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Die Engel von Berlin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,7 cm

Gewicht

310 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001733316

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein Roman, der zeigt, dass es auch im Irrsinn und im Leid gute Seelen gibt, die sich aufopfern und ihr Leben für andere riskieren. Leicht und schnörkellos erzählt er die Geschichte zweier junger Frauen, die mutig und engagiert handeln."

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,7 cm

Gewicht

310 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001733316

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Mutige Frauen

    „…Ich erzähle sie dir. Vielleicht weißt du dann auch wieder, wie stark du bist, wie stark jede Frau ist. Und das wir immer versuchen sollten, die Welt ein wenig besser zu machen…“ Die Geschichte beginnt 2022, wo Martha ihre Tochter Laura aus einem Tief herausholen will. Deshalb erzählt sie ihr die Geschichte ihrer Großmutter. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Das bedeutet auch, dass die zwischenmenschlichen und die gesellschaftlichen Probleme auf den Punkt gebracht werden. Das Buch zeugt von einer umfangreichen Recherche. Im Jahre 1931 treffen sich Annegret und Martha in einem Lager der Pfadfinder in Berlin. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich eine schöne Freundschaft. Martha ist aus London angereist. Als begeisterte Fotografin nimmt sie viele Bilder von Berlin auf . Dazu gehören auch die Eindrücke von den aufkommenden Nationalsozialismus. Erste Diskussionen zwischen den jungen Frauen kommen schnell auf den Punkt. „…Wir Pfadfinderinnen lehren die Kinder seit Jahrzehnten Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft….“ Unter den Kindern ist Fanny. Das jüdische Mädchen hat vor kurzem erst ihre Mutter verloren. Sie fühlt sich in der Gemeinschaft wohl. Martha muss zurück nach London. Die Freundinnen bleiben brieflich verbunden. Nach der Reichspogromnacht setzt sich Martha dafür ein, dass jüdische Kinder nach Großbritannien kommen können. Sie bringt Fanny bei ihrer verheirateten Schwester unter. Währenddessen ist Annegret in Berlin hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu ihrem Mann und dessen politischer Einstellung. Bei ihren Arbeitskolleginnen nimmt sie kein Blatt vor den Mund. „…Überhaupt sollten sich Frauen mehr für Politik interessieren. Denn wir sind nachher die Leidtragenden…“ Annegrets Einsatz hat Folgen. 1945 kehrt Martha nach Berlin zurück. Was wird sie vorfinden? Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin setzt damit all denen ein Denkmal, die ähnlich gehandelt haben.

  • Meike

    aus Eggendorf

    5/5

    13.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wow !

    Wow, was für ein Buch! Und ich wünschte, das alles wäre nur fiktiv. Ist es aber leider nicht. Und genau das ist es, was mich emotional aufgewühlt zurücklässt. Dieses Buch war für mich das erste, welches in den 30er und 40er Jahren spielte. So dunkle Zeiten, die niemals vergessen werden sollten. Aber diese unglaublich starken Frauen in diesem Buch haben mich fasziniert, in ihren Bann gezogen UND inspiriert. Die Geschichte von Annegret, Martha und Fanny haben ich komplett aufgesaugt und ich werde dieses Buch wohl nie mehr vergessen. Während des Lesens habe ich sehr viele Emotionen gespürt, wie selten bei einem Buch. Dieses Buch ist mein Jahreshighlight und ich kann nicht so viele Sterne vergeben, wie ich gern würde. Ich kann mit jedem wirklich empfehlen, dieses Buch zu lesen.

  • Eva_G

    5/5

    07.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnliche Taten erfordern Mut!

    1931: Die junge, lebenslustige und manchmal sehr direkte Londonerin Martha möchte die einmalige Chance nutzen und sich das, sich stark verändernde Deutschland bei einem dreiwöchigen Camp der Pfadfinderinnen einmal selbst ansehen. Denn während sie gemeinsam mit der Berlinerin Annegret die Mädchen im Grunewald betreut und ihnen die Grundsätze der Pfadfinder näherbringt, ergibt sich immer wieder die Chance in die Stadt zu gehen und den Umbruch, der durch Hitler angestoßen wird, mit eigenen Augen zu sehen. Da Martha sich schon immer sehr für Politik interessiert hat, weiß sie, welche Gefahr hinter den vielen Anhängern Hitlers steckt, die dem Führer und seinen Ideologien blind folgen. Berlin gefällt ihr, trotz der drohenden Gefahr und sie würde am liebsten bleiben, vorallem auch wegen Hans, der ihr durch seinen Mut imponiert und sich schnell in ihr Herz geschlichen hat. Doch sie muss nach London zurück und kann nur tatenlos zusehen, wie der Schrecken seinen Lauf nimmt. Annegret dagegen ist durch ihren Ehemann Friedrich viel näher an der Partei, als ihr lieb ist, denn mit dessen Eintritt in NSDAP wird auch ihr Leben anders, soll sie doch keinen Kontakt mehr zu den jüdischen Nachbarn und der achtjährigen Fanny haben, die für sie doch wie eine eigene Tochter ist. Aber Annegret widersetzt sich und gibt ihr bestes, um den jüdischen Familie Mandel und Fanny zu helfen. Hanna Lucas schildert in diesem Roman Zeitgeschichte so fesselnd und authentisch, dass es nur schwer möglich ist, bei dem dramatischen Schicksal der Protagonisten kein Mitgefühl zu entwickeln. Da die Handlung bereits 1931 beginnt, ist es den Lesern möglich, die verschiedenen Personen schon vor dem Beginn des Krieges und der extremen Judenverfolgung kennenzulernen, sodass das, was dann passiert noch mehr berührt. Da London und Berlin jeweils ein Schauplatz sind, erfährt der Leser zwei verschiedene Sichtweisen auf das weltpolitische Geschehen, was die Handlung noch interessanter werden lässt. Mir war schnell klar, dass dieses Buch leider viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher gelegen hat und war nun sehr froh, es endlich zu lesen, denn ich war schnell total mitgerissen von den schrecklichen Geschehnissen, aber auch dem Mut von Martha und Annegret, die beide niemals ihr Ideale vergessen und in ihrem Rahmen weiter die Grundsätze der Pfadfinder gelebt haben. Besonders gelungen fand ich auch den Pro- und Epilog, die der Geschichte einen Bezug zur Gegenwart geben, aber auch das weitere Schicksal der Familie noch in kurzer Form erläutert haben. Ein rundum perfekter Roman, der durch seine hohe Authentizität überzeugt.

  • Bewertung

    5/5

    15.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr bewegender Roman

    Beim Lesen dieses Buches begeben wir uns in das Jahr 1931 und begleiten Annegret und Martha, welche sich kurz vor dem zweiten Weltkrieg in Berlin kennenlernen. Gemeinsam leiten sie ein Pfadfinderlager für Mädchen in Berlin Grunewald. Beiden gefällt die politische Veränderung und die aktuelle Stimmung in Berlin und allgemein in Deutschland nicht. Martha kommt aus London und ist selbstbewusst und möchte etwas verändern. Annegret dagegen wirkt schüchtern. Sie ist bereits mit Friedrich verheiratet, leider blieb der Kinderwunsch bisher unerfüllt. Friedrich fürchtet seine Arbeit zu verlieren, wie es vielen Deutschen zu der Zeit geht. Er schließt sich dann der Partei an. Annegret ist sehr erschrocken, als sie dies erfährt, weil sie sonst immer alles miteinander besprochen haben. Martha und Annegret werden schnell Freundinnen und ergänzen sich. Es entsteht eine tiefe Freundschaft. Beide Frauen geben ihr Bestes anderen Menschen in dieser schlimmen Zeit zu helfen. Ich fand es schön zu lesen, dass Martha nach Kriegsende nach Berlin zurückkehrt um ihre Freundin Annegret zu suchen und beim Aufbau zu helfen. Das Cover ist sehr ansprechend und passt zur Geschichte und der damaligen Zeit. Gerade der Kontrast der Farben und dem Schwarz/Weiß gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist trotz der Schwere der Story angenehm zu lesen. Die Protagonisten wurden sehr genau beschrieben, ich konnte ihr Handeln und ihre Denkweise sehr gut nachempfinden. Die Geschehnisse der damaligen Zeit werden sehr authentisch beschrieben. Das Buch hat mich sehr bewegt und regt zum Nachdenken an. Ich vergebe 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

  • Chrissi die Büchereule

    aus Steyerberg

    5/5

    31.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Engel von Berlin

    Die Engel von Berlin war ein mitfühlender, bewegender Roman, der mich bis zum Schluss nicht losließ, der mich auch immer noch beschäftigt. Wir tauchen ein in das Jahr 1931 und 1945, erleben Berlin zu der Zeit, es war sehr detailliert und anschaulich und bewegend geschrieben, so dass ich mich fühlte, als ob ich live dabei wäre und alles mit erleben würde. Ich machte ein Wechselbad der Gefühle durch, es ging um eine außergewöhnliche Freundschaft, die sich in Berlin kennen lernen, sich dann aus den Augen verlieren und sich dann nach längerer Zeit wieder finden, sie haben viel erlebt. Ich bewunderte beide sehr, ihre Art mit Schicksalschlägen umzugehen und nicht aufzugeben . Die beiden Charaktere mochte sehr gerne und es war sehr interessant was sie erlebten, sie erlebten verschiedene Geschichten aber auch die längere Trennung, schweißte die beiden mehr zusammen, es war eine außergewöhnliche Freundschaft und sie bewiesen immer wieder Mut. Martha ist eher ein sehr selbstbewusster Mensch, Annegret ein herzensguter Mensch, der einen bewegt. Die Autorin hat es geschafft die damalige Zeit einen wieder ins Gedächtnis zu rufen, der historische Hintergrund war erschreckend, aber die Freundschaft, die Hoffnung die in den Protagonisten steckte sehr emotional. Ich habe von weinen bis Glücksgefühl, alles gespürt. Ich fühlte mich den Charakteren so nahe, es war eher als ob Freunde einen ihre Geschichte erzählen. Außerdem war es nicht wie eine Geschichte, sondern ich fühlte mich als wäre ich mitten im Geschehen, konnte alles, vor meinem inneren Auge sehen, die Gerüche riechen, die Angst der Leute und der Protagonisten war nehmen. Ich habe das Buch einfach gefühlt. Es war, eine bewegende Begegnung, die ich nicht so schnell vergessen werde. Dieses Buch werde ich noch öfter lesen. Absolute Empfehlung!

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