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Aus der Dunkelheit strahlendes Licht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/3,8 cm

Gewicht

568 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Out of Darkness, Shining Light

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710001637973

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

der Blick ist historisch-kritisch und transzendiert das eindimensionale Narrativ der Weißen, sprengt es aus dem Chor der multiplen afrikanischen Stimmen. ("Die Zeit")
Mit ihrer fiktionalen Entzerrung gelingt Gappah höchst Beeindruckendes. ("Neue Zürcher Zeitung")
Dieser Roman ist nicht nur ein grosses Lesevergnügen, die Lektüre verändert auch unser Bewusstsein. ("Neue Zürcher Zeitung")
Was für ein großes Panoptikum wird hier von Petina Gappah aufgefächert, dieser klugen Frau aus Simbabwe [...]. Mit einer Sicherheit des Stils, die Staunen macht. ("Westdeutscher Rundfunk, WDR 3")
ein süffiges Lesevergnügen, aber mehr noch ein gewaltiges Panorama afrikanischer Geschichte. Und eine Etüde über ›etwas so Frivoles wie Forschungsreisen‹. ("Badische Zeitung")
Ein Roman zum hochaktuellen Thema des Kolonialismus - gut recherchiert und gespickt mit Tagebucheinträgen Livingstones. ("Begegnung der Kulturen – INterkultur in Stuttgart")
literarisch über jeden Zweifel erhaben [...] ein Buch über Widersprüche, Sklaverei und einen Kontinent im Umbruch. ("Journal Frankfurt")
Mit abgründigem Witz erzählt Gappah ihre Kolonialisierungsvariante, in der sie die Klischees von Schwarz und Weiß komplett umkehrt. ("Rundfunk Berlin Brandenburg")
ein fesselnd erzählter historischer Roman. [...] Bei der Lektüre lauschen wir einem vielstimmigen Selbstgespräch Afrikas über die Deutung der eigenen Geschichte. ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/3,8 cm

Gewicht

568 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Out of Darkness, Shining Light

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710001637973

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Sichtweisen

Kaffeeelse am 11.12.2021

Bewertungsnummer: 1621760

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre der "Wassermusik" von Boyle wollte ich literarisch noch etwas in Afrika bleiben und da kommt mir dieses Buch über das Ende von David Livingstone und dem anschließenden Transport der sterblichen Überreste des Forschers aus dem Inneren von Afrika zur Ostküste und die darin erfolgenden Rückblicke auf die Reisen des Forschers und sein Leben aus den Augen zweier Reisegefährten gerade recht. David Livingstone bereiste im 19. Jahrhundert das südliche, zentrale und östliche Afrika und erlebte die Brutalität der Sklavenjagden, prangerte diese Unmenschlichkeit auch an, war aber genauso mit den Sklavenjägern auch befreundet, waren sie doch mächtige und einflussreiche Menschen in diesem Gebiet und somit dem Entdecker Livingstone auch förderlich. Damit wird auch eine dunklere Seite der großen Entdeckers beleuchtet. Die Blicke auf das Leben des Forschers in dem Buch werden einerseits von Halima, der Köchin Livingstones, einer ehemaligen Sklavin, die von Livingstone freigekauft wurde, geworfen. Eine scharfzüngige und auch lebenskluge und kritische Beobachterin des Treibens der Männer der Expedition, egal ob sie europäischen oder afrikanischen Ursprungs sind. Der andere Blick kommt vom tiefgläubigen Jacob Wainwright, einem zwischen den zwei Welten gefangenen Afrikaner, einem Yao, der früh die Gefährlichkeit afrikanischer politischer Umtriebe erfährt und von Europäern gerettet wird, daher einem Schwarz-Weiß-Denken aufsitzt, welches ihm und seinem Umfeld das Leben schwermacht. Zwei Blicke zweier völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten, die gerade deshalb ein stimmiges Bild zeichnen. Über diese beiden Protagonisten wird ein Blick auf die letzte Reise David Livingstones geworfen und gleichzeitig auch ein interessanter Blick auf das Wirken und das Sein Livingstones gelegt. Ein bereichernder Blick!

Sichtweisen

Kaffeeelse am 11.12.2021
Bewertungsnummer: 1621760
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre der "Wassermusik" von Boyle wollte ich literarisch noch etwas in Afrika bleiben und da kommt mir dieses Buch über das Ende von David Livingstone und dem anschließenden Transport der sterblichen Überreste des Forschers aus dem Inneren von Afrika zur Ostküste und die darin erfolgenden Rückblicke auf die Reisen des Forschers und sein Leben aus den Augen zweier Reisegefährten gerade recht. David Livingstone bereiste im 19. Jahrhundert das südliche, zentrale und östliche Afrika und erlebte die Brutalität der Sklavenjagden, prangerte diese Unmenschlichkeit auch an, war aber genauso mit den Sklavenjägern auch befreundet, waren sie doch mächtige und einflussreiche Menschen in diesem Gebiet und somit dem Entdecker Livingstone auch förderlich. Damit wird auch eine dunklere Seite der großen Entdeckers beleuchtet. Die Blicke auf das Leben des Forschers in dem Buch werden einerseits von Halima, der Köchin Livingstones, einer ehemaligen Sklavin, die von Livingstone freigekauft wurde, geworfen. Eine scharfzüngige und auch lebenskluge und kritische Beobachterin des Treibens der Männer der Expedition, egal ob sie europäischen oder afrikanischen Ursprungs sind. Der andere Blick kommt vom tiefgläubigen Jacob Wainwright, einem zwischen den zwei Welten gefangenen Afrikaner, einem Yao, der früh die Gefährlichkeit afrikanischer politischer Umtriebe erfährt und von Europäern gerettet wird, daher einem Schwarz-Weiß-Denken aufsitzt, welches ihm und seinem Umfeld das Leben schwermacht. Zwei Blicke zweier völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten, die gerade deshalb ein stimmiges Bild zeichnen. Über diese beiden Protagonisten wird ein Blick auf die letzte Reise David Livingstones geworfen und gleichzeitig auch ein interessanter Blick auf das Wirken und das Sein Livingstones gelegt. Ein bereichernder Blick!

Teilweise langatmig und anstrengend zu lesen

Sikal am 03.12.2019

Bewertungsnummer: 1271952

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone starb 1873 auf der Suche nach den Nilquellen mitten in Afrika. Seine Begleiter und Bediensteten wollen ihm eine letzte Ehre erweisen und tragen den Leichnam quer durch Afrika, um diesen in die Heimat Livingstones zu bringen. Im ersten Teil erzählt die Köchin Halima von Livingstones angegriffener Gesundheit, vom Leben in der Gemeinschaft, von ihren Träumen. Halima streitet gerne und plappert immer gleich drauflos – meist ohne nachzudenken ob sie mit ihren Aussagen jemanden verletzt oder ob es Sinn macht, was sie zu sagen hat. Bei „ihrem“ Doktor hat sie aber einen Stein im Brett und so verspricht er ihr auch ein Haus mit Tür zu kaufen, sollten sie je wieder nach Sansibar zurückkehren. Nach dem Tod Livingstones und der Entscheidung wie denn nun mit dem Leichnam verfahren werde, begeben sich die Gefährten des Doktors auf den Weg. Diesen zweiten Teil des Buches beschreibt Jacob Wainwright, ein ehemaliger Sklave. Anfangs finden sich immer Auszüge aus einem Tagebuch, bevor man in die nächste Reiseetappe eintaucht. In diesem Abschnitt fand ich die elendslangen religiösen Auswüchse sehr anstrengend zu lesen. Ich sehnte mich richtig nach Halimas Geplapper wieder zurück. Doch es werden auch viele wichtige Themen angesprochen, wie die Sklaverei, die Mission das Christentum zu verbreiten, Aberglaube und Kolonialisierung. Der Roman lebt von Petina Gappahs großartigen Recherchen. Sie hat mit beeindruckender Hartnäckigkeit über Jahre Material zusammengetragen, welches nun in diesen Roman einfließen durfte. Der Schreibstil wechselt wie die Perspektiven – während sich Halimas Teil frisch, fröhlich und sehr flüssig lesen lässt, ändert sich dies als Jacob Wainwright zum Erzähler wird. Dieser Teil ist sehr ruhig, langatmig und ernster. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig, so findet man die ganze Bandbreite der menschlichen Schwächen und Stärken. Einige Charaktere entwickeln sich weiter und andere enttäuschen wiederum oder überraschen mit ihrer Einfältigkeit. Auch wenn mich der Roman nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, wurde mein Interesse von der Autorin für Livingstone geweckt. 3 Sterne

Teilweise langatmig und anstrengend zu lesen

Sikal am 03.12.2019
Bewertungsnummer: 1271952
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone starb 1873 auf der Suche nach den Nilquellen mitten in Afrika. Seine Begleiter und Bediensteten wollen ihm eine letzte Ehre erweisen und tragen den Leichnam quer durch Afrika, um diesen in die Heimat Livingstones zu bringen. Im ersten Teil erzählt die Köchin Halima von Livingstones angegriffener Gesundheit, vom Leben in der Gemeinschaft, von ihren Träumen. Halima streitet gerne und plappert immer gleich drauflos – meist ohne nachzudenken ob sie mit ihren Aussagen jemanden verletzt oder ob es Sinn macht, was sie zu sagen hat. Bei „ihrem“ Doktor hat sie aber einen Stein im Brett und so verspricht er ihr auch ein Haus mit Tür zu kaufen, sollten sie je wieder nach Sansibar zurückkehren. Nach dem Tod Livingstones und der Entscheidung wie denn nun mit dem Leichnam verfahren werde, begeben sich die Gefährten des Doktors auf den Weg. Diesen zweiten Teil des Buches beschreibt Jacob Wainwright, ein ehemaliger Sklave. Anfangs finden sich immer Auszüge aus einem Tagebuch, bevor man in die nächste Reiseetappe eintaucht. In diesem Abschnitt fand ich die elendslangen religiösen Auswüchse sehr anstrengend zu lesen. Ich sehnte mich richtig nach Halimas Geplapper wieder zurück. Doch es werden auch viele wichtige Themen angesprochen, wie die Sklaverei, die Mission das Christentum zu verbreiten, Aberglaube und Kolonialisierung. Der Roman lebt von Petina Gappahs großartigen Recherchen. Sie hat mit beeindruckender Hartnäckigkeit über Jahre Material zusammengetragen, welches nun in diesen Roman einfließen durfte. Der Schreibstil wechselt wie die Perspektiven – während sich Halimas Teil frisch, fröhlich und sehr flüssig lesen lässt, ändert sich dies als Jacob Wainwright zum Erzähler wird. Dieser Teil ist sehr ruhig, langatmig und ernster. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig, so findet man die ganze Bandbreite der menschlichen Schwächen und Stärken. Einige Charaktere entwickeln sich weiter und andere enttäuschen wiederum oder überraschen mit ihrer Einfältigkeit. Auch wenn mich der Roman nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, wurde mein Interesse von der Autorin für Livingstone geweckt. 3 Sterne

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Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

von Petina Gappah

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