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Das Wörterbuch des Windes Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,5 cm

Gewicht

582 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001655212

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,5 cm

Gewicht

582 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001655212

Herstelleradresse

Ullstein Paperback
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fantastisches Island und sooo viel mehr....

    In Island, der Insel der Winde, treffen sie am Walfjord aufeinander: die deutsche Touristin Swea, deren Ehe gerade auf der gemeinsamen Reise zerbrochen ist, der ehemalige Lehrer Einar Pálsson und der scheue Jón Árnarsson. Ich hatte das Glück, in diesem Sommer Island zu bereisen und wurde verzaubert. Auf dieser fantastischen Lesereise wurde ich zudem durch wundervolle Charaktere verzaubert. Die Autorin reißt einen durch ihren zauberhaften Schreibstil sofort in die Geschichte und man möchte eigentlich nicht mehr raus. Man sieht, riecht, hört schmeckt und spürt mit - nicht nur die Wörter und Farben des Windes... Neben bezaubernder Landschaft und wundervollen tiefsinnigen Charakteren werden tiefgehende Geschichten erzählt, die bewegen und zum Nachdenken anregen. Ein Buch für die Seele - nicht nur für Islandliebhaber. Ich war verzaubert und bin es immer noch - eine Geschichte die berührt - was will man mehr. Klare Leseempfehlung!

  • Kat

    aus Augustusburg

    5/5

    14.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Island, die Insel der Augen

    Die Geschichte wird einerseits aus der ICH-Perspektive von Swea, der tieftraurigen betrogenen Ehefrau aus Deutschland, erzählt und andererseits aus der von Einar, dem kauzigen, liebenswerten Lehrer in Pension, der ein Geheimnis mit sich herumträgt. Beide waren mir sofort sympathisch und beide müssen mit großen Enttäuschungen fertig werden. Swea’s Wunsch, selbstbestimmt und frei zu leben, konnte ich so gut nachvollziehen! Sie hat ihre Träume und Ziele irgendwann im Alltag aus den Augen verloren, hat ihrem Mann und der Familie zuliebe ihre eigenen künstlerischen Ambitionen aufgegeben, fühlt sich betrogen und ausgenutzt und muss nun ihr Leben erst wieder ordnen. Einar bietet ihr Unterkunft für unbestimmte Zeit an, genau wie er es auch bei Jón getan hat, einem wütenden Isländer, der durch den Bankencrash alles verloren hat. Sie sind zu dritt in Einars Haus am Meer. „Draußen holt der Regen nur kurz Atem, die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hervor und lässt das reingewaschene Land glänzen. Und seltsamerweise fällt mir ein, was Kim einmal zu mir sagte: „In Indien nennt man solche Zeiten im Leben Monsoon Point. Du stehst im Nichts, die Regenflut hat alles Vertraute und Sichere weggespült. Alles Alte ist weggebrochen, und das Neue ist noch nicht aufgebaut.“ Und da sind wir nun, denke ich, versammelt in einem Haus am Ende der Welt. Ein alter Mann, dessen Vergangenheit nur eine Lüge war, eine Touristin auf der Flucht, ein lahmendes Pferd und ein heimatloser Verlierer, der seine Zukunft in Alkohol ertränkt.“ Die Landschaft von Island wird so bildhaft beschrieben, dass ich nun noch lieber dahin fahren und alles mit eigenen Augen sehen möchte. Man erfährt einiges über den Lebensstil der Isländer, die durch ihre raue Natur und die besondere Kultur geprägt sind. Mich hat der Roman begeistert! Es ist ein sehr ehrliches Buch und voller Weisheiten. Die Geschichte aus Vergangenheitsbewältigung und Neubeginn, aus Reue, Einsicht und Wandel ist raffiniert aufgebaut. Das Leben der Drei Protagonisten öffnet sich nach und nach und Nina Blazon beschreibt ihre Charaktere sehr liebevoll. Ich leide mit Swea, bin wütend aber auch froh über jeden kleinen Schritt, den sie zurück ins Leben findet. Swea lernt, Unbekanntes zuzulassen und ich lerne von ihr, dass man viel öfter loslassen sollte, was einen vergiftet und fertig macht. Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, ist es deshalb nicht schlechter sondern es war interessant und spannend mitzuerleben, wie Swea‘s Weg verläuft. Es war mein erstes Buch der Autorin und direkt im Anschluss daran habe ich mir „Liebten wir“ von ihr besorgt, weil ich unbedingt mehr von ihr lesen möchte.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    20.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was der Wind dir sagt...

    !ein Lesehighlight 2020/2021! Klappentext: „In Island, der Insel der Winde, treffen sie am Walfjord aufeinander: die deutsche Touristin Swea, deren Ehe gerade auf der gemeinsamen Reise zerbrochen ist, der ehemalige Lehrer Einar Pálsson und der scheue Jón Árnarsson. In Einars Haus am Meer versucht Swea noch einmal ganz neu anzufangen. Früher hat sie Kunst studiert, wollte malen, Liebhaber sammeln und auch sonst in jeder Hinsicht frei sein. Aber kann man wirklich alles auf Null setzen? Auf der Suche nach Antworten entdeckt Swea das Leben und das Lieben neu und wagt es schließlich, ihre eigenen Geister zurückzulassen und dem Weg des Windes zu folgen.“ Allein der Buchtitel ist wahrlich ganz famos getroffen und ein Genuss für Augen und die innere Stimme aber nicht nur das. Ab der ersten Seite fesselt dieses Buch auf ganzer Linie. „Swea“ nimmt einen als Leser komplett ein und bringt uns nicht nur durch verschiedene Szenen zum lachen sondern auch zum nachdenken. Die Landschaft Islands, die hier grandios von Autorin Nina Blazon beschrieben wird, tut ihr übriges dazu. Als dann die beiden Herrschaften Einar und Jón noch dazu stoßen ist das Trio perfekt und die Sinnesreise für Swea aber auch für uns Leser kann beginnen. Nina Blazon nimmt den Leser an eine ganz ruhige und unaufgeregte Hand und wandelt mit und und ihren Protagonisten über diese Inselschönheit. Swea plagen so viele Fragen, Fragen die förmlich nach Antworten schreien, das man ihr gern folgt, und das nicht aus purer Neugier, sondern aus reiner Nächstenliebe. Das Sommerhaus von Einar wird ein Sammelpunkt, der allen dreien gut tut und den sie schätzen. Ja, der Wind wird einiges richten in Swea Leben aber nicht nur der Wind...Lesen Sie auf jeden Fall dieses Buch und lassen Sie sich von Nina Blazons Schreibstil gefangen nehmen! Nehme Sie Kurs auf Island und Kurs auf eine innere Reise zu sich selbst. Dieses Buch hallt ganz besonders nach und wird bei dem ein oder anderen Leser etwas hervorrufen....Dieses Buch ist ein kleiner Juwel und verdient ganz stürmische 5 von 5 Sterne. Ein echtes Lesehighlight für die Seele!

  • Bewertung

    aus Nettersheim

    5/5

    17.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbares Buch!

    Swea ist mit ihrem Mann, einem erfolgreichen Künstler, auf einer Versöhnungsreise in Island. Die Reise soll die beiden wieder näher bringen, doch das Gegenteil tritt ein. Als Swea zufällig erotische Nachrichten auf Henriks Handy entdeckt, läßt sie ihn irgendwo draußen in der Natur stehen und verschwindet. Sie landet im Sumarhus. Hier wohnt eigentlich der Mieter Jon, ein grimmiger, wortkarger und mitunter auch sarkastischer Typ, der ein Alkoholproblem zu haben scheint. Aber auch der Vermieter Einar ist gerade erst wieder im Hause nach jahrelangem Aufenthalt in Deutschland, wo er lange gelebt und als Lehrer gearbeitet hat. Einar lädt sie ein, erst einmal bei Ihnen zu wohnen. Auch das Pferd Houdini ist mit von der Partie, Einar hat es erst gerade gekauft und Swea hat es fast über den Haufen gefahren. Da treffen drei Menschen aufeinander, die alle mit Brüchen in ihrem Leben zu kämpfen haben und deren verdrängte Probleme und verkrustete Herzen nach und nach aufbrechen. Swea entdeckt, dass sie noch mal die Chance hat, so zu sein, wie sie schon als Kunststudentin sein wollte, aber das Leben verlief dann eben doch ganz anders. Sie hat Z.B. Jahre als Bankerin gearbeitet und beginnt hier noch einmal neu mit der Malerei. Aber auch andere Menschen, die in ihr Leben treten, helfen Ihnen, dem Leben wieder neue Impulse zu geben, sich auszuprobieren. Die Menschen in Island erlebt Swea als sehr offene Menschen mit einer ganz eigenen Lebensphilosophie. Der Wind kann rauh sein und plötzlich aufkommen und die Richtung ändern. So ist eben auch das Leben hier. Doch dann muß man sich eben umorientieren und gegebenenfalls neue Wege gehen. Das Leben auf einer Vulkaninsel ist immer von Unsicherheit geprägt und so ist man hier aufeinander angewiesen und unterstützt sich gegenseitig. So sagt z.B die Lebenskünstlerin Lif, mit der sich Swea anfreundet, einmal: „Wir können jederzeit in andere Formen fließen.“ Und genau diese Erfahrung machen die Protagonisten und streifen nach und nach alte Muster und die Geister der Vergangenheit ab und entdecken sich neu. Diese Entwicklungen mitzuverfolgen hat wirklich Leselust gemacht und war durchweg spannend. Die Menschen wachsen einem ans Herz und man freut sich über jede neue Entdeckung. Nebenbei taucht man in die unbändige Landschaft und Mythenwelt der Insel ein und das ist genauso faszinierend wie die Menschen, die Veränderung immer wieder als eine notwendige Erfahrung sehen - oder es eben lernen müssen. Auf jeden Fall lesenswert und wärmsten zu empfehlen !

  • Bewertung

    5/5

    27.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte einer Reise

    Von der ersten Seite an hat "Das Wörterbuch des Windes" mich mitgenommen auf eine Reise. Eine Reise nach Island, in das ursprüngliche, wilde, rohe und karge Land. Ich habe die Beschreibungen der Autorin so sehr genossen. Habe den Wind gespürt, die Kälte, die Weite, die Schönheit. Und vor allem die Lebendigkeit. Ich habe mich verloren in der Mystik, den Sagen und Legenden, dem, was mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Oder vielleicht doch? Und ich habe mich auf eine Reise begeben zu mir selbst. Durch Swea, der Protagonistin, habe ich mich selbst und auch uns Frauen mit neuen Augen gesehen. Ich habe Schleier und Hüllen abgestreift, ich habe mich zusammen mit der weiblichen Hauptfigur neu erfunden. Ich habe Altes losgelassen und Neues gefunden. Kurzum: Ich habe mich verliebt. In die Charaktere dieses Buches, in Island, in das Leben und auch in mich. Dafür danke ich der Autorin von Herzen!

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