Produktbild: Fuckgirl

Fuckgirl Roman

10

20,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41375

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1396 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984796

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AAA

Verkaufsrang

41375

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1396 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984796

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  • Cha

    aus Baden-Baden

    4/5

    21.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Female Revenge

    Was für eine Idee, was für ein Konzept! Obwohl die Protagonistin wirklich unsympathisch war, habe ich es geliebt, ihr zu folgen und ihre Gedanken mitzulesen, wie provokant sie war, wie sie sich nicht zurücknimmt. Natürlich ist es auch bewusst provokant, sie ist quasi die zugespitzte weibliche Version eines Fuckboys. Auch die Idee, dass keine der Figuren einen Namen hat, sondern alle im Prinzip nur Stereotype sind fand ich echt cool. Ich muss allerdings sagen, dass über die Figuren und die eingestreuten Gedanken hinaus die Handlung nicht so ausgereift war. Es gibt verwirrende Zeitsprünge, in denen die Geschichte erzählt wird und teilweise habe ich mich wirklich gefragt, wo die Handlung hin will. Besonders ab der Hälfte hatte sie mich irgendwie verloren und ich habe hauptsächlich für Fuckgirl und die Gedanken zum Feminismus, female revenge und weiblicher Solidarität weitergelesen.

  • MarieOn

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kluges feministisches Manifest

    Glücklich waren sie nicht miteinander, waren sie nie. Fuckgirls Vater verachtete ihre Mutter, ihre Kochkünste genau wie ihre Kleidung und ihre Freude an Fernreisen. Er hingegen hatte Phasen, da war er schon mittags besoffen. Dann saß ihre Mutter mit Fuckgirl und ihren beiden jüngeren Schwestern im Kinderzimmer auf dem Bett, um ihm aus dem Weg zu gehen. Mit der ihm gebührenden Erwartungshaltung setzte er sich nach der Arbeit auf die geblümte Küchenbank, ließ sich von Mutti das Essen aufwärmen und servieren. Er wäre nie auf den Gedanken gekommen, sich selbst ein Essen zuzubereiten, das ihm womöglich noch schmeckte, obwohl sie arbeitete, sich um die Kinder kümmerte und den Haushalt schmiss. ER verdiente eben mehr. In ihrer ersten gesunden Beziehung, zwanzig Jahre später, vermisste Fuckgirl kein Genörgel, kein Dominanzgehabe, keine emotionale Erpressung -ach komm, bleib doch noch, es ist so still ohne dich. Und doch war es, als fehlte ihr etwas. Etwas Unbestimmtes, das Sicherheit gibt, weil man es kennt. Sie konnte ihre Bedürfnisse aussprechen, ohne abgewiesen, verlassen, provoziert oder mit Schweigen bestraft zu werden. Im Grunde ist sie Künstlerin geworden, um ihren Vater zu enttäuschen, der sich so gefreut hätte, wenn sie einer akademischen Linie wie Betriebswirtschaft gefolgt wäre, etwas mit dem sich viel Geld verdienen ließ und das sie zwang, sich ordentlich zu kleiden. Es verging dann auch kein Tag, an dem er sie nicht mit seinen Ratschlägen unterstützte. Fortan wurde jede Familienfeier zum Anlass genutzt, über ihre Fehlentscheidungen zu lästern. Fast möchte sie ihnen sagen, dass sie in ihrer Ehe das einseitige Vergnügen pflegt, fremde Männer zu daten und sich big dicks reinzupfeifen, aber sie zögert noch mit derlei Offenbarungen. Fazit: Die Autorin Bianca Jankovska hat in ihrem Romandebüt alles gegeben, was das Feminist*innenherz begehrt. Schon ab Seite 11 war mir klar, dass ich jeden ihrer klugen Sätze unterschreiben werde. Ihre Protagonistin schenkt mir einen Blick in ihre Herkunftsfamilie, der mir aus meiner eigenen bekannt ist. Ich lerne ihren ersten festen Freund kennen, genannt „Loser“, der ihr Vertrauen missbraucht. Sie wollte es wirklich, dieses Zweierding aus großen Gefühlen, das zu einer eigenen Familie führt. Danach macht die erfolgreiche, unabhängige Performancekünstlerin alles anders. Ihr geerdeter Ehemann, weder sexuell attraktiv noch in irgendeiner Weise leidenschaftlich, wird ihr Fels in der Brandung, der sie auffängt, wenn sie frustriert von einem Fuckdate kommt. Sie trifft Männer die verantwortungslos, selbstgefällig, illoyal, egoistisch und empathielos sind. Dieser Roman ist ein feministisches Manifest, weil er alles infrage stellt, was meine und die nächsten Generationen für richtig erachten. Ganz nebenbei analysiert die Protagonistin dieses attraktive, leidensfähige Frauenbild, das wir alle internalisiert haben, weil das Patriarchat einst ausgetrieben immer neue Anspruchsfrüchte trägt. Zum Schluss reflektiert sie ehrlich ihre wirklichen Bedürfnisse, frei von Selbstbetrug. Was für ein intelligenter, selbstbewusster Roman, zugegeben unbequem, ein bisschen schmutzig, ein wenig gehässig und streckenweise urkomisch. Es ist befreiend über das zu lesen, was ich selbst gut kenne und es so aufgeräumt und klar begreifen zu dürfen, ohne Bagatellisierungen (so is er halt) Selbstzweifel (liegt vielleicht an mir) und den ganzen weiblichen Quatsch.

  • Johanna Zimmermann

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der radikale Gegenentwurf zum Good Girl

    Allein dieses Cover und der Titel haben bei mir sofort dieses Gefühl ausgelöst: Ja. Das muss ich lesen. Und nachdem ich schon länger wieder richtig Lust auf einen feministischen literarischen Roman hatte, kam FUCKGIRL für mich einfach genau zur richtigen Zeit. Im Mittelpunkt steht eine erfolgreiche Performancekünstlerin Ende dreißig, die nur FUCKGIRL genannt wird. Sie ist unabhängig, sexuell selbstbestimmt, möchte keine Kinder und weigert sich, sich für ihre Karriere, ihren Körper oder ihre Lust zu entschuldigen. In ihrer einseitig offenen Ehe gibt sie die Regeln vor. Als sie jedoch herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, entwickelt sie einen Racheplan, und aus dieser persönlichen Abrechnung wird schnell eine viel größere Auseinandersetzung mit Fuckboys, toxischen Beziehungsmustern, weiblicher Solidarität und der Frage, was nach der sexuellen Selbstbestimmung eigentlich kommt. Bianca Jankovska schreibt direkt, roh, essayistisch und teilweise fast monologisch. Genau dieser Stil hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Roman ist in verschiedene Lessons unterteilt, die teilweise wie Blogbeiträge wirken und sich mit Fuckgirls Leben, ihren Erfahrungen und ihren Gedanken verbinden. Dadurch wechselt das Buch immer wieder zwischen schonungsloser Analyse und sehr körperlichem, unmittelbarem Erleben, und ich habe es innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen. Besonders raffiniert fand ich, dass die Figuren keine richtigen Namen tragen. Es gibt nur Bezeichnungen und Rollen wie FUCKGIRL, Mann, Internetgirl, Mama, Loser, Daddy oder der Journalist. Anfangs war das etwas ungewohnt, aber je länger ich gelesen habe, desto logischer wurde es für mich. Die Figuren wirken dadurch fast austauschbar. Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil die Rollen, Erwartungen und Beziehungsmuster, in denen sie stecken, überall vorkommen können. FUCKGIRL ist deshalb nicht nur eine einzelne Figur, sondern auch ein Gegenentwurf, eine Möglichkeit und vielleicht sogar ein Spiegel. ✨ Dabei ist sie keineswegs einfach nur laut, stark und unangreifbar. Hinter ihrer Selbstinszenierung stecken auch Zweifel, Verletzungen und generationenübergreifende Traumata. Das Buch zeigt sehr eindrücklich, was es mit einem Menschen machen kann, wenn toxische Beziehungen und die Unterdrückung von Frauen schon innerhalb der eigenen Familie als Normalität weitergegeben werden. Gerade diese Ambivalenz hat FUCKGIRL für mich so greifbar und spannend gemacht. Auch die Darstellung weiblicher Lust empfand ich als sehr gelungen. Sie ist präsent, selbstbewusst und körperlich, ohne sich wie reine Provokation anzufühlen. Gleichzeitig betrachtet der Roman sowohl Monogamie als auch Non-Monogamie kritisch und romantisiert keine der beiden Beziehungsformen. Denn nur weil eine Beziehung offen ist, ist sie nicht automatisch gesund, und Selbstbestimmung schützt einen nicht zwangsläufig vor Abhängigkeit, Selbstverrat oder alten Wunden. FUCKGIRL ist intensiv, manchmal schmerzhaft direkt und definitiv nicht darauf aus, seiner Leserschaft zu gefallen. Das Buch schmeichelt einem nicht, es schaut zurück, stellt unbequeme Fragen und lässt einen mit der eigenen Vorstellung von Liebe, Freiheit, Wut und weiblicher Solidarität sitzen. Und genau deshalb hallt es so lange nach. Ein mutiger, kluger und kompromissloser Debütroman für alle, die feministische Gegenwartsliteratur mögen, die nicht nur hübsche Empowerment-Sätze liefert, sondern tiefer gräbt. Für Girlies, die Bücher lieben, die ein bisschen wehtun, viel auslösen und noch lange im Kopf bleiben. Female Rage, Real Talk, hemmungslose Lust und eine verdammt notwendige Portion Größenwahn. Große Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weibliche Solidarität & Selbstermächtigung

    》 5 ⭐ Das Cover spricht mich so sehr an, man kann das Buch gar nicht nicht in die Hand nehmen. Die neongrüne Farbe, der Titel, das starke Retro-Bild. Ich liebe alles daran ♡ Schon auf den ersten Seiten dachte ich mir, endlich mal wieder ein feministisch-literarischer Roman, der sich etwas traut, sei es mit Schreibstil oder Inhalt. Der Stil ist direkt, ungeschönt, fesselnd, aufrüttelnd. Es macht wütend, manchmal etwas hilflos, dann wieder empowernd. Man merkt, dass die Geschichten auf wahren Erlebnissen verschiedener Frauen beruhen, zunächst habe ich es für autobiografisch gehalten. Die Protagonistin erlaubt sich, sich zu nehmen, was sie will und ihr zusteht. Sie ist offen, unabhängig und souverän. Spricht an, wenn ihr etwas nicht passt, supportet Frauen und würgt toxic Fckboys eins rein. Besonders hat mir gefallen, wie sie der betrogenen Mutter die Screenshots des Fremdgängers geschickt hat. Das bekomme ich in meinem Umfeld auch öfter mit - das moralische Grübeln zuvor war sehr authentisch dargestellt und die Einsicht, dass nicht die girls in den dating apps die Ehe zerstören, sondern einzig der Mann, der sich heimlich mit anderen trifft. Der Prota ging es nicht darum, gemocht zu werden, sondern konsequent zu handeln. Dafür habe ich sie geliebt. Spannend fand ich, dass die Charaktere keine Namen haben, sondern als Funktionen wie Fckgirl, Mann, Loser, Daddy, Journalist etc bezeichnet werden und damit repräsentativ fungieren. Ich habe öfter gelesen, Mann würde unsympathisch wirken, aber für mich war er wie Möbelinventar, irgendwie einfach nur da, ohne Emotionen auszulösen. Das Buch klärt auf über verschiedene Beziehungstypen, Dating, Feminismus und rüttelt darüber wach, was sich viele Frauen gefallen lassen, um angebliche Harmonie vorzutäuschen. Oder was man von einem ONS verlangen darf und sollte. Ich habe den Struggle der Prota gefühlt, ihre Wünsche, ihre Ängste, ihr Denken, und bin der Meinung, das Buch hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Zwischen den Kapiteln gibt es passende Lyrics-Zeilen. Ich habe es definitiv nicht das letzte Mal gelesen. Ich liebe diese Form weiblicher Solidarität ♡

  • xxholidayxx

    5/5

    05.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstermächtigung im Zeitalter der Fuckboys

    „Und so wird die begrenzt vorhandene mentale Energie für die Interpretation von Gemeinheiten abgebaut statt für die Abschaffung des Patriarchats. Es ist eine Lose-Lose-Rechnung, auf ganzer Linie." Dieser Satz aus Bianca Jankovskas Debütroman „Fuckgirl", erschienen am 5. März 2026 im Haymon Verlag, trifft den Kern dessen, worum es in diesem Buch geht & und er fällt bereits auf Seite 9. Eine Performancekünstlerin Ende dreißig, toxische Beziehungsmuster als Normalzustand kennenlernt & schließlich ihr eigenes Regelwerk entwirft: eine einseitig offene Ehe, in der sie den Ton angibt. Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, entwickelt sie einen Racheplan und der Roman wird zur Abrechnung, die weit über diesen einen Mann hinausgeht. Meine Meinung Was mich von der ersten Seite an gepackt hat, ist der Schreibstil. Jankovska schreibt essayistisch, provokativ, manchmal fast monologisch und trotzdem nie unstrukturiert. Der Roman ist in Lessons unterteilt, die die Ich-Erzählerin wie Blog-Einträge kommentiert, ergänzt durch Fließtext, der zwischen Analyse und rohem Erleben hin- und herpendelt. Diese Struktur hat mich anfangs kurz auf die falsche Fährte gelockt: Eine Figur, bei der ich lange mitgegangen bin, entpuppte sich als etwas völlig anderes, als ich dachte. Das war handwerklich sehr gut gemacht und hat mich als Leserin auf eine angenehme Art überrumpelt. Zunächst irritierend aber am Ende durchaus logisch und raffiniert fand ich, wie das Buch Figuren konsequent namenlos lässt. Es gibt keine Namen, nur Funktionen und Rollen: Fuckgirl, Mann, Loser, Mama, die Andere, der Journalist. Ich habe gemerkt, das ist keine literarische Spielerei, sondern eine politische Entscheidung. Denn die Figuren sind austauschbar, weil das System, das sie hervorbringt, austauschbar ist. Gleichzeitig ist Fuckgirl selbst damit mehr als eine Figur. Sie ist ein Typ, ein Entwurf, eine Möglichkeit. Das Buch ist manchmal schmerzhaft direkt, etwa wenn es um die Weitergabe von Gewalt über Generationen geht, oder wenn es fragt, was Liebe ist, wenn man nur gelehrt wurde, Traumata zu tolerieren: „Als Liebe wurde ihr beigebracht, Traumata in Kauf zu nehmen. Als Liebe wurde ihr beigebracht, nicht zu fragen, ob sie etwas Besseres verdient." (S. 61) Das trifft, weil es keine Ausnahme beschreibt, sondern eine Regel. Einen Moment gab es allerdings, bei dem ich nicht mitgegangen bin: Jankovskas Argumentation bzw. die der Protagonistin rund um Dickpics hat mich herausgeworfen. Der Versuch, diese zu normalisieren oder zu entdramatisieren, hat mir (bei allem Verständnis für die Grundhaltung) gefehlt, weil er die realen Machtdimensionen hinter unerwünschtem Bildmaterial meiner Meinung nach zu schnell beiseite schiebt. Das ist einer der wenigen Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass die Provokation um ihrer selbst willen kommt. Fazit „Fuckgirl" ist ein Debütroman, der sich traut, unbequem zu sein. Er ist für alle, die Gegenwartsliteratur wollen, die Feminismus nicht als Haltung, sondern als Analysewerkzeug begreift; für alle, die Bücher mögen, die ihnen nicht schmeicheln, sondern zurückstarren. Von mir gibt es eine große Empfehlung. Vielen Dank an der Stelle an den Haymon Verlag sowie netgalley.de für das digitale Rezensionsexemplar.

Kundinnen und Kunden meinen

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