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Produktbild: Atlas eines ängstlichen Mannes
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Atlas eines ängstlichen Mannes Ausgezeichnet mit dem Ernst-Toller-Preis 2013 und dem ITB BuchAwards 2014, Das literarische Reisebuch

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

45211

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2012

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,1/13,6/4,3 cm

Gewicht

587 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001682225

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Das ist für mich das Buch des Jahres. Ich verehre Ransmayr schon lange, jedes seiner Bücher ist ganz besonders, nie wiederholt er sich. Aber der "Atlas eines ängstlichen Mannes" (allein schon der Titel eine Sensation) ist ein Buch, wie ich nie eines gelesen habe: das sorgsam komponierte Werk eines weltreisenden Dichters, der von überall her Geschichten mitbrachte und diese zu einem, seinem Bild der Welt zusammengesetzt hat, zu einer Erzählung in siebzig Stories. Ob aus Oberösterreich oder von der Insel Pitcairn, aus Tibet oder Griechenland oder vom Nordpol, von überall her berichtet Ransmayr vom Tod und der Liebe, von der Suche nach Glück - und es gibt Bilder, Stimmungen, Menschen in diesem großartigen Weltbuch, die mich hingerissen und zu Tränen gerührt haben. Die ich nie wieder vergessen werde."
(Axel Hacke, Schriftsteller und Journalist)

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

45211

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2012

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,1/13,6/4,3 cm

Gewicht

587 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001682225

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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AchiM aus Deutschland am 24.07.2024

Bewertungsnummer: 2873227

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schicken Sie Ihre Phantasie auf Reisen oder testen Sie einfach nur Ihre Geografiekenntnisse, indem Sie Nadeln in eine imaginäre Weltkarte stecken. Osterinsel, China, Brasilien, Kalifornien, Marokko, Andalusien, Island, Griechenland, Wien, Neuseeland, Neu Delhi, Nepal, Bolivien, Mexiko, Juan Fernandez Archipel, Irland, Laos, Nordpol, Ontario, Kambodscha, Yokohama, Valparaiso, Pitcairn, Jemen, Sydney, Irland. Stopp! Das sind nur etwa die Hälfte der Orte und Ziele, die Christoph Ransmayr in seinem Atlas eines ängstlichen Mannes wie auf einer geografischen Perlenkette auffädelt. In siebzig Episoden erzählt der österreichische Autor Kurzgeschichten für Menschen, die gerne reisen und in denen die Ferne immer eine unstillbare Sehnsucht auslöst. Aber seine Zielgruppe sind ohne Zweifel auch all jene Menschen, die nicht gerne reisen, weil er es versteht, Kopfkino vom Feinsten zu entfachen. Man muss schier gar nicht in Burma oder Thailand gewesen sein, denn Ransmayr schafft es, jeden mitzunehmen. Andererseits fragt man sich als Viel- und Dauerreisender, ob man die großartigen Bilder wirklich sehen kann, wenn man niemals an griechischen, arabischen oder asiatischen Orten war? Nach kurzem Zögern denke ich: Ja, nur eben andere, nicht weniger schöne, nicht weniger bewegende. Denn der Stil, in dem Ransmayr schreibt, ist farbenprächtiger als jeder Film und jede Reisedokumentation. Man kann gar nicht anders, als einzutauchen, wenn er am verschneiten Ufer eines Bergsees im westlichen Himalaya entlang wandert oder wenn er einer Elefantenherde im Urwald von Sri Lanka ausweicht. Seine literarischen Fähigkeiten lassen jede Leserin, jeden Leser erblassen, ziehen einen in den Bann. Vor allem, wenn man selbst gerne schreibt, lässt einen der Autor mit untherapierbaren Minderwertigkeitskomplexen zurück. Seine lyrische Ader ist Garant für 3-D-Bilder im Kopf, für seufzende Emotionen, für ein so häufiges, neidisches Kopfschütteln wie bei kaum einem anderen Autor zuvor. So etwas kann man wahrscheinlich nicht lernen. Das haben auch schon andere erkannt – Ransmayr erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Kleist-Preis und einige mehr. Literaturkenner halten den Nobelpreis schon lange für angemessen. Bleibt noch die Frage – warum dieser Titel? Atlas, ja, das drängt sich auf. Aber ängstlich? Ängstlich – weil er sich ohne den Input von außen, vor allem seiner langjährigen Lebensgefährtin, vielleicht nie und nicht so häufig auf den Weg gemacht hätte. Aber vielleicht auch ängstlich, weil große Teile dieses Buches entstanden, als Ransmayr mit einer lebensbedrohlichen Diagnose konfrontiert wurde und dieses Buch vielleicht sogar schon so etwas wie sein Vermächtnis zu werden drohte, ein Rückblick auf ein beispiellos volles und erfülltes Leben. In diesem Mann sind Erfahrungen, Abenteuer, Wahrnehmungen und Gefühle gespeichert, die jeden Quantencomputer überfordern würden. So viele Bilder, Eindrücke, an denen ein Kopf zu platzen, ein Geist zu explodieren droht. Mit großer Sicherheit muss er auch genau deshalb schreiben, sein Ventil, um all das ein Stück weit zu verarbeiten, beherrschbar zu machen. Zum Glück, denn so können wir an seinem Leben ein wenig teilhaben, den Weg einige Abschnitte weit mitgehen. Und unseren Vorteil daraus ziehen, uns – in sehr positiver und nicht merkantiler Absicht – bereichern. Der deutsche Philosoph Odo Marquard äußerte sich einmal in diesem Sinne dazu: Wer den Erzählungen und Geschichten anderer Menschen folgt, lebt deren Leben ein Stück weit mit. Und weil das einzelne menschliche Leben eigentlich viel zu kurz ist, muss man das sogar unter allen Umständen tun, muss lesen, zuhören, mitleben. Kaum jemand kann einem so viele Leben schenken wie Christoph Ransmayr.

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AchiM aus Deutschland am 24.07.2024
Bewertungsnummer: 2873227
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

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Die Regeln des Paradieses

Bewertung am 31.12.2022

Bewertungsnummer: 1851757

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein so großartiges Buch! In "Atlas eines ängstlichen Mannes" werden wir in siebzig Episoden auf eine Reise um die Welt mitgenommen und jede dieser Episoden beginnt mit "Ich sah...". Und doch ist es nicht nur einfach ein Reisebuch. Seine Geschichten erzählen vom Beobachten, vom Innehalten und vom Bedenken und er beschreibt so intensiv das sich die Bilder in den Kopf brennen und nicht schnell zu vergessen sind. Was mir besonders gut gefällt ist immer mal wieder eine Episode auszusuchen und damit einen Ort auf der Welt auszusuchen an den ich mich begeben möchte. Zwischen Vulkanen und den Höhen des Himalaya über die Südseen - dieser Autor nimmt uns mit und schafft es einen voll und ganz zu fesseln und zu begeistern. Ich kann mich absolut in den Seiten verlieren. Christoph Ransmayr ist ein großer Erzähler!

Die Regeln des Paradieses

Bewertung am 31.12.2022
Bewertungsnummer: 1851757
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein so großartiges Buch! In "Atlas eines ängstlichen Mannes" werden wir in siebzig Episoden auf eine Reise um die Welt mitgenommen und jede dieser Episoden beginnt mit "Ich sah...". Und doch ist es nicht nur einfach ein Reisebuch. Seine Geschichten erzählen vom Beobachten, vom Innehalten und vom Bedenken und er beschreibt so intensiv das sich die Bilder in den Kopf brennen und nicht schnell zu vergessen sind. Was mir besonders gut gefällt ist immer mal wieder eine Episode auszusuchen und damit einen Ort auf der Welt auszusuchen an den ich mich begeben möchte. Zwischen Vulkanen und den Höhen des Himalaya über die Südseen - dieser Autor nimmt uns mit und schafft es einen voll und ganz zu fesseln und zu begeistern. Ich kann mich absolut in den Seiten verlieren. Christoph Ransmayr ist ein großer Erzähler!

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Atlas eines ängstlichen Mannes

von Christoph Ransmayr

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