Produktbild: Das Buch des Vaters
Gebraucht Band 23470

Das Buch des Vaters

Aus der Reihe detebe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2005

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,7 cm

Gewicht

197 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002000332

Beschreibung

Rezension

»Die Welt des Schweizer Schriftstellers Urs Widmer war voller absurder Komik und bizarrer Weltuntergänge.« Michael Krüger / Die Zeit, Hamburg
»Er war ein Zauberer, der alles konnte und dem alles gelang. Eine einfache Erzählsituation, ein Satz, ein Wort wurde für ihn zum Sprungbrett in die unendlichen Welten der Phantasie.«
»Urs Widmer hat das Normale ins Surreale übersetzt und die Sehnsucht beim Wort genommen - so wurde er zu einem der großen Erzähler seines Landes.«

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2005

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,7 cm

Gewicht

197 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002000332

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    aus Chur

    5/5

    11.01.2014

    eBook (ePUB 3)

    Berührende Lektüre

    Berührende, unterhaltende und sprachlich kunstvoll geschriebene Lektüre mit offenherzigem und menschlichem Inhalt.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    04.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Nach "Der Geliebte der…

    Nach "Der Geliebte der Mutter" wollte ich mir die Fortsetzung nicht entgehen lassen, dabei brauchte ich nur wenige Minuten um zu begreifen, dass es eigentlich keine Fortführung ist. Der Vater kommt im obigen Buch kaum vor und jetzt verstehe ich auch warum: der Herr Studienrat ist ein Literaturfanatiker, der nichts lieber macht als sich zu Hause seiner Übersetzungen zu widmen, da bleibt das Familienleben eben auf der Strecke. Er muss ein sehr schwieriger und introvertierter Mensch gewesen sein, der die Lebensrealität kaum wahrnahm, ein Büchernarr, der ohne Rücksicht auf die Familie Schulden machte, um sich seltene Bücher anzuschaffen, ein begabter Übersetzer und Förderer von künstlerischen Talenten, das war‘s auch schon. Weil die Eltern offensichtlich gegensätzliche Naturen waren und jeweils von ihrer eigenen Welt vereinnahmt waren, muss Urs Widmer eine sehr komplizierte Kindheit gehabt haben. Er erzählt von dieser Kindheit und erwähnt ganz nebenbei, dass er nicht von diesem Vater gezeugt sei, sondern vom Geliebten der Mutter. Diese unglückliche Liebe trieb seine Mutter in den Wahnsinn und vorübergehend in eine Anstalt. Obwohl ein so schwieriges Thema, ist Widmers Erzählung geradezu humorvoll geschrieben, oder ist es Sarkasmus? Wie auch immer, das hat mich teilweise überrascht, denn ich hätte Groll und Abneigung gegenüber seinem Vater erwartet. Doch Widmers Buch wird zur Hommage, keine direkte Kritik betrübt seine Erinnerung an ihn und das fand ich dann doch etwas seltsam.

  • Dietmar Behneke

    aus Wildau

    4/5

    20.09.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Aufzeichnung eines leidenschaftlichen Lebens

    Je mehr ich in die Geschichte des Vaters, geschrieben von seinem Sohn, eintauchte, umso weniger wollte ich das Buch weglegen. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und es freut einen ganz einfach nur, über dieses Leben mit Melancholie und Witz etwas zu erfahren.

  • Polar

    aus Aachen

    4/5

    11.04.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Spurensuche

    Wer zum Geburtstag ein Buch mit leeren Seiten geschenkt bekommt, diese mit seinem Leben zu füllen weiß, dem ist nicht selten der Weg zur Kunst vorgegeben. Er entzieht sich der Schnelligkeit, er schaut genauer hin und er überläßt sich dem Urteil anderer. Bei Widmer dient das Tagebuch vor allem, um den toten Vater wieder lebendig zu machen, seinen Erinnerungen zu folgen, indem der Sohn das Buch fortführt, weil es für ihn noch nicht beendet ist. Der Vater hat ein umtriebiges Leben gelebt, fühlte sich mit Villon, Diderot und Stendhal verwandt und folgte politischen Utopien, die uns heute als solche erscheinen, weil wir sie haben verglühen sehen. In der Zeit des Vaters jedoch erschien ein Antifaschist unabdingbar zu sein und mündete in den Kommunismus. Dass selbst der Vater dies nicht durchhielt, ihn die Enttäuschungen seiner Zeit einholten, ist faszinierend beschrieben, eröffnet dem Sohn die Möglichkeit, sich dem Vater zu nähern, Verständnis von dem zu scheiden, was unverzeihlich erscheint. Was vermag eine Geschichte mehr, als etwas Verschollenes, beinah Untergangenes zurück ins Leben zu rufen. Was erhoffen wir von den Nachgeborenen mehr, als dass sie nicht zu leicht urteilen. Wenn dies ein Urs Widmer in die Hand nimmt, taucht nicht selten ein nachsichtiges Schmunzeln auf.

  • MonaMayfair

    aus karlsruhe

    4/5

    05.09.2005

    Buch (Taschenbuch)

    zu empfehlen!!

    nach "der gliebte der mutter" erfahren wir hier die geschichte des vaters von urs widmer.. ein bisschen schweizer geschichte ist auch noch mit dabei.. sehr zu empfehlen!!

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