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Weil wir längst woanders sind Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2017

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

19/12,6/2 cm

Gewicht

209 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001613335

Beschreibung

Rezension

»Eine Wucht von Roman [...] In Zeiten, in denen sich lauter selbst ernannte Experten berufen fühlen, angebliche Gewissheiten über 'die Araber' oder 'den Islam' in die Welt zu blasen, könnte so ein Buch aktueller kaum sein.« Jenny Hoch, DIE ZEIT HAMBURG »In ihrem Erstling Weil wir längst woanders sind beschreibt sie klug und unterhaltsam das Dilemma, in dem junge Menschen wie sie stecken. Und erlaubt uns einen Blick hinter alle Morgenland Klischees.« Meike Schnitzler, Brigitte »Sensibel, differenziert, unaufgeregt und von leiser Melancholie durchzogen. [...] Khayat macht ihre Figuren verständlich, ohne zu psychologisieren.« Hanna Klimpe, TAZ NORD »Rasha Khayat hat ein kluges, wichtiges und sehr berührendes Buch geschrieben. Es gehört bislang für mich zu den besten dieses Jahres.« Gesa Wegeng, WDR 1LIVE »Eindrucksvoll schildert Rasha Khayat in ihrem hochaktuellen Buch die Wurzellosigkeit, die Verunsicherung und auch das Dilemma der zweiten Migrantengeneration.« Petra Pluwatsch, KÖLNER STADTANZEIGER »Eine ganz dringende Empfehlung von unserer Seite.« Gesa Ufer, RBB RADIO EINS »Rasha Khayats Buch ist eines der zarten, leisen Töne und entfaltet sich mit der Fantasie und der Empathie des Lesers und schafft so Nachdenklichkeit und Nachhall.« Friederike Albat, MADAME »Diesen Eindruck des Immer-ein-bisschen-außen-vor weiß Khayat mithilfe eines durchgängigen Stilmittels zu verstärken: mit der Rückblende. [...] Nun gelten Rückblenden bei Debütromanen als mindestens so beliebt wie die Perspektive des Ich-Erzählers. Aber sie haben ihre Berechtigung, denn dieser Erzählstil voller Brüche spiegelt, was Basil und Layla erleiden: ein Leben voller Brüche.« Till-Reimer Stoldt, WELT AM SONNTAG »Ein Porträt von Großstadtneurotikern, wie man sie noch nicht kannte.« Lukas Latz, DER FREITAG »Ein ganz starkes Debüt, das auf kluge Weise Klischees auf den Kopf stellt.« Anne-Dore Krohn, RBB KULTUR »Rasha Khayat erzählt ihre Geschichte mit Feingefühl, in schnörkellosen Sätzen.« Karolin Jacquemain, HAMBURGER ABENDBLATT »Die eigentliche Stärke des Buches ist aber die Selbstverständlichkeit, mit der die Autorin beide Gesellschaften beschreibt und die Probleme beim Namen nennt; unaufgeregt, ehrlich. Davon kann die deutsche Gegenwartsliteratur wirklich mehr gebrauchen.« Sophie Elmenthaler, DER FREITAG »Ein Debüt mit einem drängend dringenden Thema, mit einem sehr bewussten, eigenwilligen Blick auf das Geschehen.« Julya Rabinowich, DER STANDARD »'Weil wir längst woanders sind' ist ein faszinierender Blick in die Psyche derer, die im Spalt zwischen zwei verschiedenen, schwer zu vereinbaren Kulturen ins Unglück zu stürzen drohen.« Carolin Courts, WDR 5 / BÜCHER »Wie ist es, in zwei Welten zu leben? Mit - Weil wir längst woanders sind - legt Rasha Khayat ein tolles Debüt vor. « Sandra Aid, NDR KULTURJOURNAL »Das wunderbar erzählte Buch ist auch ein Plädoyer für mehr Empathie und Offenheit Menschen gegenüber, die in zwei verschiedenen Kulturen aufgewachsen sind. Ein berührender und lesenswerter Debütroman.« Ingrid Mosblech-Kaltwasser, DER KULTUR-BLOG »Beeindruckend sensibel und gleichzeitig luzide. [...] Rasha Khayat hat ein sehr starkes Buch geschrieben, das mehr über das lebensgeschichtliche Unbehagen von Migranten vermittelt als die wissenschaftlichen Studien.« Iris Hetscher, WESER KURIER »Extrem spannend und intelligent, wie Rasha Khayat versucht, die Frage zu beantworten, was eigentlich 'Zuhause' ist.« Mike Litt, 1LIVE »Ein in leise-poetischem Ton geschriebener Roman.« Anne Heidrich, WELT KOMPAKT/ WELT ONLINE »Ich empfehle euch diesen gefühlvollen Roman [...] weil er sehr feinsinnig die Qualitäten auf beiden Seiten herausarbeitet und damit vor allem die allzu sehr von sich überzeugte westliche Perspektive hinterfragt.« Jörg Petzold, FLUX FM »Ihr differenzierter Einblick in die Gefühlswelt ihrer Protagonisten fordert den Leser heraus, sich mit der Frage, was eine multikulturelle Gesellschaft braucht, auseinanderzusetzen.« Silja Meyer-Zurwelle, HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG »Ein Roman, mit dem man Brücken bauen kann.« Gérard Otremba; SOUNDS & BOOKS

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2017

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

19/12,6/2 cm

Gewicht

209 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001613335

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Glück und Unglück zwischen zwei Welten

    „Weil wir längst woanders sind“ von Rasha Khayat ist ein leiser, aber dabei sehr berührender und kraftvoller Roman. Ich hatte vor diesem Erstlingswerk schon ihr neuestes Buch „Ich komme nicht zurück“ gelesen und sehr geliebt. In „Weil wir längst woanders sind“ wird die Geschichte von Layla und Basil erzählt, die zwischen zwei Kulturen aufwachsen, ihre Mutter kommt aus Deutschland, ihr Vater aus Saudi-Arabien. Der Roman ist rein aus der Sicht von Basil erzählt. Dies geschieht auf sehr einfühlsame und eindringliche Art. Der Schreibstil der Autorin ist grandios; ich liebe ihre Art zu erzählen. Sie schafft es ganz wunderbar, Themen wie Heimat/Herkunft, Identität, Familie und Entfremdung sehr authentisch und berührend zu verarbeiten. Das Buch wird sicherlich noch lange in meinem Gedächtnis und meinem Herzen bleiben!   „Die Bewegungswut meiner Ahnen bildet das Dilemma meines Lebens - Gehen oder Bleiben. “Haraka Baraka”, heißt es in einem arabischen Sprichwort. Bewegen heißt Segen. Das gilt wohl nicht immer "   “Ich habe die Stadt einfach gehasst”, sagt Layla irgendwann. “Das graue, die Stille. Das Drückende. Und dass sie uns immer erzählt haben, das sei alles ganz toll so, dass wir das Beste aus beiden Welten bekommen, dass wir nur Vorteile hätten, weil wir zwei so verschiedene Kulturen kennen. Aber dass die meisten anderen, die man trifft, immer wollen, dass man sich für eine Seite entscheidet, dass sie immer nur suchen, was ihnen bekannt vorkommt, das haben sie uns nie gesagt. Dass dieser Graben nie endet, sich nie schließen wird und dass man nie irgendwo richtig hingehört. So was sagt dir niemand.”

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    5/5

    06.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Weil wir längst woanders…

    „Weil wir längst woanders sind“ von Rasha Khayat ist ein leiser, aber dabei sehr berührender und kraftvoller Roman. Ich hatte vor diesem Erstlingswerk schon ihr neuestes Buch „Ich komme nicht zurück“ gelesen und sehr geliebt. In „Weil wir längst woanders sind“ wird die Geschichte von Layla und Basil erzählt, die zwischen zwei Kulturen aufwachsen, ihre Mutter kommt aus Deutschland, ihr Vater aus Saudi-Arabien. Der Roman ist rein aus der Sicht von Basil erzählt. Dies geschieht auf sehr einfühlsame und eindringliche Art. Der Schreibstil der Autorin ist grandios; ich liebe ihre Art zu erzählen. Sie schafft es ganz wunderbar, Themen wie Heimat/Herkunft, Identität, Familie und Entfremdung sehr authentisch und berührend zu verarbeiten. Das Buch wird sicherlich noch lange in meinem Gedächtnis und meinem Herzen bleiben! „Die Bewegungswut meiner Ahnen bildet das Dilemma meines Lebens - Gehen oder Bleiben. "Haraka Baraka", heißt es in einem arabischen Sprichwort. Bewegen heißt Segen. Das gilt wohl nicht immer " "Ich habe die Stadt einfach gehasst", sagt Layla irgendwann. "Das graue, die Stille. Das Drückende. Und dass sie uns immer erzählt haben, das sei alles ganz toll so, dass wir das Beste aus beiden Welten bekommen, dass wir nur Vorteile hätten, weil wir zwei so verschiedene Kulturen kennen. Aber dass die meisten anderen, die man trifft, immer wollen, dass man sich für eine Seite entscheidet, dass sie immer nur suchen, was ihnen bekannt vorkommt, das haben sie uns nie gesagt. Dass dieser Graben nie endet, sich nie schließen wird und dass man nie irgendwo richtig hingehört. So was sagt dir niemand."

  • mari_liest

    5/5

    23.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbares und sehr realistisches Buch

    „Die erste Hälfte meines Lebens sollte ich die mysteriöse Wüstenprinzessin sein mit den großen Augen und der Pyramide im Vorgarten. Und dann kam dieser verfluchte 11. September, und wir waren auf einmal alle Terroristen.“ (S. 118) "Weil wir längst woanders sind" ist ein leiser und kraftvoller Roman, der mich sehr berührt hat. Die Geschichte dreht sich um die Geschwister Basil und Layla, die zwischen zwei Welten aufwachsen: dem liberalen Deutschland und dem traditionellen Saudi-Arabien. Als Layla sich entschließt, in Saudi-Arabien zu heiraten, versteht ihre Familie, insbesondere ihr Bruder Basil, diese Entscheidung nicht. Um Antworten zu finden, reist Basil nach Jeddah und stellt sich nicht nur der Vergangenheit, sondern auch den kulturellen und familiären Herausforderungen, die diese Entscheidung mit sich bringt. Der Roman beeindruckt durch seine subtile, aber eindringliche Art, Themen wie Heimat, Identität und die Zerrissenheit zwischen verschiedenen Kulturen zu behandeln. Rasha Khayat schildert diese Konflikte mit einer beeindruckenden Sensibilität, die sowohl die Schönheit als auch die Schwierigkeiten des Lebens zwischen zwei Welten einfängt. Besonders hat mich die Darstellung der Geschwisterliebe bewegt, die trotz aller Differenzen und Missverständnisse eine tiefe Verbindung bleibt. Die Erzählung ist vielleicht an manchen Stellen vorsichtig und einige Konflikte werden nicht vollständig ausgelotet, doch gerade diese Zurückhaltung lässt Raum für eigene Reflexionen, Überlegungen und macht das Buch für mich zu einer besonderen Leseerfahrung. Es ist ein Roman, der auf sanfte Weise die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit stellt und dabei zeigt, dass diese oft nicht an einen Ort gebunden sind, sondern in uns selbst liegen. "Weil wir längst woanders sind" - ein Roman, der auf leisen Sohlen daherkommt und mich sehr beseelt hat. Wunderbar gemacht! Ich wollte nicht, dass das Buch endet und hätte so gerne noch weitergelesen.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    13.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Irgendwo muss man ja mal reinpassen, ohne sich so wahnsinnig anzustrengen"

    Diesen Satz liest man erst auf Seite 171. Vielleicht grübelt man bis dahin, warum in aller Welt eine junge saudische Frau, die den größten Teil ihrer Jugend in Deutschland verbracht hat, plötzlich auf die Idee kommt, zurück in ein Land zu gehen, in dem es keine Freiheiten gibt, in dem Frauen bevormundet werden und noch nicht einmal alleine Auto fahren dürfen. Layla macht es dennoch und schreibt ihrem Bruder, der das nicht wirklich versteht, einen Abschiedsbrief, aus dem dieser Satz stammt. Jeder Mensch hat seine ganz eigene Realität und seine Wahrnehmung. Dazu gehört auch das Gefühl angenommen zu sein und sich wohl zu fühlen. Man kann nicht aus seiner Haut. Und wenn man das nicht akzeptiert, wird man unglücklich werden und bleiben. Layla hatte genau dieses Gefühl eines latenten Unwohlseins in Deutschland. Trotz deutscher Mutter. Dieser Roman erzählt nicht nur die Geschichte des Geschwisterpaares von ihrer Kindheit in Saudi-Arabien, ihrer Übersiedlung nach Deutschland bis hin zu den Erwachsenenjahren, sondern auch die unterschiedlichen Empfindungen von Bruder und Schwester. Layla heiratet in Saudi-Arabien. Ihr Bruder besucht sie, empfindet sein Vaterland aber anders als seine Schwester. Man glaubt als Leser gerne, dass dies eigentlich kein Roman ist, sondern eher eine wahre Geschichte. Sie zeigt, dass selbst gemeinsam aufgewachsene Geschwister ganz unterschiedliche Wahrnehmungen und Empfindungen darüber besitzen können, wo sie eigentlich hingehören. Man wird keine Begründungen oder Erklärungen dafür in dieser Geschichte finden, erst recht keine rationalen. Layla hat einfach auf ihre innere Stimme gehört. Und das ist gut so, auch wenn andere das nicht verstehen können. Sie müssen es auch nicht.

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