Produktbild: Königin Esther
Artikelbild von Königin Esther
John Irving

1. Königin Esther

Königin Esther

Gesprochen von
13

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1496

Gesprochen von

Raschid Sidgi

Spieldauer

14 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Peter Torberg + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696394

Beschreibung

Rezension

»Ein wirklich großer Geschichtenerzähler.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

1496

Gesprochen von

Raschid Sidgi

Spieldauer

14 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

29

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

  • Peter Torberg
  • Eva Regul

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696394

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  • Bewertung

    aus Kerpen

    2/5

    11.12.2025

    Hörbuch-Download

    Irving nicht wiederzuerkennen

    Habe alles von Irving gelesen und er ist einer meiner beliebtesten Schriftsteller. Doch "Königin Esther" ist die absolute Enttäuschung. Total verwirrend, gefühlte 200 Jahre Familien Geschichte, etc.. Dachte schon, ob das wirklich von Irving ist. Meine Bewertung, verwirrend, schlecht geschrieben, Rückschluss im Buch auf Gottes Werk und Teufels Beitrag, doch keine Qualität. Wie gesagt, absolute Enttäuschung!

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irving konnte mich, nach "Der Sessellift", zum zweiten Mal begeistern.

    Meine Meinung Bei Irvings Geschichten habe ich hinterher das Gefühl, in einem furchtbar spießigen Leben zu stecken. Eigentlich traurige Themen gewinnen durch seine Worte an Humor und Tiefe. Sei es bei Adoptionen, Abneigung gegenüber der Kirche oder Abtreibungen. Die Figuren überzeugen mit ihren außergewöhnlichen Handlungen, die ich so im realen Leben noch nie bei jemandem erlebt habe. Seine Figuren sind stets einzigartig, obwohl man eigentlich bei jeder das Gefühl hat, sie zu kennen. Ich habe von einer anderen Leserin erfahren, dass die eine oder andere Figur bereits in vorhergehenden Geschichten dabei war. Da "Königin Esther" mein zweiter gelesener Roman ist, konnte ich das nicht entdecken. Bei den zwei Filmen, die ich von John Irving gesehen habe, fiel mir auch nichts auf. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Sie fallen aus der Norm und das auf eine liebenswerte Art. In diesem Roman haben wir es mit den wunderbaren Winzlows zu tun, die sämtliche Kinder adoptieren. Das Thema Leihmutter und Judentum kommt auch zur Sprache. Irving hat wieder sehr viele Themen in diesen Roman gepackt; jedoch, nach meinem Empfinden, ohne die Leserschaft zu überfordern oder zu langweilen. Eine klare Empfehlung an alle, die liebenswerte Protagonisten, eine skurrile Handlung, politisches Geschehen und den normalen Alltag mal auf eine andere Art erleben wollen. Danke, John Irving. Es war mir ein Fest. Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag.

  • darkola77

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Meister der Erzählkunst

    Wenn John Irving erzählt, vergesse ich Zeit, Raum und dass morgens ganz früh mein Wecker klingelt. Und klingelt. Ich vergesse allerdings nie, warum das so ist. Denn Irving ist Erzähler. Und seine Romane sind große Erzählkunst. Jeder für sich und doch alle gemeinsam. Sein Ton ist lakonisch, immer mit feinem Witz und schwarzem Humor. Und seine Figuren wachsen sofort ans Herz. Gerade weil sie solche Typen sind, häufig etwas schrullig, immer besonders. Wie auch die Handlung, die skurrile Abzweigungen und Verläufe nimmt. Und all das, was auch Irving immer so besonders macht, habe ich Seite für Seite in „Königin Esther“ gefunden. Esther ist Waisin und ein ungewöhnlich kluges Kind als sie ins Waisenhaus in Maine gebracht wird. Ihre Mutter: gerade verstorben, von Antisemiten getötet. Und Esther ist ein gebildete junge Frau, geradlinig und mit Argumenten und Überzeugungen als sie von den Winslows als Kindermädchen für ihre jüngste Tochter Honor adoptiert wird. Ihr Wunsch, sich Jane Eyre als Zitat quer über den Oberkörper tätowieren zu lassen, schreckt die Winslows nicht ab. So beginnt die Geschichte rund um Jimmy Winslow, der zwei Mütter hat: Esther seine leibliche und Honor die Frau, die ihn aufzieht und innig liebt. Und während Jimmy in New Hampshire eine behütete Kindheit verbringt, bleibt Esther ein Geist, ein Mysterium in der Ferne. Zuerst in Wien, später in Israel. Mit unklarem Auftrag und Ziel, auf den Spuren ihres Jüdischseins. Und auch Jimmy verbringt als Student ein Auslandsjahr in Wien. In einer schier unglaublichen Wohngemeinschaft, als Ringer – was auch sonst! – und in seinen letzten Tagen in der Stadt als werdender Vater. Und gedanklich immer auf der Suche nach Esther, in Wien auf ihren Spuren. Und wir begleiten Jimmy in seinem Erwachsenwerden, das kuriose Wendungen und unerwartete Entwicklungen nimmt. In seinem Kampf gegen die tätowierte Tellerwäscherin. In Sorge um Siegfried, der Plastiksoldaten mit einer Knoblauchpresse verstümmelt. Und in seiner großen Liebe für Hard Rain, einem einsamen Schäferhund. Und wachen aus diesem Leben erst wieder auf, wenn der Wecker am Morgen ganz früh klingelt.

  • Frank Schlösser

    aus Hürth

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach den Wurzeln

    Irgendwie scheint Jimmy Winslow mit seinem Leben zufrieden zu sein. Nur die Frau, die Ihn groß gezogen hat, möchte, dass er seine eigenen, familiären Wurzeln entdeckt. Sie möchte, dass er in Wien damit anfängt seine leibliche Mutter zu suchen. Wie man weiß ist die Suche nicht nur eine Suche, die Suche ist ein Kampf mit sich selber, mit der Zeit und manchmal mit den Menschen, die sich einem in den Weg stellen - warum auch immer. Die Suche gleicht einem Ringkampf, bei dem man immer wieder auf die Matte geworfen wird. So oft muss man aufstehen und weitermachen. Es gibt immer wieder Wege, die buchstäblich ins Leere laufen, aber trotzdem weiß man, man wird die gesuchte Person finden. Gleichzeitig lernst Du im Laufe deiner Suche die gesuchte Person genauer kennen. Du wirst einst mit ihrem Schicksal und auch, wenn es nicht bei Dir ist, Sie ist mit Dir verbunden. Du hast ihr Leben vor deinem geistigen Auge. Natürlich wünscht Du der gesuchten Person, dass manche Dinge für Sie einfacher vonstatten gegangen wäre. Ich danke John Irving dafür, dass er mir nicht nur eine Suche nahe gebracht hat, sondern auch was es heißt: Was sind die eigenen Wurzeln?

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    19.11.2025

    eBook (ePUB)

    Besser zwei Mütter als keine

    John Irving, mein Lieblingsschriftsteller über mehr als 40 Jahre, hat nach „Der letzte Sessellift“ (ein Buch, das mir leider nicht gefallen hatte) wieder einen neuen Roman geschrieben. Ich hatte schon große Befürchtungen, dass Irving keine Romane mehr schreiben würde, immerhin ist er unterdessen 83 Jahre alt, aber mit diesen weit über 500 Seiten bewies er das Gegenteil. Und so hat man mit „Königin Esther“ noch einmal mit allen Lieblingsthemen dieses erzählfreudigen Autors zu kämpfen, denn leicht liest sich dieses Buch nicht. In die Familiengeschichte von Thomas und Constance Winslow hinein gerät Esther, „die Jüdin“, die in einem Waisenhaus groß wird, groß auch im wahrsten Sinne des Wortes, das von einem Arzt namens Dr. Wilbur Larch geführt wird. Spätestens hier klingeln bei jedem Irving-Fan die Ohren, denn dieser Dr. Wilbur Larch war schon vor vielen Jahren in „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ eine Hauptfigur. Womit ich wieder bei den Lieblingsthemen von Irving bin, die da sind: Familien, möglich groß und weitläufig, verrückt und innig, aber auch Waisenhäuser bzw. Waisen per se, hinzu kommen feministische Kampfgeister, Abtreibungsgegner und -befürworter, lesbische oder homosexuelle Personen, gern auch bisexuell veranlagt, und nicht zu vergessen die Ringer, ihre Blumenkohlohren und ihre eigenartigsten Herkünfte und Charaktereigenschaften. Seine Lieblingsorte sind New Hampshire und Maine bis rauf nach Kanada, aber auch Wien und Amsterdam, dortige Unterkünfte, Prostituierte, Kinder mit Gewaltfantasien, immer wieder auch Hunde oder andere Tiere, Kneipen und Nachtlokale, diverse Studenten und unsympathische Vermieterinnen. All dem wird man nun noch einmal nachspüren können, Irving breitet sein ganzes Repertoire an Figuren und Szenen noch einmal wollüstig aus. Jene oben erwähnte Esther, die auch die Titelfigur und als Kind auf dem Cover verewigt ist, nimmt aber nur einen Teil des Buches für sich in Anspruch. Die andere Hälfte belegt James Winslow, gezeugt von Esther mit einem jüdischen kleinen Ringer nur zum Zwecke der Mutterschaft von Honor Winslow, der Tochter der oben genannten Eheleute. Denn Honor möchte zwar ein Kind, aber möglichst ohne alles Unangenehme drum herum. Und Esther, die jahrelang Honors Kindermädchen war, aber trotzdem gut ausgebildet wurde und die höhere Schule besuchte, Krankenschwester aus Passion wird, gibt sich gern als Gebärmaschine her, möchte aber keine Mutterpflichten aufgenötigt bekommen. Und so kriegt erst einmal jeder, was er möchte. Der kleine James wächst heran in den amerikanischen 1940er- und 1950er-Jahren, wird natürlich auch Ringer und geht dann ins weltläufige Wien zum Studium, weil dort auch seine Zweitmutter Esther sein soll und er zudem nun richtig Deutsch lernen soll und will. Was Jimmy – Alter Ego seines Erfinders – aber über alles will, ist Schriftsteller zu werden. Und so kämpft er sich durchs Studium, schreibt und ringt, was das Zeug hält, verliebt sich auch noch in seine Deutschlehrerin und wird irgendwann (nicht von ihr) entjungfert. Hier will ich stoppen, die kuriosen Erlebnisse, die sich durchs ganze Buch ziehen, kann man auf die Schnelle nicht erzählen und die Überraschungsmomente nehme ich nicht vorweg. Davon gibt es aber wirklich ausreichend. Sie werden sich wundern… Wie es die Art von John Irving ist, wird all das nicht in knapper Form und kurzen Sätzen erzählt, sondern manchmal recht ausufernd und weitschweifig. Auch wenn ich seine Formulierungskünste mag – besonders im englischen Original sind seine Bücher eine Freude – empfand ich vieles als überflüssig. Aber die Neugierde hielt mich bei der Stange, die Geschichte von Esther wollte ich zu Ende erzählt haben. Und auf jeder Seite blitzen die vielen Romane von Irving auf, aus denen er das eine oder andere Stückchen entleiht. Wie immer frage ich mich am Schluss, ob das das letzte Werk des großen amerikanischen Schriftstellers ist. Ich hoffe nicht! Fazit: John Irvings neues Alterswerk, ein wenig lang, aber doch sehr unterhaltsam, wer seine früheren Bücher kennt, wird es lieben.

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Bewertungen (13)

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