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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Verkaufsrang

13389

Erscheinungsdatum

05.02.2026

Verlag

Rheinwerk eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

31853 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783367103768

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

13389

Erscheinungsdatum

05.02.2026

Verlag

Rheinwerk eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

31853 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783367103768

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Die Welt der frei verfügbaren Informationen

VolkerM am 08.03.2026

Bewertungsnummer: 3069443

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samuel Lolagar ist ein ehemaliger Kriminalbeamter und seine langjährige Erfahrung in der digitalen Ermittlungsarbeit prägt jede Seite dieses Buches. Er hat die Möglichkeiten und Grenzen des Internets aus der Praxis heraus erfahren – oft, ohne den Begriff OSINT überhaupt zu kennen. Open Source Intelligence, kurz OSINT, ist hierzulande noch wenig geläufig. Auch mir war die Bezeichnung neu. Gemeint ist die systematische Nutzung frei zugänglicher Informationen, um Daten zu sammeln, zu prüfen und daraus belastbare Erkenntnisse abzuleiten. Obwohl OSINT ursprünglich aus dem militärischen Nachrichtendienst stammt, ist es längst im zivilen Bereich angekommen: Unternehmen beobachten damit Märkte, Journalisten recherchieren Hintergründe, Wissenschaftler analysieren Entwicklungen, und Sicherheitsbehörden klären Straftaten auf. Lolagar räumt zudem mit dem verbreiteten Vorurteil auf, OSINT sei eine Form des Stalkings. Zwar ähneln sich manche Techniken, doch der entscheidende Unterschied liegt im Zweck: OSINT verfolgt ein legitimes, klar definiertes Ziel. Nach der Einführung mit Begriffsklärung und Beschreibung der Anwendungsfelder widmet sich der Autor dem Kern des Buches – der professionellen Umsetzung. Er führt den Leser durch alle Phasen eines OSINT-Prozesses: von der präzisen Zieldefinition über die strukturierte Sammlung und Verarbeitung der Daten bis hin zur Analyse und abschließenden Präsentation. Besonders betont er, wie wichtig es ist, das Rechercheziel nicht aus den Augen zu verlieren, um sich nicht in der Fülle der Informationen zu verlieren. Lolagar zeigt praxisnah, wie man geeignete Quellen auswählt, Suchmaschinen effizient nutzt und Recherchen zu Personen, Orten und Unternehmen durchführt. Hinweise zu sozialen Netzwerken, Webseitenanalysen und technischen Werkzeugen ergänzen das Handwerkszeug. Ich war immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Welt der spezialisierten Suchmaschinen und Werkzeuge ist. Dazu gehören etwa Webmii für Personen, Epieos für Mailadressen und Telefonnummern, Face++ um Gesichter zu vergleichen oder auch Exoten wie MapChecking, das abschätzt, wie viele Menschen auf einem Platz stehen können. Zeitgemäß geht er auf KI-Suchmaschinen und Chatbots wie ChatGPT oder Perplexity ein. Er warnt jedoch vor deren Tendenz zur Zustimmung und vor Halluzinationen, die zu falschen Fakten oder erfundenen Zitaten führen können – ein Risiko, das OSINT-Anwender stets im Blick behalten müssen. Besonders gut hat mir die Darstellung der Analysephase gefallen, in der die gesammelten Daten kritisch geprüft, visuell aufbereitet und schließlich in Berichten oder Präsentationen zusammengeführt werden. Hier zeigt sich Lolagars Anspruch, nicht nur Informationen zu finden, sondern sie nachvollziehbar und belastbar zu machen. Der Verlag bietet auf seiner Webseite auch ein Bundle aus Printausgabe und eBook an. Das ist praktisch, wenn man gerne im gedruckten Buch liest, für schnelle Recherchen jedoch die digitale Version nutzen möchte. Eine Volltextsuche ist schließlich immer leistungsfähiger als jedes Indexregister. Das zeigt sich exemplarisch am Begriff „Künstliche Intelligenz“ (KI): Im Register fehlt er, im Text selbst wird das Thema jedoch an vielen Stellen behandelt. Wer professionell, rechtssicher und faktenbasiert im Internet recherchieren möchte, findet in diesem Buch eine fundierte und praxisorientierte Anleitung. Lolagar verbindet theoretische Grundlagen mit einer Fülle konkreter Tipps aus seinem Berufsalltag und vermittelt ein klares Verständnis dafür, wie OSINT verantwortungsvoll und effektiv eingesetzt wird. Doch auch Gelegenheitsrechercheure profitieren: Die zahlreichen praktischen Tipps lassen sich problemlos punktuell anwenden und erweitern das eigene Recherchewerkzeug sinnvoll.

Die Welt der frei verfügbaren Informationen

VolkerM am 08.03.2026
Bewertungsnummer: 3069443
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samuel Lolagar ist ein ehemaliger Kriminalbeamter und seine langjährige Erfahrung in der digitalen Ermittlungsarbeit prägt jede Seite dieses Buches. Er hat die Möglichkeiten und Grenzen des Internets aus der Praxis heraus erfahren – oft, ohne den Begriff OSINT überhaupt zu kennen. Open Source Intelligence, kurz OSINT, ist hierzulande noch wenig geläufig. Auch mir war die Bezeichnung neu. Gemeint ist die systematische Nutzung frei zugänglicher Informationen, um Daten zu sammeln, zu prüfen und daraus belastbare Erkenntnisse abzuleiten. Obwohl OSINT ursprünglich aus dem militärischen Nachrichtendienst stammt, ist es längst im zivilen Bereich angekommen: Unternehmen beobachten damit Märkte, Journalisten recherchieren Hintergründe, Wissenschaftler analysieren Entwicklungen, und Sicherheitsbehörden klären Straftaten auf. Lolagar räumt zudem mit dem verbreiteten Vorurteil auf, OSINT sei eine Form des Stalkings. Zwar ähneln sich manche Techniken, doch der entscheidende Unterschied liegt im Zweck: OSINT verfolgt ein legitimes, klar definiertes Ziel. Nach der Einführung mit Begriffsklärung und Beschreibung der Anwendungsfelder widmet sich der Autor dem Kern des Buches – der professionellen Umsetzung. Er führt den Leser durch alle Phasen eines OSINT-Prozesses: von der präzisen Zieldefinition über die strukturierte Sammlung und Verarbeitung der Daten bis hin zur Analyse und abschließenden Präsentation. Besonders betont er, wie wichtig es ist, das Rechercheziel nicht aus den Augen zu verlieren, um sich nicht in der Fülle der Informationen zu verlieren. Lolagar zeigt praxisnah, wie man geeignete Quellen auswählt, Suchmaschinen effizient nutzt und Recherchen zu Personen, Orten und Unternehmen durchführt. Hinweise zu sozialen Netzwerken, Webseitenanalysen und technischen Werkzeugen ergänzen das Handwerkszeug. Ich war immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Welt der spezialisierten Suchmaschinen und Werkzeuge ist. Dazu gehören etwa Webmii für Personen, Epieos für Mailadressen und Telefonnummern, Face++ um Gesichter zu vergleichen oder auch Exoten wie MapChecking, das abschätzt, wie viele Menschen auf einem Platz stehen können. Zeitgemäß geht er auf KI-Suchmaschinen und Chatbots wie ChatGPT oder Perplexity ein. Er warnt jedoch vor deren Tendenz zur Zustimmung und vor Halluzinationen, die zu falschen Fakten oder erfundenen Zitaten führen können – ein Risiko, das OSINT-Anwender stets im Blick behalten müssen. Besonders gut hat mir die Darstellung der Analysephase gefallen, in der die gesammelten Daten kritisch geprüft, visuell aufbereitet und schließlich in Berichten oder Präsentationen zusammengeführt werden. Hier zeigt sich Lolagars Anspruch, nicht nur Informationen zu finden, sondern sie nachvollziehbar und belastbar zu machen. Der Verlag bietet auf seiner Webseite auch ein Bundle aus Printausgabe und eBook an. Das ist praktisch, wenn man gerne im gedruckten Buch liest, für schnelle Recherchen jedoch die digitale Version nutzen möchte. Eine Volltextsuche ist schließlich immer leistungsfähiger als jedes Indexregister. Das zeigt sich exemplarisch am Begriff „Künstliche Intelligenz“ (KI): Im Register fehlt er, im Text selbst wird das Thema jedoch an vielen Stellen behandelt. Wer professionell, rechtssicher und faktenbasiert im Internet recherchieren möchte, findet in diesem Buch eine fundierte und praxisorientierte Anleitung. Lolagar verbindet theoretische Grundlagen mit einer Fülle konkreter Tipps aus seinem Berufsalltag und vermittelt ein klares Verständnis dafür, wie OSINT verantwortungsvoll und effektiv eingesetzt wird. Doch auch Gelegenheitsrechercheure profitieren: Die zahlreichen praktischen Tipps lassen sich problemlos punktuell anwenden und erweitern das eigene Recherchewerkzeug sinnvoll.

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