KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Normal war nie der Plan
  • Produktbild: Normal war nie der Plan

Normal war nie der Plan Wie ich herausfand, dass Anderssein kein Fehler ist | Das neue Buch der "Kirmes im Kopf"-Autorin über Neurodiversität

8

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2054

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Abbildungen

3-farbig, zahlreiche Illustrationen von Julia Maier

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/2,5 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Mint

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00905-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2054

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Abbildungen

3-farbig, zahlreiche Illustrationen von Julia Maier

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/2,5 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Mint

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00905-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zur Geschichte des Umgangs mit Neurodivergenz

    "Normal war nie der Plan" ist nach "Kirmes im Kopf" das zweite Buch der Journalistin und Autorin Angelina Boerger, die sich selbst als neurodivergent beschreibt und nach eigenen Angaben ADHS hat. Auch dieses Buch ist grundsätzlich ein persönliches, in dem die Autorin so einiges aus ihrer eigenen Wahrnehmung und Lebensgeschichte teilt. Einen noch größeren Teil nimmt aber die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Neurodiversität insgesamt ein, sodass das Buch in vielen Bereichen mehr unterhaltsames, informatives Sachbuch als persönliches Memoir ist (was seine Qualität nicht mindert). Die Autorin nimmt sich ausführlich Zeit, zu erklären, wie es in den letzten Jahrzehnten zur Entwicklung des Konzeptes der Neurodiversität kam, warum ein einzelner Mensch neurodivergent, aber nicht neurodivers sein kann (denn letzteres können nur mehrere Individuen zusammen sein) und wie sich in der Geschichte der Medizin, Psychologie und Psychotherapie das Bild auf nicht in die gesellschaftliche Norm passende Menschen entwickelt und gewandelt hat. Auch die sehr unschönen Entwicklungen der Vergangenheit, mit furchtbaren Bedingungen in Psychiatrien, Zwangssterilisationen und Ermordungen als abweichend wahrgenommener Menschen in der NS-Zeit usw. werden ausführlich beschrieben, ebenso wie die Antipsychiatrie-Bewegung der Zeit danach, die Entwicklung des ersten DSMs zur medizinischen Erfassung auch psychischer Besonderheiten und die Weiterentwicklung neuerer Versionen davon, hin zu einem differenzierten Blick, der nicht ausschließlich rein medizinisch und krankheitsfokussiert ist, sondern auch die Ressourcen in den Blick nimmt. In weiten Teilen ist es also auch eine historische, soziologische, kapitalismuskritische und medizingeschichtliche Perspektive, die hier gezeigt wird. Dabei kommt insgesamt eine ressourcenorientierte und positive Perspektive auf Neurodiversität nicht zu kurz: es wird gezeigt, wie in einer Population Vielfalt ein Vorteil sein kann, sowohl für die Population, als auch für das Individuum. Überlegt wird auch, was uns fehlen könnte ohne neurodivergente Menschen, beispielsweise sind Menschen mit ADHS oft besonders abenteuerlustig, neugierig und kreativ und Menschen im Autismus-Spektrum können sich durch Eigenschaften wie besondere Ehrlichkeit, Genauigkeit, fokussiertes Arbeiten und vieles mehr auszeichnen. Am Schluss wird auch noch darauf eingegangen, wie wir eine Welt gestalten könnten, die den individuellen Bedürfnissen aller mehr gerecht wird, sodass alle Menschen glücklicher leben und ihre Potentiale entfalten können. Ich kann das Buch allen, die sich für das Thema Neurodiversität und Geschichte des Umgangs mit vermeintlicher psychischer Normalität und den Abweichungen davon interessieren, und gerne Sachbücher lesen, sehr empfehlen, es ist in dieser Hinsicht sehr interessant und lehrreich geschrieben. Wer sich hingegen rein einen persönlichen Erfahrungsbericht zum täglichen Umgang mit der eigenen Neurodivergenz wünscht, für den sind vielleicht andere Werke geeigneter.

  • Bewertung

    5/5

    15.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebeserklärung an das „weird sein“

    Ein absolutes Must Read für alle, die irgendwie „anders sind“. So viele interessante Fakten, die einen plötzlich nicht mehr ganz so komisch fühlen lassen. Angelina Boerger hat mich mit „Kirmes im Kopf“ schon durch eine schwierige Zeit begleitet und auch diesmal hat sie wieder mit genau den richtigen Worten die richtigen und wichtigen Dinge geschafft, zu erklären!

  • Lotta

    aus Bochum

    5/5

    07.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut grandios!

    Ich habe mehrmals den Impuls gehabt, die gelesene Seite ausreißen und mir eingerahmt an die Wand hängen zu müssen, weil mich Angelinas Aussagen SO gepackt haben! Die Veranschaulichungen für das, was ich fühle. Die Beschreibungen, die Bilder, die Worte - GROSSARTIG!!! Bitte, bitte, bitte höre niemals auf, Bücher zu schreiben. Wir brauchen sie SO sehr!

  • Jennifer

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Überzeugend anders

    Angelina Boerger (35) beschreibt in ihrem neuesten Buch ihr Leben mit ADHS. Dabei spart sie nichts aus und geht auf die Menschheitsgeschichte ein. Letztere wurde von neurodivergenten Menschen beschleunigt. Neurodivergenz ist vielschichtig. Neben ADHS zählen u.a. auch Tourette, Dyskalkulie und Epilepsie dazu. Stars wie Robbie Wiliams, Lewis Capaldi und Torsten Sträter sind betroffen. Die Autorin fordert eine Reformierung von Schule und Universität. Neurodivergente Menschen lernen anders, brauchen oft individuelle Lernorte. Sie zeigt, wie das möglich ist und verweist auf eigene Erfahrungen. Vieles im Alltag stresst sie, so dass Migräne, Masking & Co. unweigerlich dazugehören. Doch muss das sein? Boerger hat gelernt, ihre Andersartigkeit anzunehmen und als Gabe zu betrachten. Ich habe ihr Buch mit Gewinn gelesen, da sie den Lesern direkte wie humorvolle Einblicke in ihre Lebens- und Arbeitswelt gibt. Die richtige Lektüre für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

  • Nele

    aus Kamen

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Direkt und genau ins Schwarze Treffend

    Nachdem mich Angelinas erstes Buch schon so abgeholt hat, habe ich mich unfassbar auf dieses hier gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Man bekam ein sehr gut recherchiertes Buch, mit Illustrationen, einer vereinfachten und großen Sprache und Schrift. Es wird auf den Putz gehauen und der Nagel genau auf den Kopf getroffen. Dort wo die meisten noch überlegen wurde angesetzt und man bereut es einfach keine Sekunde dieses Buch gestartet zu haben. Wenn ihr also mehr über die neurodivergenz erfahren wollt, ganz klare Empfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

5

8

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (8)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Normal war nie der Plan
  • Produktbild: Normal war nie der Plan