Produktbild: Der Ursprung der Welt
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Der Ursprung der Welt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2020

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,2 cm

Gewicht

339 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001583881

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ungeheuer spannend [...]. Wie schon in seinen Erzählungen und der Novelle mischt Tukur furios Zeit- und Realitätsebenen. [...] ein Meister darin, das Dunkle leicht zu präsentieren. ("Norddeutscher Rundfunk. NDR Kultur")
Ulrich Tukur hat einen anspruchsvollen, verwickelten Roman verfasst. Die Geschichte fesselt und ist flüssig und konventionell erzählt, bis zuletzt rätselhaft, verwirrend und verhängnisvoll, visionär, fantastisch- ("WDR3")
ein reichhaltiges und intelligentes Lesevergnügen ("WDR5")
verwirrend und komplex gestrickt, realistisch und visionär, aufregend, phantastisch und unwahrscheinlich zugleich, manches Mal an der Grenze zur Räuberpistole und doch in den Bann ziehend ("Saarländischer Rundfunk")
Wann ist Traum Wahrheit, wann wird die Wirklichkeit Traum? Furios spielt Tukur diese Fragen durch und macht seinen Roman zu einem glanzvollen Stück fantastischer, fesselnder Literatur. ("Münchner Merkur")
Faszinierend in Tukurs Roman ist sowohl die bildgewaltige Sprache als auch die sehr detailverliebten Schilderungen. ("Göttinger Tageblatt")
Als Romancier ist er eine Entdeckung. [...] ein feinsinniges, auch feingeistiges Buch. ("Nürnberger Nachrichten")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2020

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,2 cm

Gewicht

339 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001583881

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisch-phantastischer Science-fiction-Roman

    Ulrich Tukur kennt man als Schauspieler in den unterschiedlichsten Rollen. Mal ernst, mal heiter. Als Musiker kennt man ihn eher lustig. Und retro. Und seine bisher erschienenen Bücher zeigen ihn als einen sensiblen Autor, eher introvertiert, der das Alte schätzt und im Heutigen sucht, der Vergangenheit und Gegenwart verknüpft. In diesem, seinem neuen Roman, begibt sich Tukur, inspiriert durch reale Personen, sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Zukunft. Das ist neu. Man entdeckt in dem Roman auch die morbide Seite des Autors, weite Strecken des Buches muten wie Albträume an. Und der Leser erlebt die Handlung wie im steten Wechsel zwischen wach und Traum. Die Geschichte ist originell und ungewöhnlich, psychologisch interessant, sprachlich über jeden Zweifel erhaben. Sie bedeutet ein intensives Leseerlebnis. Es ist Ulrich Tukur wieder gelungen, ein spannendes Buch zu schreiben, von dem auch Vielleser überrascht sein und es nicht so schnell vergessen werden. Lesen Sie selbst!

  • Bewertung

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    07.11.2019

    eBook (ePUB 3)

    Was geschah vor 100 Jahren?

    Es ist ein Kunstwerk des Malers Gustave Courbet und trägt den Namen L'Origine du monde („Der Ursprung der Welt“). Als ich mir die Aussagen zu diesem Werk im Internet anschaute, wurde mir der Roman von Ulrich Tukur wesentlich klarer. Es gehört zur Geschichte im gleichnamigen Buch von Ulrich Tukur und lässt sich auf unterschiedliche Weise interpretieren. Ich schaute mir das Gemälde an und bin noch immer beeindruckt. Es stammt aus dem Jahr 1866 und befindet sich im Museum d´Orsay, einem Kunstmuseum in Paris. Was mich so beeindruckte? Das Gemälde ist für mich nicht von einer Fotografie zu unterscheiden und das finde ich imponierend. In dem Roman geht es um einen jungen Mann namens Paul Goullet, der alleine lebt und vor den eigenen vier Wänden in Stuttgart flieht. Er macht sich im Jahr 2033 auf den Weg nach Paris. Neben anderen Gründen, die ihn dazu veranlassten, spielt oben erwähntes Gemälde dabei eine Rolle. Vor vielen Jahren fand er eine Postkarte mit eben diesem Torso des Ursprungs der Welt im Büro seines Großvaters. Er möchte es im Original sehen und der Weg führt ihn zur Hauptstadt Frankreichs. Dort schlendert er durch die Straßen und beim Anschauen von Werken alter Meister, fällt ihm ein Fotoalbum in die Hände. Das Cover des roten Albums zeigt seine Initialen P.G. und ein Foto, welches von ihm sein könnte. Auch im Innenteil befinden sich nur Fotografien, sein Ebenbild vor 100 Jahren zeigen. Er macht sich auf die Suche nach diesem Menschen und begibt sich dabei in Gefahr. Der Ursprung der Welt ist ein eigenwilliger und besonderer Roman. Besonders, weil der Autor einen außergewöhnlichen Stil hat und eigenwillig, weil die häufigen Wechsel zwischen den Zeiten nicht dem momentan üblichen Aufbau eines Romans entsprechen. Es fehlen ebenfalls Überschriften und ich musste höllisch aufpassen, damit ich dem Geschehen folgen konnte. Paul reist im Heute durch Paris und in Frankreich herrscht der Ausnahmezustand. Es ist ein Polizeistaat und wer nicht spurt, wird weggesperrt. Überwachung an allen Ecken und sogar Drohnen werden dafür eingesetzt. Im Gegenzug gibt es Widerständler, die sich mit den Polizisten blutige Auseinandersetzungen liefern. „In Deutschland herrscht das blanke, aufgeheizte Chaos, das sich im Netz schon längst in einen virtuellen Bürgerkrieg ausgewachsen hatte.“(Ein Zitat aus dem Roman) Ist das wirklich utopisch und kann es nicht sein, dass wir in Europa bald diese Zustände haben? Die andere Zeitstrang spielt im Zweiten Weltkrieg. Nazis besetzten Frankreich und auch damals boten Widerständler den Eindringlingen die Stirn. Doch, was haben diese beiden Zeitstränge gemeinsam? Wie passt der Großvater Pauls ins Bild und welche Gräueltaten geschahen damals in Paris? Der Ursprung der Welt ist ein Roman, der sich zu lesen lohnt. Weitab des Mainstreams bietet er Spannung und unterhaltsame Lektüre. Also, von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    02.11.2019

    eBook (ePUB 3)

    Es ist ein Kunstwerk des…

    Es ist ein Kunstwerk des Malers Gustave Courbet und trägt den Namen L'Origine du monde („Der Ursprung der Welt“). Als ich mir die Aussagen zu diesem Werk im Internet anschaute, wurde mir der Roman von Ulrich Tukur wesentlich klarer. Es gehört zur Geschichte im gleichnamigen Buch von Ulrich Tukur und lässt sich auf unterschiedliche Weise interpretieren. Ich schaute mir das Gemälde an und bin noch immer beeindruckt. Es stammt aus dem Jahr 1866 und befindet sich im Museum d´Orsay, einem Kunstmuseum in Paris. Was mich so beeindruckte? Das Gemälde ist für mich nicht von einer Fotografie zu unterscheiden und das finde ich imponierend. In dem Roman geht es um einen jungen Mann namens Paul Goullet, der alleine lebt und vor den eigenen vier Wänden in Stuttgart flieht. Er macht sich im Jahr 2033 auf den Weg nach Paris. Neben anderen Gründen, die ihn dazu veranlassten, spielt oben erwähntes Gemälde dabei eine Rolle. Vor vielen Jahren fand er eine Postkarte mit eben diesem Torso des Ursprungs der Welt im Büro seines Großvaters. Er möchte es im Original sehen und der Weg führt ihn zur Hauptstadt Frankreichs. Dort schlendert er durch die Straßen und beim Anschauen von Werken alter Meister, fällt ihm ein Fotoalbum in die Hände. Das Cover des roten Albums zeigt seine Initialen P.G. und ein Foto, welches von ihm sein könnte. Auch im Innenteil befinden sich nur Fotografien, sein Ebenbild vor 100 Jahren zeigen. Er macht sich auf die Suche nach diesem Menschen und begibt sich dabei in Gefahr. Der Ursprung der Welt ist ein eigenwilliger und besonderer Roman. Besonders, weil der Autor einen außergewöhnlichen Stil hat und eigenwillig, weil die häufigen Wechsel zwischen den Zeiten nicht dem momentan üblichen Aufbau eines Romans entsprechen. Es fehlen ebenfalls Überschriften und ich musste höllisch aufpassen, damit ich dem Geschehen folgen konnte. Paul reist im Heute durch Paris und in Frankreich herrscht der Ausnahmezustand. Es ist ein Polizeistaat und wer nicht spurt, wird weggesperrt. Überwachung an allen Ecken und sogar Drohnen werden dafür eingesetzt. Im Gegenzug gibt es Widerständler, die sich mit den Polizisten blutige Auseinandersetzungen liefern. „In Deutschland herrscht das blanke, aufgeheizte Chaos, das sich im Netz schon längst in einen virtuellen Bürgerkrieg ausgewachsen hatte.“(Ein Zitat aus dem Roman) Ist das wirklich utopisch und kann es nicht sein, dass wir in Europa bald diese Zustände haben? Die andere Zeitstrang spielt im Zweiten Weltkrieg. Nazis besetzten Frankreich und auch damals boten Widerständler den Eindringlingen die Stirn. Doch, was haben diese beiden Zeitstränge gemeinsam? Wie passt der Großvater Pauls ins Bild und welche Gräueltaten geschahen damals in Paris? Der Ursprung der Welt ist ein Roman, der sich zu lesen lohnt. Weitab des Mainstreams bietet er Spannung und unterhaltsame Lektüre. Also, von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    29.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Mischung aus Vergangenheit und Zukunft

    "Der Ursprung der Welt" hat einen Handlung, die mich sofort gepackt hat. Mit Start in Paris begibt sich der Protagonist auf eine Reise durch Frankreich und sein - wie er glaubt - früheres Leben. Dabei begegnet er faszinierenden Personen und einer Gesellschaft, die eher an vergangene Zeiten erinnert. Eine interessante Lektüre, die sich super flüssig lesen lässt.

  • Bewertung

    4/5

    03.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein düsterer Zukunftsroman mit Spurensuche in der Vergangenheit.

    Alles beginnt im Jahr 2033, genau 100 Jahre nach Hitlers Machtantritt. Europa ist zerfallen, es herrscht politisches Chaos. Frankreich wird totalitär regiert, in Deutschland leben die Menschen in einer unangenehmen Atmosphäre. Das Land ist unruhig, hysterisch, voller Gewalt. Paul Goullet findet in Paris auf einem Flohmarkt ein altes Fotoalbum und meint, seinen Doppelgänger entdeckt zu haben. Er begibt sich auf Spurensuche. Der Roman ist sehr düster mit Zeitsprüngen, die anfangs verwirren, später aber einen Sinn ergeben. Tukur vermag es, durch seine bildhafte und beschreibende Sprache den Leser in die Geschichte reinzuziehen. Man sitzt mit Goullet am Tisch, isst die Speisen mit demselben Genuss wie er. Der Roman spielt in der nahen Zukunft. Durch die Sprache fühlt man sich jedoch, als wäre man in der Vergangenheit. Goullet erfährt unschöne Dinge, die er am liebsten nicht entdeckt hätte. Es geht um Naziverbrechen, aber auch um eine Liebestragödie. Tukur erzählt die Geschichte spannend bis zum düsteren Ende.

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