Produktbild: Der kaukasische Kreidekreis
Gebraucht Band 31

Der kaukasische Kreidekreis

Aus der Reihe edition suhrkamp
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

11335

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.1963

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

17,8/11/1 cm

Gewicht

79 g

Auflage

53. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001774425

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Akzeptabel

Verkaufsrang

11335

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.1963

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

17,8/11/1 cm

Gewicht

79 g

Auflage

53. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001774425

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Episches Drama von Bertolt Brecht

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 23.01.2026

Bewertungsnummer: 3023258

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zum 70. Todestag von Bertolt Brecht hat der Suhrkamp Verlag seine wichtigsten dramatischen Werke in der Reihe „suhrkamp taschenbuch“ herausgegeben und das in neugestalteten, preiswerten Neuausgaben sowie mit farbigen Covern von Burkhard Neie. Ergänzt werden die Neuerscheinungen mit einer Zeittafel zum Leben Brechts und mit Materialien zum jeweiligen Werk. Das epische Theaterstück „Der kaukasische Kreidekreis“ entstand in den Jahren 1944/45 im kalifornischen Exil: Die Uraufführung fand am 4. Mai 1948 in Minnesota statt, die deutsche Erstaufführung 1954 in Ostberlin. Die Rahmenhandlung beginnt im Jahr 1944, kurz nach dem Abzug der deutschen Wehrmacht, in einer Provinz nahe der Hauptstadt Georgiens (im Stück: "Grusinien"). Bei einem Aufstand der Fürsten lässt die fliehende Gouverneursfrau Natella ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und rettet es. Sie flieht mit ihm ins Gebirge, da der Thronfolger überall gesucht wird. Selbstlos zieht sie das zurückgelassene Kind in den Kriegswirren los. Nach dem Bürgerkrieg kehrt die Gouverneurin jedoch zurück und will die Herausgabe ihres Kindes erstreiten. Grusche wird nach ihrer beschwerlichen Flucht vor ein Gericht gestellt. Der Fall wird von dem einfachen, aber schlauen Dorfschreiber Azdak verhandelt, der im Krieg zu Amt und Würden gelangt ist. Mithilfe eines einfachen Kreidekreises fällt der Armeleuterichter ein salomonisches Urteil und entlarvt, wer sich wirklich mütterlich verhält. Grusche erweist sich dabei als die wahre Mutter des Kindes. Brechts Theaterstück entwirft eine Utopie, in der soziale Gerechtigkeit und das Allgemeinwohl wichtiger sind als bestehendes Recht. Was ist mehr wert: Mütterliche Liebe oder leibliche Mutterschaft? Azdak’s Urteil ist zwar rein juristisch nicht tragbar, im Lichte menschenwürdigen Denkens und Handelns ist es jedoch das einzig mögliche: die Entscheidung für die Mütterlichkeit als humanes Prinzip. Heute gehört „Der kaukasische Kreidekreis“ zu den meistgespielten Stücken von Bertolt Brecht. Ergänzt wird die Suhrkamp-Ausgabe durch Brechts Vorläufererzählung „Der Augsburger Kreidekreis“ (1940), die der Dichter in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges in seine Heimatstadt Augsburg legte, und den Prosatext „Der kaukasische Kreidekreis“ (1956).

Episches Drama von Bertolt Brecht

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 23.01.2026
Bewertungsnummer: 3023258
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zum 70. Todestag von Bertolt Brecht hat der Suhrkamp Verlag seine wichtigsten dramatischen Werke in der Reihe „suhrkamp taschenbuch“ herausgegeben und das in neugestalteten, preiswerten Neuausgaben sowie mit farbigen Covern von Burkhard Neie. Ergänzt werden die Neuerscheinungen mit einer Zeittafel zum Leben Brechts und mit Materialien zum jeweiligen Werk. Das epische Theaterstück „Der kaukasische Kreidekreis“ entstand in den Jahren 1944/45 im kalifornischen Exil: Die Uraufführung fand am 4. Mai 1948 in Minnesota statt, die deutsche Erstaufführung 1954 in Ostberlin. Die Rahmenhandlung beginnt im Jahr 1944, kurz nach dem Abzug der deutschen Wehrmacht, in einer Provinz nahe der Hauptstadt Georgiens (im Stück: "Grusinien"). Bei einem Aufstand der Fürsten lässt die fliehende Gouverneursfrau Natella ihr Baby zurück. Ihre Magd Grusche findet das Kind und rettet es. Sie flieht mit ihm ins Gebirge, da der Thronfolger überall gesucht wird. Selbstlos zieht sie das zurückgelassene Kind in den Kriegswirren los. Nach dem Bürgerkrieg kehrt die Gouverneurin jedoch zurück und will die Herausgabe ihres Kindes erstreiten. Grusche wird nach ihrer beschwerlichen Flucht vor ein Gericht gestellt. Der Fall wird von dem einfachen, aber schlauen Dorfschreiber Azdak verhandelt, der im Krieg zu Amt und Würden gelangt ist. Mithilfe eines einfachen Kreidekreises fällt der Armeleuterichter ein salomonisches Urteil und entlarvt, wer sich wirklich mütterlich verhält. Grusche erweist sich dabei als die wahre Mutter des Kindes. Brechts Theaterstück entwirft eine Utopie, in der soziale Gerechtigkeit und das Allgemeinwohl wichtiger sind als bestehendes Recht. Was ist mehr wert: Mütterliche Liebe oder leibliche Mutterschaft? Azdak’s Urteil ist zwar rein juristisch nicht tragbar, im Lichte menschenwürdigen Denkens und Handelns ist es jedoch das einzig mögliche: die Entscheidung für die Mütterlichkeit als humanes Prinzip. Heute gehört „Der kaukasische Kreidekreis“ zu den meistgespielten Stücken von Bertolt Brecht. Ergänzt wird die Suhrkamp-Ausgabe durch Brechts Vorläufererzählung „Der Augsburger Kreidekreis“ (1940), die der Dichter in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges in seine Heimatstadt Augsburg legte, und den Prosatext „Der kaukasische Kreidekreis“ (1956).

Empfehlenswert!

Zitronenblau am 03.06.2008

Bewertungsnummer: 578692

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klassiker, lesbar und von Brecht. Reicht für 4 Sterne. Mehr aber nicht. Inhaltlich: Dramen bewegen nie so sehr wie epische Stücke, jedoch sind die beiden Spiele, die sich am Ende zusammenschließen, mitziehend, unterhaltsam und bedenkenswert. Die Motive sind eindeutig, das Ende erfüllend. Mit dem Kauf macht man nichts falsch!

Empfehlenswert!

Zitronenblau am 03.06.2008
Bewertungsnummer: 578692
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klassiker, lesbar und von Brecht. Reicht für 4 Sterne. Mehr aber nicht. Inhaltlich: Dramen bewegen nie so sehr wie epische Stücke, jedoch sind die beiden Spiele, die sich am Ende zusammenschließen, mitziehend, unterhaltsam und bedenkenswert. Die Motive sind eindeutig, das Ende erfüllend. Mit dem Kauf macht man nichts falsch!

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