Stenträsk, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche wird nie gefunden. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
Thalia Book Circle Community
4/5
27.05.2026
eBook (ePUB 3)
Ein sehr persönlicher Fall für Kommissar Stormberg
Nachdem seine Frau im Jahr 1990 verschwunden ist und seinen Sohn im Moor zurückgelassen hat, erhält Polizeichef Stormberg Jahrzehnte später einen Brief mit der Handschrift seiner noch immer verschwundenen Frau. Dieser Brief wirft Zweifel und Hoffnungen in ihm auf, ob die Möglichkeit besteht, dass seine Frau vielleicht doch noch am Leben sein könnte.
Wie der Titel bereits sagt, handelt es sich um einen düsteren, kühlen und atmosphärischen Krimi, der in der Polarkreisregion Schwedens spielt. Sowohl der Schreibstil, der die schwere Atmosphäre sehr gut einfängt als auch das Schicksal der Protagonisten haben mich sofort gefesselt. Sehr gut haben mir dabei die Zeitebenen gefallen, die die Geschichte erzählen und durch die auch politische Aspekte miteinfließen. Daher wurde ich durch einige Wendungen in der Geschichte immer wieder überrascht.
mimitatis_buecherkiste
aus Krefeld
5/5
04.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kommt langsam, dann aber gewaltig
Vor dreißig Jahren verschwand die Frau von Wiking Stormberg spurlos im Moor, nur der gemeinsame Säugling wurde gefunden, dehydriert und von Mücken zerstochen. Nun ist Wiking Polizeichef, seine Kinder erwachsen, als ein Brief eintrifft, der in der Handschrift seiner Frau verfasst und mit einem unverwechselbaren Zeichen unterschrieben ist. Der Inhalt eine Drohung, die Wiking nicht ernst nimmt, bis es fast zu spät ist.
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Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Polarkreis-Trilogie von Liza Marklund, der ein Jahr nach den Ereignissen vom ersten Band spielt. Es ist nicht zwingend notwendig, die Reihenfolge einzuhalten, denn obwohl es ein Wiedersehen mit Land und Menschen gibt, sind die Geschichten in sich abgeschlossen. Ich empfehle den Auftakt der Trilogie dennoch, denn dieser war phänomenal gut!
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Ich hatte mich wahnsinnig auf die Fortsetzung der Trilogie gefreut, bedauerlicherweise muss ich jedoch sagen, dass meiner Vorfreude eine große Enttäuschung folgte. Die Rückblende war Anfangs die spannendste Stelle im Buch, diese vier Seiten waren der Grund, dass ich drangeblieben bin, denn ich wartete lange vergeblich darauf, dass es endlich richtig losgeht. Dies passierte jedoch vorerst nicht, stattdessen verlor sich die Autorin in ausschweifenden Nebensächlichkeiten und erklärte mir die Welt. Nein, natürlich nicht die ganze Welt, aber die Themen, die sie sich ausgesucht hat, waren wahrlich unspektakulär, zumindest für mich, die ich fast versucht war, ganze Seiten vorzublättern. Nur die Furcht, etwas Wichtiges zu verpassen, hielt mich davon ab. Meine Freude war riesig, als es nach hundert Seiten endlich anders wurde. Ich behaupte, dass niemand auf meinem Sofa in diesem Moment glücklicher war als ich.
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Als die Story endlich zündete, tat sie dies auf ganzer Linie! Ab da konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und las es fast in einem Rutsch durch. Dabei waren die Rückblenden in die 1980er Jahre fast spannender als die Gegenwart, die jedoch schnell aufschloss und mich fesselte. Nie hätte ich eine solche Wendung erwartet, die folgte, und was danach kam, das entzückte mich. Und obwohl ich noch ein bisschen verstimmt war, hat der wahnsinnig tolle Abschluss mich endgültig überzeugt, keinen Abzug bei der Bewertung vorzunehmen. Im Gegenteil verdient dieser Teil durch das phantastische Ende die Gesamtbewertung Highlight! Nun erwarte ich ungeduldig, aber freudig das Finale, das nächstes Jahr erscheint.
ReadingFoxy
aus Leipzig
5/5
24.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was ist passiert?
Was ist passiert?
Ich habe länger nach einem Krimi gesucht, der mich mal wieder richtig in den Bann zieht und mich mitfiebern lässt. Ein Krimi, der nicht zu verschnörkelt ist und mich in eine Dunkelheit entführt. Und den habe ich hier gefunden.
Es ist das Jahr 1990. In einem schwedischen Moor wird ein Baby gefunden, das fast gestorben ist. Während die Mutter Helena spurlos verschwindet. Jahrzehnte später erhält ihr Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, einen Brief in ihrer Handschrift. Er beginnt zu zweifeln, ob Helena noch lebt oder ob jemand ihn und seine Familie gezielt bedroht.
Der Krimi hat mich mit seiner intensiven und atmosphärischen Beschreibung direkt in den Bann gezogen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Ich hatte das Gefühl, mittendrin im Moor zu sein. Etwas zu kühl, etwas zu dunkel und etwas zu ungemütlich. Aber vollkommen passend für die Geschichte.
Es ist aber auch ein Buch, bei dem man dranbleiben muss und die Seiten nicht überfliegen sollte. Eine Geschichte, auf die man sich voll und ganz einlassen kann, um alles zu erfahren und mitzunehmen.
Insgesamt ein spannender Krimi, der nicht nur durch seine Handlung, sondern auch durch einen kurzweiligen, spannenden und intensiven Schreibstil und gut durchdachte Protagonisten eine gute Lesezeit verspricht.
Das Buch ist der zweite Teil der Polarkreistrilogie. Ich habe ihn zuerst gelesen und werde mir sicher noch den ersten Teil holen. Wer gern aufeinander aufbauende Geschichten mag, sollte auch bei Band eins beginnen. Der Fall selbst ist eigenständig, aber die Protagonisten selbst kamen schon vorher vor.
ISBN: 978-3855352135
Autorin: Liza Marklund
Verlag: Atrium
ET: 11.02.26
Umfang: 400 Seiten
Streiflicht
Thalia Book Circle Community
5/5
20.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Highlight
Schon jetzt kann ich sagen, dass dieses Buch ein Highlight im Jahr 2026 sein wird. Klar, wir haben noch nicht mal den vierten Monat beendet, aber das Buch hat mich wirklich berührt und begeistert. Wiking Stormberg mochte ich schon im Vorgängerbuch “Der Polarkreis”, dem Auftakt der Polarkreis-Trilogie, sehr. Hier geht es größtenteils um ihn und seine Geschichte, seine Vergangenheit und Gegenwart und Zukunft.
Wieder habe ich die düstere Atmosphäre dort oben im Hohen Norden sehr genossen. Ich mag Krimis und Thriller sehr, besonders liebe ich Nordic Noir. Schon seit Teeniezeiten, als ich den ersten Wallander-Roman gelesen habe, und mit jedem Buch der skandinavischen Autoren mehr. Schweden von seiner düsteren Seite, das passte perfekt zu langen Winter- und Vorfrühlingsabenden.
Nie hätte ich gedacht, was für eine verrückte und doch irgendwie plausible Geschichte hinter den Vorkommnissen damals im Moor und heute auf dem Raketenstützpunkt steckt. So war ich bis zum Ende voller Spannung und dann voller Begeisterung über die gelungene Wende. Mehr kann ich leider nicht sagen, weil ich hier definitiv Angst habe, was zu verraten. Nur so viel: Unbedingt lesen! Am besten zuerst Band 1, aber auch solo geht “Das kalte Moor” perfekt! Ich kann es gar nicht erwarten, Teil 3 zu lesen!
Karmann67
aus Neckarsulm
5/5
25.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
was geschah damals wirklich im Moor?
Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...
Ich war wirklich sehr begeistert von dem Buch – der Schreibstil ist spannend gehalten und lässt einen nicht mehr los.
Obwohl ich den 1. Teil nicht gelesen habe, kommt man in die Story gut rein und kann auch gut folgen. Besonders gefallen haben mir die Sprünge in den Jahren, so dass man immer wieder erfährt, was damals geschehen ist. Der rote Faden zu der Geschichte von heute ist schlüssig.
Auch die Charaktere gefallen mir richtig gut und realistisch dargestellt.
Für mich war dies mal wieder ein tolles Lesevergnügen und ich freue mich auf eine Fortsetzung.
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