Die Erfindung der Diät Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung
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Sprache:Deutsch
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
18.09.2025
Verlag
EpubliSeitenzahl
169 (Printausgabe)
Dateigröße
3544 KB
Auflage
24. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565033232
Über Jahrtausende war Nahrung ein knappes Gut, heute ist sie im Übermaß verfügbar. Mit diesem Wandel trat eine neue Frage auf: Wie viel ist genug?
Dieses Buch erzählt die Geschichte der Diät als kulturelle Erfindung. Es geht nicht um Rezepte oder Anleitungen, sondern um die Entwicklung einer Praxis, die zwischen Notwendigkeit und Inszenierung schwankt. Von antiken Heilkundigen über klösterliche Speiseordnungen bis zu modernen >Crash-Kuren< zeigt sich ein Grundmuster: der Versuch, Körper und Maß zu disziplinieren - und zugleich das fortwährende Scheitern daran.
Diäten offenbaren mehr als bloße Ernährungsgewohnheiten. Sie spiegeln gesellschaftliche Normen, ökonomische Interessen und individuelle Hoffnungen. Wer eine Diät beginnt, bewegt sich in einem Feld aus Selbstkontrolle, sozialem Druck und industrieller Verheißung. Die berühmte Formel »Friss die Hälfte« klingt simpel, doch hinter ihr verbergen sich komplexe Fragen nach Freiheit, Zwang und Identität.
>Die Erfindung der Diät< beleuchtet diesen vielschichtigen Zusammenhang: Warum ist das Versprechen der Gewichtsreduktion so wirkungsmächtig? Wieso hält sich der Jo-Jo-Effekt als stille Gegenmacht? Und was verrät uns die Diät über den Menschen, der mehr zu essen hat, als er braucht?
Ein kluges Buch über ein alltägliches Phänomen - und über die Kultur, die es hervorgebracht hat.
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