• Produktbild: Pampa Blues
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Pampa Blues Jugendroman. Ausgezeichnet mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2012. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013, Kategorie Jugendbuch

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.02.2012

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,5 cm

Gewicht

391 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001680818

Beschreibung

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.02.2012

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,5 cm

Gewicht

391 g

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001680818

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wingroden – ein Kaff irgendwo in der deutschen Pampa. Stellt man die Buchstaben um, kommt man auf „Nirgendwo“. Hier sitzt der 16-jährige Ben fest und kümmert sich um seinen Opa, während seine Mutter durch Europa tourt. In Wingroden gibt es nur eine Hand voll Leute – unter anderem Maslow, den Barbesitzer, der sich ständig neue Aktionen ausdenkt, um dem Örtchen zu neuem Schwung zu verhelfen – am besten durch Weltruhm. Seine neueste Idee bringt tatsächlich einiges ins Rollen. Eine humorvolle, mit viel Feingefühl und starker Sprache geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und den Platz an den man hingehört.

  • Nina Marlene Gollmann

    aus Graz

    5/5

    18.08.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Lebe lieber ungewöhnlich!

    Schauplatz ist ein aussterbendes Dorf in der "Pampa": Wingroden. Ben lebt als einziger Jugendlicher hier. Seine Mutter ist nicht bei ihm. Er versorgt seinen dementen Grossvater. Es gibt keine zukunftsträchtigen Berufssaussichten und, noch schlimmer, keine Mädchen. Ergo: Ben hat den "Blues". Das ändert sich aber sehr schnell, besonders als die junge Lena ins Dorf kommt und sein Freund Maslow UFO- Flüge inszeniert. Lappert zeichnet von der ersten Seite bis zur letzten sensible, tragikomische, wunderbar skurrile Charaktere. Lapperts Schreibstil zieht einen in die Geschichte und lässt die Charaktere zu Menschen auferstehen mit denen man mitfiebert. Für Jugendliche ab 14 Jahren! Für Burschen (Pluspunkt, weil selten!!!!), sowie auch Mädchen geeignet, die abseits vom Mainstream lesen und/oder sich neben Vampirserien und boomenden Dystopien auch einfach gern einer bodenständigen, herrlich menschlichen Geschichte widmen..

  • Jasmin Rickenberg

    aus Lemgo

    5/5

    08.07.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Pampa Blues

    Mich hat dieses Buch besonders begeistert, weil es aus all den Endzeit- und Vampirreihen für Mädchen heraussticht und endlich mal wieder ein gutes Buch darstellt, dass auch für Jungen geeignet ist. Die Geschichte hat Hand und Fuß und befasst sich mit dem Erwachsenwerden. Der Protagonist wächst in einem verschlafenen Nest in Deutschland auf, in dem er sich tagtäglich alleine um seinen an Alzheimer erkrankten Großvater kümmern muss, da seine Mutter um die Welt tourt, und träumt davon diesem Alltag zu entkommen. Man leidet und lacht mit den liebevollen und schrägen Charakteren und kann sich gut in sie hinein versetzen. Leider ist die Geschichte so kurz, ich hätte gerne noch erfahren, wie sich das alles schließlich weiter entwickelt.

  • Jacqueline Rittmann

    aus Klagenfurt

    5/5

    05.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume

    Eine hinreißende, humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden eines 16 Jährigen. Man fühlt, lebt und leidet mit Ben von Anfang an mit. Alle Figuren sind liebevoll und mit bewundernswerter Leichtigkeit beschrieben. Ben träumt davon, den VW-Bus flott zu machen und nach Afrika abzuhauen. Aber er sitzt im verfallenen Kaff Wingroden fest. Setzt man die Buchstaben des Ortsnamens anders zusammen, entsteht Nirgendwo. Da Bens Mutter als Jazzsängerin durch Europa tingelt, hat er sich um seinen Großvater zu kümmern. Das bedeutet Betreuung rund um die Uhr. Sein Großvater hat vieles vergessen, selbst wie man sich Schuhe zubindet und manchmal seinen Namen. Seine Lieblingsbeschäftigung ist mit großer Besessenheit blaue Schnipsel aus Illustrierten zu schneiden und damit sein Zimmer vollzukleistern. Maslow der Visionär der kleinen Gemeinde, will Wingroden wieder zu Glanz und Aufschwung verhelfen. Er hat die wahnwitzige Idee mit Hilfe eines selbstgebastelten Ufos die Medien auf den Ort aufmerksam zu machen. Als die junge Lena mit ihrer Kamera aufkreuzt, sind alle überzeugt, sie sei eine Reporterin. Ben verliebt sich in sie. Tatsächlich kommen dann Presse und Polizei in den verschlafenen Ort. Aber wegen eines Mordverdachts.

  • M.L.H

    4/5

    06.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Starker Jugendroman

    Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem kleinen Kaff Wingroden mit seinem Demenz kranken Opa festsitzt ist berührend, Lappert schafft es, mehr oder weniger alltägliche Szenen zu beschreiben. Das es im gesamten Verlauf der Geschichte eher betulich zugeht und wenig Spannung herrscht, stört beim lesen wenig. Das Buch fesselt nicht wie ein Thriller, es unterhält mit eher skurrilen als lustigen Momenten. Durch mehrere Geschichten, Mazlow, der eigentliche Chef des Kaffs, der unbedingt Wingroden mit seinen merkwürdigen Ideen berühmt machen will, Lena, die in Wingroden strandet und sich langsam Ben nähert, der demenzkranke Opa Karl, oder ein Mord im Kaff (keine Sorge, es besteht keine Gefahr zum Herzinfarkt), lassen die Geschichte um die Hauptfigur Ben langsam vor sich hingleiten, keinesfalls langweilig, eher berührend und tragisch, wie auch eigentlich Bens Geschichte und die des Dorfs und ihren Bewohnern. Hier hätte Lappert näher auf Themen wie Kriegskrankheit oder Menschen mit schlimmen Verlusten eingehen können. Auch übertreibt er es etwas mit eher unwahrscheinlichen Beschreibungen des Kaffs. Ansonsten ist ihm eine kleine aber feine Geschichte gelungen, die es wert ist gelesen zu werden- und Rolf Lappert ist auch ein guter Autor von Jugendbüchern, wir warten mit Freuden auf sein (hoffentlich) nächstes.

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