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Feindbild Frau Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden – und was wir alle dagegen tun können

15

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,3/14/2,6 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Kobaltblau / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0942-8

Beschreibung

Rezension

Eine lohnende Lektüre.
Ein wichtiges, gut recherchiertes Buch, das trotz allem Mut macht. ("Steirerin")
Brodnig gibt handwerkliches Material mit, gleichzeitig ist es auch ein analytisches Buch über gesellschaftliche und technische Mechanismen. ("Deutschlandfunk")
Danke für dieses wichtige Buch! Sie haben den Frauen, die von digitaler Gewalt betroffen sind, ein Sprachrohr gegeben. ("NDR DAS!")
Warum Frauen besonders oft Ziel von Angriffen sind und was sie gegen Hass im Netz im tun können - dazu hat Brodnig gerade ein Buch veröffentlicht. ("Radio Bremen")
Ingrid Brodnig dokumentiert Erfahrungen und identifiziert Typen geschlechtsspezifischer Beleidigung, die dazu dienen sollen, Frauen im politischen Diskurs zu marginalisieren. ("APA")
Digitale Gewalt gegen Frauen in der Politik hat System. Brodnig analysiert, wie gezielte Hetzkampagnen darauf abzielen, Frauen aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen. ("RBB Rundfunk Berlin-Brandenburg radio eins")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,3/14/2,6 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Kobaltblau / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0942-8

Herstelleradresse

Brandstätter Verlag
Wickenburggasse 26/1/3
1080 Wien
AT

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  • Sabrina

    aus Siegen

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Betrifft uns alle

    Von digitaler Gewalt haben wir sicher alle schonmal gehört uns uns allen dürfte bewusst sein, dass es sie gibt. Doch wie genau hat sich jeder einzelne wirklich schonmal damit befasst? Ich selbst, viel zu wenig, wie mir dieses wichtige Buch deutlich vor Augen geführt hat. In Feindbild Frau befasst sich Ingrid Brodnig gut recherchiert mit dem Thema digitale Gewalt. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf Frauen, insbesondere Politikerinnen. Dass Letztere es nicht leicht haben, war für mich nicht überraschend, aber die von Brodnig genannten Fallbeispiele zu lesen, war dennoch für mich erschreckend und wachrüttelnd. Der Schreibstil ist verständlich, aufklärend und greifbar. Das Buch lies sich gut lesen aber zwischendurch brauchte ich dennoch Mal Pausen, da manche Passagen doch sauer oder fassungslos machen. Ein wichtiges Buch, was viel Aufmerksamkeit verdient und wirklich jeden von uns betrifft.

  • Nirvia

    aus Osterholz-Scharmbeck

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum Schweigen keine Option ist

    Feindbild Frau hat mich echt beschäftigt. Das Buch zeigt ziemlich klar, wie heftig Politikerinnen im Netz angegriffen werden – und dass das nicht nur ein paar blöde Kommentare sind, sondern richtige Einschüchterung. Beim Lesen merkt man schnell: Das ist kein Einzelfall, das passiert ständig und systematisch. Und ehrlich gesagt, es hat mich nicht überrascht, aber trotzdem schockiert, das alles so gebündelt zu sehen. Ich fand gut, dass die Autorin nicht nur Beispiele sammelt, sondern erklärt, wie diese Angriffe funktionieren, wer dahintersteckt und warum das alles so gefährlich für unsere Demokratie ist. Das ist nicht trocken geschrieben, sondern verständlich und sehr klar. Man merkt, dass sie Ahnung hat und dass sie das Thema ernst nimmt. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch lässt einen nicht einfach frustriert zurück. Es zeigt auch, was Betroffene tun können und was wir als Gesellschaft tun müssen. Also nicht nur „Hier ist das Problem“, sondern auch „So können wir dagegenhalten“. Das fand ich richtig stark. Gerade der Teil, der erklärt, was strafbar ist und wo man Hilfe bekommt, ist super hilfreich. Für mich ist das ein Buch, das man eigentlich jedem in die Hand drücken sollte, der online unterwegs ist – egal ob politisch aktiv oder nicht. Es öffnet einem die Augen und zeigt, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Buch zu einem leider sehr relevanten Thema

    Digitale Gewalt im Internet ist kein neues Thema, aber leider ein immer aktueller werdendes. Ingrid Brodnig nähert sich der Thematik in ihrem Buch zunächst beschreibend und analysierend und gibt dann auch Hinweise zum persönlichen Umgang mit beleidigenden und unangemessenen Inhalten genauso wie zu juristischen Möglichkeiten. Illustriert werden die Aussagen durch Fallbeispiele und Interviews mit betroffenen Politikerinnen, Juristinnen und z.B. einer der Geschäftsführerinnen von HateAid. In kompakten Kapiteln werden verschiedene Formen, direkte und indirekte Folgen und die Motivation hinter digitaler Gewalt beleuchtet. Die Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, Erfahrungen der Autorin und die Fallbeispiele passt gut, sodass ich das Buch gerne gelesen habe. Dazu hat auch der angenehme Schreibstil beigetragen. Meistens habe ich jedoch nur ein Kapitel am Stück gelesen, um das Gelesene zu verarbeiten. Insgesamt habe ich einiges gelernt, auch wenn mir natürlich bereits doch schon recht viel bekannt war. Vieles war aber auch neu bzw. spannend, nochmal fundiert eingeordnet zu bekommen. Es wurde wieder einmal deutlich, dass doch einiges im Argen liegt, es aber Möglichkeiten gibt, dem zu begegnen. Dabei hat mir besonders gefallen, wie die Autorin den Spagat geschafft hat, zwischen individuellen Bewältigungsstrategien bzw. dem Umgang mit digitaler Gewalt und dem Schwerpunkt auf der Problematisierung: Digitale Gewalt existiert, nimmt zu und darf nicht als individuelles Problem der davon betroffenen Person akzeptiert werden. Ingrid Brodnig zeigt sowohl auf, was es an Präzedenzurteilen gibt oder wie man sich im Kleinen engagieren kann, aber auch, dass wir uns in Europa am Scheideweg befinden. Die Tech-Industrie mitsamt eines sie protegierenden Donald Trump setzt die EU-Kommission sowie den Digital Services Act massiv unter Druck. Insofern trifft die Autorin den richtigen Ton, um die Aktualität und Relevanz des Themas zu verdeutlichen. Gleichzeitig zeigt sie, wo gesetzliche Lücken bestehen, wie diese aber auch behoben werden könnten. Generell gelingt es ihr gut, die Ambivalenz und Komplexität von persönlichen Entscheidungen im Vorgehen gegen Beleidigungen, Deepfakes, Verleumdungen, Drohungen usw. deutlich zu machen. Das bezieht sich sowohl auf eigene Aktivitäten in Reaktion auf Kommentare im Netz, aber auch auf rechtliche Schritte, die wichtig sein können, aber gut durchdacht sein sollten. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder vielleicht leider durch eigene Betroffenheit auch muss, dem oder der kann ich Ingrid Brodnigs Buch sehr empfehlen.

  • Julia

    5/5

    11.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Digitale Gewalt gegen Frauen ist keine Nebensache

    Ingrid Brodnig beleuchtet in ihrem Buch "Feindbild Frau" wie Frauen im digitalen Raum systematisch massiver Hass entgegengebracht wird. Sie findet in ihren Ausführungen einen guten Mittelweg zwischen der Darstellung erschütternder Erfahrungen von Betroffenen und erhält gleichzeitig die Lesbarkeit des Buches, ohne zu unsägliche Beispiele aufzuzeigen. Besonders wichtig fand ich, dass Frau Brodnig auf den Aspekt des Humors im Zusammenhang mit digitalem Hass eingeht. Sie fasst sehr gekonnt zusammen, warum man frauenfeindliche Hasskommentare eben nicht als Humor bezeichnen kann. Zudem zeigt sie auf, wie sich digitale Gewalt, die oftmals als kein nennenswertes Problem abgetan wird, eben auch auf das echte Leben auswirken kann. Die Beispiele fand ich an dieser Stelle sehr eindrucksvoll. In diesem Zusammenhang würde mich ebenfalls interessieren, inwiefern sich Hassnachrichten gegenüber Frau Brodnig nach der Veröffentlichung dieses Buches entwickelt haben. Insgesamt ist das Buch eine absolute Leseempfehlung und regt dazu an, den Umgang mit digitalen Medien und deren gesellschaftliche Auswirkungen kritisch zu hinterfragen. Besonders gelungen finde ich, dass die Autorin nicht nur auf das bestehende Problem eingeht, sondern auch Lösungsansätze präsentiert, wie man sich gegen digitale Gewalt wehren kann. Abschließend möchte ich noch die hochwertige Verarbeitung des Buches hervorheben. Die Fadenbindung sowie die dicken Seiten ohne durchleuchtenden Druck sorgen für ein sehr angenehmes Lesen.

  • Bewertung

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das aufrüttelt – und zum Handeln auffordert

    Als politisch engagierte Frau hat mich "Feindbild Frau" von Ingrid Brodnig tief berührt und gleichzeitig wütend gemacht. Denn leider bestätigt es genau das, was viele von uns täglich erleben: Die gezielte Diffamierung, Bedrohung und Verdrängung von Frauen im öffentlichen Diskurs – besonders in der Politik und in sozialen Medien. Der Brandstätter Verlag zeigt schon mit dem auffälligen Cover, dass hier kein Buch ist, das sich wegducken will. Es will Aufmerksamkeit erregen, aufrütteln – und das tut es. Die Autorin dokumentiert sachlich, aber mit klarer Haltung Beispiele von betroffenen Politikerinnen. Die Fälle sind erschreckend real, und die Systematik, mit der Frauen angegriffen werden, ist kein Zufall. Besonders beeindruckend finde ich, dass Brodnig nicht nur Probleme benennt, sondern konkrete Handlungsempfehlungen liefert – für Betroffene, aber auch für alle, die nicht wegschauen wollen. Die Lektüre ist kein leichtes Unterhalten, aber genau das macht sie so wichtig. Sie zwingt einen, hinzusehen – und sich zu fragen: Was tue ich dagegen? Der Appell am Ende ist klar: Diskriminierung und verbale Gewalt dürfen wir weder online noch offline hinnehmen. Als jemand, der selbst in der Politik aktiv ist, weiß ich, wie viel Kraft es kostet, sich diesem Hass zu stellen. Doch genau das ist nötig. Fazit: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein – für Politiker:innen, Medienmacher:innen und alle, die eine demokratische Gesellschaft wollen. Es ist unbequem, notwendig und ein Weckruf. Danke, Ingrid Brodnig, für diese wichtige Arbeit. Und danke an alle Frauen, die trotz allem weitermachen. Wir lassen uns nicht verdrängen.

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