Produktbild: Schön. Reich. Tot.

Schön. Reich. Tot.

1

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

460 (Printausgabe)

Dateigröße

1424 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783769382129

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle Texte können angepasst werden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

460 (Printausgabe)

Dateigröße

1424 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783769382129

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  • Bewertung

    4/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zerfall und Niedergang

    Anhand der Familiengeschichte der Schweizer Familie Borel erläutert die Schriftstellerin Nadine Hostettler die großen gesellschaftlichen Probleme ihrer Schweizer Heimat, aber auch der gesamten westlichen Welt. Die Autorin zeigt anhand des Niedergangs der Uhrenindustrie in der Schweiz und den damit verbunden Problemen für die Gesellschaft und ihre Bevölkerung sowie anhand der großen Immoblien-und Finanzkrise in den USA und deren Auswirkungen, dass die westliche Welt an ihre Grenzen stößt. Der Autorin ist es gelungen, einen tiefgehenden gesellschaftskritischen Roman über wichtige Fragen unserer Zeit zu schreiben. Die 460 seitige Geschichte bleibt spannend bis zum Ende. Lässt aber den Leser am Ende unbefriedigt zurück. Die Familiengeschichte beginnt mit dem Unfalltod des Vaters der Familie und seiner Zweiten Ehefrau. Als die beiden Töchter aus erster Ehe aus Europa in der neuen Wahlheimat ihres Vaters im Süden der USA anreisen, ergeben sich bald Fragen zum Ablauf der Geschehnisse vor dem Tod ihres Vaters. Außerdem erleben die beiden eine böse Überraschung bei der Testamentseröffnung. Die Verfügung über das gesamte Erbe fällt an Zoé , die Tochter aus zweiter Ehe. Paula, Schriftstellerin, Journalistin und älteste Tochter beginnt, die Ereignisse aufzurollen. Vor dem Leser werden die Geschehnisse des Familiendramas aus unterschiedlichen Sichtweisen zurückverfolgt. Manche Bezüge fand ich etwas überdreht. Anhand der rohen Vergehen verschiedener Söldner in längst vergangenen Zeiten soll die böse Veranlagung von Valentin Borel, dem Großvater der Familie, hergeleitet werden. Valentins Mutter wurde zwar von einem Söldner vergewaltigt, aber weder sie selbst noch ihr Sohn Valentin sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen. Wie soll also das Böse auf Valentin übergegangen sein, wenn es gar keine genetische Verbindung zum Vergewaltiger gibt. Diesen Passus fand ich weit hergeholt und überflüssig. Obwohl es sich bei diesem Roman um keinen Krimi handelt, hätte ich mir zum Schluss schon etwas mehr Klarheit gewünscht. Sowohl der Unfallhergang, die Unfallursache als auch der Ausgang der Erbstreitigkeiten - alles bleibt offen. Paula und Cristina gehen anscheinend beim Erbe leer aus und der Leser bleibt unzufrieden zurück. Hätte die Autorin zumindest in einer der beiden großen Fragen des Buches ein befriedigendes Ende gewählt, entweder die Hintergründe des Unfalls aufgedeckt oder Gerechtigkeit in der Erbauseindersetzung hergestellt , wäre der doch recht schwierige Stoff der Abhandlung für den Leser besser zu verarbeiten.

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