ICH LIEBE, WER ICH BEI IHR SEIN KANN. LIEBE, WER SIE BEI MIR IST. WER WIR FÜREINANDER SIND
Cleo Fantino und Alexander Hallendale waren das Paar an der Dunbridge Academy. Jeder wusste, dass sie füreinander bestimmt sind, aber nun, in der Oberstufe, steht Cleo vor den Scherben ihrer Beziehung und ahnt: Sie ist ohne Alexander besser dran. Niemals könnte sie ihm verzeihen, dass er sie im Stich gelassen hat, als sie ihn am dringendsten brauchte. Inzwischen hat Alexander das Internat verlassen. Cleo kann das nur befürworten, doch als sie gerade glaubt, über ihn hinweg zu sein, steht er auf einmal wieder vor ihr, und hinter seiner unnahbaren Fassade bemerkt Cleo schon bald all den Schmerz, den sie teilen. Mit jeder Faser ihres Seins möchte sie ihn hassen - und kann nichts dagegen tun, dass sich ihr Herz noch immer nach ihm sehnt ...
Band 2 der Spin-off-Reihe um die neue Generation an der Dunbridge Academy
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
31 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Kaum zu durchdringender Stimmungsschatten
marcello am 15.06.2026
Bewertungsnummer: 3168545
Bewertet: eBook (ePUB)
Eigentlich ist die zweite Generation der „Dunbridge Academy“ doch gerade erst losgegangen, da haben wir mit „Whoever“ auch schon den zweiten Band parat stehen. Ich habe im Vorfeld schon geahnt, dass die Lektüre wieder etwas schwerer für mich werden wird, denn wenn Sarah Sprinz tief verletzte Gefühle erzählt, dann aber so richtig und das hat sich bei Cleo und Alexander eindeutig bestätigt.
Ich musste bei „Whoever“ vom Schreibstil her viel an „Anyone“ denken müssen. Gideon und Grace zu ihrem Happyend zu begleiten, das war schon eine belastende Lektüre, weil da so eine intensive Melancholie war, die sich sofort auch auf meine Stimmung gelegt hat. Hier haben wir es sehr ähnlich, denn Alexander und Cleo waren einmal ein sehr glückliches Paar und davon ist nichts mehr da. Als er nun an die Dunbridge zurückkehrt, da müssen sich die beiden ihren Gefühlen stellen. Sprinz drückt das stilistisch immer durch abgrundtief-traurige Kapitel aus, wo es wirklich in eine Tiefe geht, die man nicht erahnen kann. Daher war es doch etwas schwerer für mich, in diese Geschichte einzutauchen. Ich habe gerne Gefühle, aber wenn man zu denen gehört, die Stimmungen sofort für sich selbst adaptieren, dann ist es schon mal gerne zu viel. Und das war auch hier der Fall. Hinzu kommt, dass Sprinz dann auch gerne mit nicht vollständigen Sätzen arbeitet, mehr mit Satzfetzen. Das ist auch nicht immer leicht zu lesen, weil ich mir dann den Satz in Gedanken vervollständige.
Insgesamt ist der Unterschied zwischen Band 1 und Band 2 der zweiten Generation echt gravierend. Band 1 hatte auch sein Drama, keine Frage, aber es hatte durch die Wortgefechte und den Austausch von lateinischen Weisheiten mehr Humor und aufbrechende Momente dabei. In Band 2 war es sehr schwer diese Leichtigkeit zu erzeugen, vielleicht auch zu empfinden, weil immer ein Schleier über dem Geschehen lag, wirklich immer. Zumal die Handlung dann auch sehr auf das zentrale Paar ausgerichtet war. Im ersten Band hatten auch die Gruppen immer wichtige Szenen, das ging hier unter. Aber positiv war, dass mir die Darstellung von Gus diesmal viel besser gefallen hat. Er hat immer noch das loseste Mundwerk und er hat keinen Filter, aber er hat sich als wirklich guter Freund erweisen. Das war für mich eine der Überraschungen hier. Überraschend war aber auch, was letztlich alles zur Trennung des Paares geführt hat. Da wir Alexander im ersten Band nur durch Erzählungen erleben, sind unweigerlich Spekulationen in meinen Kopf entstanden. Was muss so schlimm gewesen sein, um so endgültig verschwinden zu müssen?
Ich finde leider, dass das mit der finalen Auflösung nicht ideal zusammenpasste. Sprinz sagt in ihrer Danksagung selbst, dass sie sich schon länger das behandelte Thema vornehmen wollte, weil es wichtig sei. Und es IST wichtig und ich fand es inhaltlich mit all seinen Seiten auch gut und nachvollziehbar dargestellt. Aber die Zusammenhänge, was sich danach aufgebaut hat, das war für mich zu sehr Flickenteppich. Ich hatte mir eher etwas vorgestellt, was Alexander individuell betroffen hat, aber nicht, dass es seinen Ursprung in einer Entscheidung von Cleo hatte. Das Thema in einer anderen Konstellation, das hätte mir viel, viel besser gefallen. So war es gut, aber leider auch nicht mehr. Umgekehrt war positiv, dass wir hier das Thema Pferde so konsequent dabei haben. Yvy Kazi hatte gerade erst ihre „Goldchrest Manor“-Reihe und jetzt hat auch Sprinz die alten Wendy-Gefühle aufflammen lassen. Die Beziehung von Alexander und Nox wurde intensiv dargestellt, genauso aber auch die Krankheitsepisoden, weitere Szenen im Stall und auch Cleos Rückkehr zum Reitsport. Das fand ich als Handlungsrahmen neu in der Reihe und hat mir dementsprechend echt gut gefallen.
Zum Abschluss möchte ich auch noch mal zu den zentralen Figuren des Bandes kommen. Ich habe schon gemerkt, dass mein Bild von Alexander sehr davon geprägt war, dass wir ihn in Band 1 nicht erlebt haben und dann nur die Gedanken der anderen zu ihm hatten. Leicht hatte er es so nicht bei mir. Er hat sich auch später nicht vollends in mein Herz spielen können, aber das wird vor allem an der fehlenden Leichtigkeit liegen, weil ich ihn nicht einfach mal als den Jugendlichen ohne Ballast erlebt habe. Cleo dagegen hatte in Band 1 schon so viel Spielwiese. Sie war zwar auf eine Art anstrengend, aber sie hat mich auch gerührt. Daher war ich schon sehr gespannt auf sie. Durch die Auflösung, was alles passiert ist, habe ich sie auch nicht mehr so entspannt sehen können. Nicht wegen ihrer Entscheidung, aber weil ich einfach gesehen habe, was das alles für Konsequenzen hat. Trotzdem ist sie ein Mädchen mit großem Herz und ich fand es toll, dass durch sie auch Colin und Olive wieder so viel zu erleben waren. Gleichzeitig wird auch schon intensiv der nächste Band rund um Oscar und Elsa aufgebaut. Das hat richtig Lust auf mehr gemacht und weil die beiden Bänden auch so eng zusammenhängen, war es auch okay, dass noch nicht alle Handlungsbögen abgeschlossen wurden. Diese Bände fühlen sich wirklich mehr denn je wie ein Universum an.
Fazit: „Whoever“ hat bei mir ähnliche Gefühle wie „Anyone“ ausgelöst. Es fehlte mir am Ende mal ausgiebig Leichtigkeit, denn so lag durchgängig über allen Kapiteln (und es gab sehr viele!) ein dunkler Schatten. Das war für meine eigene Stimmung nicht immer so einfach. Da braucht man beim Lesen dann echt einen gewissen Panzer. Das gewählte Thema war wichtig, aber es war nicht das, was ich im Aufbau der Handlung erwartet hatte. Umgekehrt gab es aber auch Highlights wie der Pferdesport und dass es sich mehr denn je wie eine Familie anfühlt, aber es wird nicht mein Lieblingsband werden.
Ein emotionales Highlight!
sissis_fluester_zeile am 17.06.2026
Bewertungsnummer: 3170676
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Manche Bücher liest man und andere fühlen sich an wie ein zweites Zuhause. Die Dunbridge Academy gehört definitiv zur zweiten Kategorie!
Warum habe ich nur so lange gewartet diese Reihe zu lesen? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich die letzte Seite dieses Buches umgeblättert habe.
Es war mein erster Besuch an der Dunbridge Academy und eines steht fest, es wird definitiv nicht mein letzter sein!
Die Dunbridge Academy hat mich sofort willkommen geheißen und ich habe mich in den ehrwürdigen alten Mauern direkt wohlgefühlt.
Von der ersten Seite an war ich mitten in der Geschichte von Cleo und Alexander gefangen. Ihre Geschichte hat mich emotional berührt und nicht mehr losgelassen.
Cleo musste bereits einiges durchmachen und ist emotional durch die Hölle gegangen. Gemeinsam mit ihr wollte ich unbedingt die ganze Wahrheit hinter ihrer Trennung von Alexander erfahren. Ihre Gefühlswelt wurde so gut beschrieben, dass ich mit ihr bis zum Schluss gelitten und gehofft habe. Gleichzeitig bewundere ich ihre Stärke und ihren Mut, trotz allem was ihr passiert ist weiterzumachen.
Alexander war für mich zu Beginn ein einziges großes Fragezeichen. Als er plötzlich wieder in Cleos Leben tritt, wird die Geschichte noch emotionaler und nach und nach erfährt man mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit. Ich muss zugeben anfangs habe ich ihn völlig falsch eingeschätzt. Doch je mehr ich über ihn erfahren habe, desto mehr ist er mir ans Herz gewachsen.
Fazit:
Dieses Buch steckt voller Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Cleo und Alexander sind zwei unglaublich starke Charaktere, mit denen ich bis zur letzten Seite mitgefiebert habe. Es gab Momente, in denen ich sie am liebsten einfach in den Arm genommen hätte.
Und dann dieses Ende! Der Cliffhanger war wirklich gemein und hat mich mit unzähligen Fragen zurückgelassen. Jetzt kann ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Oskar, dem Zwillingsbruder, weitergeht.
Für mich war dieses Buch ein emotionales Highlight und ich werde definitiv auch die anderen Bände der Reihe lesen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.