird ihre komplexe Persönlichkeit enthüllt, die neben großem Mitgefühl auch erschreckend dunkle Seiten ihrer Seele erkennen lässt. Vanessa Chapman, wir nur durch rückblickende Erinnerungen und Tagebucheinträge kennen lernen, ist eine facettenreiche Figur, deren schillernde Persönlichkeit in ihrem künstlerischen Schaffen, ihren Affären und eigenen Geheimnissen spürbar wird. Ebenfalls ein interessanter Charakter ist James Becker, der zunächst ein glühender Verehrer der Künstlerin im Laufe seiner Nachforschungen zunehmend seine Bewunderung verliert und ihrer geheimnisvollen Persönlichkeit schließlich ernüchtert gegenübersteht. In ihrem Roman erforscht die Autorin Obsession in ihren vielfältigen Formen und hinterfragt die Natur der Kunst, den Preis des Ruhms und die Grenzen, die Menschen zum Schutz ihres Vermächtnisses zu überschreiten bereit sind. Hervorragend gelungen sind die lebendigen, eindrucksvollen Beschreibungen von Vanessas Kunstwerken, so dass man sich wünscht, diese fiktiven Stücke mit eigenen Augen zu sehen. Die Autorin fängt die Essenz kreativer Leidenschaft sehr anschaulich ein und lässt uns sehr unmittelbar an der Begeisterung, Frustration und Besessenheit als künstlerischer Antriebsfeder teilhaben. Hawkins schafft es, uns im lange Zeit Ungewissen zu lassen, bis man schließlich ahnt, worauf alles hinausläuft. Durch einige unvorhersehbare Wendungen bleibt der Spannungsbogen bis zum packenden Finale hoch. Trotz gelegentlicher Längen im Mittelteil und einiger etwas blasser Nebenfiguren ist der Roman ein beeindruckendes und fesselndes Werk, das zum Nachdenken anregt. Teilen

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