Produktbild: Die Frau des Blauen Reiter
Gebraucht Band 10

Die Frau des Blauen Reiter Kunst ist ihre Leidenschaft, Franz Marc die Liebe ihres Lebens

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/3,5 cm

Gewicht

414 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001819980

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Rezension

»Ein traumhaft schöner, bestens recherchierter Roman über eine unglaublich starke Frau und Künstlerin.« matoms_buecherwelt 20230209

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/3,5 cm

Gewicht

414 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001819980

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Fotofeder

    aus Barmstedt

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    https://fotofeder.de/die-frau-…

    https://fotofeder.de/die-frau-des-blauen-reiter/ Gute Bücher entführen uns in eine andere Welt, lassen uns Neues entdecken und Gefühle durchleben, die wir in unserem eigenen Leben oft nicht erfahren. Romane die auf realen Ereignissen basieren sowie Romanbiografien ermöglichen uns darüber hinaus in die Geschichte einzutauchen und mehr über herausragende Persönlichkeiten zu erfahren. Maria Marc war eine der großen Künstlerinnen der berühmten Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“, die dennoch lange Zeit im Schatten von Franz Marc stand, letztendlich aber ihren eigenen Weg fand. Die Frau des Blauen Reiter beschreibt das Leben von Maria Marc, den Kampf um ihre Kunst und den um die Liebe ihres Lebens, Franz Marc. Auf eine einfühlsame und zärtliche Weise beschreibt der Roman insbesondere die Beziehung der beiden Künstler zueinander, macht den Leser ebenso mit der Künstlerszene der damaligen Zeit vertraut und ist insbesondere dadurch absolut lesenswert. Mein Gefühl, dass die Präsenz von Franz Marc den Roman ebenso wie seinen Titel doch dominiert, ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass er schlichtweg auch einen Großteil des Lebens und der Gefühlswelt von Maria Marc dominierte. Maria Marc fand letztendlich ihren eigenen Weg in der Kunst. Dennoch hinterlässt der Roman bei mir ein Gefühl der Traurigkeit. Traurigkeit nicht nur über den persönlichen Verlust von Maria Marc. Vielmehr ist es die Tatsache, dass aufgrund von Entscheidungen Einzelner, Menschen aus dem Leben gerissen werden. Kriege beginnen, ziehen sich über Jahre durch das Leben von Menschen, ohne dass die Gesellschaft sich Ihnen zu widersetzen weiß. Damals ebenso wenig wie heute. Ein einfühlsamer Roman, der zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    28.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Einblicke

    Meine Meinung: Schon länger lese ich gerne Bücher des Aufbau Verlages aus der Serie „außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“ In diesem Buch steht Maria Franck im Vordergrund, eine Malerin und spätere Ehefrau von Franz Marc. Allerdings wird es eine lange und aufregende Zeit, bis die beiden endlich heiraten können. Bei Maria war ich hin und hergerissen und wusste nicht, was ich von ihr halten sollte. Sie lebte in einer Zeit, in denen Frau selten eine berufliche Ausbildung machen konnten und durften. Sie hatte das Glück, dass ihre Eltern sie lange Jahre unterstützten. So bekam sie die Möglichkeit, in Berlin und in München ohne Druck ihrem Studium nachgehen zu können. Wobei ohne Druck jetzt nicht ganz richtig ausgedrückt ist, von Seitens der Eltern gab es immer wieder Hinweise, dass sie nun endlich mal heiraten solle, damit sie einen Mann hat, der sie versorgt. In München lernte sie Franz Marc kennen und da ich mich nebenbei immer noch mehr über die Hauptpersonen informiere, stellte ich fest, dass mir von Maria keine Bilder bekannt sind, ich aber schon als Kind die Pferdebilder von Franz gesehen hatte, die mir damals schon gefallen haben. Heidi Rehn hat sehr gut recherchiert und mir sehr anschaulich beschrieben, was die beiden und auch die Künstlergruppe um sie herum, erlebt haben. Nun, hätte ich damals gelebt, wäre es sicher nicht meine Welt gewesen. Ich staunte wirklich, welche Einstellungen verschiedene Personen damals hatten und wie manche in Situationen gerieten, die anderen das Leben schwer machten. Ich verrate hier jetzt nichts neues, weil es jeder auch an anderer Stelle nachlesen kann oder sogar weiß, wenn ich schreibe, dass ich mit dem Ende nicht so glücklich war. Das hätte ich Maria doch anders gegönnt, aber so war nun mal das Leben. Ich erwähnte anfangs, dass Maria im Vordergrund steht, allerdings nahm Franz fast gleich viel Raum ein, denn beider Leben und Schaffen war ab einem gewissen Zeitpunkt sehr eng miteinander verknüpft und so blieb es nicht aus, dass beide Personen ausführlich beschrieben wurden. Fazit: Der Autorin verdanke ich nun sehr interessante Einblicke in das Leben verschiedener Maler und Malerinnen, was mir gefallen hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

  • Manuelas_seeseiten

    5/5

    22.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wer war Maria Marc?

    Meine Meinung: Da mich die Bilder der Künstlervereinigung des Blauen Reiter und die Kunstwerke von Franz Marc im Besonderen faszinieren, war es für mich ein absolutes Muss, die Geschichte von seiner Frau zu lesen. Heidi Rehn hat hier ein wundervolles Portrait über eine starke Frau geschrieben, die es im Leben und in der Liebe wirklich nicht leicht hatte. Sie schildert die Künstlermetropole München in den schillerndsten Farben und ich fühlte mich mitten hineinversetzt in die lauten Treffen der Boheme, der Studenten und der Künstler. Langsam entwickelt sich die Liebe zwischen Maria und dem Halodri Franz Marc. Er hat es ihr mit seinen vielen Liebschaften und seinen Launen nicht wirklich einfach gemacht. Und trotzdem ist eine so tiefe Liebe entstanden, wie man es sich nur wünschen kann. Diese tiefe Vertrautheit, die die Autorin bei den Malausflügen nach Lenggries, Kochel oder Sindelsdorf schildert. Diese detailreichen Schilderungen der Natur und der Ortschaften. Auch das bäuerliche Leben bei uns, hat Rehn absolut getroffen und wiedergegeben. Auch wer noch nie bei uns in Oberbayern war, kann sich genau vorstellen, wie schön es bei uns ist. Nur das bayrische Blau muss man eigentlich selber erlebt haben. Da ich alle Orte der Handlung kenne, möchte ich hier wirklich ein großes Lob für die wundervolle Schilderung meiner und Marcs Heimat, aussprechen! Die Geschichte ist flüssig erzählt und war für mich ein Pageturner, wie schon lange keine mehr! Sonst bin ich ja eher skeptisch Biographien gegenüber, da diese ja gern trocken und langatmig sein können. Hier aber stimmt alles - der Schreibstil, die detailreichen Schilderungen und die liebevoll herausgearbeiteten Personen. Fazit: Dieses Buch ist mein absolutes Lesehighlight 2022!

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine ungewöhnliche Liebe

    Inzwischen hat sich Heidi Rehn, die ich als Autorin und Mensch sehr schätze, zu einer richtigen Vielschreiberin entwickelt! Die letzte Buchbesprechung zu einem neuen Buch von ihr habe ich erst am 25.05.2022 gepostet. Das war der an „Die Buchhandlung in der Amalienstraße“ im Ullstein Verlag. Das neue Buch von ihr ist nun ihre 3. Romanbiografie. Nach den beiden Autorinnen Erika Mann und Vicky Baum geht es dieses Mal um die Malerin Maria Marc, geb. Franck. Marie Marc war die Ehefrau Franz Marcs, aber es wäre ein fataler Fehler sie nur darauf zu reduzieren! Wer schon einmal eine Romanbiografie von Heidi Rehn gelesen hat, weiß, dass ihre Geschichten nicht so reißerisch daherkommen, wie es die Inhaltsangabe hier bei Thalia.de vermuten lässt. Ihre Romanbiografien versuchen sich möglichst dicht an der Wahrheit zu halten, soweit sie sich recherchieren lässt. Und gerade diese Geschichte wurde von der Künstlerin selbst in ihren Erinnerungen „Das Herz droht mir manchmal zu zerspringen – Mein Leben mit Franz Marc“ offengelegt. Aber trotzdem erlebten Maria und Franz Marc eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die nicht immer einfach war. Und leider war dieser Liebesgeschichte auch keine lange Zeit gegönnt, da Franz Marc 1916 auf den Schlachtfeldern in Verdun gefallen ist. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der 1902 in Berlin spielt. Maria Franck ist bereits 26 Jahre alt und lebt noch unverheiratet bei ihren Eltern. Es ist noch nicht einmal ein Mann in Sicht, den Maria in Erwägung zieht. Sie möchte für ihre Malerei leben und versucht ihre Eltern davon zu überzeugen, dass sie an die renommierte München Damenakademie wechseln darf, um dort weiter zu studieren. Ihren Eltern wäre es lieber, dass sie heiratet oder aber eine Stellung als Lehrerin antritt. Doch sie bekommt die Einwilligung des Vaters. Das eigentliche Buch beginnt dann 1905, dem Jahr, in dem sie Franz Marc, der vier Jahre jünger als sie ist, kennenlernt. Und das Buch endet in den zwanziger Jahren. 1920 erscheint das von ihr herausgegebene Buch „Franz Marc – Briefe aus dem Feld“ herausgekommen. Und 1922 beginnt sie selbst noch einmal ein neues Leben. Sie kümmert sich weiterhin als Nachlassverwalterin von Frans Marcs Kunst, besinnt sich aber erneut darauf, dass auch sie Künstlerin ist. Das Buch endet mit einem Epilog, der am 01. September 1952 spielt – dem Tag, an dem ihre Arbeiten zusammen mit dem Skizzenbuch Franz Marcs in der „Modernen Galerie Otto Stangl“ gezeigt werden. Drei Jahre später verstarb sie mit 79 Jahren. Heidi Rehn beschreibt das Leben dieser beider Künstler und ihrer Liebe sehr genau. Man lernt dabei sogar etwas über ihre Maltechniken und ihre Entwicklungen kennen. Mich hat an diesem Buch sehr fasziniert, dass der jüngere, und auch schon zu Lebzeiten etwas erfolgreichere, Franz Marc seine Lebensgefährtin immer auch als gleichberechtigte Malerin angesehen hat. Sie war nie nur die Frau von Franz Marc. Er hat ihr sogar immer wieder Mut gemacht und ihr gesagt, dass sie an sich selbst und ihre Kunst glauben muss. Selbst als er den Kontakt zu Wassily Kandinsky gesucht und gefunden hatte, bestand er darauf, dass seine Frau ebenfalls ein gleichwertiges Mitglied der Vereinigung des „Blauen Reiter“ wurde. Dies hat mir sehr imponiert, denn es war zu der Zeit durchaus nicht üblich. Das Leben von Maria von Franz Marc war nicht immer einfach, denn sie blieb lange von ihren Eltern abhängig und auch er verdiente nicht viel. Sie lebten ein einfaches Leben, blieben aber ihrer Kunst treu. Vor seiner Beziehung zu Maria Franck war er ein Mann, der sein Leben lebte und nicht unbedingt treu war. Doch Maria war seine große Liebe, auch wenn es immer wieder Episoden in dem Leben der beiden gab, die daran zweifeln lassen. Nach dieser Lektüre wäre ich als „normale“ Leserin dazu geneigt, gleich weiter zu diesem Thema zu lesen, denn es gibt dazu noch so viel zu entdecken. Gerade das Leben nach Franz Marc hätte mich noch interessiert. Ihre Zeit am Bauhaus und am Monte Verità. Und wie sie die Situation zwischen Gabriele Münter und Wassily Kandinsky wahrgenommen und bewertet hat. Und natürlich würden mich auch ihre Bilder und ihre späten Webarbeiten sehr interessieren. Aber Ausstellungen dazu sind nicht leicht zu finden. Vielleicht ändert sich das ja noch.

  • Azyria Sun

    5/5

    21.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das eindrucksvolle Bild einer…

    Das eindrucksvolle Bild einer emotionalen Frau Worum geht’s? Maria setzt sich gegen ihre Eltern durch, um in München an der Damenakademie ihre Kenntnisse der Kunst zu vertiefen. Doch immer wieder zweifelt sie an sich selbst. Bis sie Franz Marc trifft. Die beiden teilen nicht nur die Liebe zur Kunst, sondern finden ineinander auch die große Liebe. Meine Meinung: Mit „Die Frau des Blauen Reiter“ (Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, August 2022) schreibt Heidi Rehn ein weiteres beeindruckendes Buch, in welchem sie Fakten und Fiktion wieder einzigartig vereint. Und dennoch ist dieses Buch anders, als ihre anderen Bücher. Es ist genauso bildhaft und lebendig, wie immer, aber die Art zu Schreiben ist dennoch anders, als würde Maria selbst erzählen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, das Ganze durch Marias Augen zu sehen und mit ihr zu erleben; wirklich genial. Maria selbst finde ich nach dem Lesen des Buches historisch sehr interessant aber empfinde sie zugleich auch als schwierig einzuschätzende Person. Franz Marc ist mir ein Begriff, ebenso seine Bilder, aber die Frau an seiner Seite war mir bis zu diesem Buch gänzlich unbekannt. Einerseits wirkt sie wie eine starke Frau, die ihren Weg geht; andererseits ist sie aber auch ein sehr emotionaler Mensch und ihre Entwicklung ist besonders extrem mit dem Auf und Ab ihres Gefühlslebens verbunden. Manchmal hatte ich fast das Gefühl, dass sie kein eigenständiger Mensch ist, sondern erst durch ihr Umfeld und insbesondere durch Franz zum Leben erwacht. Obwohl immer dann, wenn sie aus sich herauskommt, die größten Sprünge in ihrer Entwicklung und die besten Werke ihres Schaffens entstanden sind – bevor sie sich doch wieder zurückgezogen hat. Sehr interessant fand ich, wie die Autorin die Entwicklung der Kunst von Franz und Maria dargestellt hat. Wie diese durch die äußeren Einflüsse, vor allem aber auch durch die gemeinsamen Diskussionen und Versuche immer weitergekommen ist, sich verändert und weiterentwickelt hat. Und nebenbei die Schilderungen des Lebens in München, der Einblick in die Künstlerkreise, den Gossip, der damals kursierte. Das Who is Who und wer mit wem. Und wie dann im späteren Verlauf auch andere Künstler, wie Kandinsky, die Mackes etc. mit Einfluss genommen haben. Fast zu schnell war der Blaue Reiter gegründet. Sehr schön auch der kurze Blick in das Schaufenster in der Buchhandlung in der Amalienstraße und die dort ausgestellte Literatur von Frauen – ein kurzer Flashback in diesen schönen historischen Roman von Heidi Rehn, der mir ebenfalls sehr gut gefallen hat! Zu gerne hätte ich noch mehr über Maria Marc gelesen, vor allem die Zeit nach dem Tod von Franz und vor ihrer ersten Ausstellung, da sie hier auf sich gestellt war und erstmals ihre Entwicklung – sowohl persönlich als auch als Malerin – aktiv selbst gestaltet hat, bis sie mit 76 Jahren ihren Traum von der ersten eigenen Ausstellung doch noch erleben durfte. Fazit: Mit „Die Frau des Blauen Reiter“ bringt mir Heidi Rehn eine für mich bislang wirklich unbekannte Frau der Geschichte nahe. Maria Marc ist eine interessante Frau, aber auch eine Frau, bei der man anfangs das Gefühl hat, dass sie ohne Franz nichts ist und nichts sein kann bzw. dass ihre Entwicklung sehr von den äußeren Einflüssen anderer Menschen abhängt. Manchmal hatte ich fast das Gefühl, dass sie Angst hat, sich weiterzuentwickeln und dadurch vielleicht von Franz zu entfernen? In eindrucksvollen Bildern beschreibt die Autorin das Leben von Maria erst in München, dann auf dem Land. Die Entwicklung ihrer Kunst sowie der von Franz Marc. Wir treffen andere bekannte Personen der Geschichte, z.B. Kaminski, Kandinsky, etc. Erleben das schillernde Leben der Künstlerszene in München, die Treffen mit Künstlerfreunden auf dem Land mit und dürfen Maria begleiten, bis sie mit 76 Jahren endlich ihre erste eigene Ausstellung hat. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich bin zu gerne in das Leben von Maria und Franz eingetaucht und freue mich sc

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