Produktbild: Du hast mir nie erzählt
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Du hast mir nie erzählt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.10.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

22,3/14,2/4,3 cm

Gewicht

604 g

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Ghost Girl, Banana

Übersetzt von

Christian Lux

Sprache

Deutsch

EAN

2710002006570

Beschreibung

Rezension

"Ein epischer und doch zutiefst persönlicher Roman, packend bis zur letzten Seite." Kate Sawyer "Ein fesselndes und aufrüttelndes Buch über Familiengeheimnisse, Mut und Liebe. Ein brillianter roman, großartig geschrieben." Emma Stonex "Ein wichtiges Debüt, absolut unvergesslich." Fiona Scarlett

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.10.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

22,3/14,2/4,3 cm

Gewicht

604 g

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Ghost Girl, Banana

Übersetzt von

Christian Lux

Sprache

Deutsch

EAN

2710002006570

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Gaensebluemlein

    5/5

    16.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen London und Hongkong-Familiengeheimnisse

    Wiz Wharton erzählt in ihrem Debüt-Roman von einer Hongkongerin, die 1966 nach London auswandert, und von deren Tochter Lily, die sich in London mit ihren asiatisch-europäischen Wurzeln nicht zugehörig fühlt. Lily erhält 1997das Angebot eines ihr unbekannten Geschäftsmannes, ein Erbe persönlich in Hongkong anzutreten. Auch ihre ältere Schwester Maya bekommt dieses Angebot, lehnt es aber ab, denn "solch eine fette Gans liegt nicht auf der Straße herum", wie sie Lily sagt. Der Roman berichtet uns in abwechselnden Kapiteln vom Leben der Mutter Sook-Yin und ihrer Entwicklung in London und von Lily, die sich in Hongkong auf die Suche nach Herkunft, Identität und Spuren der Vergangenheit begibt. Wird Lily das Geheimnis um den Grund des ihr angebotenen Erbes lösen? Das Buchcover zieht mit knalligem Pink und chinesischen Symbolen an. Das chinesische Wort für Pink lautet (Fěnsè de), was "fremde Farbe" bedeutet, denn erst durch westliche Einflüsse wurde Pink in China bekannt. Wie passend ist daher Pink für die Geschichte, in der sich die 22jährige Sook-Yin auf Schiffsreise nach Großbritannien begibt. Sie will als Krankenschwester ihr Geld verdienen und sich den Stolz ihrer Familie erwerben. Lily versucht sich in Hongkong zu erinnern, wie sie dort eine kurze Zeit lebte, als sie knapp 5Jahre alt war. Sie lernt ihre Verwandten und auch Angehörige des ominösen Geschäftsmannes kennen. Der Roman um die Hauptfiguren Sook-Yin und Lily gefällt mir außerordentlich gut. Nach und nach lösen sich Geheimnisse auf und Spannung wird bis zum Ende aufrechterhalten. Das erste Kapitel ist mit "Anfänge" überschrieben und einem gezeichneten Koi, der für Stärke, Fortschritt, Ausdauer und Strebsamkeit steht. Genau diese Eigenschaften kennzeichnen Sook-Yin, die aber auch voller Selbstzweifel und Trauer ist, denn von ihrem Bruder als Familienoberhaupt erfährt sie nur äußerste Ablehnung und Spott. Lily wirkt alles andere als strebsam, lebt in den Tag hinein und ist auf Hilfe eines Psychotherapeuten angewiesen. Während ihrer Reise wird sie mutiger, aufgeschlossener und entschiedener. Als Nebenfiguren sind bedeutend ihr verträumter, geschäftsuntüchtiger, verantwortungsloser Vater und ihre Schwester Maya, deren "Scheitel so akkurat gezogen wie eine Fluglandebahn" sei, wie Lily denkt. Dieser Vergleich trifft es, denn Maya ist ehrgeizig, strukturiert und behütet und bestimmt Lily. Originelle, manchmal schwierig zu erschließende Vergleiche und Metaphern fallen im Schreibstil Wiz Whartons auf. Ich kann kaum glauben, dass es ihr Debüt ist, so toll und durchdacht ist es geschrieben. Die Autorin scheint zum Teil in Lily zu stecken, denn in einem Interview las ich, dass sie als Chinesisch-Europäerin lange nach ihrer Identität suchte und auch seelisch erkrankt ist - manisch depressiv. Ihre eigenen Erfahrungen hat sie in die Geschichte eingewoben, wodurch diese sehr glaubhaft wirkt. Ich habe mit beiden Hauptfiguren mitgefiebert, auch wenn Sook-Yin anziehender und interessanter wirkte. Dieser Roman um Familie, Familientragödien, Kulturshock, Identitätssuche, Rassismus, Hongkong und Schwesternbeziehung wirkt intensiv, sprachlich beeindruckend und ist eine absolute Leseempfehlung.

  • Deidree C.

    aus Altmünster

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnisse bringen mehr Probleme als sie lösen

    Ich habe die Kurzbeschreibung gelesen und wollte sofort mehr über diesen blinden Fleck in Lily Leben wissen. „Du hast mir nie erzählt“ klang für mich wie ein stiller Vorwurf an ihre Mutter Sook-Yin. Doch im Laufe des Buches musste ich feststellen, dass damit eigentlich viel mehr ihre Schwester Maya gemeint war, das Lilys Mutter verstorben ist, als diese noch ein Kind war. Die um ein paar Jahre ältere Maya hat Lily mehr oder weniger zusammen mit ihrem Vater aufgezogen. Es ist faszinierend, wieviel eine Familie verschweigen kann, wieviel Probleme gerade dadurch entstehen können und nicht gelöst werden. Ich finde Wiz Wharton hat dies sehr gut auf den Punkt gebracht. Ihr Aufbau mit den zwei Zeitsträngen bringt dem Leser beide Leben gleichzeitig nahe. Einerseits die Erlebnisse der Mutter Sook-Yin damals und in der Gegenwart die von Li-Li (Lily). Man erfährt Hintergründe und Anschauungen, Tradition und Schuldgefühle, Liebe und Verzweiflung. Das Cover ist mir etwas zu grell, hat mich aber nicht abgehalten das Buch zu lesen. Ich möchte das Buch all jenen empfehlen, die sich für Familiengeheimnisse, andere Kulturen, Liebe und Aufarbeitung der Vergangenheit interessieren. Ein sehr gelungenes Buch, das es verdient gesehen zu werden.

  • Deidree C.

    aus Oberösterreich

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnisse bringen mehr…

    Geheimnisse bringen mehr Probleme als sie lösen Ich habe die Kurzbeschreibung gelesen und wollte sofort mehr über diesen blinden Fleck in Lilys Leben wissen. „Du hast mir nie erzählt“ klang für mich wie ein stiller Vorwurf an ihre Mutter Sook-Yin. Doch im Laufe des Buches musste ich feststellen, dass damit eigentlich viel mehr ihre Schwester Maya gemeint war, das Lilys Mutter verstorben ist, als diese noch ein Kind war. Die um ein paar Jahre ältere Maya hat Lily mehr oder weniger zusammen mit ihrem Vater aufgezogen. Es ist faszinierend, wieviel eine Familie verschweigen kann, wieviel Probleme gerade dadurch entstehen können und nicht gelöst werden. Ich finde Wiz Wharton hat dies sehr gut auf den Punkt gebracht. Ihr Aufbau mit den zwei Zeitsträngen bringt dem Leser beide Leben gleichzeitig nahe. Einerseits die Erlebnisse der Mutter Sook-Yin damals und in der Gegenwart die von Li-Li (Lily). Man erfährt Hintergründe und Anschauungen, Tradition und Schuldgefühle, Liebe und Verzweiflung. Das Cover ist mir etwas zu grell, hat mich aber nicht abgehalten das Buch zu lesen. Ich möchte das Buch all jenen empfehlen, die sich für Familiengeheimnisse, andere Kulturen, Liebe und Aufarbeitung der Vergangenheit interessieren. Ein sehr gelungenes Buch, das es verdient gesehen zu werden.

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lilys Erbe

    “Du hast mir nie erzählt” spielt im Jahr 1997 in London. Die 25jährige Lily hat ihr Studium abgebrochen und wurstelt sich mehr schlecht als recht mit ihrer Arbeit in einem Second-Handshop durchs Leben. Sie kämpft mit psychischen Problemen. Maya, ihre ältere Schwester unterstützt sie so gut es geht. Dann erhält Lily völlig überraschend einen Brief aus Hongkong, der Heimat ihrer verstorbenen Mutter Sook-Yin. Lily hat ihre Mutter kaum gekannt. Sie war erst fünf Jahre alt, als ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben kam. Jetzt hinterlässt ihr ein unbekannter Geschäftsmann eine halbe Million Pfund, mit der Bedingung, dass sie ihr Erbe persönlich in Hongkong antritt. Die Geschichte entfaltet sich in zwei Zeitebenen: Zum einen begleiten wir Lily auf ihrer Reise nach Hongkong, wo sie nicht nur mehr über ihre Mutter erfährt, sondern auch ihre eigene Identität sucht. Zum anderen lernen wir Sook-Yin kennen, die in den 60er Jahren von Hongkong nach London kommt und mit vielen Hindernissen zu kämpfen hat. Beide Frauen sind Außenseiterinnen und werden mit Rassismus konfrontiert. Ein beeindruckender Debütroman über zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen und unterschiedlichen Kulturräumen, und doch verbindet sie ihre Familiengeschichte, deren Geheimnis unterschwellig in das Leben der Protagonistin hineinwirkt. Auf ihrer Suche nach ihrer Identität deckt Lily ein Puzzleteil nach dem anderen auf. Interessant auch der Schauplatz Hongkong 1997. Die Handlung spielt zur Zeit der Rückgabe Hongkongs aus 156 Jahren britischer Kolonialherrschaft an China. Alle fiebern dem großen zeremoniellen Akt entgegen. Mir hat Wiz Whartons Roman sehr gefallen. Sie erzählt einfühlsam von Familienverflechtungen und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet. Besonders Lilys Onkel Chan ist in seiner Böshaftigkeit glaubhaft dargestellt. Und auch ihr schwacher Vater kommt nicht sehr gut weg. Lilys Mutter Sook-Yin habe ich unendlich bewundert. Sie ist eine starke Protagonistin, eine Kämpferin. Wie zerstörerische Eifersucht in Familien wirken kann, ist unvorstellbar. Und letztlich läuft in dieser Geschichte alles darauf hinaus. Fazit: Die spannende Suche nach Antworten macht “Du hast mir nie erzählt” zu einem besonderen Leseerlebnis.

  • Literaturwanderin

    5/5

    13.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einprägsames Debüt

    Dieser Roman wird mir noch sehr lange im Gedächtnis bleiben. Wir begleiten Lily (Li-Li) im Jahr 1997 von London nach Hongkong, nachdem sie von einem unbekannten Geschäftsmann eine hohe Summe Geld vermacht bekommen hat. Dieses Erbe ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass sie das Erbe persönlich in Hongkong entgegen nehmen muss. Also macht sie sich auf zu einer Reise in ein unbekanntes Land und in die Vergangenheit ihrer Mutter. Der Roman ist in zwei Zeitstränge gegliedert und wird abwechselnd aus der Sicht von Lily (1997) und aus der Sicht ihrer Mutter Sook-Yin (1977) erzählt. Beide haben auf ganz ähnliche Weise mit Problemen wie Rassismus und Ausgrenzung zu kämpfen. Lily erfährt in Hongkong viel über die Vergangenheit ihrer Mutter und versucht einzelne Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen, wobei ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Nach und nach kommt jedoch Licht ins Dunkel und es ist erstaunlich wie klar sich am Ende alles zusammenfügt. Der Schreibstil ist von Anfang an packend und ich wurde ab der ersten Seite in einen Bann gezogen. Die Geschichte ist sowohl emotional, als auch spannend und lässt einen nicht mehr los. Die Suche nach der eigenen Identität in einer Fremden Kultur und der Wunsch nach Zugehörigkeit wird hier sehr packend erzählt. Lily und Sook-Yin sind sehr mutige und starke Protagonistinnen, besonders Sook-Yin muss viele Hürden überwinden und hat es von Anfang an nicht leicht, deshalb hat mich ihre Geschichte wahrscheinlich auch noch etwas mehr in den Bann gezogen. Fazit: „Du hast mir nie erzählt” ist ein starkes und wichtiges Debüt, welches ich jedem nur ans Herz legen kann. Wenn man sich darauf einlässt, hält dieser Roman so viel für einen bereit.

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