Produktbild: Kreizkruzefix
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Kreizkruzefix Ein Oberammergau-Krimi

Aus der Reihe Servus Krimi
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Verlag

Servus

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

374 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001992041

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Verlag

Servus

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

374 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001992041

Herstelleradresse

Servus
Halleiner Landesstr 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

Email: info@servus-buch.at

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  • Bewertung

    aus Münchweiler

    5/5

    18.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderische Passionsspiele

    Ein grausiger Doppelmord erschüttert ganz Oberammergau und das ausgerechnet vor Beginn der Passionsspiele. Ausgerechnet das Ehepaar Thaller hat es erwischt. Diese haben mit ihrer Idee aus dem alten Bauernhof eine Gin-Brennerei zu machen für viel aufsehen und schließlich Neid gesorgt. Da die Brennerei wohl sehr gut lief und auch eine Schauspielerin von den Passionsspielen die Gin-Marke „KöniGin“ während der Festspiele mit ihrem Konterfei bewerben sollte, verhärtet sich ausgerechnet der Verdacht auf Metzgerin Theres. Denn Theres war als erstes am Tatort, ist Jägerin, Besserwisserin und in ihrer Metzgerei macht sie derzeit auch keinen hohen Umsatz, da sie die Traditions-Metzgerei ihres Vaters auf ausschließlich Wildprodukte aus dem heimischen Wald umgestellt hat. Schnell wird Theres klar, wer mit alten Traditionen bricht und ständig mit den hübschen Kommissaren spricht, gerät nicht nur wegen Mordes unter Verdacht. Das überwiegend schwarzweiße Cover mit dem Berg, dem Kreuz und der angedeuteten Metzgerei gefällt mir sehr gut. Richtig toll finde ich das rote Tuch an dem Kreuz, da es die Aufmerksamkeit auf das Cover lenkt. Außerdem hat Kreizkruzefix einen grünen Buchschnitt und hebt sich dadurch auch von der Masse ab. Den Schreibstil von Monika Pfundmeier mag ich sehr, denn ich finde ihn nicht so alltäglich und erfrischend im Gegensatz zu anderen bekannten Autorinnen oder Autoren. Das macht mir dann jedes mal richtig Spaß den Geschichten zu folgen. Die Handlung fand ich auch sehr spannend und man bekommt quasi einen Countdown auf einer Filmklappe bis zu den Passionsspielen in regelmäßigen Abständen angezeigt. Die Idee fand ich richtig genial und man fiebert dann schon mit, was jetzt wohl abenteuerliches an den Passionsspielen passieren wird. Auch die Polizeiberichte lockerten den Krimi etwas auf und brachten mich vor allem bei Kommissar Anton Baurieder`s Berichterstattung des öfteren zum Schmunzeln. Interessant waren für mich auch die vielen unterschiedlichen Charaktere in dieser Geschichte, die Monika Pfundmeier erschaffen hat. Von den typischen Dorfbewohnern bis zu den Touristen waren Klischees, aber auch kreative Eigenschaften vorzufinden. Besonders amüsant fand ich den Dorfpfarrer, der außerhalb seiner Messen gerne Videospiele zockt. Für Kreizkruzefix gibt es von mir 5 Sterne und ich bin gespannt, welches Buch Monika Pfundmeier als nächstes herausbringen wird.

  • Streiflicht

    5/5

    09.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Poetisch und zugleich…

    Poetisch und zugleich spannend Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, weil es so spannend klang und ich die Location so interessant fand. Auf den ersten Seiten war ich dann aufgrund des eher ungewöhnlichen Schreibstils etwas irrtiert, aber je mehr ich gelesen habe, umso begeisterter war ich. Irgendwann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und war richtig traurig, als ich fertig war. Nur gut, dass die Autorin bereits am zweiten Band sitzt! Die Geschichte ist spannend bis zuletzt, ich hatte keine Ahnung, wer was wirklich getan hat. Herrlich! Jede Menge Protagonisten mit ihren Problemen, Ideen und Meinungen - langweilig wird es hier nie. Damit man nicht den Überblick verliert, gibt es vorne im Buch ein Personenverzeichnis. Besonders ist der Schreibstil von Monika Pfundmeier. Einerseits herrlich bayrisch, authentisch und mit viel Lokalkolorit, aber auch manchmal fast schon poetisch. Drei meiner Lieblingsstellen: Die Lippen zeigten kein Lächeln. Wärme strahlte sie dennoch aus auf eine schmirgelpapierraue, schiefergebirgskantige Art... Von Alessias Bauch sprudelte ein Lachen bis in den Kopf. Stoppte im nächsten Moment. Hinter den Lippen bissen die Zähne es fest. Erst als sie ihn lachen hörte, ließ sie ihres frei. Die Morgensonne zupfte am Kofel, das Grau floss hinter den Berg. Über den Gebirgskanten faltete sich der neue Tag auf. Ein Lesegenuss für alle, die das Besondere mögen und schätzen! Alles außer gewöhnlich!

  • Streiflicht

    5/5

    09.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Poetisch und zugleich spannend

    Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, weil es so spannend klang und ich die Location so interessant fand. Auf den ersten Seiten war ich dann aufgrund des eher ungewöhnlichen Schreibstils etwas irrtiert, aber je mehr ich gelesen habe, umso begeisterter war ich. Irgendwann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und war richtig traurig, als ich fertig war. Nur gut, dass die Autorin bereits am zweiten Band sitzt! Die Geschichte ist spannend bis zuletzt, ich hatte keine Ahnung, wer was wirklich getan hat. Herrlich! Jede Menge Protagonisten mit ihren Problemen, Ideen und Meinungen - langweilig wird es hier nie. Damit man nicht den Überblick verliert, gibt es vorne im Buch ein Personenverzeichnis. Besonders ist der Schreibstil von Monika Pfundmeier. Einerseits herrlich bayrisch, authentisch und mit viel Lokalkolorit, aber auch manchmal fast schon poetisch. Drei meiner Lieblingsstellen: Die Lippen zeigten kein Lächeln. Wärme strahlte sie dennoch aus auf eine schmirgelpapierraue, schiefergebirgskantige Art... Von Alessias Bauch sprudelte ein Lachen bis in den Kopf. Stoppte im nächsten Moment. Hinter den Lippen bissen die Zähne es fest. Erst als sie ihn lachen hörte, ließ sie ihres frei. Die Morgensonne zupfte am Kofel, das Grau floss hinter den Berg. Über den Gebirgskanten faltete sich der neue Tag auf. Ein Lesegenuss für alle, die das Besondere mögen und schätzen! Alles außer gewöhnlich!

  • Bewertung

    5/5

    21.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    vielseitig, tolle Charaktere

    Bei „ Kreizkruzefix“ von Monika Pfundmeier handelt es sich um einen Oberammergau-Krimi. Klappentext übernommen: Das Kreuz mit der Passion. Ein Doppelmord in Oberammergau, und das ausgerechnet vor Beginn der Passionsspiele. Die Opfer: Sophie und Franzl Thaller, Betreiber einer florierenden Gin-Brennerei. Was steckt dahinter? Neid, Gier – oder Ärger mit den Schauspielern, die für KöniGin werben sollten? Mittendrin: Theres – Jägerin, Metzgerin und Besserwisserin, die nicht nur die Traditions-Metzgerei ihres Vaters, sondern auch die dörflichen Gepflogenheiten umkrempelt. Schnell merkt sie: Wer „ Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“ ignoriert und zu oft mit den attraktiven Kommissaren spricht, gerät nicht nur wegen Mordes unter Verdacht. Am Anfang des Buches befindet sich ein ausführliches Personenverzeichnis. Hier sind nur die Hauptcharaktere aufgeführt. Einige Nebendarsteller fehlen leider. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Dieser Krimi lässt sich flüssig lesen und ich war sofort mitten im Geschehen. Die Spannung baut sich langsam auf. Zwischendurch hatte ich manchmal das Gefühl, dass es gar kein Krimi ist. Gegen Ende wird es dann wieder spannend und mit … als Täter habe ich überhaupt nicht gerechnet. Hier hat die Autorin mich sehr überrascht. Die Themen Tradition vs. Moderne werden hier sehr ausführlich behandelt. Dies war mit zeitweise etwas zu viel. Die facettenreichen Protagonisten werden sehr authentisch und ausführlich beschrieben, sodass ich sie mir gut vorstellen und ihr agieren nachvollziehen konnte. Das Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Durch die tollen Beschreibungen, konnte ich mir während dem Lesen alles gut vorstellen. Der Plot ist interessant, abwechslungsreich und lesenswert. Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • jam

    5/5

    20.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gutes Stück weg vom traditionellen Heimatkrimi

    „Sie halten die Traditionen aufrecht. Und die Traditionen halten so manchen von ihnen aufrecht. Ob man das sehen will oder nicht.“ Seite 229 Und Traditionen werden aufrecht gehalten in Oberammergau. Alle 10 Jahre gibt es dort die Passionsspiele, das ganze Dorf macht mit. Einst ein Versprechen an Gott, um die Pest abzuwenden, haben sie sich mittlerweile zu einem Event entwickelt, das anzieht. So wimmelt es in Oberammergau schon von Schauspielern und Touristen, als ein paar Tage vor der Premiere ein schrecklicher Doppelmord passiert. Ist das die Strafe dafür, dass sich die Thallers vom traditionellen Bauernhof zur exklusiven Gin-Destillerie gewandelt haben und sie, statt das nicht mehr vorhandene Vieh im Stall zu pflegen, Partys feiern und zu Messen jetten? Die erste am Tatort: Theres Hack, auch eine, dies nicht so mit dem hat, was alle tun. Aus Wien zurück hat sie die Metzgerei des Vaters auf links gedreht. Damit, und mit ihrer wortkargen, direkten Art hat sie sich nicht nur Freunde gemacht. Und auch weiter zieht es sie zu den Menschen, die mit den Thallers zu tun hatten. „Die Zeiten sind vorbei, in denen die Täter zurückkehren an den Tatort. (…) Stattdessen…“ „Stattdessen schlägt man sich am Tatort mit neugierigen Hobby-Experten herum.“ Seite 119 Das erste, was beim Lesen dieses ungewöhnlichen Krimis ins Auge sticht, ist der abgehackte Stil. Ebenso wie die Protagonistin ist auch die Sprache eckig und kantig, hinterlässt lose Fäden, die man weiterdenken soll, die zum Reflektieren einladen. Sie nimmt sich kein Blatt vorn Mund, die Metzgerin, und macht sich damit nicht nur Freunde. „Keine Ahnung von nix, aber für alles denselben Kamm.“ Seite 66 Doch in den beiden Tonis, den örtlichen Polizisten, hat sie Verbündete gefunden und mit ihrem Herumstochern wirft sie viele Fragen auf. Motive scheint es viele zu geben, aber erst sehr spät hatte ich einen Verdacht. So präsent wie Traditionen ist in diesem Buch auch die Vergangenheit. Fehler, die man gemacht hat, Worte, die nicht gesagt wurden, Entscheidungen, die man fiel. „Manchmal rennen wir, und uns holt die Vergangenheit ein. Manchmal entkommen wir, aber der Schatten fällt trotzdem auf uns. Und wenn du keinen Schatten willst, mach das Licht an!“ Seite 101 Ich kam extrem schwer in dieses Buch rein, das erste Kapitel hab ich zwei Mal gelesen, bis ich ein wenig durchblickte. Doch ich bin sehr froh, dass ich weitergelesen habe, dass ich mich von Monika Pfundmeier nach Oberammergau führen ließ. Denn wenn man sich auf Theres und ihre Welt einlässt, sich auf die Spurensuche begibt und zwischen den Zeilen liest, so erzählt einem das Buch viel über sich selbst, über die eigenen Werte. Was bedeutet Tradition für dich? Fessel oder Freiheit, Verbundenheit oder Trennung? Muss man Traditionen wirklich brechen oder kann man sie auch weiterentwickeln? Nach dem Lesen ist vor dem Lesen, am liebsten würde ich gleich nochmal das erste Kapitel aufschlagen und mich diesmal noch mehr auf diese intelligente Geschichte einlassen. Auch ein Highlight: Das intensive Cover und der grüne Schnitt! Fazit: Ein interessanter Krimi, geschrieben so eckig und kantig wie seine Protagonistin, ein gutes Stück weg vom traditionellen Heimatkrimi.

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