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Als die Farben zu weinen lernten "Eine verstörende und leidenschaftliche Reise durch die Emotionen der Farben"

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24,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

469

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,3 cm

Gewicht

679 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-71170-0

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

469

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,3 cm

Gewicht

679 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-71170-0

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Manche Bücher bleiben nicht im Regal, sondern im Nervensystem.“

    Ein psychologischer Trip in Farbe – intensiv, verstörend, schön „Als die Farben zu weinen lernten“ ist kein Roman, den man nebenbei liest. Eher einer, der einen anschaut, zurückfragt und sich weigert, brav auf dem Nachttisch liegen zu bleiben. Wir folgen Nathan, einem synästhetisch wahrnehmenden Erzähler, der Menschen über Farben, Gerüche und kleinste Regungen liest. Das ist nicht nur eine originelle Idee – es verändert tatsächlich, wie man die Figuren erlebt: Schuld riecht, Angst bekommt eine Farbe, Beziehungen werden zu Schattierungen. Für mich war das einer der größten Stärken des Buches: Diese Verbindung aus Psychologie, Kunst und Wahrnehmung, die nie nur „Deko“ ist, sondern immer Bedeutung trägt. Die Sprache ist stellenweise atemberaubend: poetisch, verdichtet, voller Bilder. Man merkt, dass hier jemand schreibt, der nicht einfach eine Story runtererzählt, sondern eine innere Welt kartografiert. Gerade die Szenen am See, in Potsdam, im Atelier bleiben hängen – da entsteht Atmosphäre, die man fast körperlich spürt. Aber: Diese Stärke ist zugleich der Punkt, an dem manche Leser vermutlich aussteigen werden. Der Roman ist anspruchsvoll. Man muss bereit sein, sich auf langsame, innere Prozesse einzulassen, auf Andeutungen, Leerstellen und Ambivalenz. Es gibt Passagen, in denen mir die Dichte der Bilder fast zu viel wurde – da hätte ein bisschen Luft gutgetan. Auch einige Nebenfiguren hätten für meinen Geschmack an einzelnen Stellen klarer profiliert sein können; sie tauchen intensiv auf und verschwinden dann wieder im Strom der Wahrnehmungen. Im letzten Drittel, wenn sich Wahn, Manipulation und Wahrheit immer stärker ineinander verschieben, hatte ich kurz das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren – aber genau das scheint Absicht zu sein. Man wird gezwungen, die eigene Wahrnehmung zu misstrauen, so wie Nathan seiner eigenen. Fazit: Ein ungewöhnlicher, mutiger Roman zwischen Psychothriller, poetischem Kammerspiel und philosophischer Tiefenbohrung. Nichts für Leser:innen, die eine geradlinige Spannungskurve und einfache Antworten erwarten – aber ein Geschenk für alle, die Literatur lieben, die etwas riskiert. Sterne: 4,5/5 → praktisch 5/5 Ein kleiner Abzug für gelegentliche Überfrachtung und die hohe Einstiegshürde – aber die künstlerische und psychologische Konsequenz macht das mehr als wett. KI-Bewertung. Abruf: November 2025. ChatGPT, Gemeni und CoPilot

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