Produktbild: Der Blutmensch zu Köln
Band 1

Der Blutmensch zu Köln Kriminalroman | True Crime trifft historischen Kriminalroman in Preußen

20

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

11190

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

6420 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377902733

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

11190

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

6420 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377902733

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  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    08.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein spannender und fesselnder historischer Kriminalroman

    Bei einem verheerenden Brand auf einem Gutshof verloren neun Menschen ihr Leben. Erste Ermittlungen zeigen jedoch, dass sie zuvor ermordet wurden. Angeklagt ist die Magd Ida, die kurz zuvor wegen Diebstahls entlassen wurde. Sie soll die Taten mit ihrem Verlobten begangen haben, der aber vermisst wird. Die Redakteurin Mathilde von Tabouillot ist von Idas Unschuld überzeugt und nimmt Kontakt zum Rechtsanwalt Dr. Venedey auf. Unterstützung erhält er von seinem Referendar Bas und dem Gendarm Schäng. Die Erzählung spielt im Jahr 1847 in Köln, wo Ida sich in einem Strafverfahren befindet. Es fehlen konkrete Beweise, und der Verurteilung liegen lediglich Indizien zugrunde. Die Autorinnen schildern packend, wie schwer es ist, aus dünnen Hinweisen eine belastbare Schuld abzuleiten. Mathilde, Dr. Venedey, Bas und Schäng setzen all ihre Kraft und ihr Wissen ein, um Ida zu entlasten, was sich als schwierige Aufgabe herausstellt. Der Gerichtsprozess liefert grandiose Schlagabtausche, doch Dr. Venedeys Gegenüber, zeigt sich als äußerst starker Gegner. Sie stehen unter Zeitdruck, was sich immer deutlicher abzeichnet. Die Schilderung der damaligen Verhandlungsmethoden ist äußerst spannend und vermittelt sehr gut, wie damalige Gerichtsverhandlungen durchgeführt wurden. Besonders imponiert hat mir Mathilde. Sie behauptet sich in einer von Männern dominierten Umgebung und zeigt Mut, Scharfsinn und Entschlossenheit. Fazit: Es ist ein spannender und fesselnder, sowie informativer Kriminalroman, in dem Fiktion und wahre Begebenheiten mit künstlerischer Freiheit in einer düsteren Geschichte erzählt werden. Die lebendige Sprache dieses historischen Rechtsdramas ist beeindruckend. Der gelegentliche Dialekt, verleiht dem Buch zwar Authentizität, bereitete mir jedoch etwas Schwierigkeiten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Dorothea Koch

    5/5

    21.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein historischer Kriminalfall mit Tiefgang

    Mit der „Blutmensch zu Köln“ greifen Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek einen wahren Kriminalfall auf und machen daraus einen atmosphärischen Roman mit historischen Flair, der mehr ist als nur eine reine Spannungsliteratur. Köln im Jahr 1847: Neun Menschen werden in einem abgebrannten Gutshof tot aufgefunden, alle brutal erschlagen. Der Fall scheint schnell gelöst, denn die entlassene sächsische Dienstmagd Ida steht rasch im Fokus der Ermittlungen. Doch was auf den ersten Blick eindeutig wirkt, entpuppt sich als ein klassischer Indizienprozess und genau hier beginnt die Geschichte ihre eigentliche Stärke zu zeigen. Die Abläufe bzw. Arbeitsweise der Justiz jener Zeit sind sehr gut heraus gestellt. Dieses Zitat „Das Urteil ist rechtmäßig zustande gekommen, aber es spricht nur Recht, nicht die Wahrheit“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und bringt das zentrale Thema der Handlung auf den Punkt. Die Autorinnen beschreiben eindrucksvoll, wie dünn die Grenze zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeit sein kann. Das Ermittlerquartett aus Anwalt Dr. Venedey, seinem Referendar Bas, der klugen und engagierten Journalistin Mathilde von Tabouillot sowie dem Sergeant Schäng sorgt für Dynamik und unterschiedliche Blickwinkel. Gerade die journalistische Perspektive bringt eine spannende Ergänzung zur juristischen Herangehensweise und verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Die Figuren sind gut gezeichnet, glaubwürdig und fügen sich stimmig in das historische Setting ein. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildgewaltig und dennoch atmosphärisch, was auch an gut dosierten Sätzen liegt, die teilweise in Dialekten wie Kölsch, Berlinerisch oder Sächsisch geschrieben sind. Köln war eben damals schon bunt und multikulturell. Historische Details werden gekonnt eingesetzt, ohne den Lesefluss zu bremsen. Die Spannung entsteht weniger durch actionreiche Szenen, sondern durch das stetige Hinterfragen von Beweisen, Motiven und gesellschaftlichen Vorurteilen, weshalb sich auch True-Crime-Fans angesprochen fühlen dürften. Wer sich für wahre Kriminalfälle, historische Justizirrtümer und sorgfältig konstruierte Ermittlungsarbeit interessiert, wird hier bestens bedient.

  • Bewertung

    5/5

    19.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Gern gelesen

    Ich habe den Krimi geschenkt bekommen und wirklich gern gelesen. Man ist mitten ins 19. Jahrhundert versetzt und sieht das alte Köln förmlich vor sich. Die Figuren werden auch lebendig. Besonders mochte ich die Figur des Sergeanten Schäng. So stelle ich mir einen urkölschen "Jung" vor. Der Prozess ist spannend zu verfolgen. Grandjean, der Staatsanwalt, kommt als perfekter fieser Möpp rüber. Ganz toll fand ich am Ende die Beschreibung des Rosenmontagszugs 1848. Dass ein Vorfahre von Willy Millowitsch auf der Deutzer Rheinseite als Puppenspieler bei der alten Schiffsbrücke aufgetreten ist, erfährt man noch als I-Tüpfelchen ganz am Schluss. Eine runde Sache! Ich kann den Krimi guten Gewissens empfehlen.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    30.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wer legte das Feuer?

    Der Blutmensch von Köln ist ein spannender Roman rund um ein grausames Verbrechen. Im Jahr 1847 brennt ein Gutshof ab, in ihm verbrennen fast alle Bewohner des Hofes. Nur ein Sohn überlebt schwer verletzt und eine Dienstmagd unverletzt. Schnell steht fest, daß die Opfer nicht in den Flammen um kamen, sondern das Feuer nur gelegt wurde um ein grausames Verbrechen zu vertuschen. Schnell gerät Ida, die Magd unter Verdacht, denn sie wurde an dem Tag entlassen... In dem Roman geht es jetzt hauptsächlich um den Prozess gegen Ida, in dem nur ihr Anwalt und dessen Mitstreiter an die Unschuld des Mädchens glauben. Es ist interessant zu lesen, wie solche Prozesse damals abgelaufen sind. Wie schlecht die Bedienungen für die Beschuldigten waren und auch wie schnell Ida abgeurteilt worden ist nur weil sie aus einfachen Verhältnissen kam und nicht sehr gebildet war. Natürlich ging es auch um die Aufklärung des Verbrechens das war spannend und ich bin immer wieder hin und her geschwankt in meiner Annahme was wirklich passiert ist. Ein sehr gelungener historischer Krimi

  • clematis

    5/5

    11.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Brandstätte

    Köln, 1847/48: Zu einer Brandstätte hat sich der bislang ertragreiche Gutshof verwandelt, unter den Ruinen findet man neun Leichen. Schnell ist klar, die entlassene Dienstmagd ist aus Rache zur Mörderin geworden und wird in einem beispiellosen Indizienprozess schuldig gesprochen. Allein Anwalt Venedey und sein Referendar Bas samt Journalistin Mathilde sehen die Sachlange anders und beginnen einen Wettlauf mit der Zeit um die Wahrheit. Eine meisterhafte Sprachkomposition und eine bestens gelungene Verquickung von historisch verbürgten Fakten mit glaubwürdiger Fiktion bilden das Wesen dieses hervorragenden Historischen Kriminalromans. Reale Figuren werden als Vorbilder herangezogen, ein tatsächlicher Mord dem Geschehen im Buch zugrunde gelegt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Handlung höchst lebendig daherkommt und aufgrund der akribischen Recherche das damalige Justizsystem auch für Laien bestens vorstellbar wird. Ein Rechtsanwaltsanwärter und eine willensstarke Redakteurin stechen durch ihre Zielstrebigkeit hervor, aber auch die Angeklagte Ida beeindruckt mit ihrer naiven Unbedarftheit. Fesselnde Szenen führen kurzweilig durch den Gerichtsprozess und das Bestreben, nicht nur Recht zu sprechen, sondern die Wahrheit zu ergründen. Ob das in der knappen Zeit gelingen kann? Obgleich einige Sätze im Kölner Dialekt schwer verständlich sind, so ist dieser Krimi aufgrund seiner authentischen Atmosphäre unbedingt zu empfehlen.

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