Produktbild: Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
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Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2012

Verlag

Insel

Seitenzahl

293

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,7 cm

Gewicht

310 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Vidunderbarn

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

2710001553716

Beschreibung

Rezension

»Der Roman hat den Preis des norwegischen Buchhandels bekommen. Und was für eine wunderbare Geschichte haben sie da ausgezeichnet. Ein Familienroman, bei dem man leise lachen muss, wenn einem eigentlich zum Heulen ist. Und man sich nicht zu lachen traut, weil man ahnt, dass es einem schnell vergehen könnte. ... Lesen Sie das Buch. Es lohnt sich.« ("WDR")
»Viele interessante, witzige und seltsame Figuren bevölkern dieses Buch und viele humorvolle Passagen machen Der Sommer in dem Linda schwimmen lernte zu einem lesenswerten, außergewöhnlichen Roman.« ("Nord Haeftii")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2012

Verlag

Insel

Seitenzahl

293

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,7 cm

Gewicht

310 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Vidunderbarn

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

2710001553716

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte voller Verstrickungen und Sorgen aber auch Wärme und Tiefgang

    REZENSION Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte von Roy Jacobsen Osburg Verlag Berlin 2011 Die Geschichte wird aus der Perspektive des zehnjährigen Finn erzählt, der damit auch die seiner Mutter und der unerwartet in seinem Leben auftauchenden Halbschwester Linda schildert. Mit der Eloquenz eines Weisen, dabei aber dem Horizont eines Kindes schildert er, was sich in der trostlosen Siedlung im Oslo der 60er Jahre abspielt. Dramen tun sich auf, Verwahrlosung und Not. Dennoch schafft es der Autor, die Leser*in immer wieder laut auflachen zu lassen, so wortwitzig und oft auch ungewöhnlich sind Finns Schlussfolgerungen bei seinen Beobachtungen der Erwachsenenwelt. Als Protagonist behält er anscheinend die Kontrolle und den Durchblick, doch wie vielschichtig die Probleme der Mutter sind, wirkt sich nach und nach auf die bis dahin ungetrübte Mutter-Sohn Beziehung aus. Interessanterweise gewinnt Finn das Herz der Leser*in, obwohl er sich von der eifersüchtigen, rachsüchtigen und nachtragenden Seite zeigt, vielleicht sogar deswegen, denn er zeigt sich als Kind. Die virtuelle Sprache des Autors tut dem keinen Abbruch. Mit Linda taucht etwas bedrohlich Fremdes und doch immer schon Präsentes in Finns Welt auf. Subtil zeigt die Handlung, wie viel Anteil Lindas Drama an der Kindheit von Finns Mutter hat. Es gibt Parallelen, denen sich die überforderte Mutter nicht entziehen kann, die aber für Finn wie ein Verrat der Mutterliebe wirken. Zu all dem agieren Nebenfiguren wie der Untermieter, Finns Mitschüler*innen und Geschwister der Mutter in farbenfroher Pracht. Keiner ist hier Statist, jeder ist für Finns Leben und für die Handlung wichtig. Das Ende des unvergesslichen Sommers mit Linda könnte unbefriedigend anmuten. Wäre es aber ein erfreulicheres gewesen, hätte es nicht zu diesem Feuerwerk an Erzählkunst gepasst. Roy Jacobsen hat mir mit diesem Roman, der von Gabriele Haefs wunderbar übersetzt wurde, den besten Lesegenuss seit Jahren beschert. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    25.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Der Sommer von Linda und Finn

    Ein wunderbarer Roman voller Wärme und vieler kleiner Details. Beim Lesen spürte ich das wohlige Gefühl von Geborgenheit und Zauber, den wohl nur die Kindheit vermitteln kann. Erleben Sie wie die sechsjährige Linda das Leben ihres zehnjährigen Halbbruders Tim auf den Kopf stellt.

  • Bewertung

    4/5

    10.05.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein nachdenklich stimmendes Buch

    Roy Jacobsen ist einer der meistgelesenen Autoren in Norwegen. Seinen Durchbruch bei uns hat er wohl mit diesem Roman „Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte“ geschafft, denn er ist von Ihnen schon sehr gut angenommen worden. Im Jahr der Berliner Mauer und des Fernsehapparates und vor allem Juri Gagarin ist Finn zehn Jahre alt und sein Leben ändert sich komplett. Er lebt mit seiner geschiedenen Mutter in einer Genossenschaftswohnung. Die beiden sind ein eingespieltes Team. Wenn Finn in der Schule ist, arbeitet seine Mutter, danach ist sie für ihn da und er hilft ihr. Doch eines Tages eröffnet sie ihm, dass sie aus finanziellen Gründen einen Untermieter aufnehmen müssen. Bevor der gefunden ist, tritt allerdings noch jemand anderes in das Leben dieser Kleinstfamilie. Finns Vater hat nämlich noch ein zweites Mal geheiratet und aus dieser Ehe ist die sechsjährige Linda hervorgegangen. Der Vater ist tot und die Mutter drogenabhängig. Die Mutter von Linda steht plötzlich vor der Tür und bittet Finns Mutter, sich auch um ihre Linda zu kümmern. Finns Mutter stimmt zu und nimmt seine Halbschwester Linda auf. Und damit verändert sich alles. Auf Grund des Klappentextes und der Buchbesprechung einer meiner Kolleginnen hatte ich jetzt eine leichte, aber nicht seichte Lektüre erwartet. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, sehe ich es etwas anders. Es ist aus der Sicht von Finn erzählt. Finn ist ein ungewöhnlicher und sehr sensibler Junge, der plötzlich seine Mutter teilen muss. Und auch wenn er nicht unbedingt begeistert ist, dass er plötzlich eine Schwester hat, verteidigt er sie mit allen Mitteln gegen diejenigen, die ihr etwas Böses wollen. Es ist ein sehr nachdenklich stimmendes und melancholisches Buch. Denn offensichtlich hat Finns Mutter ein Problem, vor dem sie davonläuft. Und Finn muss viel früher erwachsenwerden als es ein zehnjähriger Junge sollte. Diese Mischung aus humorvoller Schilderung eines Jungen am Anfang der sechziger Jahre und diese bedrückende Situation in der Familie, in der etwas gärt, lassen sich sehr gut lesen, aber ich empfand sie nicht als leichte Sommer-/Ferienlektüre. Etwas widersprüchlich empfinde ich den starken Kontrast zwischen der Schilderung aus der Sicht eines zehnjährigen Jungen und der doch teilweise sehr komplizierten und verschachtelten Satzstellung, die der Autor gewählt hat.

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