Produktbild: Die seltsamsten Orte der Antike
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Die seltsamsten Orte der Antike Gespensterhäuser, Hängende Gärten und die Enden der Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2021

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/2,5 cm

Gewicht

332 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001928279

Beschreibung

Rezension

"Ob Geisterstädte oder Horte der Liebe, ob Feldlager oder Orte des Grauens der Autor weiß von alldem unterhaltsam zu berichten.

Damals - Das historische Buch des Jahres 2019 - Platz 3 Kategorie Unterhaltung

"Martin Zimmermann erzählt über die seltsamsten Orte der Antike: das Klo der Philosophen, paradiesische Gärten und die Treppe der geschändeten Leichen."

Frank Thadeusz, DER SPIEGEL

"Glänzend geschrieben."

Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2021

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/2,5 cm

Gewicht

332 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001928279

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Allgemeinwissen

Kilian C Lempen aus Ochlenberg am 20.04.2020

Bewertungsnummer: 1316695

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ok, Dieses Buch ist eigentlich nur dazu da einige Weiße Flecken in unseren Köpfen über die Antike zu streichen. Dabei ist diese Lektüre sowohl unterhaltsam wie auch lehrreich,denn wer weiß schon was ein Schwesternbalken ist oder hat je von der Gemonischen Treppe gehört ? (ich nicht) Beim Lesen hat man immer wieder das Gefühl dass uns die Antike sehr viel vertrauter vorkommt als wir gern zugeben würden, und ich würde sagen auch die Menschen haben sich seit der Antike nicht wirklich verändert, wenn man drüber nachdenkt. Gerade wegen seinen Kapiteln eignet sich dieses Buch ideal als Bettlektüre. Ist aber nur eine Empfehlung von mir. Wo ihr lest: im Keller, im Zug oder auf Reisen, sei euch überlassen.

Allgemeinwissen

Kilian C Lempen aus Ochlenberg am 20.04.2020
Bewertungsnummer: 1316695
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ok, Dieses Buch ist eigentlich nur dazu da einige Weiße Flecken in unseren Köpfen über die Antike zu streichen. Dabei ist diese Lektüre sowohl unterhaltsam wie auch lehrreich,denn wer weiß schon was ein Schwesternbalken ist oder hat je von der Gemonischen Treppe gehört ? (ich nicht) Beim Lesen hat man immer wieder das Gefühl dass uns die Antike sehr viel vertrauter vorkommt als wir gern zugeben würden, und ich würde sagen auch die Menschen haben sich seit der Antike nicht wirklich verändert, wenn man drüber nachdenkt. Gerade wegen seinen Kapiteln eignet sich dieses Buch ideal als Bettlektüre. Ist aber nur eine Empfehlung von mir. Wo ihr lest: im Keller, im Zug oder auf Reisen, sei euch überlassen.

Reiseführer für Altphilologen…

Juti aus HD am 07.02.2019

Bewertungsnummer: 2729884

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Reiseführer für Altphilologen Ruinenclub heißen Reisegruppen, die sich antike Steine anschauen. Für solche Leute ist dieses Buch wie geschaffen. Von ein Tempel als Wiege der Menschheit bis hin zu Troja, dass wohl nur ein antiker Mythos war. Das Orakel von Delphi durfte nicht in Feindeshand fallen und Rom gründete sich beim Kapitol. Die Fundamente des Turm von Babel wurde erst in diesem Jahrhundert in einem Tümpel bei Babylon entdeckt, die griechische Stadt Helike versank schon in der Antike nach Erdbeben und Tsunami im Meer. Klar, dass man die wissenschaftliche Erklärung damals nicht kannte. Pompeius baute sich ein Denkmal gut sichtbar in den Pyrenäen, genau auf der heutigen Grenzen von Frankreich und Spanien. Caesar und den römischen Senat ärgerte dies. Caesar baute ein Denkmal bei Nizza und beide marschierte durch den Triumphbogen in Rom, dessen genauen Ort heute nur vermutet werden kann. Orte der Liebe sind Abydos und Sestros zwischen denen die Dardanellen liegen, weil Hero und Leander immer die Meerenge durchschwimmen mussten. Babylon bestand zur Zeit der antiken sieben Weltwunder nur noch aus Ruinen. Wenn es die Hängenden Garten aber doch gab, dann waren sie für eine Königsgemahlin, die im Zweistromland ihre bergige Heimat vermisste. Kleopatra schaffte mit ihrem Geliebten Marc Aurel ein Grabmal, das nur durch ein höheres Fenster zu betreten war. Jung verstorbene, wie Lady Di, erschaffen oft einen Mythos. So auch Antinoos, der im Nil ertrank. Als Geliebter des Kaisers Hadrian wurde für ihn extra eine neue Stadt gegründet. Im nächsten Kapitel werden Ausnahmeräume behandelt. Hinrichtungsplätze gehören ebenso dazu wie Handelsschiffe, die vor allem im Sommer fuhren und keineswegs erholsam für die Passagiere waren. Die Stadt Abdera war das antike Schilda und Kyme war das antike Ostfriesland. Wir lernen die Akademie Platons im Norden Athens kennen. Hier gab es auch das erste Gymnasion, in dem sportliche Wettkämpfe stattfanden. Die Teilnehmer waren nackt, denn nackt heißt griechisch „gymnos“. Die Römer hielten von philosophischen Akademien nicht viel. Mazaka ist ein Ort in Anatolien, seit Jahrhunderten an einer wichtigen Handelskreuzung gelegen. Von römischen Geografen Strabo wurde das verkannt. Er kritisierte alles an der Stadt. Die Stadt Alba Longa kämpfte mit Rom um die Vorherschaft in Latium. Um die Orte nicht zu schwächen, kämpften stellvertretend zwei Drillingspaare, der letzte Römer gewinnt mit einer List und tötet seine Schwester, da ihr Bräutigam zu den Gegnern gehörte. Sein Vater läuft als Sühne unter dem Schwesterbalken. Am Südufer des Schwarzen Meers in Ionopolis gab es ein Orakel wie in Delphi. Der Römer Lukian witterte Betrug und schrieb den Roman „Alexander oder der falsche Prophet“. Bibliotheken waren Orte des Wissens. Die in Alexandria hatte weniger Paoyrosrollen als man früher dachte. Auch ob ein Feuer zur Zeit Caesars die Bücher zerstörte oder nicht eher Christen später das Wissen vernichteten ist heute fraglich. Die älteste Bibliothek stand in Ninive im Nordirak, was wir dank erhaltener Tontafeln wissen Das Buch endet mit den Enden der Welt. Für Alexander war die Welt im heutigen Tadschikistan zu Ende. Sein Heer wollte nicht nach Indien, was so als mythischer Ort erhalten blieb. Der Geograf Pythea, der uns nur durch Zitate von Strabo bekannt ist, kam bis zum mythischen Ort Thule, der sehr an Island erinnert. Das westliche Ende der antiken Welt befand sich am heutigen Leuchtturm Faros in Portugal. Ein mehr als interessanter Gang durch die antike Welt mit viel Neuem und kein Professorenstil. Nicht alle Orte sind real, aber das erhöht nur den Reiz. 5 Sterne. (gekürzt)

Reiseführer für Altphilologen…

Juti aus HD am 07.02.2019
Bewertungsnummer: 2729884
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Reiseführer für Altphilologen Ruinenclub heißen Reisegruppen, die sich antike Steine anschauen. Für solche Leute ist dieses Buch wie geschaffen. Von ein Tempel als Wiege der Menschheit bis hin zu Troja, dass wohl nur ein antiker Mythos war. Das Orakel von Delphi durfte nicht in Feindeshand fallen und Rom gründete sich beim Kapitol. Die Fundamente des Turm von Babel wurde erst in diesem Jahrhundert in einem Tümpel bei Babylon entdeckt, die griechische Stadt Helike versank schon in der Antike nach Erdbeben und Tsunami im Meer. Klar, dass man die wissenschaftliche Erklärung damals nicht kannte. Pompeius baute sich ein Denkmal gut sichtbar in den Pyrenäen, genau auf der heutigen Grenzen von Frankreich und Spanien. Caesar und den römischen Senat ärgerte dies. Caesar baute ein Denkmal bei Nizza und beide marschierte durch den Triumphbogen in Rom, dessen genauen Ort heute nur vermutet werden kann. Orte der Liebe sind Abydos und Sestros zwischen denen die Dardanellen liegen, weil Hero und Leander immer die Meerenge durchschwimmen mussten. Babylon bestand zur Zeit der antiken sieben Weltwunder nur noch aus Ruinen. Wenn es die Hängenden Garten aber doch gab, dann waren sie für eine Königsgemahlin, die im Zweistromland ihre bergige Heimat vermisste. Kleopatra schaffte mit ihrem Geliebten Marc Aurel ein Grabmal, das nur durch ein höheres Fenster zu betreten war. Jung verstorbene, wie Lady Di, erschaffen oft einen Mythos. So auch Antinoos, der im Nil ertrank. Als Geliebter des Kaisers Hadrian wurde für ihn extra eine neue Stadt gegründet. Im nächsten Kapitel werden Ausnahmeräume behandelt. Hinrichtungsplätze gehören ebenso dazu wie Handelsschiffe, die vor allem im Sommer fuhren und keineswegs erholsam für die Passagiere waren. Die Stadt Abdera war das antike Schilda und Kyme war das antike Ostfriesland. Wir lernen die Akademie Platons im Norden Athens kennen. Hier gab es auch das erste Gymnasion, in dem sportliche Wettkämpfe stattfanden. Die Teilnehmer waren nackt, denn nackt heißt griechisch „gymnos“. Die Römer hielten von philosophischen Akademien nicht viel. Mazaka ist ein Ort in Anatolien, seit Jahrhunderten an einer wichtigen Handelskreuzung gelegen. Von römischen Geografen Strabo wurde das verkannt. Er kritisierte alles an der Stadt. Die Stadt Alba Longa kämpfte mit Rom um die Vorherschaft in Latium. Um die Orte nicht zu schwächen, kämpften stellvertretend zwei Drillingspaare, der letzte Römer gewinnt mit einer List und tötet seine Schwester, da ihr Bräutigam zu den Gegnern gehörte. Sein Vater läuft als Sühne unter dem Schwesterbalken. Am Südufer des Schwarzen Meers in Ionopolis gab es ein Orakel wie in Delphi. Der Römer Lukian witterte Betrug und schrieb den Roman „Alexander oder der falsche Prophet“. Bibliotheken waren Orte des Wissens. Die in Alexandria hatte weniger Paoyrosrollen als man früher dachte. Auch ob ein Feuer zur Zeit Caesars die Bücher zerstörte oder nicht eher Christen später das Wissen vernichteten ist heute fraglich. Die älteste Bibliothek stand in Ninive im Nordirak, was wir dank erhaltener Tontafeln wissen Das Buch endet mit den Enden der Welt. Für Alexander war die Welt im heutigen Tadschikistan zu Ende. Sein Heer wollte nicht nach Indien, was so als mythischer Ort erhalten blieb. Der Geograf Pythea, der uns nur durch Zitate von Strabo bekannt ist, kam bis zum mythischen Ort Thule, der sehr an Island erinnert. Das westliche Ende der antiken Welt befand sich am heutigen Leuchtturm Faros in Portugal. Ein mehr als interessanter Gang durch die antike Welt mit viel Neuem und kein Professorenstil. Nicht alle Orte sind real, aber das erhöht nur den Reiz. 5 Sterne. (gekürzt)

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Die seltsamsten Orte der Antike

von Martin Zimmermann

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  • Produktbild: Die seltsamsten Orte der Antike
  • Inhalt

    Einleitung

    1. Die Anfänge und die Mittelpunkte der Welt

    Eridu – Urstadt der Menschheit

    Hisarlik – eine Ruine wird Troia

    Das Adyton in Delphi – der Nabel der Welt

    Eine kleine Erdgrube in Rom

    2. Geisterstädte

    Etemenanki – ein Teich in Babylon

    Helike – die Stadt im Meer

    Atarneus – im Schatten einer Königsresidenz

    Olympos – das Piratennest

    3. Orte der Sieger

    Medinet Habu – Das Millionenjahrhaus Ramses’ III.

    Das Siegesmal des Pompeius

    Die Porta Triumphalis – das Tor der Sieger

    Ein Tropaion in München – Mahnmal des Sieges

    4. Orte der Liebe

    Der Hängende Garten – eine babylonische Liebe

    Das Grab der Kleopatra

    Antinoopolis – die Stadt des Geliebten

    Ein Altar für römische Ehepaare

    5. Jenseits des Alltags

    Das Handelsschiff

    Die ältere Akademie Platons

    Ein Festpavillon

    Hölzerne Tierkäfige

    6. Orte des Krieges

    Feindesland in Rom

    Apameia-am-Axios – die Stadt der Elefanten

    Mazaka – eine Stadt als Feldlager?

    Vindolanda – Alltagsleben soldatischer Brüder

    7. Mythische Orte und Orte des Göttlichen

    Der Schwesternbalken – ein unverstandener Kultort

    Die Hunde der Gula in Isin

    Das Serapeion in Saqqara (Memphis) – der Einsiedler und sein Zwillingspaar

    Ionopolis (Abonuteichos) – das betrügerische Orakel

    8. Orte des Wissens

    Die Bibliothek Assurbanipals in Ninive

    Skepsis – die seltsamste Bibliothek für die bedeutendsten Denker

    Die goldene Nilelle im Serapeion Alexandrias

    Eine Latrine in Salamis auf Zypern – ein seltsamer Ort der besseren Gesellschaft

    9. Orte des Grauens und des Todes

    Das Gespensterhaus in Athen

    Die Gemonische Treppe – im Schatten Achills

    Entremont – keltische Kopftrophäen

    Anchiale – das Grab des Sardanapal

    10. Die Enden der Welt

    Alexandria Eschate – Stadtgründung am Rande der Welt

    Thule – die Insel im Nordmeer

    Tore zum Hades

    Das Heilige Vorgebirge – letzter Fels am Atlantik

    Epilog

    Literatur

    Danksagung