Produktbild: Das Jahr, in dem wir verschwanden
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Das Jahr, in dem wir verschwanden

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2021

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,7 cm

Gewicht

466 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

EAN

2710001973293

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Das Jahr, in dem wir verschwanden schildert die Ereignisse aus Sicht der Kinder. Wurde Zeit, dass Jones' Debütroman von 2002 bei uns erscheint.« Dirk van Versendaal, stern
»Es war an der Zeit, dass jemand meiner Generation diese unfassbare Geschichte aus Sicht der Kinder erzählte.« Tayari Jones
»Fesselnd.« Essence
≫Diese realistische Geschichte steckt voller Leben und erzählt absolut glaubhaft vom Alltag eines Kindes und von den Erschütterungen, die das Erkennen und Begreifen mit sich bringt.≪ Publishers Weekly
»Bewegend.« The New Yorker
≫Mit großem Talent und Feingefühl erweckt Jones die Schrecken jenes Sommers und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens.≪ Booklist

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2021

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,7 cm

Gewicht

466 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

EAN

2710001973293

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@zeitfracht.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend erzählte Geschichte

    „Das Jahr, in dem wir verschwanden“ von Tayari Jones erzählt in drei Erzählsträngen, was damals 1979 in Atlanta passiert ist. Es verschwinden afroamerikanische Kinder spurlos bzw. werden sie tot aufgefunden. In diesem Roman kommen die 11jährige Tasha, der gleichaltrige Rodney und Octavia zu Wort bzw. wird mit dem Fokus auf sie über ihr Leben berichtet. Während Tasha immer mehr gemobbt wird und unbedingt zur Clique in der Schule dazugehören möchte, haben gleichzeitig ihre Eltern Eheprobleme. Doch die Probleme treten in den Hintergrund, als Jashmante ein Junge aus Tashas Schule, der ihr kurz zuvor etwas geschenkt hat, verschwindet. Die Eltern haben große Angst um ihre Töchter und versuchen sie zu schützen. Bin Rodneys Familie hat der Vater das Sagen und so „kämpft“ Rodney um das Überleben in seiner eigenen Familie, wobei die Bedrohung von Außen auch hierwahrgenommen wird, nur völlig anders als bei Tasha und ihrer Familie. Octavia erlebt die Bedrohung auch, wenn auch wieder anders. Mich hat es total bewegt und traurig gemacht, wie viel Gewalt und Ausgrenzung schon vor dem Verschwinden der Kinder den Alltag der Protagonisten beherrschte. Zwischendurch musste ich über die Hellsichtigkeit der Kinder schmunzeln, jedoch die Tragödie beherrscht das 'Geschehen. Der Schreibstil der Autorin ist eindringlich und ich kann mich sehr gut in die Kinder hineinversetzen. Ich kann gut verstehen, dass die Autorin die Zeit nie vergessen hat. Fünf Sterne für einen sehr bewegenden Roman, der mir vor Augen führte, wie unterschiedlich Kindheiten sind

  • bookvibes.cv

    aus Stuttgart

    5/5

    12.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach einer wahren Begebenheit...

    In dem Buch "Das Jahr, in dem wir verschwanden" von Tayari Jones geht es um Tasha, Rodney und Octavia die in ihrer Heimatstadt die Entführung und Ermordung afroamerikanischer Kinder hautnah miterleben. Einige Kinder kannten sie persönlich. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, die das ganze noch emotionaler macht... Den Schreibstil der Autorin finde ich einfach nur super. Da die Geschichte aus der Sichtweise der Kinder geschrieben ist, kann man sich auch viel leichter in sie hineinversetzen und das gelingt der Autorin sehr gut. Man erlebt hautnah mit, wie die Kinder, deren Familien und ihr Umfeld auf die Entführungen und Morde reagieren. Tayari Jones hat dies sehr anschaulich und authentisch dargestellt. Auch gefielen mir die Perspektivenwechsel sehr gut. So konnte man das Geschehen von mehreren Seiten aus mitverfolgen. Das ganze ist natürlich ein sehr heftiges und emotionsgeladenes Thema. Vor allem wenn man im Hinterkopf hat, das das ganze auf einer wahren Begebenheit beruht. Meistens bekommt man in den Nachrichten nur die verzweifelten Eltern zu Gesicht, man sieht die Emotionen, kann sich aber nicht wirklich in sie hineinversetzen. Die Autorin hat diese Blockade irgendwie überwunden. Es ist schrecklich, das heutzutage immer noch so etwas passiert. Das Buch lege ich wirklich jedem ans Herz. Lest es, es berührt und lässt einen nicht mehr so schnell los...

  • bookslove1511

    5/5

    14.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz besondere Geschichte

    Im Sommer 1979 beginnen erschütternde Serienmorde von Kindern in Tayari Jones Heimatstadt Atlanta. Zwei Jahre lang wurden fast 30 Kinder und Jugendliche, überwiegend Jungen aus afroamerikanischer Herkunft, entführt und ermordet. Die Hintergründe und die genaue Opferzahl weiß man bis Heute nicht! In den Jahren war die Autorin selbst im Grundschulalter und was ich zwischen den Zeilen gelesen hab, denke ich, hat sie die grausamen Taten als Schulkameradin mit erleben musste. In ihrem Roman erzählt Jones die Kindermorde von Atlanta in drei Abschnitten und aus drei Kinder-Perspektiven. Dabei passt sie die Erzählweise an das jeweilige Kind sehr geschickt an. Mal erzählt eine Fünftklässlerin aus der Ich-Perspektive, mal greifen die Klassenkameraden ans Wort und berichten sie aus dem Du oder Dritten-Personensicht. Dank diesen individuellen Erzählstimmen konnte ich deren Gefühlswelt Bedienungslos verstehen. Die Kinder wohnen zwar in dem gleichen Stadtteil, gehen in die gleiche Klasse doch ihr Lebensstil, ihr Alltag, ihre Ängste und Sorgen sind sehr verschieden. Oft verunsichern und beängstigen die bedeutungslose Dinger die Kinder, umso mehr sind sie glücklich und dankbar über die schönen Kleinigkeiten. Jones trifft den Ton der Kinder auf dem Punkt genau und lässt ihre Leser behutsam und gefühlvoll in eine Welt eintauchen, worauf Rassismus, Klassenteilung und Armut große Rolle spielen. Tayari Jones neuer Roman ist zwar auf wahre Ereignissen vor 40 Jahren basiert, trotzdem ist die Story erschreckend brandaktuell. Es ist eine ganz besondere Geschichte, welche mich stellenweise wütend und sprachlos gemacht und zutiefst berührt hat.

  • Cebra

    5/5

    04.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den Kindern eine Stimme gegeben

    In den Jahren 1979 bis 1981 erschütterte eine bis heute nicht zweifelsfrei aufgeklärte Mordserie an Kindern und Jugendlichen, hauptsächlich Jungen afroamerikanischer Herkunft, die Stadt Atlanta. Die Autorin Tayari Jones, die als Kind das Verschwinden miterlebte, nahm die Ereignisse zum realen Anlass für ihr fiktives Buch. Sie gliedert den Roman in drei Teile, die jeweils einem Kind aus derselben fünften Klasse gewidmet sind. Dabei wird, wobei die Erzählperspektiven von der dritten über die zweite Person bis zur Ich-Erzählerin wechselt, fast ausschließlich die Sicht der jungen Protagonisten dargestellt. Ihr Alltag, ihre Sorgen, ihre sehr unterschiedlichen Situationen, besonders aber ihre ureigene Gedankenwelt kommen so authentisch zur Geltung, dass man sich zurückversetzt fühlt in die eigene Kindheit. Ohne Zögern begibt man sich in ihre Rollen und versteht sie bedingungslos, selbst die abstrusen, abergläubischen Ideen, die sie angesichts des Verschwindens ihrer Klassenkameraden entwickeln. Zunächst lauert die Gefahr noch im Hintergrund, wichtige Themen sind vielmehr die eigene Rolle in Bezug auf die Freundinnen, die Eltern, die sich trennen wollen, der Konflikt mit dem Jungen, der trotz seiner schlechten Manieren irgendwie interessant ist. Wer nun meint, das klinge langweilig, dem sei versichert, dass es das ganz und gar nicht ist. Die Geschichte saugt ihr Publikum auf und hält es mit der radikal konsequenten Erzählweise in Bann, und zwar bis zur letzten Zeile. Ein weiteres Grundthema des Romans ist Rassismus. Hass, Misstrauen und Abwehr sind tief verwurzelt. Niemand kann sich vorstellen, dass ein anderer als ein Weißer die Taten begehen konnte. Denn die Jungen werden Männer, und weiße Männer haben Angst vor schwarzen Männern. Obgleich die Zeitebene des Romans vierzig Jahre zurück liegt, wirkt die Problematik in beklemmender Weise aktuell. Was geschah, lässt sich denken auch im heutigen Amerika. Und in anderen Konstellationen in allen Teilen der heutigen Welt.

  • Lisa

    5/5

    31.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und berührend, allerdings mit offenem Ende

    In ihrem Roman „Das Jahr, in dem wir verschwanden“ verarbeitet die Autorin Tayari Jones schreckliche Ereignisse welche ihre Heimatstadt im Jahr 1979 erschütterten. Dabei kommen drei kindliche Protagonist:innen zu Wort, welche alle von den damaligen Kindermorden auf unterschiedliche Weise betroffen sind. Auf eine großartige Weise gelingt es der Autorin dabei kindliche Gedankenwelten so darzustellen, dass sie für mich absolut greifbar und authentisch waren. Zwar spüren alle die Gefahr doch richtig begreifen, was in ihrer Stadt geschieht können die Kinder noch nicht. Wir als Leser:innen begreifen das Grauen allerdings in vollem Umfang. Die Stimmung des Buchs ist so durch die Thematik bedingt eher bedrückend und stellenweise sogar richtig düster, dies machte für mich allerdings auch erst die besondere Atmosphäre dieser Geschichte aus. Der Schreibstil las sich für mich zunehmend flüssiger, am Anfang erschien er mir sprachlich zunächst umständlich. Allerdings wechselt die Autorin aber auch dreimal auf beeindruckende Weise ihren Stil, da jedes der drei Kinder „anders“ denkt bzw. sich unterschiedlich ausdrückt. Einzig das sehr offen gehaltene Ende gefiel mir weniger, da für meinen Geschmack zu viele Fragen ungeklärt blieben. Wem das nichts ausmacht, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

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