Produktbild: Bella Famiglia
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Bella Famiglia Sofia und die Kunst des Eismachens

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

349

Maße (L/B/H)

19,9/13,2/3,2 cm

Gewicht

397 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001707836

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein berührender und doch so schöner Roman, der reichlich Appetit auf Eis macht!« ("Blog Sommerleses Bücherkiste")
»Dieser wunderbare und besondere Band fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.« ("ekz Bibliotheksservice")
»Gekonnt verknüpft der Autor Realität und Fiktion.« ("@sylviahertel")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

349

Maße (L/B/H)

19,9/13,2/3,2 cm

Gewicht

397 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001707836

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    03.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Kunst des Eismachens

    Sofia, die als Erzieherin in einem Kinderheim arbeitet, hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und träumt von der großen Liebe. Einmal in der Woche gönnt sie sich ein Erdbeereis. Und das am liebsten im Eissalon „Bella Italia“ allein unter der knorrigen Kastanie. Doch eines Tages kommt sie doch mit dem Besitzer des Eissalons ins Gespräch. Lorenzo, der aus dem Val di Zoldo, mitten in den Dolomiten stammt, serviert hier in München für jeweils sechs Monate im Jahr köstliche Eiskreationen. Immer im Winter kehrt er dann zurück in seine Heimat. Beide sind sehr ruhig und zurückhaltend, dennoch spüren sie eine ganz besondere Verbindung zueinander. Da Sofia einmal Venedig sehen möchte, lädt Lorenzo sie ein, sie im Herbst mit nach Italien zu nehmen. Dort lernt Sofia Lorenzos Geschichte und die Geschichte seiner Familie kennen und beginnt auch zu verstehen, warum er manchmal so mürrisch und verschlossen ist. Die Rahmenhandlung im Jahre 1966 wird durch die Geschehnisse von etwa 1900, über zwei Weltkriege, bis 1963 erzählt. Der Autor erzählt auf wunderbar bildhafte, eindrucksvolle und berührende Weise von der italienischen Familie Battaglia, die sich aus finanzieller Not heraus entscheidet ihr Glück fern der Heimat in Österreich zu versuchen. Doch die Geschichte macht nicht nur Trauer und Leid sichtbar, sie feiert auch die Liebe, das Leben und die Kunst des Eismachens. Und so kommt es, dass das Speiseeis erfunden wird und seinen Weg in die Welt findet. Auch wenn auf diesem Weg die Familie Battaglia viele Schicksalsschläge treffen, lassen sie sich davon nicht unterkriegen. Und so führt sie ihr Weg doch auch immer wieder zurück in die Heimat. Viel Historisches fließt wie selbstverständlich und nebenbei mit in die Geschichte, ohne das man Gefühl bekommt belehrt zu werden. Dass am Ende der Zufall vielleicht ein bisschen zu gestellt wirkt, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Die Charaktere sind vielschichtig und lebensecht gezeichnet und ich habe ihre Schicksale gespannt verfolgt. Unterhaltsame Stunden beim Lesen und interessantes über die Geschichte der Eisherstellung, gepaart mit sehr persönlichen Schicksalen, die zu Herzen rühren – Lasst es Euch nicht entgehen. Definitiv eine absolute Leseempfehlung!

  • clematis

    5/5

    18.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Aus den Dolomiten

    Aus Val di Zoldo, mitten in den Dolomiten, stammt der Eissalonbesitzer Lorenzo, der hier in München für jeweils sechs Monate köstliche Kreationen von Gefrorenem serviert, bevor er über den Winter wieder zurückkehrt in die Heimat seiner Eltern und Großeltern. Sofia, eine junge Kindergärtnerin, sitzt jeden Freitag unter der knorrigen Kastanie und bestellt Erdbeereis. Beide sind sehr ruhig und zurückhaltend, dennoch spüren sie eine ganz besondere Verbindung zueinander. Da Sofia einmal Venedig sehen möchte und das Meer, nimmt Lorenzo sie im Herbst mit nach Italien und erzählt ihr die Geschichte seiner Familie. Die Rahmenhandlung im Jahre 1966 umfängt frühere Geschehnisse von 1900 weg über zwei Weltkriege bis 1963. Abwechslungsreich schildert Nico Mahler die Ereignisse in unterschiedlichen Zeitebenen und zeigt, wie malerisch es in den Dolomiten aussieht, aber auch, wie karg und hart das Leben dort früher war. Durch moderne Maschinen und stete neue Erfindungen besteht immer weniger Nachfrage nach Holzkohle oder handgeschmiedeten Erzeugnissen, das (Über)Leben wird immer schwieriger. So kommt es, dass Speiseeis die Welt erobert und seinen Weg nach Österreich, Deutschland, Frankreich, ja bis in die Niederlande oder nach England findet. Herausfordernde Schicksalsschläge bestimmen das Leben der Familie Battaglia, dennoch lassen sie sich, Stehaufmännchen gleich, nicht unterkriegen. Überaus lebendige und sehr gut vorstellbare Schauplätze vom Zoldotal über Transsilvanien (Rumänien) und Wien bis nach München beherrschen die Handlung, die Figuren sind realistisch und glaubwürdig angelegt. Viel Historisches fließt wie nebenbei mit ein in die Geschichte, sodass man etliche interessante Dinge liest, ohne das Gefühl zu haben, belehrt zu werden. Der Spagat zwischen wissenswerten Tatsachen und fiktiver Handlung ist jedenfalls sehr gut gelungen. Dass am Ende der Zufall vielleicht ein bisschen zu präsent ist, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Unterhaltsame Stunden, Spannendes über das Zoldotal und die Eisherstellung, dazu noch sehr persönliche Schicksale, die einem beim Lesen nahegehen – so verdient ein Roman seine fünf Sterne!

  • clematis

    5/5

    18.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Aus den Dolomiten Aus Val di…

    Aus den Dolomiten Aus Val di Zoldo, mitten in den Dolomiten, stammt der Eissalonbesitzer Lorenzo, der hier in München für jeweils sechs Monate köstliche Kreationen von Gefrorenem serviert, bevor er über den Winter wieder zurückkehrt in die Heimat seiner Eltern und Großeltern. Sofia, eine junge Kindergärtnerin, sitzt jeden Freitag unter der knorrigen Kastanie und bestellt Erdbeereis. Beide sind sehr ruhig und zurückhaltend, dennoch spüren sie eine ganz besondere Verbindung zueinander. Da Sofia einmal Venedig sehen möchte und das Meer, nimmt Lorenzo sie im Herbst mit nach Italien und erzählt ihr die Geschichte seiner Familie. Die Rahmenhandlung im Jahre 1966 umfängt frühere Geschehnisse von 1900 weg über zwei Weltkriege bis 1963. Abwechslungsreich schildert Nico Mahler die Ereignisse in unterschiedlichen Zeitebenen und zeigt, wie malerisch es in den Dolomiten aussieht, aber auch, wie karg und hart das Leben dort früher war. Durch moderne Maschinen und stete neue Erfindungen besteht immer weniger Nachfrage nach Holzkohle oder handgeschmiedeten Erzeugnissen, das (Über)Leben wird immer schwieriger. So kommt es, dass Speiseeis die Welt erobert und seinen Weg nach Österreich, Deutschland, Frankreich, ja bis in die Niederlande oder nach England findet. Herausfordernde Schicksalsschläge bestimmen das Leben der Familie Battaglia, dennoch lassen sie sich, Stehaufmännchen gleich, nicht unterkriegen. Überaus lebendige und sehr gut vorstellbare Schauplätze vom Zoldotal über Transsilvanien (Rumänien) und Wien bis nach München beherrschen die Handlung, die Figuren sind realistisch und glaubwürdig angelegt. Viel Historisches fließt wie nebenbei mit ein in die Geschichte, sodass man etliche interessante Dinge liest, ohne das Gefühl zu haben, belehrt zu werden. Der Spagat zwischen wissenswerten Tatsachen und fiktiver Handlung ist jedenfalls sehr gut gelungen. Dass am Ende der Zufall vielleicht ein bisschen zu präsent ist, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Unterhaltsame Stunden, Spannendes über das Zoldotal und die Eisherstellung, dazu noch sehr persönliche Schicksale, die einem beim Lesen nahegehen – so verdient ein Roman seine fünf Sterne!

  • Bücherhummelchen

    5/5

    06.08.2024

    Hörbuch-Download

    Bella Italia, Eis und Liebe...

    Das Hörbuch "Bella Famiglia - Sofia und die Kunst des Eismachens" geschrieben von Nico Mahler wird gesprochen von Anne Düe. Die Erzählstimme ist angenehm und das Sprechtempo ist genau richtig. Das Cover finde ich sehr ansprechend. Obwohl in der Geschichte keine Motorroller vorkommen. Aber es passt in diese Zeit. 1960, Sofia lebt in München und arbeitet in einem Kinderheim. Sie ist geschieden und hatte bisher nur Pech in der Liebe. Einmal in der Woche gönnt sie sich ein Eis bei Lorenzo in der Eisdiele. Dieser sieht oft mürrisch und traurig aus. Das hat auch einen Grund... Nico Mahler nimmt uns mit auf eine Reise zum Ursprung der Eismacher. Durch die abwechselnden Perspektiven von Vergangenheit und Gegenwart erfährt man auch die damaligen harten und entbehrungsreichen Jahre um 1900, als die Industralisierung auch in Italien begann und Lorenzos Ahnen mit Schmiedearbeiten kein Geld mehr verdienen konnten. Seine Familie musste sich neue Geschäftsideen ausdenken und ausprobieren. Irgendwann kamen sie auf eine Eismanufaktur und über Österreich auch nach Deutschland. Die beiden Stränge Vergangenheit und Gegenwart laufen zusammen. Die Hauptprotagonistin Sofia ist sehr unsicher und ängstlich in der Öffentlichkeit. Im Verlauf der Geschichte, wird sie jedoch mutiger. Lorenzo ist freundlich, aber macht einen traurigen und niedergeschlagenen Eindruck. Im weiteren Fortgang des Romans erfährt man auch warum. Der Schreibstil von Nico Mahler ist flüssig und gefällt mir sehr. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine faszinierende Erzählung über die italienische Tradition der Eismacherei .

    Die junge Sofia verbringt jeden Freitag im Eissalon Bella Italia, wo sie von der wahren Liebe träumt und sich gedanklich in das romantische Venedig versetzt. Ihr Sehnsuchtsort symbolisiert für sie die Erfüllung ihrer romantischen Träume. Im Eissalon lernt sie den zurückhaltenden Besitzer Lorenzo kennen, der aus dem Val di Zoldo stammt, einem Tal in Italien, das für seine Eismacher berühmt ist. Lorenzo trägt eine schwere Bürde aus seiner Vergangenheit. Einst lebte seine Familie seit Generationen als Eismacher im Val di Zoldo, bis ein schicksalhafter Tag sein Leben veränderte und ihn dazu brachte, seine Heimat für immer zu verlassen. Trotz seiner melancholischen Art teilt Lorenzo mit Sofia die Geschichten und die Kunst der Eisherstellung, wodurch eine besondere Verbindung zwischen ihnen entsteht. Die Wärme und Leidenschaft Italiens !

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