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Gebraucht Band 52339

Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit Die mitreißende Erzählung vom Autor von 'Der Wal und das Ende der Welt'

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

58849

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,5 cm

Gewicht

134 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

EAN

2710001686933

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

John Ironmonger wirft in »Das Jahr des Dugong« die spannende Frage auf: Wie viel Schuld hat jede*r Einzelne an einer kollektiven Katastrophe? ("Sonntagsblatt")
der eindringliche Appell, den der britische Autor John Ironmonger darin verpackt hat, wirkt aber noch sehr lange nach - im Herz und im Kopf der Leserschaft ("NDR Kultur – Neue Bücher")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

58849

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Abbildungen

1 schwarzweisse Abbildung

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,5 cm

Gewicht

134 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

EAN

2710001686933

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Ein Blick nach vorn, der wachruettelt

Christa (Mitglied der Book Circle Community) am 18.03.2026

Bewertungsnummer: 3081803

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr des Dugong von John Ironmonger ist ein Buch, das nachhallt und lange beschäftigt. Es entwirft das Bild einer Welt, in der vieles verloren gegangen ist – leise, fast unauffällig, und gerade deshalb umso eindringlicher. Was wie eine Zukunftsvision wirkt, fühlt sich erschreckend nah an. Es ist ein Roman, der Fragen stellt: nach Verantwortung, nach Schuld und danach, was wir bereit sind zu schützen, solange wir es noch haben. Ironmonger blickt in die Zukunft, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Stattdessen lädt er dazu ein, selbst nachzudenken. Was bedeutet Fortschritt, wenn er mit Verlust einhergeht? Welche Konsequenzen haben individuelle Entscheidungen, wenn sie sich summieren? Und wie gehen wir mit dem Wissen um, dass vieles, was heute selbstverständlich erscheint, morgen verschwunden sein könnte? Trotz der ernsten Themen bleibt der Roman erstaunlich leicht. Ironmongers typischer Humor durchzieht die Geschichte und macht sie zugänglich und kurzweilig. Gerade dieser Kontrast verstärkt die Wirkung: Man liest mit einem Lächeln, während sich im Hintergrund unbequeme Gedanken festsetzen. Das Buch fordert heraus, ohne zu überfordern, und regt dazu an, den eigenen Blick auf Gegenwart und Zukunft zu schärfen. Fast wirkt es so, als habe Ironmonger dieses Mal zu kurz geschrieben. Die Welt, die er entwirft, ist so reich an Ideen und Andeutungen, dass man gerne länger in ihr verweilen würde. Viele Gedanken könnten weitergesponnen werden, viele Aspekte laden dazu ein, noch tiefer erkundet zu werden. Dass der Roman dennoch so kompakt bleibt, verleiht ihm eine besondere Dichte. Das Jahr des Dugong ist ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern mitnimmt. Ein anregender, kluger Roman, der daran erinnert, wie fragil unsere Welt ist – und wie viel Verantwortung darin liegt, auf das zu achten, was wir haben. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

Ein Blick nach vorn, der wachruettelt

Christa (Mitglied der Book Circle Community) am 18.03.2026
Bewertungsnummer: 3081803
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr des Dugong von John Ironmonger ist ein Buch, das nachhallt und lange beschäftigt. Es entwirft das Bild einer Welt, in der vieles verloren gegangen ist – leise, fast unauffällig, und gerade deshalb umso eindringlicher. Was wie eine Zukunftsvision wirkt, fühlt sich erschreckend nah an. Es ist ein Roman, der Fragen stellt: nach Verantwortung, nach Schuld und danach, was wir bereit sind zu schützen, solange wir es noch haben. Ironmonger blickt in die Zukunft, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Stattdessen lädt er dazu ein, selbst nachzudenken. Was bedeutet Fortschritt, wenn er mit Verlust einhergeht? Welche Konsequenzen haben individuelle Entscheidungen, wenn sie sich summieren? Und wie gehen wir mit dem Wissen um, dass vieles, was heute selbstverständlich erscheint, morgen verschwunden sein könnte? Trotz der ernsten Themen bleibt der Roman erstaunlich leicht. Ironmongers typischer Humor durchzieht die Geschichte und macht sie zugänglich und kurzweilig. Gerade dieser Kontrast verstärkt die Wirkung: Man liest mit einem Lächeln, während sich im Hintergrund unbequeme Gedanken festsetzen. Das Buch fordert heraus, ohne zu überfordern, und regt dazu an, den eigenen Blick auf Gegenwart und Zukunft zu schärfen. Fast wirkt es so, als habe Ironmonger dieses Mal zu kurz geschrieben. Die Welt, die er entwirft, ist so reich an Ideen und Andeutungen, dass man gerne länger in ihr verweilen würde. Viele Gedanken könnten weitergesponnen werden, viele Aspekte laden dazu ein, noch tiefer erkundet zu werden. Dass der Roman dennoch so kompakt bleibt, verleiht ihm eine besondere Dichte. Das Jahr des Dugong ist ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern mitnimmt. Ein anregender, kluger Roman, der daran erinnert, wie fragil unsere Welt ist – und wie viel Verantwortung darin liegt, auf das zu achten, was wir haben. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

Die Message kommt an

PMelittaM aus Köln am 14.02.2026

Bewertungsnummer: 3046119

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Vermögensverwalter Toby Markham wacht nach einem Unfall an einem Ort auf, den er nicht zuordnen kann, zudem besucht ihn eine Anwältin, da man ihm den Prozess machen wolle. John Ironmonger konnte mich schon mehr als einmal überzeugen, und ist so auf meiner Liste der Autoren gelandet, deren Werke ich unbedingt alle lesen möchte. Nach dem Wal und dem Eisbär lockte mich nun das Dugong, auch Gabelschwanzseekuh oder Seeschwein genannt, das man auch auf dem Cover bewundern kann, und zu dem sich ein bisschen Recherche lohnt. Allerdings tritt das Dugong im Roman nicht selbst auf, sondern die Geschehnisse finden im Jahr des Dugong statt, wie auch der Titel schon sagt. Nein, das hat nichts mit einem chinesischen oder anderen Horoskop zu tun, man muss schon den Roman lesen, um den Titel zu verstehen. John Ironmonger schafft es gut, die unklare Stimmung, die zu Beginn herrscht, fühlbar zu machen, es hat schon etwas fast gruseliges. Später wird deutlich, worum es geht, aber auch das gibt zunächst ein ungutes Gefühl. Wie man es vom Autor nicht anders erwartet, hat auch dieser Roman mit den sich verändernden Umweltbedingungen zu tun. Man kann nur hoffen, dass es doch noch zu einem rechtzeitigen Umdenken kommt. Toby Markham ist kein sympathischer Protagonist, in Rückblenden erlebt man ihn in verschiedenen Situationen, die ihn in ein eher schlechtes Licht rücken. Erst im späteren Verlauf bekommt man ein besseres Bild von ihm. Andere Charaktere lernt man nur am Rande kennen, manche hinterlassen aber durchaus Eindruck. Der Roman ist kurz, eher eine Novelle, aber knackig, seine Message kommt an, er sollte gelesen werden.

Die Message kommt an

PMelittaM aus Köln am 14.02.2026
Bewertungsnummer: 3046119
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Vermögensverwalter Toby Markham wacht nach einem Unfall an einem Ort auf, den er nicht zuordnen kann, zudem besucht ihn eine Anwältin, da man ihm den Prozess machen wolle. John Ironmonger konnte mich schon mehr als einmal überzeugen, und ist so auf meiner Liste der Autoren gelandet, deren Werke ich unbedingt alle lesen möchte. Nach dem Wal und dem Eisbär lockte mich nun das Dugong, auch Gabelschwanzseekuh oder Seeschwein genannt, das man auch auf dem Cover bewundern kann, und zu dem sich ein bisschen Recherche lohnt. Allerdings tritt das Dugong im Roman nicht selbst auf, sondern die Geschehnisse finden im Jahr des Dugong statt, wie auch der Titel schon sagt. Nein, das hat nichts mit einem chinesischen oder anderen Horoskop zu tun, man muss schon den Roman lesen, um den Titel zu verstehen. John Ironmonger schafft es gut, die unklare Stimmung, die zu Beginn herrscht, fühlbar zu machen, es hat schon etwas fast gruseliges. Später wird deutlich, worum es geht, aber auch das gibt zunächst ein ungutes Gefühl. Wie man es vom Autor nicht anders erwartet, hat auch dieser Roman mit den sich verändernden Umweltbedingungen zu tun. Man kann nur hoffen, dass es doch noch zu einem rechtzeitigen Umdenken kommt. Toby Markham ist kein sympathischer Protagonist, in Rückblenden erlebt man ihn in verschiedenen Situationen, die ihn in ein eher schlechtes Licht rücken. Erst im späteren Verlauf bekommt man ein besseres Bild von ihm. Andere Charaktere lernt man nur am Rande kennen, manche hinterlassen aber durchaus Eindruck. Der Roman ist kurz, eher eine Novelle, aber knackig, seine Message kommt an, er sollte gelesen werden.

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Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit

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