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Die Journalistin Saana Havas bekommt einen neuen Auftrag: Vor Jahren wurde in einem kleinen Dorf in Lappland ein Mädchen ermordet, der Fall konnte nie gelöst werden. Nun wird Saana von der Schwester der Verstorbenen gebeten, in ihrem Podcast über den Mord zu berichten, in der Hoffnung auf neue Hinweise. So reist sie in das winterliche Lappland und stellt mithilfe eines alten Tagebuchs Nachforschungen an. Doch dann geschieht erneut ein Mord: Es ist wieder ein junges Mädchen, und die Tat weist erschreckende Ähnlichkeiten zu damals auf. Könnte es sich tatsächlich um denselben Täter handeln?
Die Saana-Havas-Reihe:
Band 1: Brandmal
Band 2: Dunkelstrom
Band 3: Polarnacht
Alle Bände sind in sich abgeschlossene Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
mesu
5/5
27.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Nichts ist wie es scheint…
Nichts ist wie es scheint Auch dieser dritte Band der Reihe ist äußerst gelungen und spannend gemacht. Diesmal ist Saana in Lappland einem Cold Case auf der Spur. Vor Jahren verschwand die junge Inga und wurde später ermordet aufgefunden. Ihre Schwester kontaktiert Saana und bittet sie um Hilfe zur Aufarbeitung des Verbrechens. Denn die gesamten Bewohner des Dorfes scheinen etwas zu verbergen. Niemand will etwas gesehen oder gehört haben. Es bildet sich eine Mauer des Schweigens um diesen grausamen Mord. Saana beginnt zu hinterfragen stößt auf Ablehnung und wird sogar bedroht. Doch dann wird erneut ein junges Mädchen vermisst.... Atmosphärisch, gut durchdacht und stimmig erzählt ist dieser Thriller, der einem fortwährend ein ungutes Gefühl vermittelt und Spannung bis zum überraschenden Ende erzeugt. Eine lesenswerte Reihe in einer unglaublichen Landschaft, die beeindruckt und fasziniert.
Bewertung
5/5
30.08.2024
eBook (ePUB 3)
spannend
Elina Backmans Saana Havas-Serie wird mit jedem Band besser
Dieses ist bisher schönste Teil der Serie
Man wird in eine Gemeinde in Mittelfinnland mitgenommen, auf das Land, wo die Vögel singen und der See plätschert.
Der Schwester eines Opfers war es wichtig, dass die kleine Schwester nicht vergessen wird.
Das Buch hat eine gut konstruierte, spannende Handlung
Der Spannungsbogen wurde nach und nach aufgebaut dadurch ist es einfach zu lesen
Mir gefiel die Atmosphäre Lapplands und es gab einige interessante Personen in dem Buch
Mich hat es nicht enttäuscht
antjemue
4/5
08.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Nicht wirklich ein Thriller,…
Nicht wirklich ein Thriller, aber trotzdem ein spannend atmosphärischer Krimi aus Finnland Nachdem ihre beiden True Crime Podcasts erfolgreich waren, wird der Journalistin Saana Haves ein neuer Fall dafür angetragen. Naja, eigentlich ein Alter. Vor 21 Jahren verschwand in Lappland die 17-jährige Inga und wurde kurze Zeit später ermordet aufgefunden. Die Schwester der Ermordeten, die nie darüber hinwegkam, dass Ingas Mörder nicht gefasst wurde, bittet Saana in ihrem Podcast darüber zu berichten. Diese reist daher in den hohen Norden, um Nachforschungen anzustellen. Von einigen Einheimischen bekommt sie bereitwillig Auskünfte, dennoch sind auch viele überhaupt nicht erfreut über ihre Schnüffeleien. Außerdem wird gerade wieder ein junges Mädchen vermisst und nach einigen Tagen tot gefunden. Auch hier war es Mord und die Tat weist sogar erschreckende Ähnlichkeiten zu Ingas Fall auf. Sollte es sich tatsächlich um denselben Täter handeln? Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich in der dritten Person aus verschiedenen Perspektiven. Es gibt allerdings auch Passagen, die in der ersten Person geschrieben sind. Den Schreibstil empfand ich als flüssig und von der Lesbarkeit her sehr angenehm. Die Sprache ist einfach, aber sehr bildhaft. Das sorgte von Anfang an dafür, dass ich mir die Charaktere und die Örtlichkeiten sehr gut vorstellen konnte. Obwohl die Geschichte nur gemächlich voranschreitet, verspürte ich eine durchgehend atmosphärische Grundspannung. Wechselnde Schauplätze und verschiedene Zeitebenen sorgten auch dafür, dass diese nicht abflaute und, dass ich keine Längen empfand. Verständnisprobleme aufgrund der Tatsache, dass ich die beiden vorherigen Bücher der Reihe nicht kenne, hatte ich nicht. Saana war mir sehr sympathisch und ihre Herangehensweise mit den Interviews für ihren Podcast gefiel mir sehr gut. Ich fand aber auch schön, dass sie sich keinen „Wettkampf“ mit der Polizei lieferte, um den Fall unbedingt allein aufzuklären, sondern diese ihre Arbeit machen ließ und selbst erlangte wichtige Informationen an sie weitergab. Den örtlichen Polizisten mochte ich ebenfalls sehr gern. Hier gefiel mir besonders, dass er sich Unterstützung aus Helsinki holte und das Ganze eine Zusammenarbeit mit dem mir ebenfalls sehr sympathischen Jan wurde und nicht in klischeehafte Kompetenzstreitigkeiten ausartete. Die Erkenntnisse Saanas und die Ermittlungsfortschritte der Polizei ließen mich gut miträtseln, wer denn nun der Täter ist. Irgendwie war fast jede/r Befragte auch mal mit auf meiner eigenen Verdächtigen-Liste, darunter auch der tatsächliche Mörder. Wirklich überrascht war ich daher, als es dann endlich herauskam nicht, aber ein bisschen traurig darüber, dass es noch ein weiteres Opfer zu beklagen gab, bevor er dingfest gemacht werden konnte. Die Richtung des Showdowns, wenn man diesen denn als solchen bezeichnen kann, zeichnete sich auch schon eine Weile vorher ab und kam für mich nicht wirklich überraschend. Den Ausklang des Buches empfand ich als friedvoll. Schade fand ich jedoch, dass am Ende nicht noch einmal etwas über den Podcast geschrieben wurde. Insgesamt hat mir das Buch dennoch gefallen. Es ist bereits der dritte Teil einer Reihe, von der jedoch jedes Buch eigenständig gelesen werden kann. Die Vorgänger stehen inzwischen auch mit auf Buchwunschliste und ich kann mir gut vorstellen einen eventuellen Nachfolger ebenfalls zu lesen. Trotzdem war die Geschichte für mich kein Thriller, denn das Hauptaugenmerk lag schon auf der Aufklärung der Verbrechen und eine fortwährend existenzielle Bedrohung für die Protagonisten sah ich nicht. Für Fans atmosphärischer Krimis aus Skandinavien gebe ich jedoch gern eine Leseempfehlung ab.
Anna
4/5
06.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Nicht die große Spannung, aber trotzdem lesenswert
Ein eher leiser Krimi, der in den hohen Norden nach Lappland führt. Die Spannung baut sich nur langsam auf, aber die Figuren sind durchaus interessant. Erst zum Schluss hin gibt die Handlung Gas. Die Auflösung erscheint logisch.
antjemue
4/5
02.10.2024
eBook (ePUB 3)
Nicht wirklich ein Thriller, aber trotzdem ein spannend atmosphärischer Krimi aus Finnland
Nachdem ihre beiden True Crime Podcasts erfolgreich waren, wird der Journalistin Saana Haves ein neuer Fall dafür angetragen. Naja, eigentlich ein Alter. Vor 21 Jahren verschwand in Lappland die 17-jährige Inga und wurde kurze Zeit später ermordet aufgefunden. Die Schwester der Ermordeten, die nie darüber hinwegkam, dass Ingas Mörder nicht gefasst wurde, bittet Saana in ihrem Podcast darüber zu berichten. Diese reist daher in den hohen Norden, um Nachforschungen anzustellen. Von einigen Einheimischen bekommt sie bereitwillig Auskünfte, dennoch sind auch viele überhaupt nicht erfreut über ihre Schnüffeleien. Außerdem wird gerade wieder ein junges Mädchen vermisst und nach einigen Tagen tot gefunden. Auch hier war es Mord und die Tat weist sogar erschreckende Ähnlichkeiten zu Ingas Fall auf. Sollte es sich tatsächlich um denselben Täter handeln?
Ich lese sehr gern Krimis und Thriller aus Skandinavien. Als ich „Polarnacht“ bei NetGalley entdeckte, reizte mich der Klappentext und ich fragte ein Rezensionsexemplar an. Dass es bereits der dritte Teil einer Reihe ist, bekam ich jedoch erst mit, als ich das E-Book bereits auf meinem Reader hatte und es in mein virtuelles Bücherregal in einem Buchforum einstellte. Allerdings bin ich bereits in der Vergangenheit immer mal später in Reihen eingestiegen und hatte trotzdem keine Verständnisprobleme. Häufig bekam ich dann sogar Lust auf die Vorgänger. Daher begann ich trotzdem zu lesen.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich in der dritten Person aus verschiedenen Perspektiven. Es gibt allerdings auch Passagen, die in der ersten Person geschrieben sind. Den Schreibstil empfand ich als flüssig und von der Lesbarkeit her sehr angenehm. Die Sprache ist einfach, aber sehr bildhaft. Das sorgte von Anfang an dafür, dass ich mir die Charaktere und die Örtlichkeiten sehr gut vorstellen konnte. Obwohl die Geschichte nur gemächlich voranschreitet, verspürte ich eine durchgehend atmosphärische Grundspannung. Wechselnde Schauplätze und verschiedene Zeitebenen sorgten auch dafür, dass diese nicht abflaute und, dass ich keine Längen empfand. Verständnisprobleme aufgrund der Tatsache, dass ich die beiden vorherigen Bücher der Reihe nicht kenne, hatte ich nicht.
Saana war mir sehr sympathisch und ihre Herangehensweise mit den Interviews für ihren Podcast gefiel mir sehr gut. Ich fand aber auch schön, dass sie sich keinen „Wettkampf“ mit der Polizei lieferte, um den Fall unbedingt allein aufzuklären, sondern diese ihre Arbeit machen ließ und selbst erlangte wichtige Informationen an sie weitergab. Den örtlichen Polizisten mochte ich ebenfalls sehr gern. Hier gefiel mir besonders, dass er sich Unterstützung aus Helsinki holte und das Ganze eine Zusammenarbeit mit dem mir ebenfalls sehr sympathischen Jan wurde und nicht in klischeehafte Kompetenzstreitigkeiten ausartete.
Die Erkenntnisse Saanas und die Ermittlungsfortschritte der Polizei ließen mich gut miträtseln, wer denn nun der Täter ist. Irgendwie war fast jede/r Befragte auch mal mit auf meiner eigenen Verdächtigen-Liste, darunter auch der tatsächliche Mörder. Wirklich überrascht war ich daher, als es dann endlich herauskam nicht, aber ein bisschen traurig darüber, dass es noch ein weiteres Opfer zu beklagen gab, bevor er dingfest gemacht werden konnte. Die Richtung des Showdowns, wenn man diesen denn als solchen bezeichnen kann, zeichnete sich auch schon eine Weile vorher ab und kam für mich nicht wirklich überraschend und den Ausklang des Buches empfand ich als friedvoll.
Schade fand ich jedoch, dass am Ende nicht noch einmal etwas über den Podcast geschrieben wurde. Insgesamt hat mir das Buch dennoch gefallen, die Vorgänger stehen inzwischen auch mit auf meiner persönlichen Wunschliste und ich kann mir gut vorstellen einen eventuellen Nachfolger ebenfalls zu lesen. Trotzdem war die Geschichte für mich kein Thriller, denn das Hauptaugenmerk lag schon auf der Aufklärung der Verbrechen und eine fortwährend existenzielle Bedrohung für die Protagonisten sah ich nicht. Für Fans atmosphärischer Krimis aus Skandinavien gebe ich jedoch gern eine Leseempfehlung ab.
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