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Gebraucht Band 1

Töchter des Aufbruchs Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/4,7 cm

Gewicht

537 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001933815

Beschreibung

Rezension

»Spannung, starke Charaktere und viel Kaiserzeit-Atmosphäre: Der Auftakt zur Pensionats-Trilogie ist einfach ganz großes Kino.« FÜR SIE

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/4,7 cm

Gewicht

537 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001933815

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • gerdys_buecher.reich

    5/5

    20.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierend

    Marie Pierre ist das Pseudonym der Autorin Maria W. Peter, die es gekonnt versteht, historische Fakten in eine spannende und fesselnde Geschichte einzuweben, die es einem kaum gestatten das Buch aus der Hand zu legen. Gespannt habe ich Pauline, Suzette, Erich, Vincent und die anderen Protagonisten in ihren Erfahrungen und Erlebnissen begleitet. Immer gespannt darauf zu lesen, was als nächstes kommt und welche Geheimnisse aus der Vergangenheit hinter ihrem Verhalten stecken. Pauline hat es nicht leicht eine Schule im Reichsland Elsaß-Lothringen zu führen. Nicht nur, dass sie als Lehrerin dem Lehrerinnenzölibat verpflichtet ist, das ihr eine Heirat und Familie untersagt, nein, sie ist auch durch Gesetze eingeschränkt in ihrem Lehrplan. Nichtsdestotrotz hat sie es sich zum Ziel gesetzt ihre Schülerinnen nicht nur zu wohlerzogenen Frauchen zu erziehen, die ihren Ehemännern hörig sind und kuschen, sondern zu selbstbewussten und reflektierten jungen Frauen, die selbst entscheiden können, welche Konsequenzen sie für ihre Handlungen und Entscheidungen bereit sind zu tragen. Aufgrund dessen wird sie von der Bevölkerung in Diedenhofen auch mehr als nur streng beäugt. Sind es doch besonders die Altdeutschen, die nichts von Paulines „französischen“ Ideen halten und sie mitsamt ihrer ganzen Einrichtung als frivol und unmoralisch einstufen. Es hat mich beeindruckt zu lesen, wie Pauline trotz aller Widerstände an ihren Überzeugungen festgehalten hat. Bereit war für die Dinge zu kämpfen, die es verdient haben und sich für das Wohl ihrer Schülerinnen eingesetzt hat. Besonders schön fand ich es auch zu lesen, wie sie eigene Fehler eingesehen hat, und nicht zu stolz war, um Verzeihung zu bitten. Erich von Pliesnitz gilt als strenger Hauptmann, der seine Untergebenen Soldaten alle unter Kontrolle hat. Als Pauline ihm Vorwürfe macht, ist er zunächst davon überzeugt, dass es an den Frauen liege und Männer die Opfer seien. Doch im Laufe der Zeit kommt er zu neuen Erkenntnissen und Überzeugungen und obwohl er als unbarmherzig und streng gilt, ist es doch er, der der Wahrheit Raum gibt und zuhört, wo andere einfach nur glauben, was sie glauben wollen. Von Anfang an waren mir die resolute Pauline und der pragmatische preußische Hauptmann sympathisch und ich habe jede der Szenen genossen, in denen sie aufeinandertrafen. Mit Suzette kommt ein rebellischer Wirbelwind in Paulines Schule, die sie und die anderen Bewohner des Pensionats gehörig auf Trab hält. Der Versuch der 16-Jährigen zu vermitteln, welche Konsequenzen ihre Handlungen haben können, verhallen ungehört und Pauline weiß nicht mehr, was sie tun soll, um ihren eigenen und den Ruf der Schule zu schützen. In „Die Töchter der Freiheit“ wird die schwelende Unruhe in diesem Teil Deutschlands bzw. Frankreichs nicht einfach nur aufgezeigt, sondern auch tiefgründig erklärt, sodass auch der Hass, die Wut und Enttäuschung der Bevölkerung hindurchklingt. Hat Preußen es doch dargestellt, als wären sie die glorreichen Retter, die Elsaß-Lothringen überhaupt erst vor dem Untergang bewahrten. Das Überstülpen ihrer eigenen Kultur und Sprache wurde nur als notwendig und rechtens empfunden. Wie es der französischen Bevölkerung mit dem Verlust von Familienangehörigen, Nationalität, Sprache und Kultur erging, wurde gerne unter den Teppich gekehrt und die eigene Geschichte verklärt. Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in die deutsch-französische Geschichte, mit der ich mich noch nie tiefgründig befasst habe. Ich liebe an historischen Romanen, dass man lernt, ohne das Gefühl des Lernens zu haben. Historische Fakten und Geschehnisse werden in eine fiktive Geschichte eingewoben, sodass das Geschehen real und greifbar wird. Trotz meiner großen Liebe für Geschichte, empfinde ich das Lesen von rein informativer Geschichtslektüre doch als beschwerlich. Und so bin ich beim Lesen dieser Lektüre auf jeden Fall wieder ein Stück klüger geworden. Fazit: Ein Roman, der mit mehreren Blickwinkeln arbeitet, sodass man guten Zugang zur Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten bekommt. Verschiedene Handlungsstränge werden gekonnt miteinander verwoben und man bekommt im Laufe der Geschichte immer mehr ein klares Bild vom Leben der Protagonisten, der Hintergründe, Vergangenheit, Geschehnisse und sieht, wie sie miteinander verwoben sind. Eine klare Leseempfehlung von mir!!!

  • Eva_G

    5/5

    12.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine mutige Pensionatsdirektorin und ihre Schülerinnen

    Reichsland Elsaß-Lothringen, 1910: Pauline Martin hat erst vor Kurzem die Leitung des kleinen Pensionats für höhere Töchter übernommen. Für sie stehen neben den grundlegenden Benimmregeln auch die Vermittlung von Grundwissen und die Bildung einer eigenen Meinung im Mittelpunkt ihrer Erziehung. Deshalb genießt die Schule einen sehr guten Ruf in Elsaß-Lothringen, aber auch in ganz Preußen. Ihre momentan zehn Schülerinnen sind wie ihre Herkunftsorte auch in ihren gesellschaftlichen Hintergründen eine bunte Mischung. Eine Herausforderung für Pauline ist aber vorallem die neueste Schülerin und gleichzeitig die Tochter ihrer Cousine, Suzette. Diese ist widerspenstig und nicht bereit, sich den Regeln des Schulalltages zu beugen. Auf die Spitze treibt sie es aber damit, dass sie sich des Nächtens mit einem Leutnant der preußischen Armee trifft und dann morgens noch nicht wieder zurück ist. Doch nicht nur Pauline und die anderen Schülerinnen machen sich Sorgen um sie, sondern auch der Gärtner Vincent Lehmann, der erst vor wenigen Tagen seine Stelle im Pensionat angetreten und ein dunkles Geheimnis zu verbergen hat. Als er aber sieht, mit wem sich Suzette getroffen hat, sieht er die Hoffnung schwinden, jemals wieder ein ganz normales Leben führen zu können, denn seine Vergangenheit scheint ihn eingeholt zu haben. Und das schlimmste für ihn ist, er konnte Suzette nicht davor bewahren, einen schlimmen Fehler zu machen, denn er zu lange gezögert, ihr zu folgen. Eine turbulente Zeit für alle Bewohner und Bewohnerinnen des Pensionats an der Mosel beginnt... Marie Pierre versteht es, die Geschehnisse im Mädchenpensionat fesselnd und packend zu erzählen. Oft wirkt es so realistisch, als wären die Leser selbst Teil der Handlung und könnten etwas bewirken, wenn sie nur immer weiterlesen und sich ganz in der Geschichte verlieren. Das macht einen ersten Band einer Reihe aus und spricht für das Können der Autorin. Ich bin gerade noch ganz gefangen in diesem Auftaktband rund um das Pensionat an der Mosel. Ich bin begeistert, wie es der Autorin gelungen ist, mich durchgehend zu fesseln. Ich finde es bemerkenswert, wie es ihr immer wieder gelungen ist, Geheimnisse und Geschehnisse aus der Vergangenheit anzudeuten und nie aufzulösen, ohne dass es künstlich in die Länge gezogen wirkt. Die verschiedenen Personen neben der Protagonistin Pauline Martin, deren Erzählperspektiven in unregelmäßigen Abständen in die Handlung einfließen, sorgen für zusätzliche Spannung und weiteres Wissen, das sonst im Verborgenen geblieben wäre. Nun bin ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt und freue mich, wenn ich bald zu lesen beginnen kann! Dieser erste Band war auf jeden Fall ein Lesehighlight und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Eva_G

    5/5

    12.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine mutige Pensionatsdirektor…

    Eine mutige Pensionatsdirektorin und ihre Schülerinnen Reichsland Elsaß-Lothringen, 1910: Pauline Martin hat erst vor Kurzem die Leitung des kleinen Pensionats für höhere Töchter übernommen. Für sie stehen neben den grundlegenden Benimmregeln auch die Vermittlung von Grundwissen und die Bildung einer eigenen Meinung im Mittelpunkt ihrer Erziehung. Deshalb genießt die Schule einen sehr guten Ruf in Elsaß-Lothringen, aber auch in ganz Preußen. Ihre momentan zehn Schülerinnen sind wie ihre Herkunftsorte auch in ihren gesellschaftlichen Hintergründen eine bunte Mischung. Eine Herausforderung für Pauline ist aber vorallem die neueste Schülerin und gleichzeitig die Tochter ihrer Cousine, Suzette. Diese ist widerspenstig und nicht bereit, sich den Regeln des Schulalltages zu beugen. Auf die Spitze treibt sie es aber damit, dass sie sich des Nächtens mit einem Leutnant der preußischen Armee trifft und dann morgens noch nicht wieder zurück ist. Doch nicht nur Pauline und die anderen Schülerinnen machen sich Sorgen um sie, sondern auch der Gärtner Vincent Lehmann, der erst vor wenigen Tagen seine Stelle im Pensionat angetreten und ein dunkles Geheimnis zu verbergen hat. Als er aber sieht, mit wem sich Suzette getroffen hat, sieht er die Hoffnung schwinden, jemals wieder ein ganz normales Leben führen zu können, denn seine Vergangenheit scheint ihn eingeholt zu haben. Und das schlimmste für ihn ist, er konnte Suzette nicht davor bewahren, einen schlimmen Fehler zu machen, denn er zu lange gezögert, ihr zu folgen. Eine turbulente Zeit für alle Bewohner und Bewohnerinnen des Pensionats an der Mosel beginnt... Marie Pierre versteht es, die Geschehnisse im Mädchenpensionat fesselnd und packend zu erzählen. Oft wirkt es so realistisch, als wären die Leser selbst Teil der Handlung und könnten etwas bewirken, wenn sie nur immer weiterlesen und sich ganz in der Geschichte verlieren. Das macht einen ersten Band einer Reihe aus und spricht für das Können der Autorin. Ich bin gerade noch ganz gefangen in diesem Auftaktband rund um das Pensionat an der Mosel. Ich bin begeistert, wie es der Autorin gelungen ist, mich durchgehend zu fesseln. Ich finde es bemerkenswert, wie es ihr immer wieder gelungen ist, Geheimnisse und Geschehnisse aus der Vergangenheit anzudeuten und nie aufzulösen, ohne dass es künstlich in die Länge gezogen wirkt. Die verschiedenen Personen neben der Protagonistin Pauline Martin, deren Erzählperspektiven in unregelmäßigen Abständen in die Handlung einfließen, sorgen für zusätzliche Spannung und weiteres Wissen, das sonst im Verborgenen geblieben wäre. Nun bin ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt und freue mich, wenn ich bald zu lesen beginnen kann! Dieser erste Band war auf jeden Fall ein Lesehighlight und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    22.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, unterhaltsam, vor allem aber auch sehr informativ. Lesetipp!

    Wer historische Romane liebt, dem möchte ich dieses tolle, fesselnde und informative Buch ans Herz legen. Es spielt 1910 im Reichsland Elsass-Lothringen, genauer im Mosel Städtchen Diedenhofen/Thionville. Zu diesem Zeitpunkt gehört die Region seit 40 Jahren zum deutschen Kaiserreich. Die Bevölkerung ist durchmischt von Deutschen und Franzosen. Das Mädchenpensionat für höhere Töchter in der Stadt wird von der jungen französischen Lehrerin Pauline Martin geleitet. Als sich ihre Schülerin Suzette heimlich mit einen Soldaten trifft und nicht zurückkehrt, bittet Pauline den Hauptmann von Pliesnitz um Hilfe. Können die beiden die Schülerin und den Ruf ihres Pensionats retten? Und was hat es mit dem neuen Gärtner auf sich, der seine Vergangenheit verschweigt. Hat Pauline einen großen Fehler gemacht, als sie ihm eine Chance auf einen Neuanfang gegeben hat? Marie Pierre, die auch unter ihrem Namen Maria W. Peter historische Romane schreibt, hat einen sehr fesselnden Schreibstil und vor allem schafft sie es, die damalige Zeit mit ihren Lebensumständen und den regionalen Gegebenheiten, mir bildlich auch authentisch vor Augen zu führen. Die verschiedenen Figuren sind sehr interessant und kontrastreich, seien es die Französin Pauline, der preußische Haupmann, der geheimnisvolle Gärtner, die Schülerinnen oder die weiteren agierenden Figuren. Alles wurde verpackt in eine fesselnde und abwechslungsreiche Handlung, so dass man nur so durch das immerhin 412 Seiten starke Buch fliegt. Am Ende habe ich mich sehr gefreut, dass es noch weitergeht und man durch zwei weitere Teile mehr über das Leben in der damaligen Zeit in dieser Region erfährt. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen und ich möchte einfach wissen, was noch alles auf sie zukommt und was sie noch erleben werden. Ganz besonders möchte ich noch den Anhang im Buch erwähnen. Mit Glossar, Reise- und Stöbertipps, der Aufzählung der mannigfaltigen wissenschaftlichen Berater der Autorin, die zeigen, was für einen enormen Rechercheaufwand diese betrieben hat, gibt es vor allem ein ausführliches Nachwort zu den wechselhaften politischen Verhältnissen von Elsass-Lothringen, aber auch über die eigenen familiären Wurzeln der Autorin in dieser Region. Dieses Nachwort war ebenso spannend und interessant wie der Roman an sich und hat das ganze historisch fundiert abgerundet. Ich freue mich nun auf den weiteren Band aus der Reihe, der im August 2024 auch schon erschienen ist.

  • Wolkenspiel

    aus Stuttgart

    5/5

    16.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsamer und kurzweiliger Auftakt einer Trilogie

    Elsaß-Lothringen 1910. Pauline Martin leitet ein kleines Mädchenpensionat für höhere Töchter in Diedenhofen/Thionville. Der Landstrich und die Bevölkerung sind geprägt von der Zerissenheit zwischen Deutschland und Frankreich. Dies hat auch Auswirkungen auf das Pensionat und Pauline Martin. Sie muss sehr auf ihren Ruf und den des Pensionats achten, was bei Mädchen im Backfischalter nicht immer einfach ist. So hat sich z.B. Suzette in einen Soldaten verliebt und will sich heimlich mit ihm treffen. Als Suzette verschwindet, kommt zunächst eher notgedrungen Erich von Pliesnitz, der preußische Hauptmann der örtlichen Kaserne, Pauline zu Hilfe. Immer wieder kreuzen sich deren Wege und Sympathien entstehen. Auch der neue Gärtner, Vincent Lehmann, trägt Geheimnisse mit sich herum. Was führt er im Schilde? Sehr selten habe ich bisher einen Roman gelesen, der in dieser Zeit handelt. Und noch nie spielte einer im Landstrich Elsaß-Lothringen. Daher war mir auch der geschichtliche Hintergrund nur in groben Zügen präsent. Marie Pierre gibt dankenswerter Weise im Nachwort einen Einblick in die Geschichte Elsaß-Lothringens und liefert auch noch ein Glossar für Fachbegriffe und fremdsprachliche Sätze innerhalb des Romans. Das Personenregister half mir zu Beginn die einzelnen Figuren etwas einzuordnen. Lediglich die Schriftart des Registers fand ich unangenehm zu lesen. Der Schreibstil von Marie Pierre hat mir sehr gut gefallen. Der Roman las sich flüssig und die einzelnen Personen waren sehr gut skizziert, ihre Charaktere gut dargestellt. Besonders erfrischend und einnehmend fand ich auch die immer wieder eingestreuten Worte und Sätze auf französich oder im Dialekt. Viele davon konnte ich sehr gut verstehen, bei einzelnen war ich aber sehr dankbar über das Glossar im hinteren Teil des Buches. Einige Geheimsnisse wurde gelöst, aber es scheint noch mehr zu geben. Daher bin ich nach diesem gelungenen Auftakt einer Trilogie gespannt auf Teil 2!

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