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  • Produktbild: Der letzte weiße Mann
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Der letzte weiße Mann Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Last White Man

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

2710001959716

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Last White Man

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

2710001959716

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag
Amsterdamer Str. 192|50735|Köln|DE
info@dumont-buchverlag.de

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Anders als erwartet

Bewertung aus Zürich am 18.02.2023

Bewertungsnummer: 1882167

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer einen Roman über Rassenkonflikte sucht, wird vermutlich enttäuscht, denn es ist ein intimes, zartes Buch über Verlust. Verlust von Identität, Verlust der Eltern - es geht um Veränderungen und was sie mit uns machen. Die veränderte Hautfarbe ist drum wohl eher Symbol.. so oder so: ein tolles Buch - wenn auch anders als erwartet.

Anders als erwartet

Bewertung aus Zürich am 18.02.2023
Bewertungsnummer: 1882167
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer einen Roman über Rassenkonflikte sucht, wird vermutlich enttäuscht, denn es ist ein intimes, zartes Buch über Verlust. Verlust von Identität, Verlust der Eltern - es geht um Veränderungen und was sie mit uns machen. Die veränderte Hautfarbe ist drum wohl eher Symbol.. so oder so: ein tolles Buch - wenn auch anders als erwartet.

Interessanter Grundgedanke, sehr anstrengender Schreibstil

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2025

Bewertungsnummer: 2665959

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Der letzte weiße Mann ” von Mohsin Hamid hat mich vom Grundgedanken her neugierig gemacht.  Dieser erinnert stark an Kafkas “Die Verwandlung” und ist doch besonders: Hier wacht eines Morgens der junge Mann namens Anders auf und stellt mit Entsetzen fest, dass er sich in einen dunkelhäutigen Mann verwandelt hat. Er reagiert fast panisch, verlässt seine Wohnung nicht, meldet sich krank. Nur seiner alten Schulfreundin/Geliebten Oona erzählt er davon. Doch irgendwann muss Anders das Haus doch wieder verlassen, er muss Geld verdienen. Sein Chef sagt im direkt ins Gesicht: “Wenn mir das passiert wäre, ich hätte mich umgebracht.” Auch seine Umgebung scheint ihn mit der veränderten Hautfarbe anders wahrzunehmen: “Er wusste nicht, was die Leute dachten, ob sie überhaupt irgendetwas dachten, und wahrscheinlich bildete er sich die Feindseligkeit und Ablehnung in ihren Blicken nur ein.”   Nach und nach häufen sich die Berichte über ähnliche Verwandlungen, mit der Zeit verwandelt sich die weiße Mehrheit im Land und scheint zu einer Minderheit zu werden . In der namenlosen Stadt herrschen bald bürgerkriegsähnliche Zustände. Anders Vater stirbt schließlich schwerkrank als “der letzte weiße Mann”. Die Unruhen klingen ab, doch wie geht das Leben weiter?   Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Den Grundgedanken fand ich sehr interessant. Bei einigen Sätzen gibt es viel Stoff zum Nachdenken:   “… und suchte in seinem Blick nach etwas Weißem, irgendwo musste es doch sein, vielleicht in seinem Gesichtsausdruck, aber da war nichts, und je länger er hinsah, desto weniger weiß kam er sich vor, als wäre das Suchen danach das genaue Gegenteil von Weißsein, als rückte es dadurch nur noch weiter weg, es ließ ihn verzweifelt wirken, unsicher, so als gehörte er nicht hierher, wo er doch hier geboren war ….”   “… sagte Anders, er sei nicht sicher, ob er noch derselbe Mensch sei, anfangs hatte er das Gefühl gehabt, unter der Oberfläche immer noch er selbst zu sein, wer auch sonst, aber so einfach war das nicht, wie die Menschen um einen herum sich verhielten, beeinflusste ja auch, wie man war, wer man war …”   Leider blieben für meinen Geschmack die Charaktere zu oberflächlich, die Protagonistin*innen blieben mir seltsam fern. Auch der Plot ist an sich grundsätzlich gut. Der Roman zeigt zwar auf, wie unlogisch es ist, den Wert und die Identität eines Menschen allein anhand seiner Hautfarbe festzulegen – aber für mein Empfinden fehlt es hier noch an Tiefe in der Ausarbeitung; man hätte aus diesem Thema noch mehr herausholen können.   Mein zweiter Kritikpunkt betrifft den Schreibstil des Autors. Die sehr in die Länge gezogenen Sätze, nur mit Kommata getrennt, fand ich sehr anstrengend zu lesen.   Final vergebe ich 3⭐️

Interessanter Grundgedanke, sehr anstrengender Schreibstil

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 29.11.2025
Bewertungsnummer: 2665959
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

“Der letzte weiße Mann ” von Mohsin Hamid hat mich vom Grundgedanken her neugierig gemacht.  Dieser erinnert stark an Kafkas “Die Verwandlung” und ist doch besonders: Hier wacht eines Morgens der junge Mann namens Anders auf und stellt mit Entsetzen fest, dass er sich in einen dunkelhäutigen Mann verwandelt hat. Er reagiert fast panisch, verlässt seine Wohnung nicht, meldet sich krank. Nur seiner alten Schulfreundin/Geliebten Oona erzählt er davon. Doch irgendwann muss Anders das Haus doch wieder verlassen, er muss Geld verdienen. Sein Chef sagt im direkt ins Gesicht: “Wenn mir das passiert wäre, ich hätte mich umgebracht.” Auch seine Umgebung scheint ihn mit der veränderten Hautfarbe anders wahrzunehmen: “Er wusste nicht, was die Leute dachten, ob sie überhaupt irgendetwas dachten, und wahrscheinlich bildete er sich die Feindseligkeit und Ablehnung in ihren Blicken nur ein.”   Nach und nach häufen sich die Berichte über ähnliche Verwandlungen, mit der Zeit verwandelt sich die weiße Mehrheit im Land und scheint zu einer Minderheit zu werden . In der namenlosen Stadt herrschen bald bürgerkriegsähnliche Zustände. Anders Vater stirbt schließlich schwerkrank als “der letzte weiße Mann”. Die Unruhen klingen ab, doch wie geht das Leben weiter?   Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Den Grundgedanken fand ich sehr interessant. Bei einigen Sätzen gibt es viel Stoff zum Nachdenken:   “… und suchte in seinem Blick nach etwas Weißem, irgendwo musste es doch sein, vielleicht in seinem Gesichtsausdruck, aber da war nichts, und je länger er hinsah, desto weniger weiß kam er sich vor, als wäre das Suchen danach das genaue Gegenteil von Weißsein, als rückte es dadurch nur noch weiter weg, es ließ ihn verzweifelt wirken, unsicher, so als gehörte er nicht hierher, wo er doch hier geboren war ….”   “… sagte Anders, er sei nicht sicher, ob er noch derselbe Mensch sei, anfangs hatte er das Gefühl gehabt, unter der Oberfläche immer noch er selbst zu sein, wer auch sonst, aber so einfach war das nicht, wie die Menschen um einen herum sich verhielten, beeinflusste ja auch, wie man war, wer man war …”   Leider blieben für meinen Geschmack die Charaktere zu oberflächlich, die Protagonistin*innen blieben mir seltsam fern. Auch der Plot ist an sich grundsätzlich gut. Der Roman zeigt zwar auf, wie unlogisch es ist, den Wert und die Identität eines Menschen allein anhand seiner Hautfarbe festzulegen – aber für mein Empfinden fehlt es hier noch an Tiefe in der Ausarbeitung; man hätte aus diesem Thema noch mehr herausholen können.   Mein zweiter Kritikpunkt betrifft den Schreibstil des Autors. Die sehr in die Länge gezogenen Sätze, nur mit Kommata getrennt, fand ich sehr anstrengend zu lesen.   Final vergebe ich 3⭐️

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Der letzte weiße Mann

von Mohsin Hamid

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