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An den grünen Hängen des Vesuv Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2024

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/2,5 cm

Gewicht

267 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001758739

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Schöne Lektüre, nicht nur für Ihren nächsten Italien-Urlaub." ("Gala")
"Ein sehr bewegender Roman, über den ich auch nach dem Lesen noch lange nachgedacht habe." ("Susanne Edelmann (Blog)")
"Bewegende Familiensaga mit stimmungsvollem Lokalkolorit" ("tina")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2024

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/2,5 cm

Gewicht

267 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001758739

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • Dauerleserin

    5/5

    23.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bella Italia

    Rezension-to-go: „An den grünen Hängen des Vesuv“ von Marie Matisek ist ein Italienroman, eine Familiengeschichte und eine spannende und berührende Geschichte vom Suchen und Finden. Meine vollständige Rezension: Als Sergio Catalongo, der Eigentümer der legendären Eisdiele „Bella Italia“ in Wuppertal, stirbt, wirft das Fragen auf. Insbesondere Sergios Enkelin Selina macht sich Gedanken über ihren verstorbenen Großvater, denn man weiß so gut wie nichts über dessen Vergangenheit. Warum Sergio sein Heimatdorf Pietra Alta in der Nähe von Neapel und in der Nähe des Vesuv, verließ und (angeblich) nie wieder dorthin zurückkehrte, war stets ein Tabuthema in der Familie. Selina, die eigentliche Hauptfigur in diesem Roman, ist 28 Jahre alt und hat das Gefühl, in ihrem eigenen Leben bisher nicht viel erreicht zu haben. Und so stürzt sie sich in das Abenteurer, ihre Herkunft, ihre italienischen Wurzeln, zu erforschen. Sie reist nach Süditalien, wo ihr Großvater bis zum Alter von 22 Jahren gelebt hat, bis er, warum auch immer, als einer der ersten italienischen Gastarbeiter nach Deutschland gegangen ist. Die Reise nach Süditalien verläuft anders als erwartet. Unter anderem findet Selina das Grab ihrer Urgroßeltern und zu ihrem Erstaunen auch Sergios Grab, allerdings mit dem Jahr 1956 als Sterbejahr … Cover und Schreibstil: Auf dem Cover des Buches sieht man eine Bleistiftzeichnung des Vesuv und seiner Umgebung. Umrahmt wird die Darstellung von Orangenfrüchten. Es ist ein harmonisches und anspruchsvoll gestaltetes Cover, das auf den ersten Blick neugierig macht. „An den grünen Hängen des Vesuv“ ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, und obwohl es sich um einen Familienroman und somit nicht um meine bevorzugte Lektüre, handelt, fand ich das Buch von vorne bis hinten spannend. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen (1956 und die folgenden Jahre sowie 2023) und wird auch aus zwei Perspektiven (aus der Perspektive von Sergio und seiner ersten großen Liebe Rosa sowie aus Selinas Perspektive) erzählt. Die Rückblenden in die Zeit um 1956 sind schwere Kost, und da man beim Lesen durch diese Rückblenden gut über die damaligen schlimmen Geschehnisse informiert ist, ist dies auch eine ziemliche Belastung. Obendrein gibt es auch noch ganz viele Informationen zu den Machenschaften der Mafia, der Camorra, und ihren Handlangern in den 50er Jahren. Und natürlich kommen bei einem solchen Roman auch die Landschaftsbeschreibungen (Vesuv, Amalfi-Küste, Capri, Neapel, …) nicht zu kurz. Fazit und Leseempfehlung: So unterhaltsam „An den grünen Hängen des Vesuv“ auch ist, es ist kein einfaches Buch. Selina steht an einem Scheidepunkt in ihrem Leben und, ausgelöst durch den plötzlichen Tod ihres Großvaters, verspürt sie den Drang, herauszufinden, was in ihrer Familie seit so langer Zeit vertuscht wurde. Nicht alles, was sie herausfindet, ist einfach zu verstehen und zu verarbeiten. Beim Lesen ist man die ganze Zeit mit dabei: Man fiebert mit Selina mit, möchte sie warnen, sie umarmen, sie trösten. Selina macht meiner Meinung nach im Laufe ihrer Suche eine enorme Entwicklung durch. Sie ist am Ende des Buches selbstbewusster und weiß nun, was sie will, und sie hat das Verhältnis zu ihrer Familie, insbesondere zu ihrem Bruder neu sortiert. Das gesamte Buch ist eine Achterbahn der Gefühle. Am Ende des Buches ist irgendwie alles gut, man weiß über (fast) alles Bescheid. Aber man ist gleichzeitig auch berührt und auch ein bisschen schockiert. Und auch Selina muss erst noch lernen, mit dem, was sie auf ihrer Reise herausgefunden hast, umgehen: „So intensiv wie hier in Italien hatte sie noch nie über ihr Leben und ihre Familie nachgedacht. Die Reise zu Sergios Wurzeln war auch zu einer Reise in ihr Innerstes geworden.“ (Taschenbuch, S. 185) Ich empfehle „An den grünen Hängen des Vesuv“ allen, die Familiengeschichten mit einem historischen Hintergrund mögen. Von mir gibt es für dieses Buch 5 Sterne! Die Dauerleserin

  • Pressebüro WIWI-Express

    aus Freiburg

    4/5

    09.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Roman über Identität, Liebe und Herkunft

    Marie Matisek entführt den Leser in eine malerische, aber auch widersprüchliche Landschaft rund um den Vesuv. Der Roman verwebt persönliche Geschichten mit einer dichten, nahezu hypnotischen Naturbeschreibung: Die grünen Hänge, die rauen Felsformen und das ständig zu hörende Rauschen des Meeres werden so lebendig, dass man den Geruch von Lavendel, Salz und frischer Erde beinahe riechen kann. Zentrales Thema des Buches ist die Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Protagonistinnen und Protagonisten stehen am Scheideweg zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen familiärer Erwartung und eigenem Wunsch. Die Autorin gelingt es, ihre Figuren vielschichtig zu zeichnen: Sie scheitern, sie wagen Neues, sie lieben leidenschaftlich - und scheitern erneut. Dabei hält der Roman einem Spiegel vor, wie Kolonial- und Migrationsgeschichten sich in kleineren Lebensläufen fortsetzen und wie Orte Erinnerungen tragen, die oft lauter sind als Worte. Stilistisch besticht Matisek durch klare, präzise Sprache, die dennoch Raum für Poesie lässt. Die Sätze sind rhythmisch gesetzt, oft von einem leisen Melancholie-Ton getragen, der sich nahtlos mit der sinnlichen Atmosphäre der Vesuvlandschaft verbindet. Dialoge wirken authentisch, wirkungsvoll platziert und liefern den nötigen Drive, um die Seite zu drehen. Die Handlung entwickelt sich langsam und bewusst, ohne an Spannung zu verlieren. Geheimnisse, unerwartete Begegnungen und familiäre Offenbarungen wirken wie kleine Erdbeben, die die Figuren aus ihrem gewohnten Trott reißen. Der Roman fordert den Leser heraus, sich mit Fragen von Verantwortung, Erinnerung und Vergebung auseinanderzusetzen - ohne plakativ zu werden. Fazit: „An den Grünen Hängen des Vesuv" ist ein eindrucksvoll warmer, zugleich scharf beobachtender Roman über Identität, Liebe und Herkunft. Eine literarisch dichte Reise, die lange nachhallt.

  • Bewertung

    4/5

    12.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Nett, gut zum Einschlafen.

    Wenn man etwas sucht, das vor dem Einschlafen geeignet ist, dann das hier. Man darf keinen großen Roman erwarten, auch wenn die Story einige Potenziale hat. Aber die Erzählweise ist eher einfach gehalten. Daher gut, wenn man schon ein wenig müde ist.

  • Juma

    4/5

    24.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Italien hat schon so manchen…

    Italien hat schon so manchen verzaubert – Eine Familiengeschichte Marie Matisek hat ein Thema aufgegriffen, das nicht nur mich, sondern viele Leser sehr interessiert: woher komme ich, wer sind meine Vorfahren, welche Geheimnisse nahmen sie mit ins Grab? Selina, aufgewachsen in Wuppertal, Enkeltochter der lebenslustigen rheinländischen Marianne und des italienischen Eisdielenbesitzers Sergio, steht nach dem Tod ihres Großvaters plötzlich vor vielen Rätseln. Warum kam Sergio tatsächlich 1956 nach Deutschland und verließ sein geliebtes Dorf am Fuß des Vesuvs und seine Eltern? Nie wurden die Gründe in der Familie thematisiert, selbst Selinas Vater Marcello kennt sie nicht. Selina beschließt, ihre „Auszeit“ zu nutzen und endlich ins Land ihrer Vorfahren zu reisen, um die Geheimnisse zu lüften. Wie ihr das gelingt und welche Schwierigkeiten zu überwinden sind, liest sich trotz der dahinter verborgenen Tragik leicht und angenehm. Einen Teil der Zeit in Italien verbringt sie sogar mit ihrem Bruder, der plötzlich als Überraschungsgast auftaucht. Mehr möchte ich zum Handlungsverlauf nicht verraten, ich empfand ihn als spannend und aufschlussreich. Die ersten Kapitel fand ich nicht besonders aufregend und spielte schon mit dem Gedanken, das Lesen abzubrechen. Aber plötzlich, mit Beginn der Reise, gefiel mir das Buch dann doch von Seite zu Seite besser. Viel Platz wird der Liebesgeschichte von Sergio und Rosa vor seiner Auswanderung nach Deutschland gegeben. Aber das Kapitel 18 über Rosa und ihre Entscheidungen hat für mich den Spannungsverlauf unterbrochen, all das wäre besser am Ende der Spurensuche aufgehoben gewesen. Aber hier haben natürlich Autorin und Lektorat die Entscheidung getroffen. Als Leser muss man trotzdem den Spuren weiter folgen, die Selina und Bruder Fabio verfolgen, die beiden kennen ja das Kapitel 18 nicht. Etwas irritiert hat mich der Ausdruck „Fremdarbeiter“, der für die Gastarbeiter der 1950er Jahre verwendet wird. Für mich ist diese Bezeichnung verbunden mit dem Nationalsozialismus und den aus vielen besetzten Ländern nach Deutschland zur Arbeit gebrachten Menschen, egal, ob aus Polen, der Ukraine oder Italien. Sie wurden alle mehr oder weniger gezwungen, für Hitlerdeutschland zu arbeiten. Die vielen insbesondere italienischen und türkischen Männer, die ab Mitte der 1950er Jahre zum Arbeiten nach Deutschland kamen, taten dies vor allem wegen der Not und Arbeitslosigkeit in ihren Heimatländern, in Deutschland waren sie in erster Linie willkommene, billige Hilfsarbeiter. Sehr erfreut habe ich mich an den lebhaften Beschreibungen Italiens, kürzlich war ich in Neapel und auch auf halber Höhe des Vesuvs, an der Amalfiküste und in Neapels Umgebung. Die Autorin beschreibt alles sehr genau und liebevoll. Einfach traumhaft, dieses Italien! Dass Sergios Wohnort tatsächlich ein Fantasieort ist, lässt sie den Leser nicht merken. Fazit: Ich bewundere die Autorin für ihren Einfallsreichtum und die Umsetzung in einen wirklich lesenswerten Roman. Danke für die gute Unterhaltung. Gute vier Sterne! #AndengrünenHängendesVesuv #NetGalleyDE

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    24.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Italien hat schon so manchen verzaubert – Eine Familiengeschichte

    Marie Matisek hat ein Thema aufgegriffen, das nicht nur mich, sondern viele Leser sehr interessiert: woher komme ich, wer sind meine Vorfahren, welche Geheimnisse nahmen sie mit ins Grab? Selina, aufgewachsen in Wuppertal, Enkeltochter der lebenslustigen rheinländischen Marianne und des italienischen Eisdielenbesitzers Sergio, steht nach dem Tod ihres Großvaters plötzlich vor vielen Rätseln. Warum kam Sergio tatsächlich 1956 nach Deutschland und verließ sein geliebtes Dorf am Fuß des Vesuvs und seine Eltern? Nie wurden die Gründe in der Familie thematisiert, selbst Selinas Vater Marcello kennt sie nicht. Selina beschließt, ihre „Auszeit“ zu nutzen und endlich ins Land ihrer Vorfahren zu reisen, um die Geheimnisse zu lüften. Wie ihr das gelingt und welche Schwierigkeiten zu überwinden sind, liest sich trotz der dahinter verborgenen Tragik leicht und angenehm. Einen Teil der Zeit in Italien verbringt sie sogar mit ihrem Bruder, der plötzlich als Überraschungsgast auftaucht. Mehr möchte ich zum Handlungsverlauf nicht verraten, ich empfand ihn als spannend und aufschlussreich. Die ersten Kapitel fand ich nicht besonders aufregend und spielte schon mit dem Gedanken, das Lesen abzubrechen. Aber plötzlich, mit Beginn der Reise, gefiel mir das Buch dann doch von Seite zu Seite besser. Viel Platz wird der Liebesgeschichte von Sergio und Rosa vor seiner Auswanderung nach Deutschland gegeben. Aber das Kapitel 18 über Rosa und ihre Entscheidungen hat für mich den Spannungsverlauf unterbrochen, all das wäre besser am Ende der Spurensuche aufgehoben gewesen. Aber hier haben natürlich Autorin und Lektorat die Entscheidung getroffen. Als Leser muss man trotzdem den Spuren weiter folgen, die Selina und Bruder Fabio verfolgen, die beiden kennen ja das Kapitel 18 nicht. Etwas irritiert hat mich der Ausdruck „Fremdarbeiter“, der für die Gastarbeiter der 1950er Jahre verwendet wird. Für mich ist diese Bezeichnung verbunden mit dem Nationalsozialismus und den aus vielen besetzten Ländern nach Deutschland zur Arbeit gebrachten Menschen, egal, ob aus Polen, der Ukraine oder Italien. Sie wurden alle mehr oder weniger gezwungen, für Hitlerdeutschland zu arbeiten. Die vielen insbesondere italienischen und türkischen Männer, die ab Mitte der 1950er Jahre zum Arbeiten nach Deutschland kamen, taten dies vor allem wegen der Not und Arbeitslosigkeit in ihren Heimatländern, in Deutschland waren sie in erster Linie willkommene, billige Hilfsarbeiter. Sehr erfreut habe ich mich an den lebhaften Beschreibungen Italiens, kürzlich war ich in Neapel und auch auf halber Höhe des Vesuvs, an der Amalfiküste und in Neapels Umgebung. Die Autorin beschreibt alles sehr genau und liebevoll. Einfach traumhaft, dieses Italien! Dass Sergios Wohnort tatsächlich ein Fantasieort ist, lässt sie den Leser nicht merken. Fazit: Ich bewundere die Autorin für ihren Einfallsreichtum und die Umsetzung in einen wirklich lesenswerten Roman. Danke für die gute Unterhaltung. Gute vier Sterne! #AndengrünenHängendesVesuv #NetGalleyDE

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