Produktbild: Mitz, das Pinseläffchen
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Sigrid Nunez

1. Mitz, das Pinseläffchen

Mitz, das Pinseläffchen

Gesprochen von
4

12,29 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Hildegard Meier

Spieldauer

4 Stunden

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

76

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

9783757018917

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Hildegard Meier

Spieldauer

4 Stunden

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

76

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

9783757018917

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  • Bewertung

    aus Apolda

    5/5

    06.02.2026

    Hörbuch-Download

    Ein berührendes, kluges Hörbuch über Nähe, Fürsorge und die heilsame Verbindung zwischen Mensch und Tier

    „Mitz, das Pinseläffchen“ ist ein leises, feinsinniges Hörbuch, das einen ungewöhnlich intimen Blick auf das Leben von Leonard und Virginia Woolf erlaubt. Ausgehend von der Begegnung mit dem kleinen Äffchen Mitz im Sommer 1934 entfaltet Sigrid Nunez ein sensibles Porträt des Künstlerehepaars, das weit über eine bloße Anekdote hinausgeht. Inspiriert von Briefen und Tagebuchaufzeichnungen zeigt die Autorin, wie selbstverständlich Tiere zum Alltag der Woolfs gehörten – als Trostspender, als Beobachtungsobjekte, als stille Gefährten. Gerade diese Perspektive macht das Hörbuch besonders: Es vermittelt ein Gefühl dafür, wie achtsam, liebevoll und zugleich nachdenklich die Familie Woolf mit Tieren umging, und erlaubt dabei sehr private Einblicke in ihr Zusammenleben. Die Lesung von Hildegard Meier unterstreicht den ruhigen, warmen Ton des Textes auf ideale Weise. Ihre angenehme Stimme passt hervorragend zum Thema, trägt die melancholischen wie heiteren Passagen sicher. Das Zuhören fühlt sich ruhig und konzentriert an – fast so, als würde man in ein literarisches Tagebuch eintauchen. Fazit: Ein berührendes, kluges Hörbuch über Nähe, Fürsorge und die heilsame Verbindung zwischen Mensch und Tier. Fein gelesen, atmosphärisch dicht und literarisch überzeugend. ⭐⭐⭐⭐⭐ – fünf Sterne.

  • yellowdog

    5/5

    11.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Jahre mit Mitz

    Eine hervorragende Romanbiografie über das Ehepaar Woolf, Leonard und Virginia. Es wird definierter Zeitabschnitt betrachtet, die Jahre die sie mit dem zutraulichen Pinseläffchen Mitz hatten. Damit wird es nicht nur ein Buch über Literatur und ein Zeitporträt sondern auch eine Tiergeschichte, in der Tradtion von Virginia Woolfs Flush. Sigrid Nunez hat schon Romane mit Hund und mit einem Papagei geschrieben. Aber Mitz ist schon 1998 entstanden und daher ein Grundpfeiler von Nunez grandioser Literatur. Sigrid Nunez folgt Virginia Woolfs Bücher in der Zeit der Dreissiger Jahre, z.B, Flush, Die Jahre, 3 Guineen, Roger Fry. Ich bin sehr froh, dass dieses Buch wiederveröffentlicht wurde, denn es ist eine Freude, es zu lesen.

  • shizu_reads

    4/5

    07.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anders als erwartet

    An Tieren auf Covern komme ich ja nicht wirklich vorbei. So landete auch Mitz bei mir, denn diese wunderschöne Zeichnung hatte es mir von Anfang an angetan. Die Geschichte behandelt Mitz allerdings eher als Begleitung. Im Mittelpunkt stehen ihre Besitzer, das Ehepaar Woolf. Leonard und Virginia sind beide Schriftsteller und betreiben zudem einen Verlag. Man begleitet sie durch ihren Alltag – das Schreiben, die Reisen zwischen ihren Häusern oder auch mal ins Ausland. Das ist teilweise wirklich interessant, manchmal aber auch etwas zäh. Das Pinseläffchen Mitz und der Familienhund sorgen dabei immer wieder für eine willkommene Abwechslung. Ich kannte das Ehepaar Woolf zuvor nur vom Hörensagen und habe noch nichts von ihnen gelesen. Umso spannender war es, mehr über sie zu erfahren: etwa wie sie mit dem Druck des Schreibens umgehen oder wie bedrohlich der Zweite Weltkrieg über ihnen hing. Leonard wirkt in den Erzählungen etwas blasser als Virginia, die deutlich mehr Raum einnimmt und dadurch greifbarer erscheint. Das Buch war für mich unerwartet anders, aber auf eine positive Weise. Die Mischung aus Alltag, Literaturgeschichte und den tierischen Begleitern hat mich überrascht und neugierig gemacht. Vor allem hat es mein Interesse geweckt, endlich selbst in die Werke der Woolfs hineinzulesen.

  • Bewertung

    3/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Pinseläffchen als Haustier bei den Woolfs

    „Mitz. The Marmoset Of Bloomsbury“ von Sigrid Nunez erschien 1998 in den USA, wurde von Anette Grube neu übersetzt und erschien als „Mitz, das Pinseläffchen“ im November 2025 im Aufbau Verlag. Virginia und Leonard Woolf waren ein berühmtes Ehepaar, über das es viele Anekdoten gab, die bis heute interessant sind. Sigrid Nunez hat sich aus den Quellen, die sie in ihrer Danksagung nennt, gezielt Informationen über das Pinseläffchen herausgesucht und daraus einen fiktiven Roman geschrieben, wenn es um das Äffchen geht und sich ansonsten an „publizierte Fakten“ gehalten. Dieses Pinseläffchen wurde von Leonard Woolf von einem befreundeten Ehepaar übernommen und liebevoll gesund gepflegt. Da dieses Äffchen auch auf seiner Schulter saß oder aus seiner Jacke herausschaute, wenn die Woolfs unterwegs waren, sprach sich diese Kuriosität schnell herum. Von Sigrid Nunez wird anscheinend vorausgesetzt, dass die Lesenden die Biografie der Woolfs kennen und auch alle erwähnten Namen von Freunden, Bekannten, Kollegen und Zeitgenossen. Ein Namensregister mit kurzen Bezeichnungen zu den Personen wäre für eine bessere Einordnung sehr hilfreich gewesen. Der Erzählstil ist stellenweise sehr einfach, wie für Kinder. Was am Ende vermutlich poetisch werden sollte, ist leider etwas zu kitschig geraten. Der Roman, eher die Erzählung, wirkte auf mich etwas verloren, wie ein übrig gebliebenes Puzzleteil, das aus dem Lebensbild der Virginia Woolf herausgefallen ist, oder wie ein Kapitel aus einer Biografie über die Woolfs. Ein kleines Schmankerl für Liebhaber von Virginia Woolf, aber nicht mehr.

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