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Der letzte Leuchtturm Roman | »Ein originelles Debüt, das vor schillernder Sprache nur so sprüht« Bernardine Evaristo

86

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/3,2 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Beige / Ozeanblau

Auflage

1

Originaltitel

Muckle Flugga

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0062-0

Beschreibung

Rezension

»Ein Inselexperiment über Väter, Söhne und die Frage, wie Männer sein dürfen – veränderte Rollenbilder, eine Befreiung.«
Brigitte Kleine, ARTE TWIST
»Vor allem sprachlich schön: Der Schotte Pedersen ist in erster Linie Lyriker.«
Dr. Thomas Schürmann, GONG
»Mit dem zweiten Satz war ich in dieses Buch verliebt. Das Cover, das in die Buchdeckel eingearbeitet ist, die kleine Zusammenfassung auf wunderschönem Blau, die erlesenen harten oder ganz weichen Worte eines Künstlers, mit denen immer wieder erstaunliche Bilder erschaffen werden.«
Bettina Gaevert, AACHENER ZEITUNG
»Michael Pedersens ›Der letzte Leuchtturm‹ ist eine Reise an den Rand der Welt, deren schöne Metaphern den Romandebütanten als den Lyriker ausweisen, der er im Kern ist.«
Marcus Hladek, STADT FRANKFURT IM BLICK
»Ein poetischer Roman über Einsamkeit, Kunst und Selbstfindung.«
Anastasiia Mazurova, BEZIRKSREVUE
»Dem […] schottischen Lyriker Michael Pedersen ist ein wunderbares Buch gelungen: Getragen von Fabulierfreude und Erzählkunst, ragt es wie ein Leuchtturm in den literarischen Gezeiten auf.«
Christian Endres, DOPPELPUNKT
»Die Atmosphäre ist von berückender Schönheit und Exklusivität. Ein vielversprechendes Romandebut eines schon sehr renommierten Autors.«
Ernst W. Kölnsperger, STUDIOSUS INTERN – DAS WISSEN DER WELT

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/3,2 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Beige / Ozeanblau

Auflage

1

Originaltitel

Muckle Flugga

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0062-0

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    aus Oschersleben

    5/5

    27.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Muckle Flugga ist die nördlichst bewohnte Insel Shetlands. Hier wohnen der Leuchtturmwärter und sein Sohn. Ouse ist seit dem Tod seiner Mutter merkwürdig, denn er führt nur noch Gespräche mit dem Geist des Schriftstellers Stevenson. Als Firth, ein schwermütiger Autor, auf die Insel kommt und ein Sturm aufzieht, ändert sich plötzlich alles. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist einzigartig und poetisch, aber auch dramatisch und spannend. Die Freundschaft zwischen Ouse und Firth hat mir sehr gut gefallen, gerade auch durch die verschiedenen Persönlichkeiten, die aber in ihrer Kunst vereint sind. Der Schauplatz der Handlung ist besonders schön. Das Cover spiegelt das sehr schön wider. Der Schreibstil war angenehm und flüssig, aber auch packend. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch deshalb gerne weiter.

  • Christina

    aus Berlin

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wort- und bildstarkes Lesevergnügen

    In feiner Aufmachung daherkommend macht Michael Pedersens "Der letzte Leuchtturm" auch inhaltlich gebührend Eindruck. Würde man die Geschichte auf der kleinen schottischen Insel am Rande der schottischen Welt auf sprachlich schöne Zitate durchsuchen, würde man vom Umfang her kaum unter der Seitenzahl des Buches bleiben. Sie strotzt nur so von kreativen Metaphern und unendlichen Wegen mit Liebe faszinierende Menschen und intensiv die Natur zu beschreiben. Die Annäherung zwischen Ouse und Firth kommt wie ein unentwegtes Rauschen und Kribbeln daher, das einen atemlos auf das Ende des eigentlich sehr ruhigen und gemächlichen Buches zusteuern lässt. Bis zum letzten Augenblick wagt man nicht zu erraten, für welches Leben Ouse sich entscheiden wird. Ein wunderschönes Buch, das ich gerne noch einmal zum ersten Mal lesen würde!

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pflichtgefühl im Konflikt mit eigenen Wünschen, es wird einen Verlierer geben

    Leuchttürme haben eigentlich ein bedauernswertes Schicksal. Sie sind von Natur aus zur Einsamkeit vorbestimmt , meist auch noch in sehr ungemütlich wirkender Natur plaziert und Sturm, Wellen und Regen ausgesetzt. Dies gilt auch für den Leuchtturm von Muckle Flugga , weit nördlich in Schottland beheimatet und real existent. Nun wird er allerdings durch ein Buch, eine Geschichte um seinen Leuchturmwärter und Sohn in dieser Einsamkeit gestört. Ouse und sein Vater, der aktive Leuchtturmwärter, nehmen im Nebenerwerb gelegentlich Feriengäste auf der Insel auf. Zuverdienst und auch die Möglichkeit, die Verbindung zum Festland, das nicht täglich erreichbar ist, aufrecht zu erhalten. Bilderreich,intensiv wird die Insel gezeichnet, ebenso die Charaktäre von Vater und Sohn, als auch vom Feriengast Firth, einem jungen Mann, der als Schriftsteller noch seinen Weg finden möchte. Es ist ein Buch der Gegensätze, der Lebensumstände, der Mentalität, die zu zahlreichen, nicht immer gewaltfreien Konflikten führen. Im Mittelpunkt, fast als Trophäe, steht Ouse, der junge Sohn. Als Ausgleich für die recht harten Lebensbedingungen hat sich Ouse eine eine Welt geschaffen, der Farben und der Schönheit. Bücher haben einen hohen Stellenwert, insbesondere der Geist von R. L. Stevenson, als Lebensberater. Ein Unfall zwingt Ouse dann zu einer Entscheidung. Dem Autor übernimmt die Sprache der Region. Mystische Momente und Sagen geben zusätzlich eine besondere, intensive Atmosphäre. Eine geschlossene eigenständige Welt entsteht. Die Mühe, sich aus einer isolierten Ebene sich der sogenannten Normalität anzunähern, liest sich gut heraus. Auch der Konflikt zwischen Gehorsam und dem Wunsch, ein eigenes Leben zu führen, das Gewissen der Figuren, ist nah an der Realtität, ohne Dramatik oder übertriebene Gefühlsebene. Eine in sich geschlossene Handlung,wie sie hier vorgestellt wird, ist selten auf dem Buchmarkt.

  • Bewertung

    aus Schweighofen

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Muggle Flugga

    Muggle Flugga heißt der Leuchtturm am äußersten nördlichen Ende Großbritanniens. Bewirtschaftet wird er von einem alten Leuchtturmwärter und seinem jungen erwachsenen Sohn. Der Vogelkundler Firth kommt als Besucher auf die kleine abgelegene Insel und lernt dort nicht nur die großartige Natur, sondern auch die beiden nicht weniger beeindruckenden Bewohner kennen. Durch Rückblicke erhält man im Laufe der Handlung auch Einblicke in Firths Vergangenheit. Es ist eine raue Welt, die in dem Roman beschrieben wird. Die Umgebung ist einzigartig und wirkt unwirklich. Der Umgang des Vaters ist oft alles andere als freundlich und umgänglich. Doch der Sohn scheint mit diesen widrigen Umständen bestens zurechtzukommen, er erscheint als ein ungeschliffener Diament und Firth ist geradezu fasziniert von ihm und der einzigartigen Natur. Was mir an diesem Roman besonders gut gefallen hat ist die sprachliche Ausdrucksweise des Autors. In ganz wundervoller Weise beschreibt er Mensch und Natur, man fühlt sich durch die Sprache in eine andere Zeit und eine ganz eigene Welt versetzt. Auch die Charaktere hat der Autor äußerst gekonnt herausgearbeitet. Vor allem der eigenwillige Vater wird auf eindrucksvolle Weise beschrieben. Weitere beindruckende Persönlichkeiten sind natürlich auch Ouse, sein Sohn, Firth und die junge Figga. Alle haben etwas besonderes in ihrem Charakter, was sie einzigartig macht. Wenn man sich die Bilder im Internet von Muggle Flugga, den es wirklich gibt, ansieht, kann man sich die Beschreibungen im Roman sehr gut vorstellen. Auch auf den Bildern wirkt der Ort einfach nur faszinierend und unwirklich. Der Leuchtturm thront auf einem hohen Felsen mitten im Meer und scheint jeder Widrigkeit zu trotzen. Ich fand diesen Roman sprachlich und inhaltlich wunderbar und kann ihn bestens weiterempfehlen

  • Bewertung

    5/5

    23.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolutes Highlight für 2026

    Der letzte Leuchtturm ist ein echtes literarisches Juwel. Von der ersten bis zur letzten Seite wirst du auf die abgelegene Leuchtturminsel versetzt – und verfällst ihr unweigerlich. Sei darauf gefasst, dich nicht nur in eine Insel zu verlieben, sondern in das Leben selbst, das dort geführt wird. Michael Pedersen entführt uns in das fragile Gleichgewicht des Alltags auf Muckle Flugga und erzählt die Geschichte des neunzehnjährigen Ouse und seines Vaters, des Leuchtturmwärters. Ihr abgeschiedenes Dasein wird durch Firth gestört, einen Besucher, der mit dunklen Gedanken über sein eigenes Leben an diesen äußersten Außenposten gereist ist. Seine Anwesenheit beginnt leise, aber nachhaltig, das Verhältnis zwischen Vater und Sohn zu verändern. Pedersens poetische Begabung hebt diese Geschichte in eine andere Sphäre – sie wird magisch, unheimlich und zugleich lebensbejahend. Die Sprache wirkt hypnotisch, reich und musikalisch, und sie wird ohne Zweifel den eigenen Wortschatz erweitern. Im Kern ist dies ein Buch über die Suche nach dem wahren Selbst und den Mut, dem eigenen Weg zu folgen. Andere können unseren Fortschritt hemmen oder uns unterstützen und nähren – doch letztlich ist es der Mensch selbst, der entscheidet. Ouse hat sein ganzes Leben auf der Insel verbracht. Er beendete die Schule früh, um seinem Vater nach dem Tod der Mutter im Leuchtturm von Muckle Flugga zu helfen. Er besitzt ein beinahe überirdisches Bewusstsein und eine tiefe Spiritualität – eine innige Verbundenheit mit der Natur und den Wechseln der Jahreszeiten sowie eine feinsinnige, fast ätherische Wahrnehmung von Emotionen. So sehr, dass er immer wieder mit Robert Louis Stevenson spricht, der ihm als Führer und Vertrauter dient. Ouse hat ein Talent für Design und Kunst und erschafft wunderschöne Strickwaren. Firth erkennt dieses Talent und verfällt Ouse – nicht nur wegen seiner Arbeit, sondern auch aus dem Wunsch heraus, ihm zur „Flucht“ zu verhelfen und ihn nach Edinburgh zu bringen. Der Vater hingegen kann seinen Sohn nicht loslassen. Sein eigenes Leben, seine Identität und sein Erbe sind untrennbar mit dem Leuchtturm verbunden. Die gegensätzlichen Kräfte von Firth und dem Vater sind greifbar. Beide glauben, zu wissen, was das Beste für Ouse ist – doch ist diese Sorge wirklich selbstlos? Letztlich ist es Ouse, mit dem man als Leser fühlt. Welche Entscheidung wird er treffen, nach einem Leben fernab der „großen“ Welt und der scheinbaren Verrücktheit des Stadtlebens? Dies ist ein Buch, das man auskosten und weiterempfehlen sollte. Ein Roman, der einen an einen entlegenen Ort entführt und die Wildheit und das Staunen dort spürbar macht. Ein Buch über Liebe, Identität und vor allem über Entscheidungen – über Wege, die wir gegangen sind, und jene, die vielleicht noch auf uns warten. Eine sehr empfehlenswerte, magische Lektüre. Ouse ist eine brillante, unvergessliche Figur.

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