Produktbild: Lovely Rita
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Frank Goosen

1. Lovely Rita

Lovely Rita

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

437

Gesprochen von

Frank Goosen

Spieldauer

5 Stunden und 27 Minuten

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848629

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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437

Gesprochen von

Frank Goosen

Spieldauer

5 Stunden und 27 Minuten

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848629

Herstelleradresse

tacheles
Prinz-Regent-Straße 50-60
44795 Bochum
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührende Geschichte

    In der Geschichte geht es um Rita Urbaniak. Sie hat über Jahrzehnte die Kneipe “Haus Himmelreich” geführt, die für viele Leute eine zweite Heimat geworden ist. Nur soll Haus Himmelreich bald für immer schließen. Unser Ich-Erzähler ist ein Journalist, der die letzten zwei Abende in der Kneipe verbringt und von den Stammgästen so einige Geschichten erzählt bekommt. Rita hat auch die Tochter ihrer Schwester Chris großgezogen, da sich diese in die große Weite Welt verabschiedet hatte. Rita taucht allerdings an den beiden Abenden überhaupt nicht auf und alle fragen sich, wo sie steckt. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das war die erste Geschichte von Frank Goosen, die ich gelesen habe, aber es wird sicher nicht die letzte sein und vor allem war es eine sehr musikalische Geschichte, wo ich neben dem Lesen immer wieder mitsingen musste. Von mir gibt es sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kneipenkultur pur

    Die letzten Öffnungstage einer Kneipe und alle versammeln sich. Erzählt wird das Leben der Anwesenden mit Höhen und Tiefen, aber vor allem mit einem liebevollen Blick auf die Eigenarten des Menschen.

  • Jürg K.

    5/5

    18.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzliche Geschichte

    Das Buch hat mich sofort in diese besondere, leicht melancholische Welt hineingezogen, in der eine Kneipe mehr ist als ein Ort sie ist ein Gedächtnis. Das Haus Himmelreich wirkt wie ein lebendiger Organismus, ein Raum voller Geschichten, die sich an den Tresen klammern, an die Wände, an die Menschen, die dort seit Jahrzehnten ein- und ausgehen. Bewegt hat mich die Art, wie Frank Goosen die drei Frauenfiguren miteinander verwebt. Rita, die Wirtin, ist zwar abwesend, aber gleichzeitig überall. Sie ist wie ein Herzschlag, den man hört, obwohl man ihn nicht sieht. Ihre Lebensgeschichte voller Umwege, Verantwortung, verpasster Chancen und stiller Stärke schwingt in jeder Begegnung, in jedem Satz der Stammgäste mit. Beim Lesen spürt man fast körperlich, dass sie gleich durch die Tür kommen müsste. Auch Chris und ihre Tochter tragen diese Mischung aus Freiheit und Verletzlichkeit in sich. Die Art, wie ihre Wege sich kreuzen, trennen und wiederfinden, hat mich an die komplizierten Familienbande erinnert, die uns prägen, ob wir wollen oder nicht. Und dann dieser Erzähler, der durch die letzten Stunden der Kneipe streift, mit einem liebevollen Blick für das Schräge, das Zarte, das Unbequeme. Ich habe oft gelächelt, manchmal geschluckt, und am Ende war ich ein bisschen wehmütig. Man liest ein warmes, humorvolles, tief menschliches Buch über Abschied, Erinnerung und die Orte, die uns zu dem machen, was wir sind. Sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine wunderschöne, robust-herzliche Geschichte

    Lovely Rita / Frank Goosen   „Eines Abends ist die Kneipe gerammelt voll, der VfL hat ein Spiel gewonnen oder verloren, Rita kann nicht auseinanderhalten, wann die Leute sich über diesen Verein freuen und wann sie sich ärgern.“ (S.167)   Die Kneipe „Haus Himmelreich“ befindet sich auf den letzten Metern bevor der Zapfhahn zum letzten Mal zugedreht wird. Der Erzähler der Geschichte recherchiert für einen Artikel über diese Institution und möchte die kleinen und großen Geschichten wiedergeben. Dafür trifft er auf urige Gesellen wie den Käpt’n, Elvis, den Langen und Willi Trommer, die als Stammgäste zum Inventar gehören, auf Wacholder-Anni und die Gräfin und Dieter, dem die Welt die einwandfreien Montagen von Automaten aller Art zu verdanken hat. Hinterm Tresen behält Giesela den Überblick:   „...und weil sie eine weiße Bluse trägt, nenne ich sie White Blues Woman. Mit meinem Humor bin ich manchmal sehr einsam.“ (S.6)    Aber die schillernden Gäste allein machen den Laden nicht aus, da sind auch noch Rita und Christa, die Nichten des ehemaligen Inhabers, die nach dessen Tod das Lokal übernommen haben - und nun beide auf ein erzählenswertes Leben zurückblicken. Chris, rastlos, ausbrechend und suchend und Rita, (vermeintlich) solide, bodenständig, die sich um ihre Nichte Verena kümmert, nachdem Chris abgehauen ist. Wie war das denn so, in ihrem Leben, in der Kneipe und überhaupt? Ach, wie schön ist bitte dieser Ausflug nach Bochum – aber es ist nicht nur ein Besuch in einer kultigen Kneipe, es ist auch eine Zeitreise, denn der Autor erzählt die Geschichte zum einen im Hier und Jetzt, am Vortag und Tag der Schließung der Gaststätte und in Rückblenden aus den Leben der Schwestern.   Diese zeitlichen Sprünge bedeuten jedoch nicht nur eine Zeitreise im Leben der beiden Frauen, sondern es finden sich auch immer wieder Hinweise auf Momente des Zeitgeschehens; und es gibt viel Musik. Ja, Katze Stevens … es ist eine wilde Welt, Moondance und Depeche Mode. Das Buch hat einen Soundtrack und ich habe laut mitgesungen.   „Ich bin überzeugt, dass ich hier eine Räuberpistole aufgetischt bekomme, denn sie erzählt mir den Inhalt des Songs ‘Where do you go to my lovely‘ von Peter Sarstedt, 1969 erschienen.“ (S.33)   Die Geschichte wird so lebhaft erzählt, ich habe das Geklimper des Spielautomaten hören können, sehe die Nebelschwaden vor mir, als in der Kneipe noch kein Rauchverbot war und glaube sogar die Konsistenz von dem Schlach Kartoffelsalat zu wissen.   „Ich habe einen Schlach mehr drauf getan, sagte sie. Schlach, denke ich, die korrekte Maßeinheit für Kartoffel- oder Nudelsalat. Und für Mayo. Currywurst-Pommes mit einem Schlach Mayo obendrauf.“ (S.58)   Herzlichkeit, Ehrlichkeit, ein mitunter gediegener Humor und die großartige Individualität der Menschen, die ich mit der Region verbinde finde ich in dieser Geschichte wieder – und das ist einfach schön. Eine Geschichte über Liebe und Freundschaft, verpackt in einer mitunter rauhen Schale und doch spürt man den liebevollen Kern.   Frank Goosen erzählt in seinem neuen Buch eine wunderbare Geschichte. Ich erlebe die Menschen im „Haus Himmelreich“, höre sie reden und lachen und sehe sie weinen – und lache und weine mit ihnen.   Wie schön kann eine Geschichte erzählt werden? Frank Goosen: ja!   Ganz große Leseempfehlung!  

  • S.

    aus Berlin

    5/5

    13.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Das Himmelreich im Ruhrgebiet

    Wirtin Rita Urbaniak betreibt seit 1970 die Kneipe „Himmelreich“. Die wird morgen geschlossen. Der Erzähler soll dazu einen Artikel schreiben, besucht den Laden und sieht sich gründlich um. Im Gespräch mit den Stamm- und anderen Kunden erfährt er Interessantes, Originelles, Alltägliches. Durch genaues Beobachten entdeckt er Dinge, die leicht übersehen werden, aber dennoch die Atmosphäre ausmachen. Er hat einen Blick für Details, die die Personen lebendig, gut vorstellbar machen. Er wertet nicht, hört sich die abenteuerlichsten Stories und Anekdoten an - spannend und gut erzählt. Nur die Hauptperson - Rita- ist nicht hier. Aber eigentlich … ist es Ritas Geschichte. Und die hat es in sich, denn Rita ist die Seele des Lokals. Teilnehmend, sensibel und ungeschönt beschreibt Frank Goosen ein nicht immer bequemes, dennoch erfülltes und Anerkennung verdienendes Leben. Herzerwärmend, angenehm zu lesen.

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