Produktbild: Der Untertan. Roman
Gebraucht Band 19360

Der Untertan. Roman Mann, Heinrich – Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur – 19360

Aus der Reihe Reclam Heinrich Mann
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

52749

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2021

Abbildungen

mit 7 Abbildungen

Herausgeber

Werner Bellmann

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

686

Maße (L/B/H)

14,4/9,7/4 cm

Gewicht

301 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001753604

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

52749

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2021

Abbildungen

mit 7 Abbildungen

Herausgeber

Werner Bellmann

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

686

Maße (L/B/H)

14,4/9,7/4 cm

Gewicht

301 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001753604

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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Hervorrandes Buch

Bewertung am 30.12.2021

Bewertungsnummer: 1630616

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich mag den Schreibstil von Heinrich Mann. Die klare und präzise Beschreibung von Menschen und ihre Taten, Einfach toll!

Hervorrandes Buch

Bewertung am 30.12.2021
Bewertungsnummer: 1630616
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich mag den Schreibstil von Heinrich Mann. Die klare und präzise Beschreibung von Menschen und ihre Taten, Einfach toll!

Zwei Monate vor Ausbruch des…

MaWiOr aus Halle am 15.10.2021

Bewertungsnummer: 2752915

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwei Monate vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges hatte Heinrich Mann seinen Roman „Der Untertan“ beendet. Die satirische Entlarvung des Untertans und Emporkömmlings Diederich Heßling, der schwächliche Spross eines kleinen Papierfabrikanten, bildet den Mittelpunkt des Romans. Vom Vater gedemütigt, findet Heßling seinen Platz im bierseligen Kollektiv einer Burschenschaft und wird schließlich zum skrupellosen Fabrik-Erben, der nach oben buckelt und nach unten tritt. Minderwertigkeitskomplexe und Größenwahn gehen bei Heßling Hand in Hand. Seine Sucht zur lustvollen Unterwerfung gipfelt in absoluter Hörigkeit dem Kaiser gegenüber, der sich in imperialistischem Größenwahn zum Weltenherrscher berufen sieht. Heßling ist das Paradebeispiel eines feigen Opportunisten, eine »Vorgestalt des Nazi«, wie Heinrich Mann später einmal sagte. „Der Untertan“ gilt als das berühmteste Portrait des wilhelminischen Kaiserreiches, das aber erst nach Aufhebung der Zensur im Dezember 1918 als reguläre Buchausgabe erscheinen konnte. Heinrich Mann erzählt mit ironischer Distanz das Leben eines opportunistischen Aufsteigers und analysiert daran beispielhaft und visionär die nationalistische Politik der Vorkriegszeit. „Der Untertan“ ist zwar im wilhelminischen Zeitalter verortet, aber der Weg und die Charakterisierung Diederich Heßlings hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt: Obrigkeitshörigkeit, fehlende Zivilcourage, Angst vor dem Überhandnehmen von Notleidenden, Effizienzdenken oder wirtschaftlicher Opportunismus sind Phänomene der Gegenwart. Ergänzt wird die Penguin-Taschenbuchausgabe durch die legendäre Buchkritik von Kurt Tucholsky, die am 20. März 1919 in der „Weltbühne“ erschien.

Zwei Monate vor Ausbruch des…

MaWiOr aus Halle am 15.10.2021
Bewertungsnummer: 2752915
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwei Monate vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges hatte Heinrich Mann seinen Roman „Der Untertan“ beendet. Die satirische Entlarvung des Untertans und Emporkömmlings Diederich Heßling, der schwächliche Spross eines kleinen Papierfabrikanten, bildet den Mittelpunkt des Romans. Vom Vater gedemütigt, findet Heßling seinen Platz im bierseligen Kollektiv einer Burschenschaft und wird schließlich zum skrupellosen Fabrik-Erben, der nach oben buckelt und nach unten tritt. Minderwertigkeitskomplexe und Größenwahn gehen bei Heßling Hand in Hand. Seine Sucht zur lustvollen Unterwerfung gipfelt in absoluter Hörigkeit dem Kaiser gegenüber, der sich in imperialistischem Größenwahn zum Weltenherrscher berufen sieht. Heßling ist das Paradebeispiel eines feigen Opportunisten, eine »Vorgestalt des Nazi«, wie Heinrich Mann später einmal sagte. „Der Untertan“ gilt als das berühmteste Portrait des wilhelminischen Kaiserreiches, das aber erst nach Aufhebung der Zensur im Dezember 1918 als reguläre Buchausgabe erscheinen konnte. Heinrich Mann erzählt mit ironischer Distanz das Leben eines opportunistischen Aufsteigers und analysiert daran beispielhaft und visionär die nationalistische Politik der Vorkriegszeit. „Der Untertan“ ist zwar im wilhelminischen Zeitalter verortet, aber der Weg und die Charakterisierung Diederich Heßlings hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt: Obrigkeitshörigkeit, fehlende Zivilcourage, Angst vor dem Überhandnehmen von Notleidenden, Effizienzdenken oder wirtschaftlicher Opportunismus sind Phänomene der Gegenwart. Ergänzt wird die Penguin-Taschenbuchausgabe durch die legendäre Buchkritik von Kurt Tucholsky, die am 20. März 1919 in der „Weltbühne“ erschien.

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    Kapitel III
    Kapitel IV
    Kapitel V
    Kapitel VI

    Anhang
    Anmerkungen
    Zu dieser Ausgabe
    Literaturhinweise
    Abbildungsverzeichnis
    Der Untertan – Klassiker und hochaktuell
    Von Andrea Bartl