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Ich vernichte dich Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,1 cm

Gewicht

357 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Closer Than You Know

Übersetzt von

Irene Eisenhut

Sprache

Deutsch

EAN

2710001684663

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,1 cm

Gewicht

357 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Closer Than You Know

Übersetzt von

Irene Eisenhut

Sprache

Deutsch

EAN

2710001684663

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Susi Aly

    5/5

    07.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Raffiniert, perfide und sehr emotional

    Ganz spontan hab ich gestern nach “Ich vernichte dich “ von Brad Parks gegriffen. Ein Fall von „Warum, hab ich das nicht schon viel früher getan?”. Der Schreibstil des Autors ist unglaublich fesselnd und sehr eindringlich. Die Atmosphäre ist dabei sehr düster und beklemmend gehalten. Im Fokus stehen hierbei Amy und Melanie. Die eine Anwältin, die andere eine Verdächtige in einem sehr komplizierten und komplexen Fall. Melanie mochte ich total gern. Weil man sich einfach unfassbar gut in sie hineinversetzen kann und ununterbrochen Schmerz, Leid und Qual ausgesetzt ist. Zudem machte sie ihr Background auch sehr sympathisch. Amy war zwar auch sympathisch, oft wusste ich jedoch nicht, was ich von ihr halten sollte. Die Nebencharaktere sind in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet und bestechen mit ihrer Authentizität. Der Einstieg fiel mir direkt leicht. Man kommt direkt vom Himmel in die Hölle und das war wirklich mehr als heftig. Denn bei Melanie im Haus wurden Drogen aufgefunden und ihr Kind wurde ihr schneller genommen, als sie A sagen konnte. Aber was danach folgte, hat mich an sämtlichen Glauben zweifeln lassen. Denn man wird damit konfrontiert, wie Melanie sowohl von der Fürsorge als auch von der Polizei behandelt wurde. Und das ist mehr als fragwürdig und auch grenzwertig. Das ist ein Punkt, der mir extrem nahe ging und der mir auch sehr zu schaffen machte. Denn man fühlt nicht nur Wut, Angst und Frustration. Nein, man ist auch dieser Hilflosigkeit ausgesetzt, der man nichts entgegenzusetzen hat. Ab da spielte sich quasi eine unaufhaltsame Kettenreaktion ab, die in sämtliche Abgründe führten. Kann es noch schlimmer kommen? Oh ja, denn wenn der Abgrund Blut geleckt hat, zerrt er dich mit aller Kraft hinunter. Doch neben Melanies schwerem Schicksalschlag, erlebt man auch die Ermittlungen aus Amys Hand. Eine Frau, die auch in einem weiteren wichtigen Fall ermittelt. Gibt es da Zusammenhänge? Ein bisschen hat es was von einem Justiz-Thriller, aber nicht hauptsächlich. Es ist erschreckend zu sehen, wie schnell das Blatt sich wenden kann. Dabei wird mehr als klar ersichtlich, wie schnell man verurteilt werden kann, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Wenn sich der Kreislauf weiterentwickelt, wird es schwer, aus dieser Lage wieder herauszukommen. Besonders psychologisch gesehen, war es unglaublich gut ausgearbeitet. Dabei arbeitet der Autor mit sehr viel Feingefühl und einer immensen Direktheit. Mich hat Melanies Schicksal extrem fertig gemacht. Ganz besonders, wenn man noch mehr über die Hintergründe erfährt, die das Ganze noch tragischer und auswegloser machen. Aber es geht hier auch um Rechte, die nicht immer gegeben sind. Ein für mich sehr erschreckendes und beängstigendes Buch, das klar macht, wie schnell sich das Blatt wenden kann und man buchstäblich alles verliert. Die Auflösung war zwar keine Überraschung in dem Sinne, hat mir aber richtig gut gefallen. Schlussendlich ein unerwartet herausragendes Buch, das sich flugs zum Highlight gemausert hat. Fazit: Brad Parks gelingt mit “Ich vernichte dich” ein extrem erschütternder und beängstigender Thriller, bei dem man alles infrage stellt. Raffiniert, perfide und sehr emotional. Der Stoff, aus dem Alpträume gemacht sind. Unbedingt lesen.

  • Bewertung

    aus Basel

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hochspannung bis zur letzten Seite

    Mein erstes Buch von Brad Parks und ich bin überwältigt. Ich habe es innerhalb von fünf Tagen durchgelesen. Ich habe mit der Melanie gefühlt und war zu Tränen gerührt vom Schluss. Der Inhalt des Buches ist wirklich sehr spannend und super zum lesen. Daher von mir fünf Sterne

  • Jasmin Henseleit

    aus Wuppertal

    5/5

    10.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine perfide Geschichte und eine verzweifelte Mutter, die in einem Alptraum zwischen Hoffnung und Angst schwebt!

    ,,Ich vernichte dich“ von Brad Parks war mein erstes Buch des Autors, welches am 23.02.2022 im Fischer-Verlag erschienen ist. Mir hat dieser perfide und gut durchdachte Psychothriller unheimlich gut gefallen, denn nicht nur die Handlung, auch die Protagonisten und ein unglaubliches Psychospiel haben mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett in den Bann gezogen. Mich haben zwei Handlungsstränge erwartet, die gleichermaßen sehr interessant waren. Ich wusste anfangs nicht, ob beide zusammen gehören oder ob ich es direkt mit zwei unterschiedliche Fälle zu tun habe, die parallel aufgeklärt werden müssen. Zum einen steht die verzweifelte Mutter Melanie im Mittelpunkt, die ihr drei Monate altes Baby morgens wie gewohnt bei der Tagesmutter abgibt und nachmittags den größten Schock ihres Lebens erleidet. Das Kind kam von der Tagesmutter direkt in die Obhut des Sozialamts von Shenandoah Valley, ohne dass Melanie davon geahnt hat. Mit Schrecken erfährt sie, dass man in ihrem Haus eine große Menge Kokain gefunden hat, sodass ihr automatisch der illegale Verkauf von Betäubungsmittel vorgeworfenen wird. Doch mit dieser Horrornachricht hört ihr Alptraum nicht auf, denn gleichzeitig soll sie ihr Kind auch noch im Internet zum Verkauf angeboten haben. Das Bild einer perfekten Kriminellen ist schnell geschaffen, während die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin des Gerichts für Augusta County Amy Kaye diese hochbrisante Angelegenheit zu bearbeiten bekommt und gleichzeitig manisch einem Serienvergewaltiger auf der Spur ist. Dieser überfällt seit Jahren im Morgengrauen junge Frauen aus verschiedenen Gebieten und vergewaltigt sie anschließend. Dabei flüstert er auffällig mit seinen Opfern, doch Spuren seiner schrecklichen Taten konnte er bislang erfolgreich vermeiden. Amy, die ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat und ein eingefleischter Fan der Serie ,,Dancing with the Stars“ ist, muss einige Niederlagen verkraften, um dem flüsternden Serienvergewaltiger endlich gegenüber stehen zu können. Von Anfang an ist klar, dass Melanie nichts mit den ihr vorgeworfenen Anschuldigungen zu tun hat. Denn sie ist eine liebevolle Mutter, die nach einer tragischen Kindheit und jüngster, traumatischen Vergangenheit endlich im Leben angekommen zu sein scheint. Sie muss sich nicht nur mit der Frage beschäftigen, wer und warum ihr diese schrecklichen Taten unterjubeln will, auch wird sie während des Gerichtsverfahrens regelmäßig von neuer Hoffnungslosigkeit überfallen. Ein unmotivierter Rechtsanwalt wird an Melanies′ Seite zur Verteidigung gestellt und die Hoffnung, dass sich diese ungeheuerlichen Missverständnisse schnell aufklären, verschwindet immer mehr. Denn ein weiterer Tatvorwurf lässt sie verzweifeln, da ihr bei einer Verurteilung die Todesstrafe droht. Ich musste ein Rätsel lösen und herausfinden, wer das Leben einer jungen Mutter zerstören will. Eine Überwachungskamera auf dem Grundstück ihres Nachbars soll die Unschuld beweisen, doch es kommt ständig anders als erwartet. Die Anschuldigungen an sich fand ich alleine schon bitterböse und Melanies′ ausweglose Situation wurde authentisch rübergebracht. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Diese Verzweiflung war jederzeit deutlich zu spüren und gerade wenn man als Leserin selbst Mutter ist, fragt man sich insgeheim immer wieder, wie man in so einer Situation reagieren würde. Ich finde, dass Melanie trotz all den falschen Anschuldigungen einen kühlen Kopf bewahrt hat, sodass ich das Bild eines starken Charakters vor Augen hatte. In einigen Situationen wäre ich mit Sicherheit nicht so cool geblieben. Zwischendurch wird ein anonymes und gut betuchtes Ehepaar, welches keine eigenen Kinder bekommen kann und sich beim Sozialamt als Adoptiveltern bewirbt, erwähnt. Was sie mit Melanies′ Situation zu tun haben, hat mich kurz vor Ende sehr überrascht. Ich habe mit der hier geschilderten Auflösung nicht mit gerechnet, da regelmäßig falsche Fährten eingebaut wurden. Deshalb habe ich den wahren Täter übersehen, meine Aufmerksamkeit hat sich komplett auf die Fährten konzentriert. Das ganze Szenario, die Atmosphäre und der Aufbau der Geschichte haben mir unheimlich gut gefallen. Es gab eine Menge Situationen zum mitfiebern und es gab emotionale Momente einer verzweifelten Mutter, die glaubhaft beschrieben wurden. Wie das Sozialamt von Shenandoah Valley im Bundesstaat Virginia reagiert hat und wie schnell ein Leben ruiniert werden kann, hat mich geschockt. Auf der einen Seite will das Sozialamt hilfsbedürftige Kinder beschützen, doch jeder Versuch von Melanie, ihre Sicht darzustellen, wurde vom Amt mit aller Härte abgewiesen. Da sie diese ganze Tortur aus ihrer eigenen Kindheit kennt, macht das ganze nicht besser. Das amerikanische Rechtssystem unterscheidet sich deutlich vom deutschen, welches mich öfter sprachlos gemacht hat. Für Melanie kommen immer mehr Anschuldigungen hinzu, bis es sich bei der Gerichtsverhandlung zuspitzt. Ein verstörendes Video und eine bittere Enthüllung drohen Melanie, sie noch weiter in den Abgrund zu ziehen … Die komplette Handlung ist ein gut durchdachtes und äußerst spannendes Verwirr- und Psychospiel. Mich haben regelmäßig überraschende und gut eingearbeitete Wendungen erwartet, auch der Perspektivenwechsel zwischen Melanie und Amy Kaye hat mir gut gefallen. Während Melanie emotional sehr schwer zu kämpfen hat, konnte ich der stellvertretenden Bezirksstaatsanwältin bei ihrer Suche nach dem flüsternden Vergewaltiger über die Schulter schauen. Mir hat ihr Charakter ebenfalls klasse gefallen, denn sie hinterlässt oft eine Spur von Humor und Sarkasmus. Sie und Melanie sind tief ausgearbeitete Protagonistinnen, die glaubhaft und authentisch dargestellt werden. Dieser Wechsel zwischen den beiden Fällen hat für rasante und unterhaltsame Auswechslung gesorgt, sodass es mir großen Spaß gemacht hat, die 64 Kapitel zu lesen. Aber auch die restlichen vorkommenden Protagonisten wie Aaron Dansby, der Bezirksstaatsanwalt des Augusta County und Amys′ Chef, das Büro des Sheriffs, Melanies′ Ehemann und ihr bester Freund haben gute und überraschende Rollen eingenommen. Der Schreibstil ist sehr ausführlich, bildlich, ehrlich und flüssig. Dies ist eine aufwühlende Geschichte, die zeigt, dass psychische Gewalt nicht minder verheerende Auswirkungen auf Menschen haben kann, als physische Gewalt. Brad Parks versteht es, eine Gänsehaut beim Lesen auszulösen, ohne sich dafür an Gewaltexzesse bedienen zu müssen. Hier werden auf eine perfide Weise menschlichen Abgründe beschrieben und ich konnte Stück für Stück erfahren, was wirklich hinter all den teuflischen Anschuldigungen gegen Melanie steckt. Für sie kommt eine Wahrheit zutage, welches für ein gelungenes und großes Finale gesorgt hat.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    18.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Melanie ist glücklich. Sie…

    Melanie ist glücklich. Sie lebt im eigenen Haus, hat einen gut bezahlten Job, einen liebenden Mann und einen kleinen Jungen. Manchmal hat sie Stress, wenn sie nicht pünktlich bei der Tagesmutter sein kann. Die ist nämlich streng und droht immer wieder, dass sie den Kleinen bald nicht mehr zu sich nimmt. Das schöne Leben bricht jedoch eines Tages wie ein Kartenhaus zusammen. Der Junge wird aus dem Haus der Tagesmutter geholt und in die Obhut des Jugendamtes gebracht. Melanie soll ihn zum Verkauf angeboten haben und außerdem mit Drogen handeln. Wer will ihr ihren Sohn wegnehmen und damit das Leben der kleinen Familie zerstören? „Ich vernichte dich“ war mal wieder ein guter Thriller. Auch wenn sehr schnell klar ist, dass Melanie benutzt wird und ihr die Drogen untergeschoben wurden. Das Warum und die Lösung des Falles lassen keine Langeweile aufkommen. Mit vielen Wendungen und unvorhersehbarem Ende überzeugt der Autor. Bis kurz vor Schluss wusste ich tatsächlich nicht, wer der Täter ist. Aber nicht nur die Story um das Verbrechen ist gelungen. Auch die Kindheitsgeschichte der Hauptperson erzählt Brad Parks mitreißend und realistisch. Auffallend ebenfalls, dass er sich gut in die Gesetzeslage einlas und auch hier mit Fakten daherkam. Ein gelungener Thriller, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Klare Leseempfehlung von mir.

  • Alexa K.

    aus Bad Oeynhausen

    5/5

    07.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kann Melanie ihre Unschuld beweisen?

    Zum Buch: Die junge Mutter Melanie Barrick glaubt, endlich ihr Glück im Leben gefunden zu haben. Sie ist glücklich mit ihrem Mann Ben, ihrem Sohn Alex und hat einen guten Job. Doch eines Tages will sie Alex bei der Tagesmutter abholen und muss erfahren, dass das Sozialamt ihn in Obhut genommen hat. In ihrem Haus wurde eine große Menge Kokain gefunden und man wirft ihr den Handel damit vor. Als wenn das für eine junge, noch stillende Mutter nicht schon schlimm genug wäre, ahnt Melanie noch nicht, in welche Mühlen sie da geraten und das Ende noch lange nicht in Sicht ist... Meine Meinung: Wütend und fassungslos muss der Leser hier mit ansehen, wie schnell es gehen kann, wenn es jemand auf dich abgesehen hat! Denn es ist uns ja klar, dass Melanie unschuldig ist. Trotzdem gerät sie hier in ein intrigantes Netz aus Lügen und in die Mühlen der Justiz. Und die lassen einen nicht mehr so schnell wieder los! Zusätzlich erfährt der Leser aus Melanie's Kindheit, damals geriet sie auch schon in das System, weil ihre Eltern mit sich selbst genug zu tun hatten. Melanie ist eine starke Frau, so etwas liebe ich ja sowieso und sie kämpft wie eine Löwin für ihr Kind! Der zweite starke Charakter in diesem Buch ist die Staatsanwältin Amy Kaye. Sie verbeisst sich in jeden Fall und steht Melanie mit zwiegespaltenen Gefühlen gegenüber. Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne zu spoilern. Aber sie ist trotzdem die einzige, die den Fall von Melanie richtig ernst nimmt. Der Schreibstil von Brad Parks hat mir richtig gut gefallen! Erzählt wird einmal aus der Sicht von Melanie in der ersten Person und dann wieder aus Amy 's Sicht, allerdings hier nicht von ihr selber erzählt. Alle Charaktere sind hier unheimlich gut dargestellt und man ist schnell mittendrin! Da man so mit Melanie mitfiebert, ist die Spannung greifbar! Es geht hier recht unblutig zu, das mindert aber nicht die Story! Das Ende konnte man zwar ab einem gewissen Punkt schon ein wenig erahnen, dennoch hat es mir nicht den Lesespass genommen! Mein Fazit: Ich vergebe für dieses Buch die volle Punktzahl und werde mir den Autor merken!

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