Produktbild: Aufs Land
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Aufs Land Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.06.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,3 cm

Gewicht

495 g

Originaltitel

Amy and Lan

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

EAN

2710001896561

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.06.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,3 cm

Gewicht

495 g

Originaltitel

Amy and Lan

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

EAN

2710001896561

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    09.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur brillant!

    !ein Lesehighlight 2024! Klappentext: „Amy und Lan haben die beste Kindheit überhaupt. Sie leben auf einem kleinen Bauernhof im Westen Englands. Ihre Eltern sind gute Freunde, die aus der Stadt nach Frith gekommen sind, um das einfache, bessere Leben zu leben. Sie mähen ihr eigenes Heu, schlachten ihre eigenen Truthähne. Amy und Lan lieben ihre Freiheiten und die Tiere, um die sie sich kümmern, einschließlich eines Kalbs namens Gabriella Weihnacht. Doch schon bald bringen die Erwachsenen die Harmonie der Gemeinschaft durcheinander. Es sind nicht nur kleine alltägliche Streitigkeiten im ländlichen Paradies. Vor allem Lans Mutter und Amys Vater sollten von ihren Kindern wissen, nicht mit dem Feuer zu spielen.“ Autorin Sadie Jones hat mit dieser Geschichte ein echtes Juwel geschaffen. Mit ihrer klaren Sprache, mit ihrer Wortwahl aber auch mit ihrer offenen und unverfälschten Art beschreibt sie uns Lesern das Leben auf dem Land. Ich mag die Art wie sie diese freie und leichte Kindheit von Amy und Lan beschreibt. Man folgt den beiden gern und man träumt sich gedanklich ebenfalls zurück oder eben an diesen Ort. Dennoch ist diese Geschichte keine Rosamunde-Pilcher-Schnulze sondern ein feiner Blick auf das Leben auf dem Land. Ja, die Erwachsenen bringen plötzlich alles aus dem Lot und ja, der Spannungsbogen beruht schlussendlich darauf aber es kommt auch darauf an, was man als Leser hier so zwischen den Zeilen entdecken vermag. Jones hat hier viele feine Zwischentöne mit eingepflegt und zeigt, wie aus dem lieblichen Landleben auch eine raue und stürmische See werden kann die ebenfalls alle prägt. Die Autorin weiß genau wie weit sie gehen darf beim Leser und wo es besser ist aufzuhören. So ein Feingefühl erfährt man als Leser nicht oft aber hier ist es wirklich brillant zu erkennen. Auf Grund der Personenwechsel zwischen den beiden Kindern erblickt der Leser immer wieder neue Sichtweisen und „sieht“ somit andere Blickwinkel. Ich bin wirklich restlos begeistert von diesem Werk und kann es jedem Leser nur ans Herz legen! Der Schlussteil im Buch ist jedenfalls der perfekte und krönende Abschluss! 5 verdiente Sterne hierfür!

  • MarieOn

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Schreibkunst

    Die Erwachsenen haben Holz und Grünschnitt auf einen Haufen geworfen. Es ist Halloween in Frith, auf dem Stück Land, auf dem sie nahezu autark leben. Die siebenjährigen Amy und Lan halten die Spannung, bis der Stapel endlich brennt, kaum aus. Sie sind die ältesten Kinder der drei Familien und dann ist da noch Finbar, der jedes Instrument spielen kann und die stille Em, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat, ja, und die ganzen Tiere. Amy und Lan rennen nach draußen, hintereinander her. Der nasse Boden vermischt mit Tierdung unter ihren Stiefeln, macht diese Schlatsch-Geräusche. Amy klettert auf den Schober und greift die Axt, die schwerer ist, als sie dachte, wirft sie runter und trifft Lans Schuh. Sein Gesicht wird weiß, dann schreit er. Das Beil ist sauber in den Schuh gefahren, gleich hinter der Schnittkante strahlen seine kleinen weißen Zehen, unversehrt. Amy hat sie nicht getroffen, sie springt vom Schober, greift herzhaft den Stiel und zieht die Klinge aus Lans Schuh. Als Harriet mit Lan schwanger war, sah sie eine Anzeige in der Lokalpresse: Traditioneller Nutztierhof, Bauernhaus mit fünf Zimmern. Sie brauchte ihren Adam nicht lange zu überreden. Seine Zeit als Schauspieler hatte er hinter sich. Auch ihre beste Freundin Gail und ihr Mann Jim waren sofort begeistert. Jim hatte seinen Architektenjob an den Nagel gehängt und eine Tischlerlehre hinterhergeschoben. Und dann kamen noch Rani und Martin mit hinzu. Sie bauten das Haus und die Ställe aus, bis jede Familie ein Zuhause hatte. Erst dann fingen die Geldsorgen an und die Nickeligkeiten zwischen Amys und Lans Eltern. Fazit: Wow! Habe ich das gerne gelesen. Sadie Jones hat eine Geschichte über Kindheit und Freundschaft geschrieben, wie ich sie noch nie gelesen habe. Sie widmet jedes Kapitel im Wechsel der Sicht ihrer Protagonist*innen Amy und Lan. Sie zeigt auf ganz und gar sinnliche Art, wie die beiden ihren Alltag erleben, welchen Unsinn sie machen und wie gerecht die Erwachsenen darauf reagieren. Alle Kinder unterschiedlichen Alters leben in diesem Verbund. Die Autorin hat eine so schöne, Welt geschaffen, dass ich voller warmer Gefühle bin. Die Erwachsenen dagegen haben ihre ganz eigenen Befindlichkeiten und Heimlichkeiten, die das ganze schöne Konstrukt zu Fall zu bringen drohen. Das Ende der Geschichte hat mich umgehauen und nachhaltig beschäftigt. Dieses Lenken meiner Gefühle, das ist ganz große Schreibkunst.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    5/5

    24.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzweilige, unterhaltende Geschichte einer sorglosen Kindheit auf dem Land - absolut lesenswert!

    Buchinhalt: Amy und Lan haben eine sorglose Kindheit auf dem Land – ihre Familien leben in einer Landkommune auf einem Bauernhof irgendwo in der englischen Pampa. Viele Tiere, Heu machen auf den Feldern, Spielen auf dem Hof und in der Natur: für Amy, Lan und ihre Geschwister ist das Leben perfekt. Bis eines Tages Wolken am Horizont auftauchen und die Erwachsenen die paradiesische Idylle für immer verändern. Lan und Amy erfahren schmerzlich, dass nichts ewig währt... Persönlicher Eindruck: Aufs Land ist die Geschichte einer Kinderfreundschaft in einer Landkommune auf dem Bauernhof Frith, den drei Familien mit ihren Kindern und zahlreichen Tieren bewohnen. Das Leben ist idyllisch, die Kinder wachsen absolut antiautoritär auf und haben alle Freiheiten: Spielen im Matsch, sich um die Tiere kümmern, unbekümmert sein. Für Amy und Lan steht fest: wir gehen hier nie, nie wieder weg. Die Geschichte wird wechselseitig von Amy und Lan erzählt ,die zu Beginn beide sieben Jahre alt sind. Am Ende des Romans sind sie zwölf. In meinen Augen entwickeln sich die beiden Hauptfiguren nachvollziehbar, so, wie die Autorin auch die Erzählsprache weiterentwickelt. Es ist zu jeder Zeit absolut glaubhaft, dass hier zwei Kinder erzählen und als diese älter werden, passt sich auch der Erzählstil an. Das fand ich absolut gekonnt. Die Erzählung erstreckt sich vom banalen Alltagsleben über die Erlebnisse mit den Familienangehörigen, mit den Tieren (allen voran einem Kalb namens Gabriella) und über das Landleben an sich. Es ist eine unterhaltende, mitreißende und kurzweilige Lektüre, die man nur ungern weglegt, hat man einmal mit dem Lesen begonnen. Die Figuren sind trotz ihrer Fülle mit Profil angelegt und nach kurzer Zeit (ein Personenregister gibt es nicht) kommt man prima mit, von dem jedes Mal die Rede ist. Im Grunde schwingt ein bisschen Bullerbü mit, das einfache Landleben und das Leben in der Gemeinschaft der Landkommune sind das zentrale Thema des Romans. Ohne zu viel zu verraten steigert sich der Spannungsbogen von der leicht dahinplätschernden Erzählung hin zu einem mitreißenden, bewegenden Schluss, bei dem nicht nur die Kinder lernen, dass nichts im Leben ewig währt. Mich jedenfalls hat vor allem das letzte Kapitel sehr berührt und mitgenommen. Denn schließlich sind es die Erwachsenen, die die Harmonie der Gemeinschaft an die Grenze bringen. Insgesamt eine absolute Leseempfehlung mit Kopfkino, Humor und manchem Lacher, aber auch traurigen und nachdenklichen Momenten, die das idyllische Landleben nicht nur zweier Kinder beleuchten. Volle Punktzahl, das war toll!

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    4/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Verlust der Kindheit

    „Die ganze Welt war düster und beängstigend“. Was liegt da näher, als sich nach einem Idyll zu sehnen? Aber ob diese idealisierte Vorstellung vom Landleben die Härten und Hürden des Alltags übersteht? Bleibt abzuwarten. Der Roman setzt im Jahr 2005 ein und endet 2010. Er nimmt uns mit nach Herefordshire in den englischen West Midlands. In dieser ländlichen Gegend haben drei Familien einen heruntergekommenen Bauernhof gekauft, um ihren Traum vom Leben auf dem Land in die Tat umzusetzen. In Sadie Jones‘ „Aufs Land“ begleiten wir die beiden siebenjährigen Kinder Amy und Lan über diesen fünfjährigen Zeitraum, beobachten das Leben auf dem Hof, stromern mit ihnen durch die Natur, feiern mit ihnen Feste und belauschen die Gespräche, die sie führen. Die alternierenden Kapitel, in denen sie zu Wort kommen, schaffen Nähe. Ich bin immer skeptisch, wenn Erwachsene aus Kindersicht schreiben, und auch hier stolpert man zu Beginn über einige Bemerkungen, die Kinder dieses Alters wohl so nicht machen würden. Aber das schleift sich glücklicherweise im Verlauf der Geschichte zunehmend ab und weicht in den Gesprächen, in denen die Kinder das Verhalten der Erwachsenen beobachten und kommentieren, einer sehr klaren, ja fast schon entlarvenden Beobachtungsgabe. Auch wenn wir nicht erleben, wie die beiden Kinder zu Teenagern werden, nehmen wir doch Anteil an ihren ersten Schritten dahin. Je älter sie werden, desto feiner werden ihre Antennen und sie entwickeln ein untrügliches Gefühl für die Spannungen, die in der Luft liegen und das fragile Landidyll zum Einsturz bringen könnten. Natürlich geht es um Geld, dem die Träume geopfert werden sollen, aber auch um Beziehungen, die sich verändern, plötzlich auf dem Prüfstand stehen. Und nicht zuletzt gilt es, Verluste hinzunehmen. Auch Amy und Lans großes Abenteuer, ihre unbeschwerte Kindheit, wird von einer Realität, der sie nicht entkommen können, eingeholt.

  • buchstaeblichverliebt

    aus NRW

    3/5

    26.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom (un-) romantischen Landleben

    "Heute könnte alles passieren - sprechende Tiere, einfach alles." [S. 69] Erst einmal muss ich sagen, dass ich mich in das Cover schockverliebt habe; die Autorin selbst war mir bis dato gänzlich unbekannt. Der Klappentext klang auf jeden Fall vielversprechend - genau solche Bücher favorisiere ich. Amy und Lan sind Nachbarskinder und wachsen gemeinsam mit ihren Familien in einer Hofgemeinschaft - namens Frith - auf dem Land auf. Abwechselnd werden die Begebenheiten des Landlebens aus Amys und Lans Sicht geschildert und zwar chronologisch nach Jahren und Jahreszeiten. Man liest von ihrer relativ unbeschwerten Kindheit auf dem Land und den Ereignissen, die sie während ihres Aufwachsens im Alter von sieben bis zwölf prägen. Durch die Kinderaugen der beiden nimmt man als Leser*in am Rande auch die Erwachsenenprobleme wahr, wie Geldsorgen, Arbeitslosigkeit, Geschlechterrollen und Beziehungszwists in der bestehenden Hofgemeinschaft. Diese unbeschwerte Kindheit hat irgendwann ein jähes Ende, verursacht durch, aus Sicht der Kinder, "Fehlverhalten" der Erwachsenen. Die Geschichte plätschert in ruhigem Erzählfluss vor sich hin und ist in Gänze ziemlich unaufgeregt, sprachlich aber gelegentlich eher etwas derb bzw. plump, da wie gesagt aus Kindermund geschildert wird. Das war für mich gerade zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da ich gerade was die Qualität des Schreibstils und der Ausdrucksweise angeht sehr pingelig bin. Im Grunde ist es so aber stimmig. Aufs Land ist ein Coming of Age - Roman, in dem das Landleben ohne jegliche Form von Romantik aus Kinderaugen beschrieben wird und der trotz der nüchternen Erzählweise irgendwie Eindruck hinterlässt. 3,5✨ "Das Land wird immer da sein. Immer. Alles andere vergeht. Das Land besteht." [S. 310]

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