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Oxnard Matheson ist zwölf als sein Vater die Familie verlässt. Ox fühlt sich ungeliebt und wertlos – und irgendwie anders als andere Jungs in seinem Alter. Ox ist sechzehn, als die Familie Bennett nach Green Creek kommt. Die Bennetts sind lebensfroh und charismatisch – und Werwölfe. Ox fühlt sich unwiderstehlich angezogen von dieser aufregenden neuen Welt voll Magie, Freundschaft und Abenteuer. Doch als Ox dreiundzwanzig ist, geschieht ein Mord und nichts ist mehr wie zuvor ...
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gefühlvoll
Meggie aus Mertesheim am 06.02.2026
Bewertungsnummer: 3037756
Nachdem Ox Vater ihn und seine Mutter verlassen hat, müssen die beiden alleine zurechtkommen. Dies klappt auch sehr gut, bis am Ende des Weges in das verlassene Haus die Familie Bennett einzieht. Ox wird in diese Familie sofort aufgenommen und fühlt sich wohl. Als er kurz darauf herausfindet, dass es sich um Werwölfe handelt, ist er nicht geschockt, sondern passt sich an und wird Mitglied ihres Rudels. Aber als Mensch. Doch die Vergangenheit lässt die Familie Bennett nicht los. Ein Mord geschieht, das Rudel wird entzweigerissen und Ox muss sich entscheiden. Denn da ist noch Joe, ein Alpha und verdammt sexy …
Der Autor steht für ungewöhnliche Romane, die tief unter die Haut gehen. Mit seinem einzigartigen Schreibstil gibt er Einblicke in das Leben von Charakteren, die es nicht leicht im Leben haben, aber dies nur, weil sie nicht so sind, wie es der Norm entspricht.
Hier haben wir nun Ox, einen jungen Mann, der mit wenigen Worten auskommt. Dies eckt auch ein bisschen bei seinem Vater an. Er verlässt die Familie und hinterlässt Ox nichts als negative Worte. Fortan müssen Ox und seine Mutter alleine zurechtkommen, was auch sehr gut gelingt. Denn Ox hat, was er nicht richtig wahrhaben will, mehr Freunde als gedacht.
Allen voran Gordo, der eine Werkstatt leitet, in der auch Ox Vater gearbeitet hat. Ox erhält dessen Stelle und arbeitet neben der Schule dort, um Geld zu verdienen. Gordo und Ox werden Freunde. Kurz darauf zieht die Familie Benett nach Green Creek und Ox trifft auf Joe, der ihn wie selbstverständlich mit zu sich nach Hause nimmt und der Familie vorstellt. Joe ist zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind, aber sofort merken Joe und Ox die Verbindung, die zwischen ihnen herrscht.
Im Laufe der Geschichte wird diese Verbindung tiefer und Ox erfährt, dass die Bennetts eigentlich Werwölfe sind. Aber auf gute, freundschaftliche und familiäre Art. Ox und seine Mutter werden Teil einer liebevollen Familie.
Doch – wie es immer in guten Geschichten ist – liegt ein Schatten auf allem. Die Vergangenheit holt die Bennetts ein und unweigerlich werden auch Ox und seine Mutter da mit hineingerissen. Doch Ox denkt nicht lange nach. Er ist für seine neue Familie da. Und es kommt auch von anderer Seite unerwartete Hilfe.
Der Autor erzählt die Geschichte mit einer Leichtigkeit, die mir sehr gut gefallen hat. Es ist tiefgründig, liebevoll, kämpferisch und abenteuerlich. Und doch hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dass alles negativ ist und am Ende das erhoffte Happy End stattfindet.
Ox ist sehr ungewöhnlich. Er ist eigentlich ein Mensch, aber er hat tief in sich drin etwas, was ihn mehr zum Werwolf macht. Seine Anpassungsfähigkeit ist vorteilhaft und so fühlt er sich bald sehr stark mit dem Rudel verbunden.
Der Autor steht dafür, dass er seine Romane mit viel Liebe ausfüllt. Diese steht immer im Vordergrund, auch wenn viele Hindernisse im Weg sind. Da es sich hier um Wölfe handelt und in einem Rudel auch andere Regeln herrschen, werden diese automatisch auch auf die Menschen übertragen. So wirkt alles erst einmal befremdlich, aber im Laufe der Geschichte wird einem klar, dass es genau so sein muss, wie es der Autor beschrieben hat.
Die Geschichte wird aus Ox Sicht erzählt. Es kommt zu vielen Wiederholungen, was mich aber komischerweise nicht gestört hat, weil es einfach zu dem Zeitpunkt sehr passend war. Die Entwicklung, die Ox durchmacht, ist spannend zu lesen. Vor allem, da er ja auch damit zu kämpfen hat, was genau er ist und will.
Die Kämpfe werden detailliert beschrieben, ebenso auch die erotischen Szenen zwischen Männern. Es wird jedoch nie vulgär oder übertrieben ausschweifend.
Ich freue mich auf den nächsten Band der vierteiligen Reihe.
Meggies Fussnote:
Ein gefühlvoller Roman mit Tiefgang.
Jahreshighlight
Bewertung am 28.09.2025
Bewertungsnummer: 2609319
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Normalerweise schreibe ich nie eine Bewertung aber hier kann ich nicht anders. Ich habe dieses Buch innerhalb von 4 Tagen durchgelesen und es lässt mich nicht mehr los. Den zweiten Teil habe ich auch direkt verschlungen. Ich kann das Buch nur wärmstens ans Herz legen. Der Schreibstill liest sich sehr gut und passt hervorragend. Die Charaktere sind mir so unglaublich an Herz gewachsen und ich finde es toll, dass in jedem Buch andere Person im Vordergrund stehen aber die anderen dennoch mit dabei sind.
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